| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Triumph Speed Twin 900 vs Indian FTR 1200 Sport – welcher Roadster passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Spaß“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Der Triumph Speed Twin 900 steht für die moderne, britische Interpretation eines klassischen Roadsters: kompakt, alltagstauglich und mit einem Motorcharakter, der sich angenehm dosieren lässt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen wirkt wie ein Statement aus der Scrambler-Ecke: kräftiger Auftritt, sportlicher Anspruch und ein Fahrgefühl, das deutlich mehr „Punch“ vermitteln will.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle im Alltag zueinander verhalten – und welche Stärken und Schwächen daraus entstehen. So lässt sich schneller einordnen, welches Bike eher zur eigenen Fahrweise passt.
Grundidee und Charakter: kompakt vs. muskulös
Der Triumph Speed Twin 900 ist als Roadster auf Agilität und Alltag ausgelegt. Die Hubraum- und Leistungswerte sind so gewählt, dass der Motor besonders in mittleren Drehzahlbereichen souverän wirkt. Dadurch fühlt sich das Motorrad im Stadtverkehr leicht an und bleibt auf der Landstraße flexibel, ohne ständig „hochdrehen“ zu müssen.
Die Indian FTR 1200 Sport verfolgt eine andere Philosophie. Die höheren Leistungs- und Drehmomentwerte sorgen dafür, dass Beschleunigung und Durchzug deutlich kräftiger ausfallen. Das merkt man vor allem beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt – wer eher entspannt cruisen möchte, muss sich an den Charakter erst gewöhnen.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Fahrgefühl übersetzt
Triumph Speed Twin 900: souverän, aber nicht aggressiv
Beim Speed Twin 900 zeigen die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte vor allem eines: Der Motor ist auf nutzbare Kraft im Alltag getrimmt. Das bedeutet in der Praxis häufig weniger Schaltarbeit und ein gleichmäßigeres Ansprechverhalten. Stärken liegen hier in der kontrollierten Kraftentfaltung und im „einfach fahren“ – besonders auf Strecken, die nicht nur aus Vollgas bestehen.
Schwäche im Vergleich: Wer sehr sportlich fährt und dauerhaft hohe Reserven erwartet, wird beim Triumph schneller an die Grenzen des eigenen Anspruchs stoßen. Die Indian wirkt dann einfach „größer“.
Indian FTR 1200 Sport: mehr Reserven, mehr Druck
Die FTR 1200 Sport spielt ihre höheren Leistungs- und Drehmomentwerte besonders beim dynamischen Fahren aus. Beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen ist der Unterschied spürbar: Das Motorrad zieht kräftiger durch und wirkt dadurch weniger „arbeitsintensiv“. Gerade bei Überholmanövern oder zügigen Landstraßenpassagen ist das ein klarer Vorteil.
Schwäche im Vergleich: Die stärkere Performance verlangt oft auch mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit Gas und Fahrwerk. Wer sehr entspannt unterwegs ist, kann sich schneller „zu schnell“ fühlen, weil das Motorrad die Beschleunigung leichter verfügbar macht.
Fahrwerk und Handling: wie sich die Werte auf die Kurve auswirken
Beim Handling entscheidet nicht nur die reine Leistung. Auch die Angaben zu Fahrwerkskomponenten und die daraus resultierende Abstimmung spielen eine große Rolle. Der Triumph wirkt im Vergleich tendenziell wie ein Motorrad, das sich leicht in die Linie bringen lässt. Die Kombination aus kompakterem Charakter und alltagstauglicher Abstimmung macht ihn besonders geeignet für kurvige Strecken, bei denen man häufig die Geschwindigkeit anpasst und nicht dauerhaft Vollgas fährt.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen eher auf sportliche Dynamik ausgelegt. Die Fahrwerks- und Geometrie-Charakteristik (wie sie in den Vergleichsdaten sichtbar wird) unterstützt ein aktiveres Fahren. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad bewusst „gearbeitet“ werden soll: Einmal in Schwung, fühlt sich die FTR oft stabil und durchsetzungsfähig an.
Schwäche im Vergleich: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder sehr niedrige Geschwindigkeiten „smooth“ fahren möchte, kann die sportlichere Auslegung als weniger entspannt empfinden. Der Triumph bleibt hier meist die stressfreiere Wahl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, weil es direkt beeinflusst, wie früh man in Kurven wieder beschleunigen kann. Die aufgelisteten Bremsdaten zeigen, dass die Indian FTR 1200 Sport tendenziell auf kräftigere Verzögerung ausgelegt ist. Das passt zur sportlicheren Ausrichtung und gibt beim zügigen Fahren mehr Reserven.
