UVP 20.545 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Angriff aus England auf die BMW GS: Geglückt oder misslungen?
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bulliger Motor
  • Viel Platz für Fahrer & Sozius
  • Komplette Ausstattung
  • Semiaktives Fahrwerk
  • Langstreckentaugliche Sitzposition
Kontra:
  • leichte Lastwechselreaktionen
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.560mm
Länge2.230mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 850-870 mm
Höhe1.436mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung150 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment130 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen.
Federung vorneShowa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm
Aufhängung hinten„Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen.
Reifen vorne120/70R19
Reifen hinten150/70R18
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Triumph Tiger 1200 GT Pro vs KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich für Reise und Abenteuer

Wenn zwei große Adventure-Maschinen aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Triumph Tiger 1200 GT Pro und der KTM 1290 Super Adventure S treffen zwei Philosophien zusammen: Triumph setzt stark auf ausgewogenen Langstreckenkomfort, KTM auf sportliche Durchzugskraft und eine spürbar aggressive Fahrdynamik. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das Motorrad zu finden, das zum eigenen Stil passt.

Grundcharakter: Reiseenduro mit unterschiedlichem Fokus

Beide Modelle sind für lange Touren gebaut, aber sie fühlen sich auf der Straße unterschiedlich an. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro wirkt im Alltag oft harmonischer: Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Bike auch über viele Stunden kontrolliert und entspannt bewegen lässt. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen bringt mehr „Biss“ in den Vordergrund. Schon beim Anfahren und Beschleunigen zeigt sich, dass hier ein stärkerer Fokus auf sportliche Performance liegt.

Im Vergleich der Fahrcharaktere wird schnell klar: Wer eher gleichmäßig cruisen möchte, findet bei Triumph häufig den leichteren Zugang. Wer dagegen gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch anreißt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird sich mit der KTM oft wohler fühlen.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im direkten Vergleich

Bei beiden Motorrädern steht Leistung im Mittelpunkt, doch die Art, wie sie ankommt, ist verschieden. Die KTM 1290 Super Adventure S zeigt ihre Stärke besonders beim kräftigen Vorwärtsdrücken. Die Beschleunigung wirkt spontan und durchsetzungsfähig, wodurch Überholmanöver und zügiges Tempo auf Landstraßen besonders leicht fallen.

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro spielt ihre Vorteile eher in der nutzbaren Bandbreite aus. Der Motor lässt sich häufig sehr gut dosieren, was gerade auf wechselnden Strecken – etwa wenn die Straße wellig ist oder der Grip schwankt – spürbar hilft. Das macht die Triumph im Alltag oft „stressfreier“, weil weniger hektische Eingriffe nötig sind, um das Tempo passend zu halten.

Stärken und Schwächen bei der Kraft

  • KTM 1290 Super Adventure S: Starke, sportlich wirkende Beschleunigung; ideal für dynamische Fahrweise. Schwäche: Wer sehr entspannt und gleichmäßig fahren möchte, empfindet die KTM manchmal als „zu präsent“, weil sie zum aktiven Fahren einlädt.
  • Triumph Tiger 1200 GT Pro: Gute Dosierbarkeit und souveränes Langstreckengefühl. Schwäche: Wer maximale Aggressivität beim Beschleunigen sucht, fühlt sich bei Triumph im Vergleich weniger „aufgeladen“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Adventure-Segment entscheidet das Fahrwerk darüber, wie sicher sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro vermittelt häufig den Eindruck, dass sie Unebenheiten souverän „wegsteckt“ und dabei die Linie stabil hält. Das ist besonders auf langen Autobahnabschnitten oder bei schlechterem Belag ein Vorteil, weil das Bike weniger nach Korrekturen verlangt.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen oft direkter in der Rückmeldung. Das Motorrad wirkt agiler, wenn es um das Anstellen in Kurven und das zügige Richtungswechseln geht. Gerade auf kurvigen Strecken kann das ein echter Pluspunkt sein – allerdings gilt: Je sportlicher man fährt, desto mehr wird man die eigene Fahrtechnik und das richtige Setup stärker spüren.

Kurvengefühl im Vergleich

Beim Vergleich der Fahrwerkswirkung zeigt sich: Triumph punktet mit ruhigerem Langstreckenkomfort, KTM mit mehr „Sportlichkeit“ im Handling. Wer viel Autobahn und wechselnde Straßenqualität fährt, profitiert oft von der Triumph-Charakteristik. Wer dagegen häufig kurvenreiche Strecken fährt und das Motorrad aktiv bewegt, findet in der KTM meist die passendere Dynamik.

Elektronik und Assistenz: Komfort- und Sicherheitsgefühl

Beide Maschinen sind modern ausgestattet und bieten Elektronik, die das Fahren erleichtert. Im Alltag zeigt sich dabei ein Unterschied in der „Wirkung“: Die Triumph Tiger 1200 GT Pro wirkt häufig so, als würde die Elektronik das Motorrad besonders berechenbar machen – also ein Gefühl von Kontrolle, gerade wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.

Die KTM 1290 Super Adventure S bringt ebenfalls Assistenz und Regelung mit, wirkt aber in der Kombination aus Motor und Fahrdynamik oft sportlicher. Das kann bedeuten, dass die KTM bei dynamischer Fahrweise sehr gut unterstützt, während die Triumph eher auf gleichmäßige, entspannte Progression setzt.

Stärken und Schwächen der Elektronik

  • Triumph Tiger 1200 GT Pro: Elektronik unterstützt häufig ein ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl. Schwäche: Wer maximal „Track“-Feeling sucht, empfindet die Abstimmung im Vergleich weniger aggressiv.
  • KTM 1290 Super Adventure S: Elektronik und Motorcharakter harmonieren stark bei sportlicher Gangart. Schwäche: Bei sehr entspanntem Fahren kann die KTM stärker „fordern“, weil das Setup zum aktiven Fahren animiert.

