UVP 10.195 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024

Pro und Kontra

Pro:
  • Schöne Details
  • enorm durchzugskräftig
  • Sound
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Windschutz
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.435mm
Länge2.090mm
Radstand1.435mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.115mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartParallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung65 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite293km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartZentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen
Federung vorne43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneschwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

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Triumph Speed Twin 900 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Retro-orientierte Roadster aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Genau das macht den Vergleich zwischen der Triumph Speed Twin 900 und der Yamaha XSR 700 Xtribute so spannend: Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut, doch beim Fahren zeigen sich unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Triumph eher den Charakter eines kräftigen, erwachsenen Roadsters betont, setzt die Yamaha stärker auf Leichtigkeit, Agilität und den typischen XSR-Style. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte deshalb nicht nur auf den Motor schauen, sondern auch darauf, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen – in der Stadt, auf der Landstraße und bei längeren Ausfahrten.

Design & Charakter: Retro-Vibes, aber mit unterschiedlicher Handschrift

Die Triumph Speed Twin 900 wirkt kompakt und „mechanisch“: Der Look ist klar, stimmig und wirkt wie aus einem Guss. Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker mit dem Retro-Detailreichtum und dem besonderen Xtribute-Ansatz. Das Ergebnis: Beide Bikes sehen gut aus, aber die Triumph wirkt oft etwas „erwachsener“ und aufgeräumter, während die Yamaha ihren Stil stärker über Details und Optik transportiert.

In der Praxis bedeutet das: Wer ein Motorrad möchte, das optisch eher ruhig und klassisch wirkt, findet in der Triumph häufig den besseren Match. Wer dagegen Wert auf einen auffälligen Retro-Look legt, dürfte sich mit der Yamaha schneller „zu Hause“ fühlen.

Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Triumph Speed Twin 900 zielt spürbar auf einen kräftigen, souveränen Vortrieb. Das merkt man besonders dann, wenn es nicht um Höchsttempo geht, sondern um gleichmäßiges Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller oder um entspanntes Fahren im mittleren Bereich. Die Triumph vermittelt dabei das Gefühl, dass sie „einfach mitmacht“ – auch wenn man nicht ständig am Gas spielt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist hingegen oft die Wahl für ein lebendiges, agiles Fahrgefühl. Der Motor wirkt spritziger im Ansprechverhalten und macht Spaß, wenn man häufiger schaltet oder die Drehzahl bewusst nutzt. Das ist besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ein Vorteil: Die Yamaha lässt sich häufig leichter „mitnehmen“, wirkt handlicher und lädt dazu ein, das Tempo dynamisch zu gestalten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Triumph Speed Twin 900: Stärken liegen in der souveränen Art, im gleichmäßigen Schub und im entspannten Fahrstil. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, wie man die Maschine nutzt – wer ständig maximale Dynamik sucht, muss die Triumph eventuell etwas „mehr arbeiten lassen“.
  • Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärken liegen in der Agilität, dem lebendigen Ansprechverhalten und dem Spaßfaktor bei dynamischer Fahrweise. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, zügigen Autobahn- oder Überlandetappen der Fokus eher auf „leicht und wendig“ statt auf „große Souveränität“ liegt.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Triumph Speed Twin 900 wirkt tendenziell auf Stabilität und ruhiges Einlenken ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn die Straße unruhig ist oder wenn man zügig über Landstraße fährt. Die Triumph gibt dem Fahrer dabei oft das Gefühl, dass sie „geradeaus will“, ohne das Kurvenfahren zu erschweren.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Vorteile stärker in der Wendigkeit aus. Gerade bei häufigem Richtungswechsel, beim Rangieren in engen Situationen oder auf kurvigen Strecken kann die Yamaha einen Tick leichter wirken. Das macht sie attraktiv für alle, die gern „kurz und knackig“ fahren – und dabei nicht nur auf Komfort, sondern auch auf unmittelbares Feedback achten.

Bremsen & Sicherheit im Vergleich

Auch bei den Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl: Die Triumph vermittelt häufig eine kontrollierte, gut dosierbare Bremswirkung, die sich für sportliches Fahren ebenso eignet wie für entspanntes Cruisen. Die Yamaha kann in der Praxis ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft besonders dann stark, wenn man die Maschine aktiv führt und die Verzögerung fein dosiert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert bei beiden von einem insgesamt alltagstauglichen Setup – die Unterschiede zeigen sich vor allem im persönlichen Empfinden beim Dosieren.

