| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Triumph Speed 400 vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für Alltag, Straße und Gelände
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed 400 steht für modernes Street-Feeling mit alltagstauglichem Charakter. Die Yamaha WR 125 R ist dagegen klar im Enduro-/Offroad-Denken verankert und richtet sich an alle, die auch abseits der Straße Spaß suchen. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle können im Alltag überzeugen, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede zwischen den beiden Bikes herausgearbeitet – ohne einzelne Zahlenwerte in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Eigenschaften in der Praxis anfühlen: beim Anfahren, in der Kurve, auf holprigen Wegen und bei der Frage, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundcharakter: Street-Roadster vs. Offroad-orientiertes Enduro
Die Triumph Speed 400 ist als Street-Motorrad ausgelegt: Die Sitzposition wirkt aufgeräumt und straßenorientiert, das Handling ist auf flüssiges Fahren ausgelegt und das Motorrad fühlt sich vor allem dann wohl, wenn die Strecke planbar ist. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Wege fährt oder gern zügig über Landstraßen rollt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Yamaha WR 125 R dagegen ist vom Grundkonzept her deutlich abenteuerlustiger. Das Bike ist für unebene Untergründe gemacht, und genau das merkt man an der Art, wie es sich bewegt: Es verzeiht mehr, wenn der Untergrund nicht perfekt ist, und es lädt dazu ein, auch mal einen Feldweg mitzunehmen. Wer Offroad-Fahrten plant oder zumindest regelmäßig Schotter und schlechte Straßenabschnitte erlebt, bekommt mit der WR 125 R ein Motorrad, das dafür gebaut ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich vor allem ein Unterschied im Charakter: Die Triumph Speed 400 wirkt eher wie ein Straßenmotor, der Drehmoment und Antrieb so bereitstellt, dass man im Alltag entspannt vorankommt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht ständig am Gas gearbeitet werden soll. In der Stadt ist das angenehm, weil das Motorrad spontan reagiert, ohne dass man ständig in den Drehzahlbereich „hineinspielen“ muss.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen stärker auf das abgestimmte Zusammenspiel aus Gasannahme, Getriebe und Fahrwerk im Gelände ausgelegt. Bei Offroad-Situationen zählt oft nicht nur „wie viel“, sondern „wie gut dosierbar“. Die WR 125 R lässt sich in der Regel leichter auf wechselnde Traktion einstellen, was beim Anfahren auf losem Untergrund oder beim Rangieren auf unebenem Terrain spürbar wird.
Unterm Strich gilt: Wer überwiegend Straße fährt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag souverän und entspannt anfühlt, wird mit der Speed 400 eher glücklich. Wer dagegen häufig wechselnde Untergründe hat oder bewusst Gelände mitnimmt, findet in der WR 125 R den passenderen Ansatz.
Fahrwerk und Komfort: Straße schlucken vs. Gelände meistern
Beim Fahrwerk zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die Triumph Speed 400 ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten auf der Straße gut abfedert, ohne dabei das Gefühl für die Linie zu verlieren. Das Motorrad bleibt dabei eher „ruhig“ und vermittelt ein sicheres Fahrgefühl auf Asphalt. Gerade bei längeren Fahrten oder bei wechselnden Straßenqualitäten ist das ein Vorteil.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen auf das Handling im Gelände ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass es Stöße und Unebenheiten besser „mitnimmt“, ohne dass das Motorrad sofort aus dem Konzept gerät. Das ist besonders dann wichtig, wenn der Untergrund nicht nur holprig, sondern auch unberechenbar ist. Gleichzeitig kann das Offroad-Fahrwerksgefühl auf glattem Asphalt je nach Fahrstil etwas „direkter“ oder weniger weich wirken als bei einem reinen Straßenbike.
Stärken und Schwächen lassen sich hier klar zuordnen: Die Speed 400 punktet mit straßenorientiertem Komfort und Stabilität, während die WR 125 R mit Geländetauglichkeit und Robustheit im Alltag auf schlechten Wegen überzeugt.
Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Bike zum Fahrstil?
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Faktor. Die Triumph Speed 400 bietet eine Haltung, die für die Straße gemacht ist: Man sitzt kontrolliert, kann gut nach vorn schauen und hat ein Fahrgefühl, das sich für Stadtverkehr und Landstraße gleichermaßen eignet. Das ist besonders angenehm, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden, sondern auch für längere Ausfahrten genutzt wird.
Die Yamaha WR 125 R bringt eine Sitzposition mit, die mehr „Offroad-Realität“ abbildet. Im Gelände ist es oft hilfreich, sich dynamischer zu bewegen und das Motorrad aktiv zu führen. Genau dafür ist die WR 125 R konzipiert. Wer häufig im Stand rangiert, über Kanten fährt oder auf unebenem Untergrund unterwegs ist, profitiert von der Art, wie sich das Bike führen lässt.
Wer also eher „entspannt sitzen und fahren“ möchte, findet in der Speed 400 den besseren Match. Wer dagegen „führen und reagieren“ bevorzugt, wird mit der WR 125 R mehr Spaß haben.
