UVP 10.195 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • Schöne Details
  • enorm durchzugskräftig
  • Sound
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Windschutz
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.435mm
Länge2.090mm
Radstand1.435mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.115mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartParallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge5
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite293km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartZentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen
Federung vorne43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneschwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Triumph Speed Twin 900 vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder auf dem Papier nach unterschiedlichen Welten klingen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Speed Twin 900 steht für einen modernen, alltagstauglichen Roadster mit klassischem Charakter. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein sportlicher Blickfang, der auch auf der Hausstrecke zeigen will, was in ihm steckt. Beide Modelle sind für Fahrer interessant, die nicht einfach nur „irgendwie“ unterwegs sein wollen, sondern ein Motorrad suchen, das sich beim Fahren anfühlt wie ein Statement.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle in der Praxis gegenseitig gegenüberstehen – und welche Stärken und Schwächen sich daraus ableiten lassen. Dabei wird klar: Es ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher von Fahrprofil, Prioritäten und Erwartungen.

Grundcharakter: Roadster-Alltag vs. sportlicher Anspruch

Triumph Speed Twin 900 – der souveräne Allrounder

Die Speed Twin 900 ist als Roadster so gedacht, dass sie im Alltag funktioniert und dabei trotzdem Spaß macht. Die Motor- und Leistungswerte sind so abgestimmt, dass sich das Motorrad nicht nur für kurze Wege eignet, sondern auch für längere Touren. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen spielt die Abstimmung ihre Stärken aus: Der Motor wirkt nutzbar, die Gasannahme ist alltagstauglich und das Gesamtpaket bleibt dabei angenehm unkompliziert.

MV Agusta Superveloce 800 – sportlich, aber mit Anspruch

Die Superveloce 800 bringt einen deutlich sportlicheren Charakter mit. Die Leistungs- und Drehmomentwerte sowie die Art, wie das Motorrad aufgebaut ist, zielen stärker auf dynamisches Fahren. Das zeigt sich besonders dann, wenn es zügig durch Kurven geht oder wenn Beschleunigung nicht nur „aus dem Stand“, sondern auch aus mittleren Drehzahlen heraus gefragt ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird hier eher fündig.

Motor & Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Leistung und Drehmoment im Vergleich

Vergleicht man die aufgelisteten Leistungsdaten beider Modelle, liegt der Fokus der MV Agusta klar stärker auf sportlicher Dynamik. Die Triumph ist dabei nicht „langweilig“ – im Gegenteil: Die Speed Twin 900 wirkt oft dann besonders überzeugend, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern gleichmäßig und souverän unterwegs sein will. Die MV Agusta belohnt dagegen Fahrweise, bei der mehr Drehzahl und mehr „Biss“ im Spiel sind.

Beim Drehmomentvergleich zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Triumph spielt ihre Stärken eher in einem nutzbaren Bereich aus, während die Superveloce 800 stärker auf spürbare Schubmomente setzt. Das bedeutet in der Praxis: Wer häufig aus dem Verkehr heraus beschleunigt oder entspannt rollt, fühlt sich mit der Triumph meist schneller „im richtigen Modus“. Wer dagegen gerne zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt bei der MV Agusta mehr sportliche Belohnung.

Charakter: „einfach fahren“ vs. „aktiv gestalten“

Die Unterschiede in den Motorwerten spiegeln sich auch im Charakter wider. Die Speed Twin 900 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das einen nicht ständig zu einer bestimmten Fahrweise zwingt. Die Superveloce 800 dagegen lädt stärker dazu ein, die Gänge bewusst zu wählen und das Motorrad im richtigen Drehzahlfenster zu bewegen.

Fahrwerk & Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl

Fahrwerk-Setup und Fahrstabilität

Auch wenn die genauen Details je nach Ausstattung variieren können, lässt sich aus den Fahrwerks- und Geometriedaten ableiten, wie sich die Motorräder typischerweise verhalten. Die Triumph wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das Komfort und Kontrolle gut kombiniert. Das hilft besonders auf wechselndem Belag oder bei längeren Strecken, bei denen man nicht jedes Detail „wegarbeiten“ möchte.

Die MV Agusta ist dagegen stärker auf sportliche Linienführung ausgelegt. Die Fahrwerkswerte und die daraus resultierende Abstimmung zielen eher darauf, dass das Motorrad in Kurven präzise bleibt und dynamisch auf Lenkimpulse reagiert. Das ist ein Plus für Kurvenfans – kann aber im Alltag dann weniger „entspannt“ wirken, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.

Lenkung und Agilität

Im Vergleich der Handling-relevanten Werte zeigt sich: Die Triumph ist oft die Wahl, wenn man häufig zwischen Alltagssituationen wechselt und das Motorrad unkompliziert bewegen möchte. Die MV Agusta ist eher die Wahl, wenn man das Motorrad bewusst „arbeitet“ und die Rückmeldung schätzt. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen aus den Daten ableiten

Bremsen sind ein Bereich, in dem sich die Philosophie der Hersteller oft zeigt. Vergleicht man die Bremsdaten beider Modelle, wird deutlich, dass die MV Agusta stärker auf sportliche Verzögerung und ein direktes Gefühl ausgelegt ist. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man zügig fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven hinein bremst.

