| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Street Triple 765 RS vs Honda CBR 600 RR – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei so unterschiedliche Konzepte aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Street Triple 765 RS steht für agile Fahrbarkeit, lebendigen Charakter und eine sportliche, aber alltagstaugliche Ausrichtung. Die Honda CBR 600 RR dagegen ist stärker auf kompromisslose Performance und Streckenambitionen getrimmt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Motorgefühl, Handling und Einsatzbereich.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im direkten Vergleich schlagen: Wie fühlt sich der Motor an, wie leicht lässt sich das Bike bewegen, wie arbeiten Fahrwerk und Bremsen, und welche Rolle spielt die Elektronik? Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – ohne sich in reinen Zahlen zu verlieren.
Grundidee: Street Triple als Allround-Sportler, CBR als Streckenmaschine
Die Street Triple 765 RS wirkt wie ein Motorrad, das gern jeden Tag gefahren werden möchte. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so radikal, dass längere Strecken sofort unangenehm werden. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das schnell in den Vordergrund rückt: leichtes Umlenken, spontanes Gasannahme-Verhalten und ein insgesamt sehr „direkter“ Charakter.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen klarer auf den sportlichen Einsatz ausgelegt. Die ergonomische Ausrichtung ist stärker auf Geschwindigkeit und dynamische Fahrweise getrimmt. Auf der Strecke fühlt sich das Motorrad dadurch sehr stimmig an – vor allem, wenn es darum geht, Tempo aufzubauen, sauber zu beschleunigen und die Linie konsequent zu halten.
Motorcharakter: Lebendig und handlich vs. kompromisslos drehfreudig
Triumph Street Triple 765 RS: Drehfreude mit „Straßen-Intelligenz“
Der Motor der Triumph Street Triple 765 RS ist ein echtes Highlight, weil er nicht nur oben herauszieht, sondern auch in der Praxis gut nutzbar bleibt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Kurvenfahrten, bei denen nicht jede Beschleunigung aus dem absoluten Drehzahlmaximum kommen muss. Die Gasannahme wirkt fein dosierbar, und das Motorrad lässt sich häufig mit weniger „Zwang“ fahren: Man kann zügig unterwegs sein, ohne ständig im letzten Bereich zu leben.
Honda CBR 600 RR: Leistungskonzept mit Fokus auf maximale Dynamik
Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es sportlich wird und die Drehzahl hoch gehalten werden soll. Der Motor ist spürbar darauf ausgelegt, in den Bereichen zu glänzen, in denen Supersport-Maschinen typischerweise ihre beste Performance zeigen. Das führt zu einem sehr „rennstreckenartigen“ Gefühl: Wenn die Bedingungen passen und die Linie stimmt, liefert die CBR eine starke Beschleunigung und ein präzises Ansprechverhalten.
Handling und Fahrwerk: Agilität im Alltag vs. Stabilität bei Tempo
Street Triple: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt im Vergleich besonders agil. Beim Wechsel zwischen Kurven, beim schnellen Umlenken und bei Richtungsänderungen fühlt sich das Motorrad wie ein „Werkzeug“ an, das man intuitiv einsetzen kann. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus langen Geraden besteht, sondern aus vielen Kurven, wechselnden Radien und wechselndem Grip.
Auch bei zügiger Fahrweise bleibt die Kontrolle angenehm. Das Motorrad vermittelt ein klares Feedback, sodass man das Tempo eher über Gefühl und Linie steuert als über ständiges Nachregeln.
CBR 600 RR: souverän bei hohen Ansprüchen
Die Honda CBR 600 RR punktet vor allem mit dem Gefühl von Stabilität. Gerade wenn es um höhere Geschwindigkeiten, dynamische Bremszonen und das konsequente Durchziehen der Linie geht, wirkt die CBR sehr „aufgeräumt“. Das Motorrad unterstützt eine sportliche Fahrweise, bei der man sich auf die Stabilität verlassen möchte.
Im Gegenzug kann die CBR im Alltag weniger „entspannt“ wirken, weil die sportliche Auslegung stärker auf Performance ausgelegt ist. Wer viel in der Stadt oder auf kürzeren Strecken unterwegs ist, spürt das eher als bei der Street Triple.
Bremsen und Fahrgefühl: Kontrolle in der Praxis
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sportliche Bremsleistung ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Triumph Street Triple 765 RS vermittelt häufig den Eindruck, dass man Bremsen sehr fein dosieren kann. Das hilft besonders in Situationen, in denen nicht nur „hart“ gefragt ist, sondern saubere Übergänge zwischen Verzögern und Einlenken.
