| UVP | 14.095 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Kräftiger Motor
- Schöne Details
- Verarbeitung
- Soziuskomfort
- Bremsen
- Fummeliger Seitenständer
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Triumph Speed Twin 1200 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich im direkten Duell
Wenn zwei Naked-Bikes aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 1200 steht für einen modernen, aber bodenständigen Charakter: kräftig, kontrollierbar und mit einem Fokus auf Fahrgefühl im Alltag und auf kurvigen Strecken. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist die kompromisslose Ansage aus dem Performance-Regal: deutlich sportlicher, aggressiver im Auftritt und mit einem Anspruch, der vor allem bei zügiger Gangart richtig Spaß macht.
Im Folgenden geht es um die Unterschiede, die man beim Blick auf die typischen Vergleichsdaten und vor allem beim gedanklichen Abgleich der Stärken spürt: Wie wirkt sich die Motorisierung auf das Fahrverhalten aus? Wie schlagen sich Fahrwerk und Bremsen im Alltag? Und wo liegen die Grenzen, wenn die Tour länger wird oder die Straße unruhig ist?
Motor und Charakter: kontrolliert vs. kompromisslos
Triumph Speed Twin 1200: Drehmoment mit „Alltags-Drive“
Die Triumph Speed Twin 1200 setzt auf einen Motorcharakter, der sich wie gemacht anfühlt, um aus dem Drehzahlkeller sauber zu beschleunigen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei weniger wie ein „Schalter“, sondern eher wie ein gleichmäßiger Schub, der das Bike spontan und gutmütig wirken lässt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen ist das ein Vorteil: Man kann zügig fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad „muss“ erst in den richtigen Bereich gebracht werden.
KTM 1290 Super Duke R: mehr Druck, mehr Tempo
Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga, wenn es um den sportlichen Anspruch geht. Die Vergleichsdaten zeigen hier klar: Der Motor ist auf maximale Dynamik ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie schnell sich das Bike bei höheren Geschwindigkeiten „aufbaut“ und wie stark die Beschleunigung auch dann noch wirkt, wenn man nicht mehr im unteren Drehzahlbereich unterwegs ist. Das ist großartig, wenn die Strecke kurvig ist und man gern zügig aus den Kehren heraus beschleunigt. Gleichzeitig bedeutet mehr Leistung auch: Das Motorrad will aktiv bewegt werden, und die Dosierung wird wichtiger.
Fahrwerk und Fahrverhalten: souverän im Alltag vs. sportlich unter Last
Triumph: stabil, aber nicht übertrieben hart
Beim Fahrwerk wirkt die Speed Twin 1200 wie ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und kontrollierte Dynamik ausgelegt ist. Die Abstimmung unterstützt ein ruhiges Einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch mal eine längere Tour plant: Schlaglöcher, Fugen oder grober Asphalt werden zwar wahrgenommen, aber das Bike bleibt dabei gut im Griff.
KTM: sportliche Präzision mit klarer Kante
Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar auf Performance getrimmt. In den Vergleichsdaten und in der typischen Auslegung zeigt sich: Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, zügig gefahrene Kurven und dynamische Lastwechsel souverän zu begleiten. Das Ergebnis ist eine sehr direkte Rückmeldung und ein Gefühl von „Anpacken“, sobald es ans Tempo geht. Wer gern sportlich fährt, wird das lieben. Wer dagegen viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig über unruhige Strecken rollt, kann die sportliche Ausrichtung als weniger „entspannt“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei sportlicher Gangart
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei der Fahrwerksphilosophie: Die KTM ist klar auf hohe Verzögerungsleistung und wiederholtes hartes Verzögern ausgelegt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man auf kurvigen Strecken öfter aus höheren Geschwindigkeiten in die Kurve hinein bremst. Die Triumph bietet ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, wirkt aber insgesamt eher auf „kontrolliert sportlich“ statt auf „Track-Tempo“.
Wichtig ist dabei nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit. Die Speed Twin 1200 lässt sich in der Regel sehr fein dosieren, was im Alltag und bei wechselnden Bedingungen hilft. Die Super Duke R fordert bei sportlicher Nutzung mehr Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einem sehr direkten Ansprechverhalten.
