| UVP | 10.395 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor
- Sound
- Fahrwerk
- technische Ausstattung
- Fahrverhalten und Bremserei
- Kupplungshebel könnte schicker sein
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 826 | mm |
| Höhe | 1.047 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Triumph Street Triple 765 R vs BMW F 450 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Street Triple 765 R und die BMW F 450 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Die Street Triple steht für sportliche Direktheit, ein agiles Fahrgefühl und den Reiz, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern regelrecht zu „arbeiten“. Die BMW F 450 GS dagegen zielt auf Vielseitigkeit: aufrecht sitzen, entspannt navigieren, auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs sein und dabei ein Motorrad zu fahren, das sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf längeren Touren.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte in der Praxis unterscheiden: bei der Art, wie Leistung ankommt, wie das Fahrwerk arbeitet, wie Bremsen und Handling zusammenpassen und wie sich Ergonomie sowie Ausstattung auf den Alltag auswirken. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundkonzept: Sportnaked vs. GS-Philosophie
Triumph Street Triple 765 R: Fokus auf Agilität
Die Triumph Street Triple 765 R ist ein Naked Bike, das seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo es dynamisch wird: in der Stadt beim schnellen Richtungswechsel, auf der Landstraße beim zügigen Tempo und auf kurvigen Strecken, wenn das Motorrad präzise auf Gas- und Lenkimpulse reagiert. Die „R“-Auslegung ist dabei meist auf ein sportlicheres Setup ausgelegt, wodurch sich das Motorrad insgesamt direkter anfühlt.
BMW F 450 GS: Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit
Die BMW F 450 GS folgt dem GS-Gedanken: aufrechte Sitzposition, gute Übersicht und ein Fahrgefühl, das auch auf weniger perfekten Straßen souverän bleibt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, nicht nur die schnellste Linie zu suchen, sondern die Strecke als Ganzes zu genießen – inklusive der Momente, in denen der Weg plötzlich nicht mehr nur Asphalt ist.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Charakteristik. Die Street Triple wirkt typischerweise wie ein Motorrad, das „von unten heraus“ bereitwillig reagiert und bei Drehzahlaufbau spürbar anzieht. Dadurch entsteht ein sehr lebendiges Fahrgefühl: Gasgeben fühlt sich oft unmittelbar an, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und die Gänge dynamisch zu nutzen.
Die BMW F 450 GS ist dagegen eher auf gleichmäßiges Vorankommen und kontrollierbare Dynamik ausgelegt. Das Ansprechverhalten ist meist so abgestimmt, dass es sich auch bei wechselnden Bedingungen gut dosieren lässt. Gerade auf längeren Strecken oder wenn die Straße unruhiger wird, ist das ein Vorteil: weniger „Sportmodus“, mehr „Tourmodus“ – ohne dass es an Fahrfreude fehlt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfort
Street Triple 765 R: sportliche Rückmeldung
Die Triumph Street Triple 765 R spielt ihre Stärken im Handling aus. Das Motorrad liegt typischerweise sehr willig in Schräglage, lässt sich leicht einlenken und vermittelt ein klares Feedback aus dem Vorderrad. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zügig gefahren wird und wenn Kurven nicht nur „durchgerollt“, sondern aktiv gefahren werden sollen.
Als mögliche Schwäche kann sich das sportliche Setup bemerkbar machen, wenn die Strecke holprig ist oder wenn längere Zeit im Alltag mit wechselnder Fahrbahnqualität zugebracht wird. Dann zählt Komfort stärker als maximale Präzision – und hier kann die BMW im Gesamtkonzept im Vorteil sein.
BMW F 450 GS: souverän über Unebenheiten
Die BMW F 450 GS wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Unebenheiten „mitnimmt“, statt sie hart durchzureichen. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt, wodurch sich das Motorrad auch auf schlechterem Belag sicher anfühlt. Gerade wenn die Route nicht immer glatt ist, kann das den Unterschied machen.
Im direkten Vergleich zur Street Triple kann das Handling in sehr sportlichen Situationen etwas weniger „spitz“ wirken. Wer vor allem auf enge Kurven und maximale Agilität setzt, wird die Triumph vermutlich als unmittelbarer empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern ist das Bremskonzept auf Alltags- und Tourbetrieb ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch meist ein Unterschied in der Charakteristik: Die Street Triple bietet typischerweise ein sehr direktes Ansprechverhalten, das sportliches Fahren unterstützt. Das hilft, wenn häufig aus dem Kurveneingang heraus verzögert oder das Tempo bewusst kontrolliert wird.
Die BMW F 450 GS punktet eher mit einem insgesamt ruhigen, berechenbaren Gefühl. Das ist besonders wertvoll, wenn die Haftung schwankt oder wenn die Bedingungen nicht immer ideal sind. So entsteht ein Sicherheitsvorteil, der nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem im Kopf spürbar wird: Man kann sich stärker auf die Linie konzentrieren, statt ständig das Motorrad „lesen“ zu müssen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum das zählt
Die Triumph Street Triple 765 R ist tendenziell sportlicher ausgelegt. Das bedeutet: mehr Fokus auf dynamisches Fahren, oft mit einer Sitzposition, die den Oberkörper etwas stärker in Richtung Fahrgefühl und Kontrolle bringt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das häufig ideal, weil es das Motorrad „aktiv“ macht.
