| UVP | 20.545 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Viel Platz für Fahrer & Sozius
- Komplette Ausstattung
- Semiaktives Fahrwerk
- Langstreckentaugliche Sitzposition
- leichte Lastwechselreaktionen
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.436 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 150 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen. | |
| Federung vorne | Showa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | „Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen. | |
| Reifen vorne | 120/70R19 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Tiger 1200 GT Pro vs. Honda CBR 600 RR – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Tiger 1200 GT Pro und die Honda CBR 600 RR, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die Tiger 1200 GT Pro steht für Reiseenduro-Genuss, Komfort und souveräne Vielseitigkeit. Die CBR 600 RR dagegen ist ein kompromissloses Sportbike, das auf Dynamik, präzises Handling und sportliche Linienführung ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee: Reiseenduro gegen Supersport
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist als Reiseenduro gedacht: Sie soll lange Strecken angenehm machen, auch wenn die Route mal wechselt. Entsprechend liegt der Fokus auf Fahrkomfort, Stabilität und einem aufgeräumten, entspannteren Fahrgefühl. Die Honda CBR 600 RR ist hingegen ein Sportmotorad, das auf agiles Kurvenfahren und direkte Rückmeldung ausgelegt ist. Wer auf der Suche nach maximalem Sport-Feeling ist, findet hier eine Maschine, die sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrmanöver anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Tiger 1200 GT Pro ist auf Durchzug und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Art, wie Leistung anliegt, wirkt meist „breiter“ – also so, dass man auch ohne permanentes Hochdrehen zügig vorankommt. Das ist besonders auf Landstraßen und bei längeren Touren ein Vorteil, weil der Motor nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die CBR 600 RR spielt dagegen ihre Stärken im sportlichen Bereich aus. Der Motorcharakter ist deutlich stärker auf Spitzenleistung und Temperament ausgelegt. Das bedeutet: Wer die Drehzahl nutzt, bekommt ein sehr lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das stark nach „Sport“ klingt. Für ambitionierte Fahrer ist das ein Plus, für entspannte Tourenfahrer kann es sich dagegen manchmal „zu viel“ anfühlen, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die Tiger 1200 GT Pro wirkt auf der Straße oft ruhig und souverän. Das hilft vor allem bei Autobahnfahrten, bei wechselndem Belag oder wenn die Strecke länger wird. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die CBR 600 RR ist dagegen auf Leichtfüßigkeit und präzises Einlenken ausgelegt. In schnellen Kurven und beim sportlichen Fahren spielt sie ihre Agilität aus. Das Handling ist meist direkt und vermittelt ein klares Feedback. Allerdings gilt: Je mehr man Komfort und Gelassenheit sucht, desto eher kann die sportliche Auslegung als „härter“ oder weniger entspannend empfunden werden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind grundsätzlich dafür gemacht, zügig zu fahren – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Tiger 1200 GT Pro punktet häufig mit Fahrstabilität und einem Bremsgefühl, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt. Gerade wenn man viel Strecke macht, ist das ein echter Vorteil.
Die CBR 600 RR ist im sportlichen Einsatz besonders stark, weil das Bike auf kontrollierte Verzögerung und präzises Dosieren ausgelegt ist. In engen Kurven und bei dynamischen Manövern ist das ein Plus. Wer dagegen häufig entspannt fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, wird den Fokus auf Sportlichkeit nicht immer als „komfortabel“ erleben – das Motorrad fordert eher die passende Fahrweise ein.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Alltag vs. Sport-Setup
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Zielrichtungen. Die Tiger 1200 GT Pro ist typischerweise auf Alltag, Touren und Komfort ausgelegt. Das zeigt sich daran, dass Assistenz- und Fahrmodi oft so gestaltet sind, dass sie das Motorrad in unterschiedlichen Situationen gut beherrschbar machen. Das hilft besonders, wenn man nicht jedes Mal „neu“ einstellen möchte.
