| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Triumph Street Triple 765 RS vs. Honda X-ADV – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Triumph Street Triple 765 RS und die Honda X-ADV, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgelegtes Naked Bike mit Fokus auf Agilität und Fahrspaß auf ein Adventure-orientiertes Konzept, das Komfort, Alltagstauglichkeit und eine gewisse „Alles-kann-ich“-Haltung in den Vordergrund stellt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen werden je nach Anspruch spürbar – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee und Charakter: Naked Performance vs. Adventure-Allrounder
Die Triumph Street Triple 765 RS steht für ein klares Ziel: dynamisch fahren, präzise reagieren und auf der Landstraße sowie in der Stadt ein sehr direktes Motorradgefühl vermitteln. Der Charakter ist sportlich, die Sitzposition eher aktiv und das Setup wirkt darauf ausgelegt, dass man Kurven nicht nur durchfährt, sondern „mitnimmt“.
Die Honda X-ADV verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Adventure-Scooter gedacht, der auch dann überzeugt, wenn der Alltag unruhig wird: wechselnde Strecken, lange Wege, Stop-and-go-Verkehr und das Bedürfnis nach Komfort. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug und mehr wie ein vielseitiges Fortbewegungsmittel, das sich auch für längere Touren gut anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph Street Triple 765 RS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt und der Fahrer das Motorrad „fordert“. Die Leistungsentfaltung wirkt sportlich und lässt sich gut dosieren, sodass sich Beschleunigung und Fahrgefühl eng miteinander verbinden. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eine sehr direkte Antwort auf Gasbefehle.
Die Honda X-ADV setzt dagegen stärker auf gleichmäßige, alltagstaugliche Kraftentfaltung. Gerade im Stadtverkehr und auf durchwachsenen Strecken ist das angenehm: weniger „Kampf um den richtigen Moment“, mehr entspanntes Vorankommen. In Situationen, in denen man häufig anfahren, beschleunigen und wieder abbremsen muss, wirkt die X-ADV oft souveräner, weil sie den Fokus auf Komfort und kontinuierliches Fahren legt.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- Triumph Street Triple 765 RS: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der „Sport-Modus“ im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit fordert, als man im Stress braucht.
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der entspannten Fahrbarkeit und der alltagstauglichen Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen sportlicher Präzision nicht so im Vordergrund steht wie bei einer klassischen Naked-Performance-Maschine.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. souveräne Vielseitigkeit
Beim Handling zeigt die Triumph Street Triple 765 RS ihre Herkunft als Naked Bike. Das Motorrad liegt spürbar agil in der Kurve, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein sehr klares Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein echter Vorteil: Man kann Linien sauber halten und hat das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“.
Die Honda X-ADV ist dagegen auf eine andere Art souverän. Sie wirkt stabil und gutmütig, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Setup unterstützt ein ruhigeres Fahren, bei dem man weniger „arbeiten“ muss, um voranzukommen. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress auf längeren Strecken, mehr Gelassenheit bei wechselnden Bedingungen.
Kurven, Stadt und Alltag
In der Stadt spielt die X-ADV oft ihre Vorteile aus, weil sie sich komfortabel und unkompliziert bewegen lässt. Die Street Triple kann zwar ebenfalls im Alltag funktionieren, aber das sportlichere Fahrgefühl verlangt eher nach aktiverem Fahren. Auf der Landstraße wird der Unterschied noch deutlicher: Die Triumph wirkt wie ein Werkzeug für dynamische Kurvenfahrten, während die Honda eher für „entspannt schnell“ steht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Praxis
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrt kontrollierbar bleiben. Die Triumph Street Triple 765 RS punktet dabei mit einem sportlichen Bremsgefühl und einer Abstimmung, die sich gut dosieren lässt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig von zügig auf kontrolliert umschalten muss.
