UVP 12.995 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Lohnen sich 2.100 Euro Aufpreis für die RS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
  • hochwertige Bremsen
  • superpräzises Fahrwerk
  • tonnenweise Fahrspaß
  • technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
Kontra:
  • Kühlerschutz verbesserungswürdig
  • Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.399mm
Länge2.065mm
Radstand1.399mm
Sitzhöhe: 836 mm
Höhe1.064mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung130 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment80 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite278km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppel-Brückenrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!

Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.295€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: rot, gelb, grau

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Triumph Street Triple 765 RS vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Naked-Extreme

Wenn es um moderne Naked Bikes geht, treffen beim Vergleich Triumph Street Triple 765 RS und KTM 1290 Super Duke R zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Street Triple 765 RS steht für präzises Handling, agiles Fahrgefühl und einen Motor, der sich wie ein Werkzeug anfühlt: schnell verfügbar, sauber dosierbar und ideal, um Kurven zu lesen. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist eher die Kategorie „große Ansage“: viel Drehmoment, souveräne Durchzugskraft und ein Charakter, der auch auf längeren Strecken Druck macht.

Beide Motorräder sind stark – aber sie spielen nicht dieselbe Rolle. Genau darum lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Vergleichspunkte: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Elektronik sowie Ergonomie und Alltagstauglichkeit. So wird klar, welches Bike eher zu sportlicher Landstraße, zügigem Pendeln oder zur großen Tour passt.

Motorcharakter: Agil und drehfreudig vs. kraftvoll und durchzugsstark

Triumph Street Triple 765 RS: Motor als präzises Werkzeug

Der Motor der Triumph Street Triple 765 RS wirkt in der Praxis besonders „leichtfüßig“. Im Vergleich zeigt sich: Die Leistungsentfaltung ist sehr direkt, aber nicht grob. Dadurch lässt sich die Gasannahme fein dosieren – egal, ob es um das Herausbeschleunigen aus engen Kehren oder um zügiges Fahren auf welligen Landstraßen geht. Die Stärken liegen damit vor allem in der Fahrbarkeit: Der Motor unterstützt das Tempo, ohne dass ständig „viel“ gemacht werden muss.

KTM 1290 Super Duke R: Drehmomentdruck und souveräne Reserven

Die KTM 1290 Super Duke R setzt dagegen auf eine deutlich andere Art von Kraft. Im Vergleich fällt auf: Der Fokus liegt stärker auf Durchzug und Leistungsreserven. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder lange Strecken mit konstantem Tempo im Vordergrund stehen. Die Stärke ist der „Schub“, der auch bei weniger Drehzahl spürbar bleibt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Die Triumph punktet mit Feingefühl und einem Motor, der sportliches Fahren sehr zugänglich macht. Die KTM punktet mit Power und Reserven, kann aber je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit erfordern, weil die Kraft schneller „nach vorn drückt“. Wer vor allem kurvenorientiert unterwegs ist, profitiert häufig von der Triumph-Charakteristik. Wer dagegen gern mit viel Drehmoment arbeitet und auch längere Strecken „entspannt schnell“ fahren möchte, findet in der KTM oft die passendere Antwort.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität unter Last

Triumph: agiles Setup für enge Strecken

Im Vergleich zeigt sich die Triumph Street Triple 765 RS als Motorrad, das Kurvenfahrten sehr natürlich unterstützt. Das Handling wirkt schnell, die Linie lässt sich zügig aufbauen, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil: Das Tempo entsteht eher aus dem Zusammenspiel von Motor, Sitzposition und Fahrwerksgefühl.

KTM: souverän und stabil, wenn Tempo anzieht

Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar „erwachsener“ im Fahrgefühl. Sie wirkt besonders dann stark, wenn das Tempo hoch bleibt oder wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht. Die Stabilität spielt hier eine große Rolle: Das Motorrad bleibt auch bei dynamischer Fahrweise ruhig und gibt dem Fahrer Sicherheit.

Vergleich: Wo das eine leichter wirkt und das andere gelassener

Die Stärken der Triumph liegen in der Agilität und dem schnellen Richtungswechsel. Die Stärken der KTM liegen in Stabilität und Gelassenheit bei höherem Tempo. Als Schwäche kann man bei der Triumph eher den Anspruch an die eigene Fahrweise nennen, wenn es sehr „groß“ zur Sache geht: Das Motorrad ist zwar sportlich, aber es lebt von präziser Abstimmung. Bei der KTM kann die Schwäche eher im Alltag liegen, wenn enge Gassen, langsames Rangieren oder sehr niedrige Geschwindigkeiten dominieren – das Motorrad wirkt dann weniger „handlich“ als die Triumph.

