| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Triumph Speed Twin 900 vs. Honda X-ADV – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Triumph Speed Twin 900 und die Honda X-ADV, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für klassischen Roadster-Charakter, die andere für den Mix aus Adventure-Optik und Scooter-Alltagstauglichkeit. Genau daraus entsteht die Frage: Geht es eher um direktes Fahrgefühl und puren Stil – oder um Komfort, Alltagstauglichkeit und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln?
Im Folgenden geht es um die wesentlichen Unterschiede, die sich beim direkten Vergleich zeigen: Fahrcharakter, Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Komfort und Stärken sowie Schwächen im realen Einsatz. Dabei werden die typischen Stärken beider Modelle herausgearbeitet, ohne dass es auf reine Zahlen ankommt.
Grundcharakter: Roadster vs. Adventure-Scooter
Triumph Speed Twin 900 – klassisch, kompakt, nah am Fahrer
Die Triumph Speed Twin 900 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Der Roadster-Ansatz zeigt sich in der Art, wie sich die Maschine anfühlt: leicht zu bewegen, mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier einen Charakter, der sich nicht hinter Technik versteckt, sondern über das Zusammenspiel aus Motor, Rahmengefühl und Fahrwerk überzeugt.
Honda X-ADV – vielseitig, bequem und auf Alltag getrimmt
Die Honda X-ADV ist dagegen ein Konzept für Menschen, die jeden Tag fahren und dabei nicht auf Komfort verzichten wollen. Der Adventure-Scooter-Ansatz sorgt dafür, dass sich die Maschine auch im Stadtverkehr und auf längeren Strecken souverän anfühlt. Die X-ADV wirkt weniger „sportlich kompromisslos“, sondern eher „alltagstauglich mit Charakter“: Sie nimmt Wege, Verkehr und wechselnde Bedingungen gelassen.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ergonomie. Die Speed Twin 900 bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und ein aktives Fahrgefühl ausgelegt ist. Das unterstützt dynamisches Fahren auf Landstraßen und macht die Maschine besonders interessant, wenn kurze Wege, Kurven und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen.
Die X-ADV setzt stärker auf eine aufrechte, entspannte Haltung. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn viel im Alltag unterwegs ist: an Ampeln, im Stop-and-Go, bei wechselndem Tempo oder wenn die Strecke länger wird. Die Maschine wirkt dadurch weniger „anstrengend“, selbst wenn der Tag mal mehr fordert.
Motor und Antrieb: Wie fühlt sich die Kraft an?
Beim Vergleich des Antriebs geht es weniger um „wer ist schneller“, sondern um den Charakter der Kraftentfaltung. Die Triumph Speed Twin 900 spielt ihre Stärken dort aus, wo man Motorreaktionen direkt spürt: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich und beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und entspanntem Cruisen. Der Roadster-Ansatz macht das Gasgefühl oft besonders „handlich“ und vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad gut mitdenkt.
Die Honda X-ADV ist dagegen auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Der Antrieb passt gut zu einer Fahrweise, bei der man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach flüssig fährt. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen wirkt das wie ein Komfort-Upgrade: weniger Stress, mehr Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten deutlich. Die Speed Twin 900 wirkt im Vergleich oft agiler: Sie lässt sich zügig umsetzen, unterstützt Kurvenfahrten und macht das Wechseln der Linie leicht. Wer gern sportlich fährt oder sich auf kurvigen Strecken wohlfühlt, bekommt hier ein Motorrad, das sich „direkt“ anfühlt.
Die X-ADV steht eher für Stabilität und Souveränität. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – aber die Art, wie sie sich bewegt, ist stärker auf Kontrolle bei Alltagstempo und auf längere Fahrten ausgelegt. Auf unruhigerem Untergrund oder bei wechselnden Bedingungen wirkt die Maschine oft entspannter, weil sie die Situation weniger „hart“ an den Fahrer weitergibt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf Touren ein gutes Sicherheitsgefühl vermitteln. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Speed Twin 900 wirkt tendenziell „sportlicher“ im Ansprechverhalten, was beim zügigen Fahren hilft. Die X-ADV spielt ihre Stärken eher in der berechenbaren Stabilität aus – besonders dann, wenn man nicht nur auf der perfekten Straße unterwegs ist.
Elektronik und Assistenz: Wie viel Unterstützung braucht man?