Die Honda X-ADV setzt ebenfalls auf sicheres Ansprechen, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf Stabilität und Alltagssicherheit aus. Gerade wenn die Strecke unübersichtlich ist oder man öfter bremsen muss, fühlt sich die Honda häufig „ruhiger“ an.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
In der Elektronik zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Triumph Street Triple 765 RS ist stark darauf ausgerichtet, sportliches Fahren zu unterstützen. Das kann sich in einer Abstimmung widerspiegeln, die Dynamik zulässt, ohne das Motorrad aus der Kontrolle zu bringen. Wer gern mit Gefühl fährt, profitiert davon, dass die Unterstützung nicht im Vordergrund steht, sondern sich harmonisch einfügt.
Die Honda X-ADV wirkt im Elektronikpaket stärker auf Komfort und Sicherheit im Alltag. Das ist besonders dann spürbar, wenn man viel in urbanen Situationen unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt. Die Unterstützung hilft dabei, das Motorrad leichter „im Fluss“ zu halten.
Was das in der Praxis bedeutet
- Triumph: Elektronik unterstützt sportliche Dynamik und ein präzises Fahrgefühl.
- Honda: Elektronik unterstützt vor allem entspanntes, sicheres Fahren über längere Zeit.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv sportlich vs. komfortabel auf Distanz
Die Triumph Street Triple 765 RS bietet eine eher aktive Sitzposition. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Fokus auf Kurvenfahrten und sportlicher Kontrolle liegt. Für längere Touren kann das sehr gut funktionieren, solange das Tempo und der Fahrstil passen. Wer jedoch viel im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder lange Strecken sehr entspannt fahren möchte, merkt eher, dass die Ergonomie sportlicher ausgelegt ist.
Die Honda X-ADV ist ergonomisch auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt weniger „sportlich gespannt“, sondern eher auf entspanntes Vorankommen. Gerade auf längeren Fahrten oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Pluspunkt. Die Kehrseite: Wer ein sehr direktes, sportliches Körpergefühl sucht, wird bei der Honda weniger „Rennstrecken-Vibe“ finden.
Alltagstauglichkeit und Alltagshandling
Im Alltag zählen viele Faktoren: Übersichtlichkeit, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten, Komfort und die Frage, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Honda X-ADV wirkt hier oft wie die praktischere Wahl, weil sie als Adventure-orientiertes Konzept auf Vielseitigkeit getrimmt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für den täglichen Weg.
Die Triumph Street Triple 765 RS kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie belohnt eher den Fahrer, der gern aktiv fährt. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird die Street Triple im Alltag schnell lieben. Wer dagegen vor allem Komfort und entspannte Routine sucht, könnte die Honda als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Street Triple 765 RS – typische Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit guter Rückmeldung
- Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Elektronik-Fokus auf sportliche Unterstützung
Triumph Street Triple 765 RS – mögliche Schwächen
- Aktivere Sitzposition kann bei sehr entspanntem Fahren weniger passen
- Alltag kann „sportlicher“ wirken, wenn man vor allem Komfort sucht
Honda X-ADV – typische Stärken
- Komfort und souveräne Vielseitigkeit im Alltag
- Ruhiges Fahrverhalten auch bei wechselnden Bedingungen
- Elektronik-Fokus auf sicheres, entspanntes Fahren
Honda X-ADV – mögliche Schwächen
- Weniger „sportlich direkt“ als bei einem klassischen Naked Bike
- Kurvengefühl eher auf Stabilität als auf maximale Agilität ausgelegt
Welches Motorrad passt besser? Fazit
Die Triumph Street Triple 765 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahrgefühl, agilem Handling und einer Maschine liegt, die auf Kurven und zügiges Fahren besonders stark reagiert. Wer gern aktiv unterwegs ist, wird die direkte Rückmeldung und die sportliche Abstimmung als echten Mehrwert erleben – vor allem auf Landstraßen und bei dynamischen Ausfahrten.
Die Honda X-ADV passt dagegen besser, wenn Alltagstauglichkeit, Komfort und entspanntes, sicheres Vorankommen wichtiger sind als maximale Agilität. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, längere Strecken am Stück fährt oder ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, findet in der X-ADV oft den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Triumph für den Fahrspaß mit sportlicher Präzision, Honda für den vielseitigen Allrounder, der Komfort und Routine in den Vordergrund stellt.