| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
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Triumph Street Triple 765 RS vs Harley-Davidson Street Bob – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Street Triple 765 RS und die Harley-Davidson Street Bob, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Genau das macht den Vergleich spannend: Hier trifft ein sportlich-agiles Naked-Bike auf einen klassischen Cruiser-Charakter. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf der Straße gegenüberstehen – mit Blick auf Fahrgefühl, Technik-Schwerpunkte und das, was man beim Fahren wirklich merkt.
Grundcharakter: Agilität vs. Cruiser-Feeling
Triumph Street Triple 765 RS: sportlich, direkt, kurvenorientiert
Die Triumph Street Triple 765 RS ist klar auf Dynamik ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für zügiges Fahren, für flüssige Linien in Kurven und für Situationen, in denen man schnell reagieren möchte. Der Fokus liegt auf einem präzisen Zusammenspiel aus Motoransprache, Fahrwerk und Geometrie. Dadurch fühlt sich die Maschine auch dann souverän an, wenn die Straße unruhiger wird oder der Rhythmus wechselt.
Harley-Davidson Street Bob: kernig, entspannt, mit Stil
Die Harley-Davidson Street Bob steht dagegen für einen anderen Fahrstil: mehr Ruhe, mehr „Vibe“, mehr Cruiser-typische Gelassenheit. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind stärker auf ein gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt als auf hektische Beschleunigungsorgien. Wer gern mit Gefühl fährt, findet hier einen Rahmen, der den Fokus auf das Erlebnis legt – weniger auf das letzte Zehntel im Kurventempo.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Motorrad im Alltag?
Der größte Unterschied zeigt sich meist schon beim Aufsteigen. Die Triumph Street Triple 765 RS bietet eine sportlichere Sitzposition, die den Oberkörper näher an die Kontrolle bringt. Das unterstützt aktives Fahren, etwa wenn man in Kurven stärker arbeitet oder häufiger die Linie korrigiert. Für längere Strecken ist das grundsätzlich machbar, aber die Haltung ist eben näher am sportlichen Konzept als am „Cruiser-Standard“.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf eine entspanntere, cruiser-typische Position. Das sorgt häufig für ein angenehmes Gefühl bei längeren Fahrten oder im Stadtverkehr, weil man weniger „gegen“ die Haltung arbeitet. Dafür ist das Motorrad weniger darauf optimiert, sehr sportlich zu agieren. Wer häufig hart in die Kurve geht oder viel mit Körperverlagerung arbeitet, wird die Triumph als agiler empfinden.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt im Ansprechverhalten oft direkter und unterstützt ein dynamisches Fahren. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern beschleunigt, schaltet und das Motorrad „mitnimmt“, statt es nur laufen zu lassen.
Die Harley-Davidson Street Bob punktet mit einem markanten, cruiser-typischen Motorgefühl. Das ist weniger „spitz“ und mehr „kraftvoll und präsent“. In der Praxis bedeutet das: Man fährt häufig in einem Bereich, in dem der Motor angenehm zieht und das Motorrad gleichmäßig vorwärts schiebt. Für entspanntes Cruisen ist das ideal – für sehr sportliche Fahrmanöver fühlt sich die Triumph meist passender an.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Beim Thema Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Triumph Street Triple 765 RS ist auf Kontrolle ausgelegt: Das Motorrad lässt sich in Kurven zügig einlenken und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, sobald man den Rhythmus gefunden hat. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich der Vorteil eines sportlich abgestimmten Fahrwerks und einer Geometrie, die aktives Fahren unterstützt.
Die Harley-Davidson Street Bob fährt sich dagegen eher „erwachsen“ und souverän. Das Motorrad liegt ruhig, wirkt aber weniger darauf getrimmt, ständig kleine Korrekturen im Kurventempo zu machen. In flotten Passagen kann sie durchaus Spaß machen, doch wer den Schwerpunkt auf sportliche Präzision legt, wird die Triumph als klarer im Handling erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph Street Triple 765 RS spielt hier häufig ihre sportliche Ausrichtung aus: Das Ansprechverhalten wirkt meist fein genug, um in unterschiedlichen Situationen kontrolliert zu bremsen. Das hilft besonders beim sportlichen Fahren, wenn man öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Die Harley-Davidson Street Bob bremst ebenfalls verlässlich, aber der Charakter ist eher auf das cruiser-typische Tempo abgestimmt. Wer überwiegend entspannt unterwegs ist, wird das als völlig ausreichend empfinden. Wer jedoch regelmäßig sehr dynamisch fährt, wird die Triumph beim „letzten Stück“ Kontrolle im Vorteil sehen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt und wie gut es sich im Alltag „handhaben“ lässt. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt durch ihre sportliche Auslegung oft wendiger im Kopf und im Gefühl – sie lädt dazu ein, Lücken zu nutzen und zügig durch den Verkehr zu kommen. Gleichzeitig ist sie durch den sportlichen Anspruch eher ein Motorrad, das man gern aktiv fährt.