Handling und Wendigkeit: Stadtverkehr vs. enge Wege
Im Handling unterscheiden sich die Bikes vor allem durch ihre Auslegung. Die Triumph Speed 400 wirkt im Straßenverkehr agil und lässt sich gut durch den Alltag manövrieren. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Ampeln, Kreisverkehre und enge Straßenabschnitte vorkommen. Auch bei zügigem Kurvenfahren bleibt das Motorrad gut kontrollierbar.
Die Yamaha WR 125 R ist ebenfalls wendig, aber auf eine andere Art. Im Gelände zählt, wie gut das Motorrad auf kleinen Flächen reagiert und wie sicher es sich über unebene Passagen bewegen lässt. Gerade auf Wegen, die nicht „glatt“ sind, spielt die WR 125 R ihre Stärken aus.
Zusammengefasst: In der Stadt und auf Asphalt ist die Speed 400 meist die unkompliziertere Wahl. Für enge, unebene Strecken und Offroad-Abschnitte ist die WR 125 R im Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, aber die Anforderungen unterscheiden sich. Auf der Straße ist vor allem die Dosierbarkeit und die Stabilität beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten relevant. Die Triumph Speed 400 ist hier klar auf Straßennutzung ausgelegt und vermittelt ein kontrolliertes Gefühl.
Im Gelände ist Bremsen oft eine Mischung aus Dosierung, Traktion und Fahrwerksarbeit. Die Yamaha WR 125 R ist dafür gebaut, dass man auch auf wechselndem Untergrund sicher reagieren kann. Das bedeutet nicht, dass sie „besser“ bremst als ein Straßenbike – aber sie ist besser darauf vorbereitet, dass sich die Bedingungen ständig ändern.
Wer überwiegend Straße fährt, profitiert von der straßenorientierten Abstimmung der Speed 400. Wer regelmäßig Schotter, Waldwege oder unebene Strecken fährt, bekommt mit der WR 125 R mehr Sicherheit im Umgang mit wechselnder Traktion.
Alltag, Wartung und Kosten: Was man bei der Wahl im Blick haben sollte
Bei der Entscheidung spielen neben Fahrspaß auch Alltagsthemen eine Rolle: Wartungszugang, Verschleißteile und die Frage, wie oft man das Motorrad „in Schuss“ halten muss. Street-orientierte Motorräder wie die Triumph Speed 400 werden typischerweise häufiger auf Asphalt bewegt, wodurch sich Verschleiß und Pflege oft planbarer gestalten. Gleichzeitig kann ein Streetbike bei gelegentlichem Schotter nicht „falsch“ sein, aber es ist nicht der Hauptfokus.
Die Yamaha WR 125 R wird häufiger in Situationen genutzt, in denen Staub, Schmutz und unebene Wege eine größere Rolle spielen. Das bedeutet: Wer Offroad fährt, sollte Pflege und Wartung bewusst einplanen. Dafür bekommt man ein Motorrad, das genau für diese Nutzung gemacht ist.
Die Stärke der Speed 400 liegt damit eher in der unkomplizierten Straßennutzung. Die Stärke der WR 125 R liegt in der Offroad-Kompetenz – mit dem passenden Pflege- und Wartungsbewusstsein.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Triumph Speed 400: die bessere Wahl für Straße und Alltagsfahrten
Die Triumph Speed 400 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert: Stadtverkehr, Landstraße, spontane Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das eher auf entspanntes Vorankommen als auf „Gelände-Handling“ ausgelegt ist. Wer Wert auf straßenorientierten Komfort, ein harmonisches Gesamtpaket und ein Motorrad legt, das sich schnell vertraut anfühlt, trifft mit der Speed 400 eine sehr stimmige Wahl.
Yamaha WR 125 R: die bessere Wahl für Offroad-Lust und wechselnde Untergründe
Die Yamaha WR 125 R ist ideal für alle, die auch abseits der Straße unterwegs sein möchten: Waldwege, Schotter, Feldwege oder einfach Strecken, die nicht immer perfekt asphaltiert sind. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad dynamisch führt und ein Bike sucht, das für unebene Bedingungen gemacht ist, findet in der WR 125 R einen passenden Begleiter.
Fazit:
Die Triumph Speed 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Straße liegt: Sie überzeugt mit straßenorientiertem Komfort, einem stimmigen Fahrgefühl im Alltag und einer Auslegung, die sich für Stadt und Land besonders natürlich anfühlt. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das unkompliziert mitfährt, wird hier schnell das passende Gesamtpaket finden.
Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken aus, sobald der Untergrund wechselt: Offroad-Abschnitte, Schotter und holprige Wege gehören eher zum Alltag als zur Ausnahme. Sie ist die richtige Wahl für alle, die Gelände nicht nur „mal ausprobieren“, sondern regelmäßig mitnehmen möchten und dabei ein Motorrad bevorzugen, das für wechselnde Traktion und dynamisches Führen gemacht ist.
Kurz gesagt: Speed 400 für straßenbetonten Alltag und entspanntes Fahren, WR 125 R für Offroad-Lust, unebene Strecken und Abenteuer abseits des Asphalts.