| UVP | 14.095 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Kräftiger Motor
- Schöne Details
- Verarbeitung
- Soziuskomfort
- Bremsen
- Fummeliger Seitenständer
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Triumph Speed Twin 1200 vs. Indian FTR 1200 Sport – welcher Roadster passt besser?
Wenn zwei moderne 1200er Roadster aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Triumph Speed Twin 1200 steht für britische Alltagstauglichkeit mit klassischem Charakter, während die Indian FTR 1200 Sport den Fokus stärker auf sportliche Haltung, markante Optik und dynamisches Ansprechverhalten legt. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrer gedacht, die nicht nur geradeaus schnell sein wollen, sondern auch in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Touren ein stimmiges Gesamtpaket suchen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich die jeweiligen Motor- und Fahrwerkskonzepte auf das Fahrgefühl aus? Wo spielen Bremsen und Ergonomie ihre Stärken aus? Und welche Schwächen können im Alltag eher stören? So entsteht ein realistisches Bild – damit die Entscheidung leichter fällt.
Motorcharakter: Klassisch-elegant vs. sportlich-direkt
Triumph Speed Twin 1200: souverän und alltagstauglich
Die Triumph setzt auf einen Motor, der sich vor allem durch harmonische Kraftentfaltung auszeichnet. Im Vergleich zeigt sich: Die Speed Twin 1200 wirkt weniger „aggressiv“, sondern eher kontrolliert. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, zähflüssiger Verkehr oder wechselnde Geschwindigkeiten den Alltag bestimmen. Beim Beschleunigen fühlt sich das Ansprechverhalten gleichmäßig an, und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar.
Indian FTR 1200 Sport: knackig und mit Fokus auf Dynamik
Die Indian FTR 1200 Sport geht den anderen Weg: Das Fahrgefühl wirkt direkter, die Gasannahme ist spürbar „präsenter“. Im Vergleich fällt auf, dass die FTR stärker dazu einlädt, zügig zu fahren und die Leistung aktiver abzurufen. Wer gerne dynamisch beschleunigt, in Kurven früher Tempo aufbaut oder das Motorrad beim Herausbeschleunigen „arbeiten“ lässt, wird die sportliche Ausrichtung eher als Vorteil erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität im Alltag vs. sportliche Agilität
Triumph: ruhigeres Gesamtgefühl
Bei der Triumph steht das stimmige Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie im Vordergrund. Im Vergleich zeigt sich: Die Speed Twin 1200 vermittelt ein eher ruhiges, gutmütiges Gefühl. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei wechselndem Belag bleibt sie berechenbar. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn nicht jede Fahrt perfekt vorbereitet ist – etwa bei Baustellen, Kopfsteinpflaster oder Landstraßen mit Flickstellen.
Indian: sportlicheres Einlenken
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt im Handling stärker auf agiles Vorankommen ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven bewusst anzusteuern und das Tempo zu steigern, sobald die Straße es hergibt. Gleichzeitig kann diese sportlichere Ausrichtung im Alltag auch mehr Aufmerksamkeit verlangen: Wer viel entspannt fährt oder häufig lange Strecken mit wechselnder Fahrbahnqualität absolviert, merkt eher, dass die FTR „sportlich“ eingestellt ist und nicht nur auf Komfort optimiert wurde.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Im Vergleich fällt auf, dass die Triumph eher durch kontrollierbares Dosieren überzeugt. Das hilft besonders in Situationen, in denen häufiges Bremsen aus moderaten Geschwindigkeiten passiert – etwa innerorts oder beim zügigen Fahren mit vielen Ein- und Ausfahrten.
Die Indian spielt ihre Stärken stärker aus, wenn es um kräftiges Verzögern und sportliche Bremsphasen geht. Wer gerne spät bremst oder in Kurven mit mehr Dynamik unterwegs ist, profitiert von dem sportlichen Setup. Als mögliche Schwäche kann sich dabei ergeben, dass das Gefühl beim Dosieren stärker vom Fahrstil abhängt – wer sehr fein und „weich“ bremst, muss sich eventuell etwas mehr an die Charakteristik gewöhnen.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Fahren vs. sportliche Haltung
Triumph: bequemere Alltagsausrichtung
Die Speed Twin 1200 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gerne auch länger fährt. Die Sitzposition unterstützt eine entspanntere Haltung, wodurch sich längere Touren oder regelmäßige Fahrten in der Stadt weniger anstrengend anfühlen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn nicht nur die Kurven, sondern auch der Weg dorthin zählt.