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Motorradgefühls. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Triumph Speed Twin 900 wirkt eher wie ein Motorrad, das den Fahrer in den Mittelpunkt stellt und Unterstützung dort bietet, wo sie sinnvoll ist. Die Honda X-ADV setzt stärker auf ein Gesamtpaket, das den Alltag erleichtert und das Fahren in unterschiedlichen Situationen komfortabler macht.
Das ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von Bedürfnis: Wer gern selbst dosiert und das Motorrad als Werkzeug für den Fahrspaß nutzt, fühlt sich bei der Triumph oft näher am Kern. Wer dagegen viel pendelt, häufig unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, profitiert von der Honda-Philosophie.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr, Parken
Triumph Speed Twin 900 – wenn der Weg das Ziel ist
Die Speed Twin 900 ist im Alltag besonders dann stark, wenn kurze Strecken, spontane Fahrten und ein klarer Roadster-Look im Vordergrund stehen. Sie wirkt kompakt und macht das Handling im Verkehr angenehm. Allerdings ist sie weniger „Allrounder“ im Sinne von maximaler Nutzbarkeit – wer viel Gepäck, häufiges Pendeln mit wechselnden Bedingungen oder sehr lange Strecken plant, wird bei der Honda schneller das Gefühl haben, dass sie dafür gebaut ist.
Honda X-ADV – der praktische Begleiter
Die X-ADV ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um Alltagspraxis geht. Die Kombination aus bequemer Sitzposition, komfortablem Fahrgefühl und dem Adventure-Scooter-Konzept macht sie besonders geeignet für Menschen, die das Motorrad wie ein Fahrzeug nutzen: für Pendeln, für Einkäufe, für Wochenendtouren und für alles dazwischen. Die Maschine wirkt dabei weniger wie ein „Zweckfahrzeug“, sondern eher wie ein durchdachter Reise- und Stadtpartner.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Triumph Speed Twin 900
- Direktes Fahrgefühl und roadster-typische Agilität
- Stil und Charakter, der Lust auf Kurven und spontane Ausfahrten macht
- Gutes Zusammenspiel aus Motorreaktion und Fahrwerk für dynamische Fahrten
Schwächen der Triumph Speed Twin 900
- Weniger Fokus auf maximale Nutzbarkeit für lange, häufige Alltagsstrecken
- Wer sehr komfortorientiert unterwegs ist, findet bei der Honda oft die entspanntere Lösung
Stärken der Honda X-ADV
- Komfort und entspannte Ergonomie für Stadt und längere Strecken
- Souveränität bei wechselnden Bedingungen und im Alltag
- Vielseitiges Konzept, das sich wie ein praktischer Begleiter anfühlt
Schwächen der Honda X-ADV
- Weniger „klassisch sportlich“ im Gefühl als ein reiner Roadster
- Wer maximale Agilität und puren Fahrspaß sucht, könnte sich bei der Triumph näher am Ziel fühlen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Alltag und die bevorzugte Fahrweise entscheiden. Die Triumph Speed Twin 900 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Fahrspaß genutzt wird: Feierabendrunde, Landstraße, kurvige Strecken und ein Motorrad, das sich „lebendig“ anfühlt. Sie ist ideal für Fahrer, die gern selbst entscheiden, wie dynamisch es wird, und die den Roadster-Charakter bewusst suchen.
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als nur Freizeit sein soll: Pendeln, längere Touren, wechselnde Bedingungen, viel Zeit im Verkehr und der Wunsch nach einer entspannten Sitzposition. Wer ein Motorrad möchte, das den Alltag erleichtert und dabei trotzdem Charakter mitbringt, findet in der X-ADV häufig den passenderen Kompromiss.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 900 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf direktem Fahrgefühl, Roadster-Charakter und einem Motorrad liegt, das Kurven und spontane Ausfahrten besonders gut unterstützt. Sie überzeugt vor allem dort, wo das Fahren selbst im Mittelpunkt steht und man das Motorrad gern aktiv bewegt.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und ein entspanntes Fahrkonzept wichtiger sind. Wer viel unterwegs ist, auch im Verkehr Zeit verbringt und längere Strecken möglichst stressarm erleben möchte, findet in der X-ADV den vielseitigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Triumph für den Fahrspaß-Fokus, Honda für den vielseitigen Alltags- und Tourenanspruch.