| UVP | 20.545 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Viel Platz für Fahrer & Sozius
- Komplette Ausstattung
- Semiaktives Fahrwerk
- Langstreckentaugliche Sitzposition
- leichte Lastwechselreaktionen
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.436 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 150 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen. | |
| Federung vorne | Showa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | „Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen. | |
| Reifen vorne | 120/70R19 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Triumph Tiger 1200 GT Pro vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Touring und Performance
Wenn zwei Triumph-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Tiger 1200 GT Pro steht für Reise, Komfort und souveräne Kontrolle – während die Triumph Speed Triple 1200 RR auf unmittelbare Performance, knackige Dynamik und sportliches Auftreten ausgelegt ist. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Frage, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder: Reisekomfort vs. sportliche Direktheit
Die Tiger 1200 GT Pro ist als Reise- und Adventure-Bike gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspulen soll, dabei aber jederzeit bereit ist, auch abseits des reinen Autobahn- oder Landstraßenrhythmus mitzumischen. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein Naked Bike mit klarer Rennsport-Genetik. Sie zielt auf ein Fahrgefühl, das schnell anspricht, sich in Kurven präzise anfühlt und beim Beschleunigen eine deutlich sportlichere Handschrift zeigt.
Motor und Antrieb: Charakter und Einsatzbereich im Vergleich
Beide Modelle bewegen sich im 1200er-Umfeld und setzen auf moderne Motorcharakteristik, aber die Auslegung unterscheidet sich spürbar. Die Tiger 1200 GT Pro ist so gedacht, dass sie gleichmäßig und belastbar wirkt – besonders dann, wenn es um konstantes Tempo, sauberes Ansprechverhalten aus dem Drehzahlkeller und entspanntes Fahren geht. Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf agile Beschleunigung und ein dynamisches Drehmomentverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv Tempo aufbaut und dabei ein sportliches Gefühl vermittelt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von der Tiger-typischen Art, die Leistung kontrolliert und souverän in Vortrieb zu verwandeln. Wer hingegen Kurvenfahrten, zügiges Landstraßentempo und ein unmittelbares Ansprechverhalten priorisiert, wird an der Speed Triple 1200 RR deutlich mehr „Biss“ im Fahrgefühl suchen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Kurvenrhythmus
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Tiger 1200 GT Pro ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist: Unebenheiten, längere Autobahnabschnitte oder wechselnde Untergründe werden eher „weggetragen“. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein verlässlicher Reisebegleiter, der auch bei längerer Fahrzeit nicht unnötig ermüdet.
Die Speed Triple 1200 RR setzt dagegen stärker auf Agilität und präzises Einlenken. Das Handling wirkt sportlicher, die Maschine „steht“ förmlich in der Kurve und unterstützt einen Fahrstil, bei dem man Linien bewusst ansteuert und das Motorrad spürbar mitarbeitet. Das ist ein großer Unterschied: Die Tiger will vor allem Ruhe und Kontrolle geben, die Speed will vor allem Dynamik und Rhythmus liefern.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
Stärken der Tiger 1200 GT Pro: souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken, komfortorientierte Abstimmung, gute Kontrolle bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Tiger 1200 GT Pro: wer ausschließlich sportlich und sehr „leichtfüßig“ unterwegs sein möchte, könnte die Ausrichtung weniger direkt empfinden als bei einem reinen Performance-Naked.
Stärken der Speed Triple 1200 RR: sportliches Kurvengefühl, schnelle Rückmeldung, dynamischer Charakter.
Schwächen der Speed Triple 1200 RR: im Fokus steht Performance – wer häufig lange, entspannte Strecken mit maximalem Komfort sucht, wird die Reiseorientierung der Tiger eher vermissen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Modellen spielt Bremsleistung eine zentrale Rolle, aber der „Einsatzmodus“ ist unterschiedlich. Die Tiger 1200 GT Pro ist darauf ausgelegt, auch bei Reisebedingungen konstant zu funktionieren: zuverlässiges Verzögern, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl von Kontrolle, wenn es mal schneller gehen soll oder die Strecke unruhiger wird. Die Speed Triple 1200 RR bringt hier ebenfalls starke Bremsen mit, aber der Charakter ist stärker auf sportliches Fahren abgestimmt: kräftig, direkt und passend zu einem Motorrad, das häufiger im zügigen Fahrmodus bewegt wird.