Die BMW F 450 GS bietet dagegen die typische GS-Ergonomie: aufrechter, entspannter und mit guter Übersicht. Das ist ein klarer Vorteil, wenn viel Stadtverkehr, längere Touren oder wechselnde Fahrbahnen anstehen. Auch für Fahrer, die häufiger Pausen brauchen oder die Sitzposition lieber komfortabler wählen, kann die BMW die bessere Wahl sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket. Die Street Triple wirkt im Stadtbetrieb besonders attraktiv, weil sie leichtfüßig wirkt und sich schnell in den Verkehr einfügt. Das sportliche Handling macht das Rangieren und schnelle Richtungswechsel angenehm, und das Motorrad fühlt sich meist „wach“ an.
Die BMW F 450 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber aus einem anderen Grund: Sie bietet häufig mehr Komfort im Sitzen und eine entspanntere Haltung. Dazu kommt das Gefühl, dass man auch auf unebenen Strecken oder bei schlechtem Belag nicht sofort „vorsichtig“ werden muss. Wer also Pendeln mit gelegentlichen Schotter- oder Feldweg-Abschnitten kombiniert, wird die BMW-Konzeption schätzen.
Tourentauglichkeit: Strecke genießen statt nur Tempo jagen
Auf längeren Strecken zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich“ und „reiseorientiert“. Die Street Triple kann auf Touren sehr viel Spaß machen, vor allem, wenn die Route kurvig ist und häufig Tempo und Fahrgefühl gefragt sind. Allerdings wird bei sehr langen Abschnitten die sportlichere Ergonomie eher zum Thema: Wer viel im Sattel sitzt, achtet stärker auf Komfort und Entlastung.
Die BMW F 450 GS ist für Touren oft die entspanntere Wahl. Die aufrechte Sitzposition, die souveräne Art über Unebenheiten zu rollen und das insgesamt „robuste“ Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht. Auch wenn das Tempo nicht immer maximal ist, bleibt der Fahrspaß hoch, weil das Motorrad die Strecke als Ganzes gut abarbeitet.
Ausstattung und Bedienung: Praxis zählt
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich weniger um einzelne Features, sondern darum, wie gut sie im Alltag funktionieren. Die Street Triple steht typischerweise für eine klare, sportlich orientierte Bedienlogik und ein Motorrad, das sich schnell „greifbar“ anfühlt. Das ist ein Plus, wenn man gern zügig fährt und sich nicht lange mit Einstellungen aufhalten möchte.
Die BMW F 450 GS setzt häufig stärker auf Assistenz- und Komfortaspekte, die das Fahren erleichtern. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann das den Unterschied machen. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch ohne ständiges Nachdenken zuverlässig funktioniert, wird die BMW-Konzeption als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Street Triple 765 R – Stärken
- Sportlich-direktes Handling mit klarer Rückmeldung in Kurven.
- Lebendiges Ansprechverhalten, das dynamisches Fahren belohnt.
- Hoher Fahrspaß auf Landstraße und kurvigen Strecken.
Triumph Street Triple 765 R – Schwächen
- Sportlichere Ergonomie kann auf sehr langen Strecken weniger komfortabel wirken.
- Holprige Strecken werden im Vergleich oft weniger „entspannt“ verarbeitet.
BMW F 450 GS – Stärken
- Entspannte Sitzposition und gute Übersicht im Alltag.
- Souveränität bei wechselnden Bedingungen, auch abseits perfekter Straßen.
- Tourorientiertes Gesamtgefühl mit Fokus auf Kontrolle und Komfort.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Weniger „spitz“ im sportlichen Kurvengefühl als eine reine Naked-Sportmaschine.
- Wenn ausschließlich sportliche Dynamik im Vordergrund steht, wirkt die Triumph oft passender.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Triumph Street Triple 765 R und BMW F 450 GS hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Wer vor allem Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell auf Impulse reagiert, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie ist besonders dann die richtige Wahl, wenn die Lieblingsstrecken kurvig sind und wenn das Motorrad im Alltag „sportlich wach“ sein soll.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag bequem bleibt, auf Touren entspannt funktioniert und auch bei wechselnden Straßenverhältnissen souverän bleibt, trifft mit der BMW F 450 GS häufig die bessere Wahl. Sie ist ideal, wenn die Route nicht immer planbar ist und wenn Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit wichtiger sind als maximale sportliche Spitze.
Fazit
Die Triumph Street Triple 765 R ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportliches Handling, ein sehr direktes Fahrgefühl und viel Spaß auf kurvigen Strecken suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo dynamisches Fahren im Vordergrund steht: beim zügigen Wechseln der Linie, beim aktiven Kurvenfahren und wenn das Motorrad spürbar „mitarbeitet“. Als Gegenpol kann die sportlichere Ausrichtung bei langen, holprigen oder weniger perfekten Strecken weniger Komfort bieten.
Die BMW F 450 GS passt besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Allround-Motorrad wollen: aufrecht und übersichtlich sitzen, entspannt touren und auch mit wechselnden Bedingungen gut zurechtkommen. Wer häufig Pendeln mit längeren Ausfahrten kombiniert oder Strecken fährt, die nicht immer nur aus glattem Asphalt bestehen, profitiert vom tourorientierten Gesamtpaket. In sehr sportlich-agilen Situationen fühlt sich die Triumph meist unmittelbarer an, während die BMW eher mit Souveränität und Komfort überzeugt.