UVP 20.545 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Angriff aus England auf die BMW GS: Geglückt oder misslungen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bulliger Motor
  • Viel Platz für Fahrer & Sozius
  • Komplette Ausstattung
  • Semiaktives Fahrwerk
  • Langstreckentaugliche Sitzposition
Kontra:
  • leichte Lastwechselreaktionen
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.560mm
Länge2.230mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 850-870 mm
Höhe1.436mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung150 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment130 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen.
Federung vorneShowa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm
Aufhängung hinten„Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen.
Reifen vorne120/70R19
Reifen hinten150/70R18
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Triumph Tiger 1200 GT Pro vs. KTM 1290 Super Duke R – der Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Triumph Tiger 1200 GT Pro und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Die Tiger 1200 GT Pro steht für souveräne Vielseitigkeit, Komfort und Reise-Feeling – gebaut für lange Strecken und wechselnde Bedingungen. Die Super Duke R dagegen ist auf der Straße zuhause: kompromisslos, direkt und mit dem Anspruch, Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt zu stellen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – anhand der im Motorradtest gelisteten Werte und der daraus ableitbaren Fahreindrücke. So wird klar, welches Bike eher zur eigenen Fahrweise passt: entspanntes Touring oder sportliche Performance.

Motor und Charakter: Reise-Souveränität vs. Street-Attitüde

Leistung und Drehmoment im direkten Vergleich

Beide Motorräder liefern ordentlich Vortrieb, aber der Charakter unterscheidet sich deutlich. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt im Alltag oft wie ein „Anschlag aufs Gas“: Die Kraft steht spürbar präsent an, und die Beschleunigung fühlt sich sehr spontan an. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro spielt dagegen stärker die Rolle des Langstreckenmotorrads. Die Leistung ist ebenfalls beeindruckend, doch das Gesamtpaket zielt mehr auf gleichmäßiges Tempo, ruhiges Durchziehen und ein souveränes Gefühl über viele Kilometer.

Gasannahme und Fahrbarkeit

Die KTM punktet mit einem sehr direkten Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsstark aus Kurven herausgefahren und das Motorrad „aktiv“ bewegt wird. Die Triumph wirkt im Vergleich oft harmonischer im Fluss: Sie unterstützt eine gleichmäßige Fahrweise und bleibt dabei auch bei längeren Etappen entspannt. Wer gerne konstant fährt oder Touren plant, bekommt hier einen klaren Vorteil.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Tour vs. Agilität im Sportmodus

Geometrie und Fahrgefühl

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist auf Kontrolle ausgelegt: Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf Stabilität, Traktion und ein sicheres Gefühl – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder Gepäck mit dabei ist. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar „straßenfokussierter“. Das Handling wirkt leichter, die Maschine reagiert schneller auf Lenkimpulse, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven dynamisch anzufahren.

Komfort vs. Präzision

Aus den im Vergleich genannten Werten lässt sich ableiten, dass die Tiger 1200 GT Pro eher Komfort und Gelassenheit priorisiert. Das zeigt sich besonders bei längeren Fahrten: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten, und Unebenheiten werden eher „weggearbeitet“. Die KTM ist präziser und direkter – dafür kann sie bei sehr langen, komfortorientierten Etappen weniger „entspannen“ als die Triumph. Wer sportlich fährt, wird die KTM meist als klarer Gewinner erleben; wer viel Strecke macht, profitiert häufiger von der Tiger.

Bremsen und Sicherheit: Kraft dosieren oder maximal verzögern

Bremsleistung im Alltag

Beide Motorräder sind in der Lage, kräftig zu verzögern. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt dabei oft wie ein Sportgerät: Die Bremsen sprechen zügig an, und das Gefühl beim Verzögern ist sehr direkt. Das ist ideal, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven gebremst wird.

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro spielt ihre Stärken eher in der Dosierbarkeit und im sicheren Gesamtgefühl aus. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn nicht „auf Anschlag“ gefahren wird, wirkt die Triumph oft souveräner im Alltag. Das ist ein Vorteil für Tourenfahrer, die nicht nur Tempo, sondern auch Kontrolle und Vorhersehbarkeit schätzen.

Ergonomie und Sitzposition: Touring-Position vs. sportliche Haltung

Sitzhöhe, Reichweite und Körpergefühl

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist ergonomisch auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspanntere Haltung, und das Motorrad lässt sich auch über Stunden gut kontrollieren. Gerade wenn häufig Pausen eingeplant sind oder längere Etappen gefahren werden, ist das ein echter Pluspunkt.

Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf eine sportliche Sitzhaltung. Das Motorrad wirkt dadurch „näher“ und aktiver, was beim zügigen Fahren Spaß macht. Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Position jedoch anstrengender sein – nicht unbedingt wegen der Leistung, sondern wegen der Haltung und der Art, wie man das Motorrad bewegt.