Bremsen: Biss und Dosierbarkeit im Vergleich

Bei beiden Modellen ist das Bremskonzept auf sportliche Nutzung ausgelegt. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass sich die Charakteristik unterscheidet: Die Triumph wirkt häufig besonders gut dosierbar, was gerade beim sportlichen Fahren in Kurven hilft. Die KTM liefert spürbar mehr „Druck“ und fühlt sich an, als könnte sie auch bei sehr ambitionierten Verzögerungen souverän bleiben.

Als Stärken lassen sich bei der Triumph die Feinheit und das kontrollierte Ansprechverhalten nennen. Bei der KTM ist es die Durchschlagskraft und die Sicherheit, die sich aus der Kraftentfaltung ergibt. Eine mögliche Schwäche ist bei beiden nicht „die Bremse“, sondern eher die Erwartung: Wer von einem Motorradtyp kommt, muss sich an die jeweilige Dosierlogik gewöhnen.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile

Moderne Naked Bikes leben stark von der Elektronik. Im Vergleich zeigen sich beide Modelle als gut ausgestattet, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt in der Abstimmung oft darauf ausgelegt, das sportliche Fahren einfacher und berechenbarer zu machen. Das hilft besonders, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn das Tempo dynamisch variiert.

Die KTM 1290 Super Duke R bietet ebenfalls eine moderne Elektronikbasis, die vor allem dann glänzt, wenn die Leistung konsequent genutzt werden soll. Die Unterstützung kann dabei helfen, die Kraft auf die Straße zu bringen und gleichzeitig ein Gefühl von Kontrolle zu bewahren.

Stärken liegen bei beiden in der Fahrbarkeit. Als Schwäche kann man eher den Lernaufwand nennen: Wer sich mit den Fahrmodi und den Eingriffen vertraut macht, fährt schneller „richtig“. Ohne diese Eingewöhnung kann sich das Motorrad je nach Situation anders anfühlen als erwartet.

Ergonomie und Alltag: Kurvenfokus vs. Tour-Anspruch

Triumph: sportlich, aber alltagstauglich

Die Triumph Street Triple 765 RS ist im Alltag häufig angenehm, weil sie sich leicht in den Tagesrhythmus einfügt. Die Sitzposition wirkt sportlich, aber nicht übertrieben. Im Vergleich zeigt sich: Für kurze bis mittlere Strecken ist die Triumph oft die entspanntere Wahl, wenn das Ziel „Fahren“ ist – nicht „Ankommen und durchhalten“.

KTM: mehr Anspruch, dafür mehr Reserven

Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fordert mehr. Das liegt weniger an der Sitzposition allein, sondern auch an der Art, wie das Motorrad Leistung und Dynamik vermittelt. Wer gern zügig unterwegs ist und auch längere Strecken mit Tempo plant, wird die KTM oft als souverän erleben.

Vergleich: Welche Stärken im Alltag wirklich zählen

Die Triumph punktet mit Alltagsfreundlichkeit und dem Gefühl, schnell „im Flow“ zu sein. Die KTM punktet mit Tour-Reserven und dem Wunsch nach mehr Tempo. Als Schwäche kann bei der KTM das subjektive „Mehr“ genannt werden: Mehr Kraft, mehr Dynamik, mehr Anspruch an die Dosierung. Bei der Triumph ist es eher umgekehrt: Wer ausschließlich auf maximale Kraftreserven setzt, könnte die KTM als „größer“ empfinden.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrer?

Die Triumph Street Triple 765 RS ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, Kurven schnell und kontrolliert zu fahren. Der Motorcharakter wirkt fein dosierbar, das Handling unterstützt zügige Richtungswechsel, und die Bremsen passen gut zu einem sportlichen, aber präzisen Fahrstil. Wer ein Naked Bike sucht, das sich wie ein agiles Werkzeug anfühlt und auch im Alltag unkompliziert bleibt, findet in der Triumph häufig die stimmigere Lösung.

Die KTM 1290 Super Duke R ist die richtige Wahl, wenn mehr Drehmoment, mehr Reserven und ein souveränes Tempogefühl gefragt sind. Die Kraftentfaltung und die Stabilität machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern dynamisch beschleunigen, lange Strecken zügig fahren oder einfach das Gefühl von „Power jederzeit“ genießen. Wer mit der größeren Dynamik umgehen möchte und das Motorrad als Tour- und Performance-Maschine sieht, wird mit der KTM deutlich mehr „Biss“ erleben.

Kurz gesagt: Triumph für präzise Kurvenarbeit und agiles Handling, KTM für maximale Durchzugskraft und souveräne Dynamik.

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