UVP 5.645 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 22.490 €
Baujahr von 2023 bis 2025
Schicker 1-Zylinder A2 Naked-Roadster für wenig Geld
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Der sportliche Chef Power-Cruiser aus den USA
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Pro und Kontra

Pro:
  • klassische, aufgeräumte & wertige Optik
  • Motor mit guten Manieren
  • einfach zu fahrende A2-Maschine
  • abschaltbare Traktionskontrolle
  • einfacher, aber gut gemachter Roadster
Kontra:
  • Fußrasten dicht beieinander
  • Soziusbetrieb so lala
Pro:
  • charaktervoller Motor mit ordentlich Punch
  • Drehmoment ohne Ende
  • gute Bremsen
  • gute Fahrleistungen
  • funktionales Farb-Display mit Touch-Screen und Handy-Connect
  • reichhaltige Serien-Ausstattung
Kontra:
  • Soziussitz nur gegen Aufpreis
  • Sitzposition nicht für Jedermann geeignet
  • schweres Gerät

Abmessungen & Gewicht

Gewicht170kg
Radstand1.377mm
Länge2.085mm
Radstand1.377mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.084mm
Gewicht311kg
Radstand1.640mm
Länge2.301mm
Radstand1.640mm
Sitzhöhe: 686 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen
Hubraum398ccm
Hub64mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.890ccm
Hub113mm
Bohrung103mm
KühlungLuft-Ölkühlung
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment38 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite371km
Leistung88 PS bei 4.500 U/Min
Drehmoment162 NM bei 3.200 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartHybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm
Federung hintenGasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKYB® Upside-down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenDual Fox® Piggyback Stoßdämpfer (Federweg 100)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/65 B16 81H

Bremsen

Bremsen vorneStarre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenStarre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben Brembo / halbschwimmend / 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / halbschwimmend / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)

Fazit zur Triumph Speed 400

Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!
 
Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.345 €
  • Verfügbarkeit: seit 04/2024
  • Farben: rot, blau, schwarz

Fazit

Die Indian Sport Chief ist ein Frontal-Angriff auf die Harley Davidson Low Rider S. Linienführung und Optik, Motorleistung und Preisgefüge sind wohl nicht zufällig vergleichbar. Pluspunkt für die Indian: Die Serien-Ausstattung und die Bremsleistung sind besser. Pluspunkt für die Harley: Der Motor dreht obenrum noch williger aus. Für sich gesehen ist die Indian Sport Chief ein lässiger Power-Cruiser, der vor allem mit jeder Menge Esprit und Individualität glänzen kann. Wer gerne etwas Besonderes fahren möchte, der sollte sich diese Maschine einmal genauer ansehen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Händler ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer in der Nähe von Hamburg und hat jede Menge schöne Indians in seinen Verkaufsräumen zu bestaunen. Wer eine Sport Chief einmal Probefahren möchte, der begibt sich bitte umgehend nach Appen bei Pinneberg bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.490€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: rot, weiß, grau, schwarz

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Triumph Speed 400 vs. Indian Sport Chief: Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Stil

Wer zwischen Triumph Speed 400 und Indian Sport Chief schwankt, entscheidet nicht nur über ein Motorrad, sondern auch über eine Haltung: modern und kompakt auf der einen Seite, klassisch inspiriert und mit viel Charakter auf der anderen. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Allrounder“, doch beim genaueren Hinsehen zeigen sich klare Unterschiede – vor allem beim Fahrgefühl, bei der Ausrichtung des Chassis und bei dem, was man im Alltag wirklich spürt.

Erster Eindruck: Design, Haltung und Zielgruppe

Die Triumph Speed 400 wirkt wie ein modernes Streetbike: klare Linien, sportliche Proportionen und ein Setup, das auf Agilität ausgelegt ist. Die Indian Sport Chief spielt stärker mit Retro-Elementen und einem „Chief“-Vibe. Das zeigt sich nicht nur in der Optik, sondern oft auch in der Art, wie das Motorrad sich anfühlt: etwas ruhiger im Charakter, dafür mit mehr „Show“ im Stand und auf der Straße.

Beide Motorräder sind für Menschen interessant, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen. Trotzdem unterscheiden sie sich darin, wie sie dieses Paket zusammensetzen: Triumph setzt stärker auf das direkte, dynamische Handling, Indian stärker auf den klassischen Auftritt und ein ausgewogeneres Fahrverhalten.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem ein Unterschied im „Temperament“. Die Triumph Speed 400 zielt auf ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Motorrad, das sich in der Stadt leicht dosieren lässt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird – etwa im Berufsverkehr oder auf kurzen Strecken.

Die Indian Sport Chief wirkt dagegen oft wie das Motorrad, das man gerne etwas entspannter bewegt. Der Motorcharakter ist typischerweise weniger „zackig“ im ersten Moment, dafür aber stimmig über den Bereich, in dem man auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo unterwegs ist. Wer gerne mit einem ruhigen Rhythmus fährt, bekommt hier häufig das Gefühl, dass das Motorrad „mitgeht“, statt ständig nach Drehzahl zu verlangen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Triumph Speed 400: Stärken liegen im direkten Ansprechen und im agilen Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, wie konsequent man die Drehzahl nutzt, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
  • Indian Sport Chief: Stärken liegen im stimmigen, eher entspannten Fahrcharakter und dem „klassischen“ Drehmomentgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad nicht ganz so verspielt wirkt wie die Triumph, wenn es um spontane, schnelle Richtungswechsel geht.