Elektronik und Fahrmodi: Komfort-Assistenz vs. sportliche Regelung

Fahrmodi und Regelung

Beide Bikes bringen moderne Elektronik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro wirkt wie ein „Touring-Komplettpaket“: Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen dabei, das Motorrad in verschiedenen Situationen stabil und berechenbar zu halten. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke wechselt oder wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich geplant ist.

Die KTM 1290 Super Duke R nutzt Elektronik, um die sportliche Performance zu schärfen. Fahrmodi und Regelung greifen spürbar ein, um Traktion und Ansprechverhalten passend zu machen. Das Ergebnis: mehr Kontrolle bei dynamischer Fahrweise, aber auch ein Motorrad, das stärker nach „Fahren“ verlangt, statt einfach nur „mitzulaufen“.

Ausstattung und Alltag: Reise-Tools vs. Street-Fokus

Komfort, Schutz und Nutzbarkeit

Die Tiger 1200 GT Pro ist in der Gesamtausrichtung klar auf Nutzbarkeit und Komfort getrimmt. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich für Touren eignet: Schutz, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad auch mit längeren Strecken „zurechtkommt“, stehen im Vordergrund. Wer regelmäßig unterwegs ist, Gepäck mitnimmt oder einfach gerne entspannt plant, findet hier eine starke Basis.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das mehr nach „Straße“ ruft. Sie wirkt wie gemacht für Ausfahrten, für Landstraße und für Fahrten, bei denen die Performance im Vordergrund steht. Für den Alltag kann das je nach Gewohnheit trotzdem sehr gut funktionieren – aber die Prioritäten liegen eindeutig auf Fahrspaß statt auf Reise-Komfort.

Gewicht und Handling im Alltag

Aus den im Vergleich genannten Werten lässt sich ableiten, dass die Tiger 1200 GT Pro eher ein schwereres, touringorientiertes Gesamtpaket ist. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: In der Bewegung wirkt die Maschine oft stabil und souverän. Die KTM ist im Handling spürbar „agiler“ im sportlichen Sinne, was sie besonders attraktiv macht, wenn häufig umgelegt, beschleunigt und zügig gefahren wird.

Stärken und Schwächen im Überblick

Triumph Tiger 1200 GT Pro – Stärken

  • Touring-Fokus: ruhiges, souveränes Fahrgefühl für lange Strecken
  • Komfort und Kontrolle: Elektronik und Abstimmung unterstützen berechenbares Fahren
  • Vielseitigkeit: passt gut, wenn die Route nicht immer gleich ist

Triumph Tiger 1200 GT Pro – Schwächen

  • Sportliche Direktheit: fühlt sich im Vergleich zur KTM weniger „angriffslustig“ an
  • Aktives Kurvenfahren: macht Spaß, aber die KTM wirkt dafür oft noch zielgerichteter

KTM 1290 Super Duke R – Stärken

  • Street-Performance: sehr direktes Ansprechverhalten und dynamisches Gefühl
  • Agilität: reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt zum sportlichen Fahren ein
  • Brems- und Beschleunigungsgefühl: wirkt wie ein klarer Performance-Fokus

KTM 1290 Super Duke R – Schwächen

  • Langstreckenkomfort: sportliche Haltung kann auf Dauer weniger entspannen
  • Touring-Anspruch: weniger „Allround-Reisegefühl“ als die Tiger

Für wen passt welches Motorrad?

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: lange Strecken, wechselnde Straßen, entspanntes Tempo und ein Motorrad, das auch mit Alltag und Gepäck gut harmoniert. Wer ein Bike sucht, das nicht nur schnell sein soll, sondern vor allem mit einem mitgeht, wird hier sehr zufrieden sein.

Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten, wenn die Fahrten eher kurz bis mittel sind und der Fokus auf Dynamik liegt: zügige Landstraßen, häufiges Beschleunigen, sportliches Kurvenfahren und ein Motorrad, das direkt reagiert. Wer das Gefühl liebt, schnell „in Fahrt“ zu kommen und die Performance auszukosten, findet in der KTM den klaren Spaßfaktor.

Fazit:

Die Triumph Tiger 1200 GT Pro gewinnt vor allem dort, wo Komfort, Kontrolle und Reise-Feeling zählen. Sie ist die stimmige Wahl für alle, die gern lange unterwegs sind, ein souveränes Gesamtpaket möchten und sich auch bei wechselnden Bedingungen sicher fühlen wollen. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn sportliche Direktheit im Alltag Priorität hat: schnelle Reaktionen, dynamisches Handling und ein sehr unmittelbares Leistungsgefühl machen sie besonders attraktiv für Kurven- und Beschleunigungsfans. Kurz gesagt: Wer ein Touring-Bike sucht, das entspannt und vielseitig bleibt, liegt mit der Tiger richtig. Wer ein straßenorientiertes Performance-Motorrad will, das Fahrspaß in den Mittelpunkt stellt, trifft mit der KTM die passendere Wahl.

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