Sitzposition & Komfort: Wie gut passt das Bike zum Alltag?

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Triumph Speed Twin 900 bietet häufig eine Haltung, die sportlich genug wirkt, aber nicht in Richtung „Kampfposition“ geht. Dadurch eignet sie sich gut für längere Ausfahrten, bei denen man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, die Arme oder der Rücken müssten „arbeiten“.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber in vielen Situationen etwas „leichter“ im Handling. Das kann sich positiv auswirken, wenn man viel in Bewegung ist – etwa bei Stadtfahrten oder bei Touren mit vielen Kurven. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück fährt, achtet am besten darauf, wie die eigene Sitzhaltung zu den Ergonomie-Details passt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“

Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag bleibt: Anfahren, Rangieren, Sicht, Wärmeentwicklung, sowie das Gefühl, dass man jederzeit die Kontrolle hat. Die Triumph Speed Twin 900 punktet häufig mit einem ruhigen, gutmütigen Gesamtpaket. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind und trotzdem jederzeit Reserven spüren möchten.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist besonders dann stark, wenn das Motorrad „mitdenkt“: Sie fühlt sich oft schnell an, reagiert direkt und macht das Fahren in der Stadt und auf kurvigen Strecken besonders angenehm. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Passagen unterwegs ist, wird die Agilität der Yamaha schnell zu schätzen wissen.

Stärken & Schwächen zusammengefasst

Triumph Speed Twin 900 – typische Vorteile

  • Kräftiger, souveräner Motorcharakter für entspanntes Fahren
  • Ruhiges Handling, das auch bei zügiger Landstraßenfahrt Sicherheit vermittelt
  • Komfortorientierter Gesamteindruck für längere Ausfahrten

Triumph Speed Twin 900 – mögliche Nachteile

  • Wer maximale Dynamik aus sehr niedrigen Drehzahlen erwartet, muss den Fahrstil eventuell anpassen
  • Der Fokus liegt stärker auf „Erwachsenheit“ als auf maximaler Leichtigkeit

Yamaha XSR 700 Xtribute – typische Vorteile

  • Agiles, lebendiges Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten
  • Starker Spaßfaktor bei dynamischer Fahrweise und in Kurven
  • Retro-Optik mit besonderem Xtribute-Charakter

Yamaha XSR 700 Xtribute – mögliche Nachteile

  • Bei sehr langen, gleichmäßig schnellen Strecken kann der Fokus weniger „souverän“ wirken als bei der Triumph
  • Wer vor allem entspannt im mittleren Bereich fährt, muss den Fahrstil ggf. weniger „aktiv“ gestalten

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Die Entscheidung zwischen Triumph Speed Twin 900 und Yamaha XSR 700 Xtribute hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt, mit kräftigem Vortrieb überzeugt und auch auf längeren Touren angenehm bleibt, findet in der Triumph oft die stimmigere Wahl. Die Yamaha ist dagegen besonders attraktiv, wenn häufig kurvige Strecken, Stadtverkehr und ein dynamischer Fahrstil im Vordergrund stehen – und wenn der besondere XSR-Style ein wichtiges Kaufargument ist.

Fazit:

Die Triumph Speed Twin 900 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem souveränes, entspanntes Fahren mögen: gleichmäßiger Schub, ruhiges Handling und ein Gesamtgefühl, das auch auf längeren Ausfahrten trägt. Sie passt besonders gut zu Touren auf der Landstraße und zu einem Fahrstil, bei dem nicht ständig „gearbeitet“ werden soll, sondern Reserven einfach da sind.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute empfiehlt sich eher für alle, die Agilität und Lebendigkeit suchen: schnelle Reaktionen, viel Spaß beim aktiven Führen und ein Retro-Look, der mit dem Xtribute-Charakter auffällt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder kurvige Strecken dynamisch fährt, wird die Yamaha häufig als besonders passend empfinden.

Kurz gesagt: Triumph für Souveränität und entspanntes Cruisen, Yamaha für Wendigkeit, Fahrspaß und einen besonders markanten Retro-Auftritt.

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