Indian: sportliche Körperarbeit
Die FTR 1200 Sport bringt eine Haltung mit, die stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist. Im Vergleich zeigt sich: Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, fühlt sich schnell zuhause. Für sehr lange Strecken oder für Fahrten, bei denen häufig gestoppt und wieder angefahren wird, kann die sportlichere Position jedoch spürbarer werden. Das ist keine generelle Schwäche, aber ein Punkt, der zur persönlichen Vorliebe passen sollte.
Komfort und Alltag: Stadt, Landstraße und wechselnde Bedingungen
Im Alltag entscheidet selten ein einzelnes Detail, sondern das Gesamtpaket. Die Triumph punktet im Vergleich vor allem mit einem runderen Komfortgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt ist oder man spontan fährt. Die Indian ist ebenfalls alltagstauglich, aber die Stärken liegen stärker in der Fahrdynamik – also dort, wo man die Leistung und das Handling wirklich nutzen kann.
Als mögliche Schwäche der Triumph kann man eher den „klassischeren“ Charakter nennen: Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte sich manchmal etwas mehr „Biss“ wünschen. Umgekehrt kann die Indian für manche Fahrer im Alltag etwas weniger „easy“ wirken, weil die sportliche Ausrichtung mehr aktive Kontrolle verlangt.
Ausstattung und Fahrgefühl: Wie sich die Konzepte im Detail anfühlen
Bei beiden Modellen spielt die Abstimmung eine große Rolle. Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das auf Allround-Nutzung optimiert ist: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen so ineinander, dass man schnell in einen angenehmen Rhythmus kommt. Die Indian dagegen wirkt wie ein Motorrad, das stärker auf Performance-Impulse setzt: Wenn man das Gas nutzt und das Handling fordert, wird der Charakter besonders deutlich.
Auch wenn beide Modelle modern sind, zeigt der Vergleich: Die Triumph ist eher die Wahl für Fahrer, die ein stimmiges Gesamtgefühl suchen und häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln. Die Indian ist eher die Wahl für Fahrer, die bewusst sportlich fahren wollen und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Fahrten sehen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 – Stärken
- Kontrolliertes, gleichmäßiges Ansprechverhalten für Alltag und wechselnde Strecken
- Ruhigeres Handling, das auf unruhigen Straßen berechenbar bleibt
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Dosierfreudige Bremscharakteristik bei moderaten Geschwindigkeiten
Triumph Speed Twin 1200 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet den Charakter eventuell als weniger „aggressiv“
- Bei sehr sportlichem Fahrstil kann das Setup weniger „auf Kante“ wirken als bei stärker performance-orientierten Bikes
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Direkter, sportlich betonter Motorcharakter mit klarer Gasannahme
- Agileres Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Sportliche Bremsleistung für ambitionierte Fahrphasen
- Fahrgefühl mit Performance-Fokus, das aktives Fahren belohnt
Indian FTR 1200 Sport – mögliche Schwächen
- Sportlichere Ausrichtung kann im Alltag mehr Aufmerksamkeit und „Arbeit“ erfordern
- Für sehr entspannte Langstreckenfahrten kann die Haltung spürbarer sein
Welche Entscheidung passt? – Empfehlung nach Fahrprofil
Der Vergleich zeigt am Ende weniger „welches Motorrad ist besser“, sondern „welches Motorrad passt besser“. Die Triumph Speed Twin 1200 ist besonders sinnvoll, wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden: Stadt, Landstraße, spontane Touren und auch mal längere Fahrten. Das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig nach sportlicher Aktivität verlangt, aber trotzdem genug Charakter für flotte Ausfahrten mitbringt.
Die Indian FTR 1200 Sport ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf dynamischem Fahren liegt: Kurven, zügige Beschleunigungsphasen, sportliches Bremsen und ein Motorrad, das die eigene Fahrweise sichtbar unterstützt. Wer das Motorrad gerne fordert und die sportliche Abstimmung als Vorteil sieht, wird die FTR besonders genießen.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 ist die stimmige Wahl für Fahrer, die ein ausgewogenes Gesamtpaket suchen: kontrollierter Motor, ruhigeres Handling und eine Ergonomie, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Im Alltag überzeugt sie besonders dort, wo die Route nicht immer perfekt ist und man ein berechenbares Fahrgefühl schätzt. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt oder einfach entspannt, aber dennoch mit Spaß fährt, trifft mit der Triumph meist die passendere Entscheidung.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken vor allem beim aktiven Fahren aus: direkter Motorcharakter, sportlich-agiles Handling und Bremsen, die ambitionierte Fahrphasen unterstützen. Wer Kurvenfahrten liebt, Tempo bewusst aufbaut und das Motorrad als dynamisches Werkzeug nutzt, wird die Indian stärker als „Sportmaschine im Alltag“ erleben. Kurz gesagt: Triumph für den vielseitigen Allrounder, Indian für den klar sportlich orientierten Fahrstil.