UVP 10.395 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was bietet das 2023er Modell des Vorzeige-Nakedbikes aus Hinckley?
Weiter zum Testbericht
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor
  • Sound
  • Fahrwerk
  • technische Ausstattung
  • Fahrverhalten und Bremserei
Kontra:
  • Kupplungshebel könnte schicker sein
Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.402mm
Länge2.065mm
Radstand1.402mm
Sitzhöhe: 826 mm
Höhe1.047mm
Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung120 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite278km
Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppel-Brückenrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm
Federung hintenShowa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)

Bremsen

Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)

Fazit

Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.
 
Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.195 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: ab 03/2023
  • Farben: Weiß, Silber

MotorradTest.de auf YouTube

Triumph Street Triple 765 R vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Fahrspaß auf ganz unterschiedlichen Wegen

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Spaß“ klingen, aber aus völlig unterschiedlichen Richtungen kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Triumph Street Triple 765 R steht für sportliche Naked-Bike-Ästhetik, präzises Handling und einen Motorcharakter, der Kurven regelrecht einlädt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen spielt die Supermoto-Karte: kompakt, agil und mit dem gewissen Offroad-Gen, der auch abseits der perfekten Asphaltlinie Lust auf mehr macht. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Wie unterscheiden sich die beiden Maschinen in der Praxis – und für wen lohnt sich welches Bike?

Grundidee: Sportnaked vs. Supermoto

Die Triumph Street Triple 765 R ist ein Naked-Bike mit Fokus auf Dynamik. Die Sitzposition ist sportlich, aber alltagstauglich genug, um nicht nur auf der Hausrunde zu funktionieren. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Landstraßen, zügiges Fahren und ein Fahrgefühl, das direkt mit dem Gas reagiert.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist hingegen ein Supermoto, das eher nach „kurz, leicht, flink“ klingt. Sie ist darauf ausgelegt, schnell um die Ecke zu kommen, Unebenheiten zu schlucken und auch dort Spaß zu machen, wo man mit einem klassischen Straßenmotorrad vorsichtiger wäre. Wer ein Bike sucht, das sich nicht zu schade ist für wechselnde Untergründe, findet hier eine klare Richtung.

Motor und Charakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die Triumph Street Triple 765 R liefert ihre Dynamik eher „straßenorientiert“. Das bedeutet: Der Motor zieht mit einem klaren, sportlichen Antritt und lässt sich gut dosieren. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven heraus wirkt das Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf und Fahrbarkeit sehr stimmig. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei ein sauberes, vorhersehbares Ansprechverhalten schätzt, wird die Triumph als sehr passend empfinden.

Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen eine andere Liga: Der Motorcharakter ist spürbar anders, und das Fahrgefühl ist stärker von der Art geprägt, wie man ein Supermoto bewegt. Statt „Drehzahl-Feintuning“ steht oft das schnelle Umsetzen von Impulsen im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich dann besonders lebendig an, wenn es in einem passenden Bereich betrieben wird und die Maschine aktiv gefahren wird. Für viele ist das genau der Reiz: weniger „komfortables Gleiten“, mehr „direktes Mitgehen“.

Fahrwerk und Handling: Präzision oder Agilität

Beim Handling sind die Unterschiede deutlich. Die Triumph Street Triple 765 R ist auf präzises Kurvenfahren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle, besonders wenn die Straße enger wird und man das Tempo erhöht. Das Fahrwerk unterstützt dabei, die Linie sauber zu halten – und macht es leichter, das Bike „auf den Punkt“ zu bringen.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf Agilität getrimmt. Supermoto bedeutet: schnell reagieren, zügig umlegen, Hindernisse und Unebenheiten eher als Teil des Fahrspaßes betrachten. In der Praxis zeigt sich das besonders bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke nicht durchgehend perfekt ist. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad wie ein „leichtes Werkzeug“ einsetzt, wird die Suzuki als sehr unterhaltsam erleben.

Bremsen und Stabilität unter Last

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie der jeweiligen Maschine. Die Triumph wirkt im Straßenbetrieb sehr „griffig“ und unterstützt sportliches Fahren mit einem klaren Druckpunktgefühl. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert und dabei möglichst konstant bleiben möchte.

Die Suzuki bremst ebenfalls überzeugend, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtpaket aus Gewicht, Fahrwerksansprache und dem typischen Supermoto-Feeling. In Situationen, in denen man eher improvisiert – etwa bei wechselndem Grip – spielt das Zusammenspiel eine große Rolle. So entsteht ein anderes Sicherheitsgefühl: weniger „Highspeed-Stabilität“, mehr „Kontrolle durch aktive Fahrweise“.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passen die Bikes in den Tagesbetrieb?

