| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed 400 vs. MV Agusta Superveloce 800: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Markenimage her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed 400 steht für moderne Zugänglichkeit, klare Linien und ein Konzept, das sich vor allem im Alltag und auf der Feierabendrunde wohlfühlt. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen bringt den Anspruch eines sportlich geprägten Premium-Motorrads mit: markantes Design, ein deutlich „enthusiastischer“ Charakter und ein Fahrgefühl, das eher nach Kurve als nach Kompromiss klingt.
Der folgende Vergleich schaut nicht nur auf einzelne Daten, sondern ordnet die Stärken und Schwächen beider Modelle zueinander ein: Wie unterscheiden sich Motorleistung und Ansprechverhalten, wie wirkt das Fahrwerk im Alltag, und wo liegen die Unterschiede bei Bremsen, Ergonomie und Gesamteindruck? So wird klar, welches Bike eher zu welchem Fahrstil und zu welchen Erwartungen passt.
Motor und Fahrgefühl: Zugänglichkeit vs. Premium-Sportlichkeit
Triumph Speed 400: angenehm direkt, alltagstauglich
Die Triumph Speed 400 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass er im Stadtverkehr und auf Landstraßen souverän mitmacht. Das Ansprechverhalten ist dabei eher „harmonisch“ als aggressiv: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut beherrschbar. Gerade wenn häufiges Anfahren, Schalten und Beschleunigen den Alltag prägen, spielt diese Art von Motorabstimmung ihre Vorteile aus.
MV Agusta Superveloce 800: sportlich, emotional, fordernd
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt deutlich stärker auf den sportlichen Charakter. Im Vergleich zur Speed 400 wirkt das Gesamtpaket „zielgerichteter“: Der Motor zieht mit mehr Temperament und vermittelt schneller das Gefühl, dass das Motorrad für zügiges Fahren gemacht ist. Das ist nicht nur eine Frage der reinen Beschleunigung, sondern auch der Art, wie Leistung anliegt und wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier mehr Emotion und mehr „Biss“.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich abgestimmt
Speed 400: agil und unkompliziert
Im Handling zeigt die Triumph Speed 400 ihre Stärke: Sie lässt sich im Alltag leicht bewegen, bleibt in engen Situationen gut kontrollierbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade bei wechselnden Untergründen – Stadtpflaster, Landstraßen mit Unebenheiten oder wechselnde Beläge – wirkt die Abstimmung insgesamt pragmatisch. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu fahren, weil es nicht ständig „fordert“, sondern einfach mitgeht.
Superveloce 800: präzise, aber mit sportlichem Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 ist spürbar stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. In schnellen Passagen und beim zügigen Kurvenfahren wirkt das Motorrad stabil und präzise. Gleichzeitig kann die Abstimmung je nach Fahrtempo und Untergrund etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen. Das ist keine Schwäche, sondern eher der Charakter: Wer sportlich fährt, wird die Präzision lieben. Wer dagegen vor allem entspannt pendelt, kann den „Performance-Fokus“ manchmal als etwas weniger gelassen wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: souverän im Alltag, sportlich im Grenzbereich
Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Triumph Speed 400 zielt auf ein gut dosierbares, alltagstaugliches Setup. Das bedeutet: Bremsen funktionieren zuverlässig, lassen sich sauber dosieren und geben in der täglichen Praxis ein sicheres Gefühl. Besonders im Stadtverkehr und bei häufigem Stop-and-go ist diese Art von Bremsverhalten ein echter Vorteil.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Im Vergleich wirkt die Bremsleistung insgesamt „direkter“ und unterstützt dynamisches Fahren. Im Alltag ist das natürlich ebenfalls effektiv, aber der große Nutzen zeigt sich, wenn es zügig wird: beim späten Verzögern in Kurven oder beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern. Wer häufig sportlich unterwegs ist, profitiert hier deutlich.
Ergonomie und Sitzgefühl: entspanntes Fahren vs. sportliche Haltung
Auch bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Motorräder klar. Die Triumph Speed 400 wirkt so, als wäre sie für viele Stunden „ohne Drama“ gedacht. Die Sitzposition unterstützt ein kontrolliertes, aber nicht übermäßig verkrampftes Fahrgefühl. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen eine sportlichere Ausrichtung mit. Das kann beim zügigen Fahren ein Vorteil sein, weil die Körperhaltung das aktive Fahren unterstützt. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch eher für Fahrerinnen und Fahrer geeignet, die bewusst sportlich unterwegs sein möchten und die Haltung auch bei längeren Strecken als passend empfinden.