Die CBR 600 RR setzt stärker auf ein sportliches Fahrsetup. Elektronik und Regelungssysteme unterstützen dabei, dass das Bike beim dynamischen Fahren berechenbar bleibt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gezielt sportlich unterwegs sind und die Elektronik als Unterstützung im Grenzbereich sehen.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. Rennstrecken-Feeling
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Tiger 1200 GT Pro bietet in der Regel eine tourentaugliche Sitzposition mit Fokus auf Komfort. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken, häufige Pausen und wechselnde Straßenbedingungen Teil des Alltags sind.
Die CBR 600 RR ist deutlich sportlicher positioniert. Das führt zu einem agilen, sportlichen Fahrgefühl, kann aber auf langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr als weniger entspannend empfunden werden. Wer gerne „aktiv“ fährt und die Maschine spürt, wird das als Stärke sehen. Wer eher entspannt unterwegs ist, könnte sich schneller nach mehr Komfort sehnen.
Windschutz und Alltag: Wer gewinnt im „echten Leben“?
Beim Thema Windschutz und Alltagstauglichkeit spielt die Tiger 1200 GT Pro ihre Reiseenduro-Stärken aus. Gerade bei Autobahnfahrten und längeren Touren ist das spürbar, weil die Maschine darauf ausgelegt ist, den Fahrer weniger zu ermüden. Auch wenn die Strecke mal unruhig wird, bleibt das Konzept „Tour“ im Vordergrund.
Die CBR 600 RR ist zwar auch straßentauglich, aber der Fokus liegt klar auf sportlicher Performance. Im Alltag kann das bedeuten, dass man das Motorrad eher „mit Absicht“ bewegt: zügig, sportlich, mit dem passenden Fahrstil. Wer das mag, bekommt ein sehr direktes und motivierendes Bike. Wer dagegen viel gemütlich fährt, wird die Tiger 1200 GT Pro meist als entspannter erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger 1200 GT Pro
- Stärken: komfortorientiertes Fahrgefühl, souveräne Stabilität, tourentaugliche Ergonomie, vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken.
- Schwächen: weniger „sportlich direkt“ als ein Supersport-Bike; wer maximale Agilität im Rennstreckenstil sucht, wird eher bei der CBR fündig.
Honda CBR 600 RR
- Stärken: sehr agiles Handling, sportlicher Motorcharakter, präzises Feedback beim dynamischen Fahren, klare Ausrichtung auf Performance.
- Schwächen: weniger entspannend für lange Strecken oder häufigen Stadtverkehr; der sportliche Fokus verlangt eher nach passender Fahrweise.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich fragt, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist besonders passend für Fahrer, die viel unterwegs sind, Touren lieben und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit legen. Sie eignet sich gut, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist, sondern für „alles, was kommt“.
Die Honda CBR 600 RR ist ideal für Fahrer, die sportlich fahren wollen und ein Bike suchen, das bei dynamischer Fahrweise begeistert. Wer Kurven präzise ansteuert, gerne mit Drehzahl arbeitet und das Gefühl einer sportlichen Maschine sucht, findet in der CBR 600 RR eine sehr passende Basis.
Fazit:
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Tour im Mittelpunkt stehen: Sie wirkt meist souverän, komfortabel und verzeiht mehr, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Wer lange Strecken fährt, häufig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der Tiger 1200 GT Pro eher den Geschmack.
Die Honda CBR 600 RR gewinnt dagegen, wenn sportliche Dynamik und präzises Handling Priorität haben. Sie ist stärker auf agiles, direktes Fahren ausgelegt und macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrweise bewusst sportlich ist und die Maschine im passenden Drehzahlbereich genutzt wird. Für Kurvenfans und Performance-orientierte Fahrer ist die CBR 600 RR die klarere Entscheidung.
Kurz gesagt: Tour und Komfort sprechen eher für die Triumph, Sport und Agilität eher für die Honda.