| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed 400 vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Naked-Bikes
Wenn zwei Motorräder aus völlig unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed 400 steht für einen modernen, alltagstauglichen Einstieg in die Naked-Bike-Welt: leicht zu bewegen, angenehm zu fahren und mit einem Charakter, der Lust auf kurze wie längere Touren macht. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Statement für alle, die maximale Dynamik suchen. Hier geht es weniger um „einfach nur fahren“, sondern um spürbare Performance, kompromisslose Agilität und ein Setup, das auf sportliche Ansprüche ausgelegt ist.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander verglichen – von Motor und Fahrgefühl über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ergonomie, Alltagstauglichkeit und typischen Stärken und Schwächen. So lässt sich besser einordnen, welches Bike eher zur eigenen Fahrweise passt.
Motor und Fahrcharakter: Von souverän bis brachial
Triumph Speed 400: drehfreudig und zugänglich
Die Triumph Speed 400 wirkt im Alltag vor allem dadurch, dass sie sich unkompliziert dosieren lässt. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass man auch ohne „Sportmodus im Kopf“ zügig vorankommt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Stadtverkehr, Pendeln und Fahrten, bei denen man nicht ständig am Gasgriff „arbeiten“ möchte. Stärken zeigt die Speed 400 außerdem beim gleichmäßigen Vortrieb: Sie fühlt sich stabil an, ohne dabei hektisch zu werden.
KTM 1290 Super Duke R: Druck von unten und Power oben
Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und sorgt für ein Fahrgefühl, das stark nach „Leistung abrufen“ klingt. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten wirkt die KTM deutlich souveräner, weil die Leistungsentfaltung mehr Spielraum bietet. Das ist ein Vorteil, wenn Überholmanöver, zügiges Landstraßenfahren oder dynamische Autobahnabschnitte im Fokus stehen.
Vergleich der Stärken und Schwächen
Während die Speed 400 vor allem durch Kontrolle und Alltagstauglichkeit überzeugt, punktet die Super Duke R mit maximaler Dynamik. Die Schwäche der Speed 400 liegt nicht im Fahrspaß, sondern eher darin, dass bei sehr sportlicher Gangart die Reserven begrenzter sind. Umgekehrt kann die KTM für manche Fahrer zu „viel“ sein: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet die Leistungs- und Ansprechcharakteristik manchmal als fordernder.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. sportlich kompromisslos
Triumph Speed 400: agil im Alltag
Die Triumph Speed 400 ist darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen. Das Handling wirkt direkt, ohne dass das Motorrad nervös wird. Gerade in engen Straßen, beim Rangieren oder in wechselnden Geschwindigkeiten zeigt sich die Stärke: Das Bike lässt sich gut „führen“, und das gibt Sicherheit, wenn der Verkehr oder die Streckenführung unruhig sind.
KTM 1290 Super Duke R: präzise und fordernd
Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar sportlich abgestimmt. Das Fahrwerk unterstützt zügiges Kurvenfahren und vermittelt ein klares Gefühl dafür, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert. In schnellen Kurven und bei dynamischer Fahrweise zeigt die KTM ihre Stärken besonders deutlich. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Untergrund – etwas weniger „komfortabel“ wirken als bei stärker alltagstauglich ausgelegten Bikes.
Vergleich: wann welches Fahrgefühl passt
Die Speed 400 ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Wendigkeit und entspanntes Handling im Vordergrund stehen. Die Super Duke R ist ideal, wenn präzises sportliches Fahren und ein Motorrad gesucht wird, das auch bei ambitionierter Gangart Stabilität und Kontrolle liefert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Triumph Speed 400: solide Bremsperformance
Bei der Triumph Speed 400 steht eine Bremsanlage im Fokus, die sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist wichtig, weil man im Stadtverkehr häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert und dabei ein gleichmäßiges Ansprechverhalten erwartet. Die Stärke liegt in der gutmütigen Handhabung: Man kann zügig bremsen, ohne dass das Motorrad dabei „ausbricht“ oder unruhig wirkt.
KTM 1290 Super Duke R: hohe Reserven für sportliches Fahren
Die KTM 1290 Super Duke R bietet beim Bremsen spürbar mehr Reserven. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn die Fahrweise dynamisch wird: späte Bremszonen, schnelle Richtungswechsel und häufige Verzögerungen aus höheren Geschwindigkeiten. Die KTM vermittelt dabei ein starkes Sicherheitsgefühl, weil die Bremsleistung auch dann noch souverän wirkt, wenn man „mehr“ will.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Speed 400 ist im Alltag stark, weil sie einfach zu kontrollieren ist. Die KTM ist die bessere Wahl, wenn sportliche Reserven und ein sehr direktes, leistungsfähiges Bremsgefühl gefragt sind. Wer überwiegend entspannt fährt, braucht diese Reserven möglicherweise nicht – und empfindet die KTM dann eher als „zu groß“ für den Alltag.