Getriebe und Kraftübertragung: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Direktheit

Im Alltag entscheidet das Zusammenspiel aus Kupplung, Schaltvorgängen und der Art, wie das Motorrad die Kraft auf die Straße bringt. Die Triumph Speed 400 zeigt dabei häufig eine sportlichere Direktheit: Schaltvorgänge wirken darauf ausgelegt, dass man zügig reagieren kann. Das ist besonders praktisch, wenn man im Stadtverkehr häufig zwischen den Gängen wechselt oder auf der Landstraße schneller beschleunigen möchte.

Die Indian Sport Chief setzt eher auf ein gleichmäßigeres Gesamtgefühl. Das Getriebe passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man nicht ständig „arbeitet“, sondern das Motorrad fließen lässt. Wer gerne vorausschauend fährt und weniger hektisch schaltet, wird das als angenehm empfinden.

Fahrwerk und Handling: Agilität oder souveräne Ruhe

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell: Die Triumph Speed 400 ist tendenziell auf Wendigkeit ausgelegt. Das spürt man in engen Situationen, beim schnellen Wechsel zwischen Spur und Fahrbahnabschnitten sowie beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Die Maschine wirkt dabei „leicht zu bewegen“, was gerade für Einsteiger oder für alle, die viel in der Stadt unterwegs sind, ein echter Pluspunkt ist.

Die Indian Sport Chief wirkt dagegen oft souveräner in dem Sinne, dass sie eine gewisse Ruhe in den Bewegungen mitbringt. Das kann auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenqualitäten ein Vorteil sein: Das Motorrad bleibt eher „geordnet“, statt jedes Detail sofort nach außen zu tragen.

Bremsen und Stabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Charakter. Die Triumph Speed 400 liefert typischerweise ein sehr direktes Ansprechverhalten, wodurch sich das Tempo fein dosieren lässt. Das ist hilfreich, wenn man häufig an Ampeln und im dichten Verkehr bremst.

Die Indian Sport Chief punktet eher mit einem stabilen Gefühl beim Verzögern. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man nicht nur „hart“ bremst, sondern auch in Kurven oder bei moderater Geschwindigkeit kontrolliert verzögert.

Sitzposition und Komfort: Wie lange macht Spaß?

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie ermüdend sich längere Fahrten anfühlen. Die Triumph Speed 400 tendiert häufig zu einer Position, die sportlicher wirkt und mehr Dynamik zulässt. Das ist ideal, wenn man gerne aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und schnelle Richtungswechsel nutzt.

Die Indian Sport Chief bietet dagegen häufig eine etwas entspanntere Haltung. Das kann auf längeren Strecken angenehmer sein, weil weniger „Arbeit“ im Oberkörper entsteht. Gleichzeitig bleibt das Motorrad optisch und fahrerisch nah an dem, was man von einem klassischen Stil erwartet.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“

Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Alltag bewegt: Rangieren, Anfahren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, ob man sich schnell wohlfühlt. Die Triumph Speed 400 spielt hier oft ihre Stärke aus: Sie wirkt leicht und unkompliziert, wodurch sie sich gut für kurze Strecken, Pendeln und spontane Fahrten eignet.

Die Indian Sport Chief ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie fühlt sich häufig eher wie ein Motorrad an, das man bewusst bewegt – mit mehr „Motorrad-Feeling“ und weniger „Ich muss nur schnell durchkommen“. Wer Wert auf Stil und ein stimmiges Gesamtbild legt, wird das besonders genießen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Speed 400 – typische Vorteile

  • Agiles Handling und spürbare Direktheit im Fahrgefühl
  • Sehr gut für Stadtverkehr und dynamische Landstraßenabschnitte
  • Sportlichere Ausrichtung, die aktives Fahren belohnt

Triumph Speed 400 – mögliche Nachteile

  • Wer einen eher entspannten Fahrstil bevorzugt, muss sich eventuell stärker um die Drehzahl kümmern
  • Je nach persönlicher Erwartung kann der Charakter „moderner“ und weniger „klassisch“ wirken

Indian Sport Chief – typische Vorteile

  • Stimmiger, eher ruhiger Fahrcharakter mit viel Stil
  • Angenehm für längere Strecken und gleichmäßiges Tempo
  • Stabile Wirkung beim Bremsen und in der Gesamtbalance

Indian Sport Chief – mögliche Nachteile

  • In sehr schnellen, hektischen Situationen kann die Triumph gefühlt „leichter“ reagieren
  • Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte den Charakter als weniger „zackig“ empfinden

Welche Wahl passt besser? Fazit

Triumph Speed 400 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem agil, direkt und unkompliziert sein soll – für Stadtverkehr, kurze Strecken und für alle, die auf der Landstraße gerne aktiv fahren. Der Charakter belohnt ein dynamisches Fahren und macht Spaß, wenn man das Motorrad spürt und mitdenkt.

Indian Sport Chief passt besser, wenn der Fokus stärker auf Stil, entspannterem Fahrgefühl und souveräner Balance liegt. Wer längere Strecken mag, gerne gleichmäßig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch „präsent“ ist, findet hier häufig die stimmigere Wahl.

Unterm Strich: Triumph wirkt wie der moderne Alltags-Sportler, Indian wie der klassische Charakter-Motor. Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil und welches Lebensgefühl zum eigenen Anspruch passt.

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