Die Harley-Davidson Street Bob ist im Alltag stark, wenn der Fokus auf Komfort, Präsenz und entspanntem Fahren liegt. Das Motorrad wirkt weniger „nervös“ und mehr „standfest“. Für Pendler, die nicht ständig maximal dynamisch unterwegs sind, kann das genau richtig sein. In engen Situationen kann die Triumph jedoch subjektiv einfacher wirken, weil sie stärker auf Agilität ausgelegt ist.
Design und Ausstattung: Was man beim Blick und beim Fahren spürt
Design ist natürlich Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt modern, technisch und sportlich. Das passt zum Charakter des Motorrads: Man sieht die Ausrichtung auf Performance und Kontrolle. Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf den klassischen Cruiser-Look, der sofort nach Harley-typischer Identität aussieht. Das Motorrad wirkt wie ein Statement, das nicht nach „Sport“ schreit, sondern nach Stil.
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls die Philosophie: Die Triumph ist eher auf fahrdynamische Themen und ein sportliches Gesamtpaket ausgerichtet, während die Harley stärker den Cruiser-Fokus betont. Welche Details am Ende wichtiger sind, hängt davon ab, ob man vor allem „Fahren“ oder vor allem „Erlebnis“ in den Vordergrund stellt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Street Triple 765 RS – Stärken
- Sportliches Handling mit direktem Fahrgefühl in Kurven
- Aktives Fahren macht besonders viel Spaß, wenn der Rhythmus stimmt
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Fahrmanövern im dynamischen Einsatz
Triumph Street Triple 765 RS – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann bei sehr langen, entspannten Fahrten weniger „cruiserig“ wirken
- Wer vor allem gemütlich unterwegs ist, nutzt die sportliche Ausrichtung eventuell nicht voll aus
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Markanter Cruiser-Charakter mit starkem Fahrgefühl
- Entspannte Ergonomie für Alltag und längere Strecken
- Stil und Präsenz – das Motorrad macht einfach „Spaß fürs Auge“
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Fokus auf sportliche Präzision und sehr aktives Kurvenfahren
- Für häufiges dynamisches Fahren wirkt die Triumph als klarer „Werkzeugkasten“
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Triumph Street Triple 765 RS ist besonders passend, wenn Fahrspaß für den Alltag vor allem aus Dynamik entsteht: kurvige Strecken, zügiges Pendeln, häufiges Schalten und ein Motorrad, das präzise mitarbeitet. Wer gern Kontrolle spürt und das Handling als zentrales Erlebnis betrachtet, findet in der Triumph die stimmigere Wahl.
Die Harley-Davidson Street Bob lohnt sich vor allem dann, wenn das Motorrad mehr sein soll als ein Transportmittel: Wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, entspannter Sitzposition und dem typischen Motor- und Soundcharakter liegt. Für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist, und für Menschen, die gern im eigenen Rhythmus unterwegs sind, ist die Harley oft die bessere Entscheidung.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sportlich, präzise und dynamisch wirkt – besonders auf kurvigen Strecken und bei Fahrten, bei denen aktives Handling im Vordergrund steht. Ihr Vorteil liegt im direkten Fahrgefühl: Motoransprache, Fahrwerk und Bremsdosierung unterstützen ein zügiges, kontrolliertes Fahren.
Die Harley-Davidson Street Bob passt dagegen am besten, wenn Cruiser-Charakter, entspanntes Fahren und eine starke Identität wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn längere Strecken, Alltagstauglichkeit im entspannten Modus und das besondere Fahrgefühl zählen. Wer vor allem „genießen“ möchte, wird mit der Harley glücklicher.
Kurz gesagt: Triumph für Dynamik und Kurvenfokus, Harley für Stil, Ruhe und Cruiser-Erlebnis.