Ergonomie und Sitzgefühl: vom Pendler bis zur Tour
Triumph Speed 400: entspannter Einstieg
Die Triumph Speed 400 wirkt ergonomisch so, dass man sie gut über längere Zeit fahren kann, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Die Sitzposition unterstützt eine natürliche Haltung, und das macht das Bike besonders interessant für Pendler und Fahrer, die auch am Wochenende gern mehrere Stunden unterwegs sind.
KTM 1290 Super Duke R: sportliche Haltung
Die KTM 1290 Super Duke R ist sportlicher positioniert. Das kann ein Vorteil sein, weil sich das Motorrad dadurch sehr direkt anfühlt. Wer gern zügig fährt und Kurven aktiv angeht, wird das Setup als angenehm präzise erleben. Für längere, eher gemütliche Touren kann die sportliche Ausrichtung jedoch stärker ins Gewicht fallen – vor allem, wenn die Strecke viele Stunden am Stück fordert.
Vergleich
Die Speed 400 punktet mit entspanntem Sitzgefühl und guter Alltagstauglichkeit. Die KTM ist die Wahl für alle, die sportliche Ergonomie suchen und das Motorrad als dynamisches Werkzeug verstehen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen
Triumph Speed 400: der praktische Begleiter
Im Alltag spielt die Triumph Speed 400 ihre Vorteile aus: Sie ist leichter zu handhaben, wirkt weniger „massiv“ und lässt sich im Verkehr gut bewegen. Für kurze Wege, spontane Fahrten und regelmäßiges Pendeln ist das ein klarer Pluspunkt. Auch wenn man nicht ständig auf maximale Performance aus ist, macht das Motorrad Spaß – und bleibt dabei angenehm unkompliziert.
KTM 1290 Super Duke R: wenn es schneller und weiter sein darf
Die KTM 1290 Super Duke R eignet sich besonders, wenn die Fahrten dynamischer werden oder längere Strecken mit höheren Geschwindigkeiten anstehen. Durch die starke Motorisierung und die sportliche Abstimmung fühlt sich die KTM auf zügigen Abschnitten „im Element“. Für Reisen ist sie dann passend, wenn man bereit ist, das Motorrad als sportliches Gesamtpaket zu nutzen.
Stärken und Schwächen
Die Speed 400 ist stark bei praktischer Nutzung und einem Fahrgefühl, das auch im Alltag Spaß macht. Die KTM ist stark bei Tempo und Reserven, kann aber im Alltag durch ihre Leistungs- und Fahrwerksauslegung weniger „entspannt“ wirken.
Preis-Leistungs-Gedanke und Kaufentscheidung
Bei der Entscheidung zwischen Triumph Speed 400 und KTM 1290 Super Duke R geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um Prioritäten. Die Speed 400 ist die logische Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag überzeugt und dabei ein modernes, lebendiges Fahrgefühl bietet. Die KTM ist die richtige Wahl, wenn Leistung, sportliche Präzision und ein Motorrad im Fokus stehen, das auch bei ambitionierter Fahrweise nicht nachlässt.
Typische Käuferprofile
- Triumph Speed 400: Fahrer, die ein vielseitiges Bike für Stadt und Landstraße möchten, das sich leicht bewegt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
- KTM 1290 Super Duke R: Fahrer, die spürbare Performance suchen, sportlich fahren wollen und ein Motorrad bevorzugen, das Reserven für dynamische Situationen bereitstellt.
Fazit: Welches Bike passt zu wem?
Die Triumph Speed 400 ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike für den Alltag suchen: leicht zu bewegen, gut dosierbar und mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen sicher bleibt. Sie eignet sich besonders, wenn Pendeln, Stadtverkehr und entspannte bis zügige Landstraßenfahrten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert Spaß macht, ohne ständig die Grenzen auszuloten, trifft mit der Speed 400 eine stimmige Entscheidung.
Die KTM 1290 Super Duke R richtet sich an Fahrer, die mehr Dynamik wollen: starke Reserven beim Beschleunigen, sportlich präzises Handling und ein Brems- sowie Fahrwerksgefühl, das auch bei ambitionierter Gangart überzeugt. Sie ist ideal, wenn längere Strecken, zügiges Fahren und ein deutlich „sportlicher“ Charakter gefragt sind. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist oder ein weniger forderndes Setup bevorzugt, wird die KTM möglicherweise als zu intensiv erleben.
Kurz gesagt: Speed 400 für vielseitigen Alltag und kontrollierten Fahrspaß, Super Duke R für maximale Performance und sportliche Ansprüche.