Die Triumph bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt aber in der Gesamtwirkung häufig als „Allround“-Lösung: stabil, gut dosierbar und passend für Alltag und Tour. Wer viel Stadtverkehr fährt oder eher moderat unterwegs ist, profitiert oft von der unkomplizierten Handhabung.

Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Ergonomie und Sitzposition

Die Ergonomie-Werte und die daraus resultierende Sitzposition sind ein entscheidender Punkt. Die Speed Twin 900 wirkt tendenziell so, dass sie für längere Fahrten angenehm bleibt, ohne dass sie ihren Charakter verliert. Die Superveloce 800 ist eher sportlich positioniert, was das Fahrgefühl in dynamischen Situationen verstärkt, aber bei sehr langen Strecken oder häufigem Stop-and-Go manchmal weniger „entspannt“ sein kann.

Elektronik und Bedienkonzept

Bei modernen Motorrädern entscheidet die Elektronik oft darüber, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsmerkmale zeigt sich: Die MV Agusta wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das stärker auf sportliche Unterstützung setzt. Die Triumph ist dagegen meist die Wahl, wenn man eine klare, intuitive Bedienung und ein stimmiges Gesamtpaket sucht, ohne sich ständig mit „zu viel“ Technik beschäftigen zu müssen.

Design & Markenwirkung: Mehr als nur Optik

Natürlich sind Design und Markenimage subjektiv – aber sie beeinflussen die Kaufentscheidung. Die Triumph Speed Twin 900 wirkt bewusst „klassisch-modern“ und passt gut zu Fahrern, die einen zeitlosen Look mögen. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf Exklusivität und sportliche Präsenz ausgelegt. Wer gerne auffällt und das Motorrad als Teil des eigenen Stils sieht, wird bei der MV Agusta eher das Gefühl bekommen, ein besonderes Stück zu fahren.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Speed Twin 900 – Stärken

  • Alltagstaugliche Abstimmung: Die Werte wirken so, dass das Motorrad im täglichen Betrieb schnell „passt“.
  • Ausgewogenes Fahrgefühl: Souveränes Handling, das auch auf längeren Strecken angenehm bleibt.
  • Komfort und Kontrolle: Gute Balance zwischen sportlichem Anspruch und entspannter Nutzung.

Triumph Speed Twin 900 – mögliche Schwächen

  • Sportliche Spitzenwirkung: Wer maximale Dynamik sucht, könnte bei der MV Agusta mehr „Kick“ erwarten.
  • Aktives Fahren: Die Triumph belohnt eher gleichmäßige Fahrweise als extremes „Ausreizen“.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken

  • Sportlicher Charakter: Die Leistungs- und Fahrwerkswerte zielen stärker auf dynamische Kurven- und Beschleunigungsmomente.
  • Direktes Feedback: Das Motorrad wirkt eher wie ein Werkzeug für Fahrer, die aktiv gestalten.
  • Exklusive Ausstrahlung: Design und Markenwirkung sind ein klarer Pluspunkt.

MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen

  • Anspruch im Alltag: Sportliche Auslegung kann bei sehr langen oder häufigen Stop-and-Go-Strecken weniger „entspannt“ wirken.
  • Fahrstilabhängigkeit: Wer eher gemütlich fährt, bekommt nicht immer die volle sportliche Belohnung.

Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil

Für wen ist die Triumph Speed Twin 900 die bessere Wahl?

Die Triumph ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell überzeugt und auch auf Touren eine gute Figur macht. Wer ein ausgewogenes Verhältnis aus Fahrspaß, Komfort und unkomplizierter Handhabung möchte, trifft mit der Speed Twin 900 häufig eine sehr stimmige Entscheidung. Auch dann, wenn nicht ständig „am Limit“ gefahren wird, bleibt die Freude am Fahren erhalten.

Für wen ist die MV Agusta Superveloce 800 die bessere Wahl?

Die MV Agusta ist ideal, wenn der Fokus stärker auf sportlicher Dynamik liegt: zügige Beschleunigung, präzises Kurvenverhalten und ein Motorrad, das sich wie ein Performance-Tool anfühlt. Wer gerne aktiv fährt, Rückmeldung mag und das Motorrad auch optisch als etwas Besonderes betrachtet, bekommt mit der Superveloce 800 sehr wahrscheinlich genau die Art von Fahrgefühl, die gesucht wird.

Fazit:

Die Triumph Speed Twin 900 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein ausgewogenes, alltagstaugliches Motorrad suchen: Die Werte ergeben zusammen ein stimmiges Gesamtpaket, das im täglichen Betrieb leicht zu handhaben ist und auf Touren angenehm bleibt. Besonders dann, wenn gleichmäßiges Fahren und souveräne Kontrolle wichtiger sind als maximale sportliche Spitzenwirkung, spielt die Triumph ihre Stärken aus.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser zu einem Fahrprofil, das mehr Dynamik und aktivere Fahrweise bevorzugt. Aus den sportlich ausgerichteten Leistungs-, Fahrwerks- und Bremsdaten entsteht ein Motorrad, das in Kurven und bei Beschleunigung stärker „zieht“ und mehr direktes Feedback liefert. Wer das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als sportliches Erlebnis und optisches Highlight versteht, wird mit der MV Agusta sehr wahrscheinlich glücklicher.

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