Alltagstauglichkeit: unkompliziert im Alltag, Premium-Anspruch im Gesamtpaket
Die Triumph Speed 400 punktet im Alltag vor allem durch ihren unkomplizierten Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell in den Alltag integriert: kurze Wege, spontane Touren, häufige Nutzung. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad nicht nur „gut aussieht“, sondern auch im Alltag funktioniert – ohne dass man ständig an Grenzen stößt.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist weniger „Daily-Tool“ und mehr „Enthusiasten-Maschine“. Das heißt nicht, dass sie nicht alltagstauglich wäre – aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamterlebnis: Fahrgefühl, sportliche Dynamik, Premium-Charakter. Wer das Motorrad als Hauptmaschine für sportliche Ausfahrten sieht, wird den Mehrwert eher spüren als jemand, der vor allem pendelt.
Design und Markenimage: klare Modernität vs. italienische Leidenschaft
Design ist natürlich Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie ein Motorrad im Alltag wahrgenommen wird. Die Triumph Speed 400 wirkt modern, klar und „nahbar“. Das passt zum Konzept: ein Motorrad, das man gern fährt, weil es nicht einschüchtert. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen steht für ein deutlich markanteres, emotionaleres Auftreten. Wer Wert auf das Premium-Feeling legt und das Motorrad auch optisch als Statement versteht, findet hier mehr „Wow“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed 400 – Stärken
- Einfaches Handling für Stadt und Landstraße
- Gut dosierbares Fahrgefühl und kontrollierte Gasannahme
- Alltagstauglichkeit durch pragmatische Abstimmung
- Ergonomie, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt
Triumph Speed 400 – Schwächen
- Wer konsequent sportlich im Grenzbereich fahren will, findet bei der Superveloce 800 mehr „Biss“
- Der Fokus liegt stärker auf Zugänglichkeit als auf maximaler Performance
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Sportliche Dynamik mit emotionalem Motorcharakter
- Präzises Fahrwerk für zügige Kurven und dynamische Passagen
- Bremsen, die sportliches Fahren unterstützen
- Premium-Gesamterlebnis aus Design, Haltung und Fahrgefühl
MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen
- Der sportliche Anspruch kann im entspannten Alltag weniger „locker“ wirken
- Wer vor allem unkomplizierte Fahrten sucht, könnte den Fokus auf Performance als weniger passend empfinden
Welche Entscheidung passt? – Für wen ist welches Bike besser?
Die Wahl zwischen Triumph Speed 400 und MV Agusta Superveloce 800 hängt vor allem davon ab, wie und wofür das Motorrad genutzt wird. Beide Modelle sind stark – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Triumph Speed 400: die bessere Wahl für viele Fahrprofile
Die Triumph Speed 400 ist besonders passend, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn kurze Strecken genauso wichtig sind wie spontane Ausfahrten und wenn ein kontrolliertes, leicht zu handhabendes Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne ständig „sportlich“ sein zu müssen, findet hier eine sehr stimmige Basis.
MV Agusta Superveloce 800: die bessere Wahl für sportliche Fahrer
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein deutlich emotionaleres Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Alltagsentspannung. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnismaschine versteht, wird die Stärken der Superveloce 800 besonders deutlich spüren.
Fazit:
Die Triumph Speed 400 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren unkomplizierten Charakter: leicht zu bewegen, gut dosierbar und ideal für den Alltag sowie für entspannte bis zügige Landstraßenfahrten. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut und ohne große Hürden Spaß macht, liegt mit der Speed 400 sehr richtig. Ihre Stärke ist die Balance aus Alltagstauglichkeit und Fahrfreude.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen. Motorcharakter, präzises Handling und sportlich ausgelegte Bremsen liefern ein deutlich intensiveres Fahrerlebnis. Wer Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als Premium-Performance-Maschine erleben möchte, findet in der Superveloce 800 die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Speed 400 für den vielseitigen Alltag und unkomplizierten Fahrspaß, Superveloce 800 für alle, die mehr Emotion, mehr Präzision und mehr sportlichen Anspruch suchen.