Die Honda CBR 600 RR wirkt im Vergleich oft dann besonders stark, wenn es um kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Die Bremsleistung ist dabei nicht nur „da“, sondern fühlt sich auch unter Last kontrolliert an. Für Streckenfahrer ist das ein Plus, weil es das Vertrauen in die nächste Beschleunigungsphase stärkt.
Elektronik: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich interpretiert. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt so, als würde sie vor allem das sportliche Fahren im Alltag erleichtern: Stabilisieren, ohne das Gefühl komplett zu „übernehmen“. Dadurch bleibt die Verbindung zwischen Fahrer und Motorrad oft sehr direkt.
Die Honda CBR 600 RR ist stärker auf ein Konzept ausgelegt, das auch bei ambitionierter Fahrweise Sicherheit und Kontrolle liefert. Gerade wenn die Bedingungen anspruchsvoll sind oder wenn man auf der Strecke sehr konsequent fährt, kann die Elektronik dabei helfen, das Motorrad in einem nutzbaren Bereich zu halten, ohne dass man ständig Angst vor dem Grenzbereich haben muss.
Sitzposition und Alltag: Street Triple als bequemerer Sportler
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Triumph Street Triple 765 RS ist im Vergleich häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für den Sonntag gedacht ist. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten schnell anstrengend werden. Das macht sie attraktiv für Pendler, für Wochenendtouren und für alle, die gern spontan fahren.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen stärker auf eine sportliche Haltung ausgelegt. Das ist auf der Strecke ein Vorteil, weil die Ergonomie die dynamische Fahrweise unterstützt. Im Alltag kann das jedoch schneller als „zu viel des Guten“ wirken – vor allem bei Stop-and-Go oder längeren Strecken ohne Pausen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Street Triple 765 RS – Stärken
- Agilität und leichtes Handling: schnelle Richtungswechsel und ein sehr intuitives Fahrgefühl.
- Motorcharakter für die Straße: sportlich, aber auch in der Praxis gut nutzbar.
- Alltagstauglichkeit: sportlich, ohne komplett unkomfortabel zu werden.
- Elektronik als Unterstützung: wirkt oft harmonisch, ohne das Motorrad „zu entmündigen“.
Triumph Street Triple 765 RS – Schwächen
- Streckenfokus weniger kompromisslos: Wer ausschließlich Rennstrecke fährt, findet bei der CBR oft das noch „spitzere“ Konzept.
- Grenzbereich-Anspruch: Je nach Fahrstil kann die CBR bei maximaler Streckenperformance noch einen Tick souveräner wirken.
Honda CBR 600 RR – Stärken
- Stabilität bei Tempo: sehr souverän, wenn es schnell und dynamisch wird.
- Streckenorientiertes Gesamtpaket: Ergonomie, Fahrwerk und Motor passen besonders gut zusammen.
- Brems- und Beschleunigungsgefühl: Vertrauen in die nächste Phase beim sportlichen Fahren.
- Elektronik für ambitionierte Situationen: unterstützt, wenn man wirklich fordert.
Honda CBR 600 RR – Schwächen
- Alltag weniger entspannt: sportliche Sitzposition und Konzept können im täglichen Betrieb anstrengender sein.
- Fahrstilabhängigkeit: Die CBR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man sie auch entsprechend bewegt.
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Triumph Street Triple 765 RS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Kurvenfahrten, spontane Touren und ein sportliches, aber alltagstaugliches Motorrad im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht nur auf der Rennstrecke, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen ideal, wenn der Fokus klar auf sportlicher Performance liegt: Streckenfahrten, ambitionierte Fahrweise und ein Motorrad, das bei hohen Ansprüchen sehr stabil und konsequent wirkt. Wer die CBR regelmäßig fordert und die sportliche Ergonomie als Vorteil sieht, wird mit ihr besonders viel Freude haben.
Fazit:
Die Triumph Street Triple 765 RS ist für viele die rundere Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert und auf kurvigen Strecken besonders viel Spaß macht. Ihr Motorcharakter und das agile Handling sorgen dafür, dass sich zügiges Fahren leicht anfühlt – auch ohne ständig am oberen Drehzahlbereich zu kleben. Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Entscheidung, wenn der Schwerpunkt auf Streckenperformance liegt: Stabilität bei Tempo, ein sehr sportliches Gesamtgefühl und eine Elektronik, die bei ambitionierter Fahrweise unterstützt. Wer häufig auf der Rennstrecke unterwegs ist oder sich bewusst für ein kompromissärmeres Supersport-Konzept entscheidet, wird mit der CBR glücklicher. Kurz gesagt: Street Triple für vielseitigen Sport und Alltagstouren, CBR für maximale Dynamik und Streckenfokus.