Im Alltag bedeutet das: Die Tiger vermittelt eher „Sicherheit für jede Situation“, während die Speed eher „Sportbremsen für sportliche Momente“ liefert. Beide sind ernstzunehmend – die Frage ist, welche Art von Vertrauen man sucht.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort-Assistenz vs. Performance-Steuerung
Moderne Triumph-Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Teil des Gesamtpakets. Die Tiger 1200 GT Pro wirkt dabei wie ein Motorrad, das Fahren erleichtert: Fahrmodi und Assistenzsysteme unterstützen dabei, den Charakter an Wetter, Untergrund und gewünschtem Komfort anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht planbar ist oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Die Speed Triple 1200 RR nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit stärkerem Fokus auf Performance-Feintuning. Fahrmodi und Regelstrategien helfen, die Kraft so zu dosieren, dass sie sportlich nutzbar bleibt – ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Abstimmung als besonders passend empfinden.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Die Tiger-Logik ist: „Kontrolle behalten, entspannt bleiben, trotzdem jederzeit reagieren können.“ Die Speed-Logik ist: „Dynamik nutzen, präzise steuern, sportlich herausarbeiten.“ Beide Ansätze sind gut – sie passen nur zu unterschiedlichen Fahrprofilen.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Ein entscheidender Unterschied zwischen der Tiger 1200 GT Pro und der Speed Triple 1200 RR liegt in der Ergonomie. Die Tiger ist auf Touring ausgelegt: Sitzposition und Lenkergefühl unterstützen längere Fahrten, und das Motorrad wirkt so, als wäre es für „Tag für Tag“ gemacht. Gerade wenn man regelmäßig Pendelstrecken, Landstraßen und längere Ausfahrten kombiniert, spielt diese Ausrichtung ihre Stärke aus.
Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich sportlicher positioniert. Die Haltung ist direkter, die Gewichtsverteilung wirkt auf Kurven und zügiges Fahren abgestimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht: Einlenken, Beschleunigen, Rhythmus – und das Gefühl, dass das Motorrad genau dafür gebaut ist.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Sichtbarkeit und Fahrbarkeit
Im Alltag zeigt sich die Tiger 1200 GT Pro als klarer Reise-Kandidat. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch mit Gepäck, auf längeren Etappen und bei wechselnden Bedingungen gern nutzt. Die Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne eines sportlichen Naked-Bikes: Sie eignet sich hervorragend für kurze bis mittlere Strecken, für spontane Ausfahrten und für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „transportiert“, sondern „erlebt“ wird.
Wer häufig unterwegs ist, ohne den Tag perfekt zu planen, wird die Tiger-typische Vielseitigkeit stärker schätzen. Wer dagegen vor allem die sportliche Seite sucht und das Motorrad als Hauptmaschine für Kurvenfahrten sieht, wird mit der Speed Triple 1200 RR glücklicher.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Der Vergleich zwischen der Triumph Tiger 1200 GT Pro und der Triumph Speed Triple 1200 RR lässt sich am besten über den gewünschten Fahrstil zusammenfassen:
- Tiger 1200 GT Pro: Wenn Komfort, Stabilität und Reiseorientierung wichtiger sind als maximale Sportdirektheit, ist die Tiger die passendere Wahl. Sie punktet mit einem souveränen Gesamtgefühl, das auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt.
- Speed Triple 1200 RR: Wenn sportliches Ansprechverhalten, kurvenbetontes Handling und eine Performance-Inszenierung im Vordergrund stehen, spielt die Speed Triple ihre Stärken aus. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern „ausfährt“.
Typische Entscheidungssituationen
Mehr Touring als Sport: Die Tiger 1200 GT Pro wirkt stimmiger, weil sie Komfort und Kontrolle priorisiert.
Mehr Sport als Touring: Die Speed Triple 1200 RR passt besser, weil sie Dynamik und Direktheit in den Mittelpunkt stellt.
Gemischter Alltag: Entscheidend ist, welche Anteile im Alltag überwiegen: längere Strecken und entspanntes Tempo sprechen eher für die Tiger, häufige Kurvenfahrten und sportliches Fahren eher für die Speed.
Fazit:
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und einen komfortorientierten Alltag suchen. Sie überzeugt durch ein souveränes Fahrgefühl, das Stabilität und Kontrolle in den Vordergrund stellt, und eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für die Feierabendrunde, sondern auch für echte Touren gedacht ist. Ihre Schwäche liegt weniger in der Performance, sondern eher darin, dass sie nicht die gleiche sportliche Direktheit wie ein reines Performance-Naked in den Fokus rückt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal, wenn sportliches Fahren Priorität hat: präzises Handling, dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird die Speed Triple als deutlich passender empfinden. Für wen also welche? Für Touring-Fahrer mit Fokus auf Komfort und Vielseitigkeit: Tiger 1200 GT Pro. Für Fahrer, die Dynamik und sportliche Rückmeldung suchen: Speed Triple 1200 RR.