Ergonomie und Alltag: entspannter Einstieg vs. sportliche Haltung
Triumph: angenehm für längere Tage
Die Triumph Speed Twin 1200 wirkt ergonomisch so, dass sie auch über längere Zeit Spaß macht. Die Sitzposition ist nicht „cruiser-müde“, aber auch nicht so kompromisslos sportlich wie bei vielen High-Performance-Naked Bikes. Das macht sie attraktiv, wenn der Alltag eine Rolle spielt: Pendeln, kurze Ausfahrten und auch mal eine längere Tour ohne ständiges Umdenken.
KTM: sportlich, aber mit Anspruch
Die KTM 1290 Super Duke R ist deutlich stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das zeigt sich in der Haltung und im Gesamteindruck: Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Fahrzeug für Tempo“ an. Für viele ist das genau der Reiz. Für andere kann es bedeuten, dass man bei sehr langen Strecken oder viel Stadtverkehr öfter das Bedürfnis hat, die Position zu verändern.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. „mehr Kontrolle“
Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Triumph wirkt so, als würde sie den Fahrer stärker dabei unterstützen, die Leistung harmonisch zu nutzen. Die KTM ist dagegen stärker darauf ausgelegt, auch bei hoher Dynamik Stabilität und Traktion zu gewährleisten. Das ist besonders relevant, wenn man die Leistung wirklich ausfährt oder wenn die Straße weniger berechenbar ist.
Im Alltag ist das ein Komfortfaktor: Man kann sich auf das Fahren konzentrieren. Beim sportlichen Fahren ist es ein Sicherheitsnetz, das das Motorrad berechenbarer macht, ohne den Charakter zu verlieren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 – Stärken
- Motorcharakter: kräftig und gut dosierbar, ideal für Alltag und kurvige Landstraßen.
- Fahrgefühl: wirkt souverän und nicht überfordert, auch wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt.
- Komfort-Fokus: tendenziell angenehmer für längere Tage und wechselnde Straßenqualität.
Triumph Speed Twin 1200 – Schwächen
- Leistungsanspruch: Wer dauerhaft sehr hohes Tempo sucht, wird bei der KTM mehr Reserven spüren.
- Sportliche Kante: Die Speed Twin ist sportlich, aber nicht so kompromisslos wie die Super Duke R.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Dynamik: deutlich mehr „Punch“ und Reserven für zügige Fahrten.
- Fahrwerk und Bremsen: sportlich präzise, besonders bei dynamischer Fahrweise.
- Elektronik-Absicherung: unterstützt beim Ausnutzen der Leistung und erhöht die Berechenbarkeit.
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen
- Anspruch: mehr Leistung bedeutet auch mehr Notwendigkeit zur sauberen Dosierung.
- Alltagskomfort: kann je nach Nutzung und Streckenprofil weniger „entspannt“ wirken.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Triumph Speed Twin 1200 ist die Wahl, wenn das Motorrad im Alltag überzeugen soll: zuverlässig im Antritt, angenehm in der Ergonomie und mit einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Touren nicht in Stress umschlägt. Sie passt besonders gut, wenn Kurvenfahrten zwar wichtig sind, aber nicht jede Ausfahrt ein reines Tempo-Training sein muss.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Option, wenn Dynamik im Vordergrund steht. Wer gern zügig fährt, häufig aus höheren Geschwindigkeiten bremst, Kurven aggressiv ansteuert und das Motorrad als „Performance-Werkzeug“ versteht, bekommt hier ein sehr starkes Gesamtpaket. Die KTM belohnt sportliche Fahrer mit einem intensiven Gefühl von Kontrolle bei hoher Geschwindigkeit.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag leicht zu handhaben ist, auf Landstraßen souverän wirkt und auch bei längeren Touren angenehm bleibt. Ihr Motorcharakter und die insgesamt harmonische Abstimmung machen sie besonders attraktiv, wenn Fahrspaß ohne ständigen Leistungs-„Stress“ im Vordergrund steht. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen dort, wo es um maximale Dynamik geht: mehr Reserven, sportlichere Präzision und ein Setup, das bei zügiger Gangart besonders stark spielt. Wer Tempo liebt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt mit der KTM das intensivere Erlebnis. Kurz gesagt: Triumph für kontrollierten Alltags- und Kurvenspaß, KTM für Performance und sportliche Ambitionen.