| UVP | 20.545 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Viel Platz für Fahrer & Sozius
- Komplette Ausstattung
- Semiaktives Fahrwerk
- Langstreckentaugliche Sitzposition
- leichte Lastwechselreaktionen
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.436 | mm |
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 150 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen. | |
| Federung vorne | Showa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | „Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen. | |
| Reifen vorne | 120/70R19 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Triumph Tiger 1200 GT Pro vs Harley-Davidson Low Rider S – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Tiger 1200 GT Pro und die Harley-Davidson Low Rider S, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderer Look. Es geht um Philosophie: Die Tiger 1200 GT Pro steht für vielseitiges Reisen, souveräne Dynamik und eine moderne Adventure-Ausrichtung. Die Low Rider S dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Charakter mit kräftigem Antritt, direktem Fahrgefühl und einem Stil, der auf der Straße sofort auffällt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag und die bevorzugten Touren zu finden.
Grundidee und Einsatzprofil: Adventure vs. Cruiser
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken genauso mag wie abwechslungsreiche Strecken außerhalb der reinen Autobahn. Das „GT Pro“-Konzept zielt auf Komfort und Kontrolle ab: eine Sitzposition, die auch bei längeren Fahrten nicht ermüdet, sowie eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag und auf Reisen alltagstauglich macht.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen ein Sport-Cruiser, der vor allem auf Straße und im urbanen Umfeld seine Stärken ausspielt. Der Fokus liegt auf dem unmittelbaren Fahrgefühl: kräftiger Motorzug, ein spürbarer Rhythmus im Antrieb und eine Haltung, die den Cruiser-Charakter betont. Wer gern „einfach fährt“ und dabei den Motor im Mittelpunkt spürt, wird hier schnell zu Hause sein.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Tiger 1200 GT Pro wirkt wie ein Motorrad, das Leistung gleichmäßig aufbaut und dabei auf Alltagstauglichkeit sowie Durchzug ausgelegt ist. Der Motorcharakter ist eher „tourentauglich“: Man kann entspannt fahren, aber auch zügig beschleunigen, ohne dass das Motorrad aus dem Konzept gerät. Gerade auf langen Strecken ist das angenehm, weil das Tempo sich natürlich anfühlt und nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Die Low Rider S setzt dagegen stärker auf den klassischen Cruiser-Impuls. Der Antrieb liefert spürbaren Druck, der sich besonders beim Anfahren und beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Das Fahrgefühl ist weniger „gleichmäßig glatt“, sondern mehr „kraftvoll und direkt“. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr reizvoll sein, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Tiger 1200 GT Pro: Stärken liegen in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und dem souveränen Durchzug über verschiedene Drehzahlbereiche. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional rau“ wirkt als bei einem Cruiser.
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen in der unmittelbaren Kraftentfaltung und dem markanten Cruiser-Feeling. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „touristisch entspannt“ wirkt, wenn man sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen bevorzugt.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle vs. Cruiser-Gefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied im Anspruch. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Fahren mit Reserve“ – besonders dann, wenn die Strecke unruhig wird oder wenn man zügig durch wechselnde Situationen navigiert. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund berechenbar bleibt.
Die Harley-Davidson Low Rider S fährt sich spürbar anders: Das Handling ist straßenorientiert, aber das Motorrad bleibt im Charakter ein Cruiser. In schnellen Richtungswechseln wirkt es weniger wie ein kompromissloses Sportgerät, sondern eher wie ein Motorrad, das mit Ruhe und Druck arbeitet. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Kurven eher „genießt“ statt sie maximal sportlich zu attackieren.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bringen moderne Bremsen mit, aber der Eindruck unterscheidet sich. Die Tiger 1200 GT Pro wirkt in der Abstimmung oft „präziser“ für wechselnde Situationen, während die Low Rider S das Bremsgefühl stärker als Teil des Cruiser-Workflows vermittelt: kräftig, kontrolliert und mit klarer Rückmeldung. Wer häufig in dichten Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert meist von der feineren Dosierbarkeit, während Cruiser-Fahrer häufig den direkten Druck bevorzugen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Triumph
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro setzt deutlich auf Elektronik und Fahrassistenz, die das Motorrad im Alltag und auf Reisen entlasten. Dazu gehören typischerweise Funktionen, die das Fahrverhalten in verschiedenen Situationen stabilisieren und das Motorrad leichter „planbar“ machen. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen oder wenn man nicht ständig am Limit fährt, ist das ein echter Komfortgewinn.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist weniger auf „Assistenten-Overload“ ausgelegt, sondern stärker auf ein unmittelbares Fahrerlebnis. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre – aber der Schwerpunkt liegt spürbar mehr auf dem klassischen Fahrgefühl. Wer Elektronik als „Hilfe im Hintergrund“ mag, wird das oft als angenehm empfinden. Wer maximale digitale Unterstützung sucht, findet bei der Tiger 1200 GT Pro tendenziell mehr.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. Cruiser-Haltung
Bei der Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die Ergonomie klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Dazu passt das Gesamtpaket aus Windschutz, Komfort und einer Haltung, die nicht zu stark auf „Sportlichkeit“ reduziert.
Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Cruiser-typische Sitzposition: oft etwas aufrechter, mit einem Fokus auf dem „Fahren im Flow“. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Touren nicht ständig nach maximaler Sportlichkeit verlangen. Gleichzeitig kann es bei sehr langen Autobahnfahrten oder bei häufigem sportlichem Kurvenfahren je nach Körpergröße und Fahrstil weniger ideal sein als die Adventure-Ergonomie der Tiger.
Komfort im Alltag
- Triumph: Komfortvorteile bei längeren Strecken, besonders wenn Windschutz und Ergonomie eine große Rolle spielen.
- Harley: Komfortvorteile im Cruiser-Alltag, wenn die Fahrt eher „entspannt und kraftvoll“ sein soll.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Die Tiger 1200 GT Pro ist für viele Einsatzszenarien gebaut. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Tour nutzt, sondern das das ganze Jahr über mitgenommen wird: für Pendelstrecken, Wochenendtrips und längere Reisen. Die Kombination aus Fahrbarkeit, Elektronik und Reiseorientierung macht sie besonders attraktiv, wenn unterschiedliche Streckenprofile anstehen.
Die Low Rider S ist im Alltag vor allem dann stark, wenn die Fahrt „direkt“ sein darf: kurze Wege, Ausfahrten am Wochenende und Strecken, auf denen der Motorzug und das Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen. In der Stadt kann das Motorrad durch seinen Charakter Spaß machen, auch wenn man bei sehr langen Strecken eher auf die persönliche Ergonomie achten sollte.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger 1200 GT Pro
- Stärken: Reiseorientierte Ergonomie, souveräne Kontrolle, moderne Elektronik als Unterstützung, vielseitiges Einsatzprofil.
- Schwächen: Wer ein besonders „rohes“ Cruiser-Feeling sucht, könnte den Charakter als weniger emotional empfinden.
Harley-Davidson Low Rider S
- Stärken: markanter Cruiser-Charakter, direkter Antrieb, starkes Auftreten und Spaßfaktor im Straßenbetrieb.
- Schwächen: Für maximal lange, gleichmäßige Reisephasen oder sehr sportliche Fahrweise ist die Adventure-Logik der Tiger oft im Vorteil.
Welche Wahl passt besser? Empfehlung für verschiedene Fahrertypen
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Aufgaben abdeckt: lange Touren, wechselnde Strecken, gelegentlich auch anspruchsvollere Bedingungen und dabei ein hohes Maß an Komfort und Kontrolle. Wer gern mit Unterstützung fährt, aber trotzdem Dynamik möchte, trifft mit der Tiger häufig die richtige Wahl.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist ideal für alle, die vor allem auf Straße unterwegs sind und den Cruiser-Charakter lieben: kräftiger Antritt, ein klarer Rhythmus im Antrieb und ein Motorrad, das sich nicht verstecken muss. Wer weniger „Allround-Adventure“ sucht, sondern mehr „Straßen-Feeling mit Druck“, wird mit der Low Rider S sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Situationen gedacht ist: lange Strecken, Komfort, moderne Elektronik und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die ein vielseitiges Gesamtpaket wollen und dabei Wert auf Kontrolle und Ergonomie legen.
Die Harley-Davidson Low Rider S punktet vor allem dort, wo der Cruiser-Charakter zählt: auf der Straße, bei Ausfahrten mit Fokus auf Motorgefühl und beim Wunsch nach direkter, kraftvoller Reaktion. Sie passt am besten zu Fahrern, die weniger „Adventure-Logik“ suchen, sondern mehr Stil, Antriebspower und ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt.
Kurz gesagt: Reise und Vielseitigkeit sprechen für die Tiger 1200 GT Pro, Street-Cruiser-Feeling für die Low Rider S.