Komfort und Ergonomie: Langstrecke entscheidet

Gerade bei großen Adventure-Bikes ist Komfort nicht nur eine Frage von Sitzhöhe oder Windschutz, sondern auch davon, wie das Motorrad über Stunden „arbeitet“. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist im Vergleich oft die Maschine, die sich auf langen Strecken besonders stimmig anfühlt: Windschutz und Sitzposition wirken darauf ausgelegt, dass die Belastung für Körper und Konzentration geringer bleibt.

Die KTM 1290 Super Adventure S kann ebenfalls sehr tourentauglich sein, aber sie fühlt sich häufig stärker nach „sportlichem Reisen“ an. Das heißt: Wer gern zügig unterwegs ist, findet eine passende Sitz- und Fahrhaltung. Wer dagegen vor allem maximalen Komfort sucht, kann bei der KTM im Vergleich stärker spüren, dass sie mehr auf Dynamik als auf reines Gleiten ausgelegt ist.

Windschutz, Alltag und Müdigkeit

Im direkten Vergleich wird deutlich: Triumph wirkt oft wie die „Langstrecken-Variante“ für viele Stunden am Stück. KTM ist eher die Wahl, wenn die Tour zwar lang sein darf, aber das Motorrad dabei auch Spaß machen soll – mit mehr Druck im Antrieb und direkterem Handling.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei beiden Motorrädern ist das Bremsverhalten ein zentraler Punkt. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro vermittelt häufig ein sehr kontrolliertes Gefühl beim Verzögern, was besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten hilfreich ist. Die KTM 1290 Super Adventure S wirkt im Vergleich oft kraftvoller und sportlicher in der Ansprache, was bei zügiger Fahrweise ein Plus ist.

Wichtig ist: Beide Bikes sind für anspruchsvolle Touren gedacht. Der Unterschied liegt eher darin, wie sich das Vertrauen aufbaut – Triumph über ruhige Dosierbarkeit, KTM über spürbare Durchsetzungskraft.

Reisetauglichkeit: Ausstattung, Alltag und Gepäck

Adventure-Bikes müssen nicht nur fahren, sondern auch „funktionieren“. Im Vergleich zeigt sich, dass die Triumph Tiger 1200 GT Pro stark auf durchdachte Reise-Logik setzt: Das Motorrad wirkt so, als sei es für lange Etappen optimiert – mit einem Gesamtpaket, das das Handling mit Gepäck und die Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist ebenfalls reisetauglich, aber der Charakter ist stärker auf „große Tour mit sportlichem Anspruch“ ausgelegt. Wer gern mit Tempo unterwegs ist und dabei trotzdem Komfort erwartet, findet in der KTM oft die passende Mischung.

Stärken und Schwächen im Reisealltag

  • Triumph Tiger 1200 GT Pro: Stärken liegen häufig in entspannter Langstreckenwirkung und gutem Gesamtgefühl. Schwäche: Wer maximale sportliche Aggressivität sucht, könnte sich weniger „gefordert“ fühlen.
  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärken liegen in dynamischer Performance und direktem Fahrgefühl. Schwäche: Bei sehr komfortorientiertem Fahren kann die KTM im Vergleich etwas mehr „Sportmodus“ mitbringen.

Für Offroad und Schotter: Unterschiedliche Herangehensweise

Beide Motorräder sind für Schotter und leichte Offroad-Situationen gemacht, aber sie fühlen sich dabei unterschiedlich an. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro wirkt oft wie die Maschine, die man kontrolliert bewegt: stabil, berechenbar und mit einem Fokus auf souveränes Vorankommen. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke unübersichtlich wird oder wenn nicht jede Passage perfekt vorbereitet ist.

Die KTM 1290 Super Adventure S bringt mehr sportliche Energie in den Untergrund. Das kann auf lockeren Strecken Spaß machen, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert. Gleichzeitig gilt: Wer sehr feinfühlig und ruhig fahren möchte, muss die KTM im Vergleich oft etwas bewusster dosieren, damit sie nicht zu „lebendig“ wirkt.

Welches Motorrad passt besser? Entscheidung nach Fahrstil

Der Vergleich Triumph vs. KTM lässt sich am besten über den eigenen Stil entscheiden. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist besonders stark, wenn lange Strecken, Komfort und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die KTM 1290 Super Adventure S ist besonders stark, wenn dynamische Fahrweise, sportliche Beschleunigung und ein direkteres Handling wichtiger sind.

Typische Szenarien

  • Viele Kilometer, wechselnde Straßenqualität: Triumph wirkt oft entspannter und gleichmäßiger.
  • Kurvenreiche Strecken, zügiges Fahren: KTM spielt ihre Stärken häufig stärker aus.
  • Reisen mit Fokus auf Komfort: Triumph ist im Vergleich häufig die passendere Wahl.
  • Reisen mit sportlichem Anspruch: KTM passt oft besser, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll.

Fazit:

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortorientiertes, ruhiges Reisen suchen. Im Vergleich wirkt sie häufig harmonischer in der Dosierung, stabil im Langstreckenalltag und insgesamt weniger „fordernd“. Wer viele Stunden unterwegs ist, Wert auf berechenbares Handling legt und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte, findet in der Triumph meist die stimmigere Basis.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl für alle, die sportliches Adventure wollen: mehr Druck beim Beschleunigen, direkteres Handling und ein Motorrad, das dynamische Fahrweise spürbar unterstützt. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders auf kurvigen Strecken und bei zügigem Tempo. Wer das Motorrad gern aktiv bewegt und die Performance als Teil des Fahrspaßes versteht, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich glücklicher.

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