Im Alltag entscheidet oft die Ergonomie. Die Triumph Street Triple 765 R bietet eine sportliche Sitzposition, die nicht automatisch unbequem sein muss. Für viele ist das Naked-Konzept ideal: man sitzt aufrecht genug, um im Stadtverkehr nicht komplett „im Sportmodus“ zu sein, und gleichzeitig sportlich genug, um auf der Landstraße schnell Spaß zu haben.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist ergonomisch eher auf das Supermoto-Fahren abgestimmt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man das Motorrad aktiv bewegen kann. Für kurze Wege, spontane Touren und Fahrten, bei denen man auch mal über schlechte Abschnitte oder Feldwege hinwegsehen möchte, ist das ein Vorteil. Wer jedoch lange Strecken am Stück plant, sollte genau prüfen, ob die eigene Erwartung an Komfort und Sitzhaltung zur DR-Z passt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Street Triple 765 R – Stärken

  • Sportliches Straßenfahrgefühl: Die Maschine wirkt sehr direkt und unterstützt dynamisches Fahren auf Landstraßen.
  • Präzises Handling: Die Linie lässt sich gut halten, das Motorrad vermittelt Kontrolle.
  • Alltag trifft Sport: Naked-Bike-Charakter mit einer Sitzposition, die nicht nur für die Rennstrecke gedacht ist.

Triumph Street Triple 765 R – Schwächen

  • Weniger „Offroad-Fantasie“: Wer regelmäßig abseits des Asphalts unterwegs ist, wird mit einer Supermoto-Philosophie glücklicher.
  • Anspruch an Fahrstil: Wer sehr entspannt cruisen möchte, muss sich eventuell an den sportlichen Charakter gewöhnen.

Suzuki DR-Z 4SM – Stärken

  • Agilität und Lebendigkeit: Das Motorrad macht schnelle Richtungswechsel besonders leicht.
  • Supermoto-Charakter: Unebenheiten und wechselnder Untergrund werden eher als Teil des Fahrspaßes gesehen.
  • Viel Fahrgefühl: Die Maschine fordert weniger „perfekte Bedingungen“, sondern belohnt aktive Fahrweise.

Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen

  • Begrenzter Fokus auf Langstrecke: Wer sehr lange Strecken komfortorientiert plant, sollte die Ergonomie und den Fahrkomfort realistisch einordnen.
  • Andere Prioritäten als beim Straßen-Sport: Wer vor allem Highspeed-Stabilität und „Straßenkomfort“ sucht, findet in der Triumph eher die passende Ausrichtung.

Für welche Nutzung passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Einsatzszenarien betrachtet. Die Triumph Street Triple 765 R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf zügigen Fahrten auf Asphalt liegt: Kurven, Landstraße, sportliche Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das sich wie „präzises Werkzeug“ anfühlt. Sie ist außerdem interessant, wenn ein Naked-Bike im Alltag überzeugen soll und man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein spezielles Gerät zu bewegen.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen die passendere Option, wenn Agilität und Supermoto-Feeling im Vordergrund stehen: Stadt, kurvige Strecken mit wechselndem Belag, spontane Abstecher und das Bedürfnis, auch mal „anders“ zu fahren. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen und nicht nur die perfekte Straße sucht, wird mit der Suzuki sehr zufrieden sein.

Fazit: Welche Maschine ist für wen die beste?

Die Triumph Street Triple 765 R ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportliches Fahren auf der Straße suchen: präzises Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Charakter, der Landstraßenfahrten besonders attraktiv macht. Sie passt besonders gut, wenn ein Motorrad sowohl im Alltag als auch bei dynamischer Fahrt überzeugen soll und man ein klares, straßenorientiertes Fahrgefühl bevorzugt.

Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich vor allem dann, wenn Agilität und Supermoto-Fantasie zählen: schnelle Richtungswechsel, lebendiges Fahrverhalten und mehr Gelassenheit gegenüber wechselndem Untergrund. Sie ist ideal für kurze bis mittlere Touren, spontane Fahrten und alle, die das Motorrad nicht nur auf glattem Asphalt genießen möchten.

Kurz gesagt: Wer „Straße und Sport“ priorisiert, fährt mit der Triumph oft glücklicher. Wer „leicht, flink und vielseitig“ sucht, findet in der Suzuki DR-Z 4SM den besseren Match.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