Der Triumph Speed Twin 900 punktet dafür mit einem gut dosierbaren Gefühl. Die Bremsleistung wirkt häufig „berechenbar“ und eignet sich besonders für Alltagssituationen, in denen man nicht ständig an die Grenzen gehen muss. Schwäche im Vergleich: Bei sehr sportlicher Gangart kann die Indian durch die stärkere Performance schneller das Gefühl von „mehr“ vermitteln.
Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt wie?
Ergonomie ist einer der größten Unterschiede, obwohl sie in Datenlisten manchmal nur indirekt sichtbar ist. Der Triumph Speed Twin 900 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das eine entspanntere Sitzposition unterstützt. Das macht ihn attraktiv für längere Fahrten, bei denen man nicht permanent „in Sporthaltung“ sein möchte.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen häufig näher an einer sportlicheren Auslegung. Das kann beim dynamischen Fahren helfen, weil die Körperhaltung aktiver unterstützt wird. Schwäche im Vergleich: Für sehr lange, gemütliche Touren kann das weniger komfortabel wirken als beim Triumph.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad bewegt, wie gut es im Verkehr mitspielt und wie unkompliziert es sich im Alltag nutzen lässt. Der Triumph Speed Twin 900 ist hier im Vergleich oft im Vorteil: Der Charakter wirkt handlich, die Leistungsentfaltung ist gut dosierbar und das Motorrad eignet sich für häufiges Anfahren, Stop-and-go und kurze Strecken.
Die Indian FTR 1200 Sport kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt mehr „Fahrspaß“ als reine Strecke ist. Wer Pendeln mit sportlichem Anspruch verbindet, wird die Indian lieben. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist und es möglichst entspannt möchte, greift eher zum Triumph.
Tourentauglichkeit: Komfort vs. Dynamik
Für Touren ist nicht nur die Leistung wichtig, sondern auch, wie das Motorrad über längere Zeit „mitmacht“. Der Triumph punktet im Vergleich häufig mit einem ausgewogeneren Allround-Charakter: Er fühlt sich auf Landstraßen angenehm an, ohne dass man ständig die sportliche Schiene fahren muss.
Die Indian FTR 1200 Sport ist für Touren dann besonders stark, wenn man gerne zügig fährt und die Leistung regelmäßig nutzt. Die höheren Leistungs- und Drehmomentwerte geben auf der Strecke das Gefühl, jederzeit Reserven zu haben. Schwäche im Vergleich: Wer lange Etappen eher gemütlich angeht, kann die sportlichere Ausrichtung als weniger entspannend empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 900 – Stärken
- Ausgewogene, alltagstaugliche Kraftentfaltung durch die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte
- Leichtes, kontrolliertes Handling für Stadt und Landstraße
- Bremsgefühl wirkt häufig gut dosierbar für den Alltag
- Ergonomie tendenziell komfortorientierter für längere Fahrten
Triumph Speed Twin 900 – Schwächen
- Bei sehr sportlichem Anspruch fehlt im Vergleich schneller die „letzte Reserve“
- Wer maximalen Punch sucht, wird eher zur Indian greifen
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Deutlich kräftigerer Durchzug durch höhere Leistungs- und Drehmomentwerte
- Sportlicher Charakter unterstützt dynamisches Fahren
- Bremsreserven wirken tendenziell stärker für zügige Passagen
- Fahrgefühl vermittelt mehr Durchsetzungsvermögen
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Sportlicheres Setup kann im Alltag weniger entspannt wirken
- Für sehr gemütliche Touren kann die Haltung weniger komfortabel sein
Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Die Wahl zwischen Triumph Speed Twin 900 und Indian FTR 1200 Sport hängt vor allem davon ab, wie die eigene Fahrweise aussieht. Der Triumph ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem runden Gesamtpaket liegt: leicht zu fahren, gut dosierbar, ideal für Alltag und abwechslungsreiche Landstraßen. Die Indian ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Dynamik liegt: mehr Leistung, mehr Reserven und ein Fahrgefühl, das sportliche Ambitionen stärker unterstützt.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auf der Landstraße angenehm flexibel bleibt, liegt mit der Triumph Speed Twin 900 richtig. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte übersetzen sich in ein kontrolliertes, gut dosierbares Fahrgefühl, das besonders bei häufigen Richtungswechseln, moderatem Tempo und entspanntem Fahren überzeugt. Auch die tendenziell komfortorientiertere Auslegung macht sie zur passenden Wahl für längere Touren ohne dauerndes „Sportprogramm“.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die bessere Wahl, wenn mehr Durchzug und spürbar mehr Reserven gefragt sind. Die höheren Leistungs- und Drehmomentwerte sorgen für deutlich mehr Druck beim Beschleunigen und unterstützen dynamische Fahrten, bei denen man Reserven wirklich nutzt. Wer gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sportlich „mitzieht“, wird die Indian bevorzugen. Für sehr gemütliche Einsätze in der Stadt oder lange, entspannte Etappen kann der Triumph jedoch die stressfreiere Option sein.