| UVP | 20.545 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Viel Platz für Fahrer & Sozius
- Komplette Ausstattung
- Semiaktives Fahrwerk
- Langstreckentaugliche Sitzposition
- leichte Lastwechselreaktionen
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.436 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 150 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen. | |
| Federung vorne | Showa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | „Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen. | |
| Reifen vorne | 120/70R19 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Triumph Tiger 1200 GT Pro vs. Yamaha WR 125 R: Vergleich für Straße, Schotter und Offroad
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Triumph Tiger 1200 GT Pro und die Yamaha WR 125 R, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine steht für große Abenteuer, lange Strecken und souveräne Fahrten auf gemischten Strecken. Die andere ist ein leichtes, agiles Enduro-Konzept, das vor allem dort Spaß macht, wo es unübersichtlich wird: auf Waldwegen, im Gelände oder einfach beim dynamischen Fahren in der Stadt und auf kurzen Ausflügen. Genau diese Gegensätze machen klar, worauf es bei der Wahl wirklich ankommt.
Grundcharakter: Reiseabenteuer vs. leichtes Enduro
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist als Reiseenduro gedacht. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem Motor, der auch bei längeren Etappen entspannt mitarbeitet. Dazu passt die GT-Pro-Ausrichtung: Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht ständig anhalten möchte, um sich neu zu sortieren. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist ein klassisches 125er Enduro-Konzept. Sie ist leicht zu bewegen, schnell in der Reaktion und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn es enger wird oder der Untergrund wechselt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten aus, während die Yamaha eher mit Wendigkeit, direktem Fahrgefühl und dem typischen Enduro-Charakter punktet. Beide können Offroad – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Fahrgefühl und Motor: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Bei der Triumph Tiger 1200 GT Pro zeigt sich die typische Reiseenduro-Logik: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man häufig ohne großes Herunterschalten auskommt. Das macht das Fahren auf Landstraßen und auf längeren Abschnitten angenehm, weil der Rhythmus stabil bleibt. Auch wenn die Strecke mal schlechter wird, bleibt das Motorrad ruhig und kontrolliert.
Die Yamaha WR 125 R arbeitet dagegen stärker über Drehzahl und Gasannahme. Das ist nicht negativ, sondern Teil des Konzepts: Wer die Yamaha dynamisch bewegt, bekommt ein sehr direktes Feedback. Gerade für kurze Offroad-Sessions oder für Fahrten, bei denen man öfter beschleunigt und wieder bremst, wirkt das wie ein Vorteil. Auf der anderen Seite ist die Triumph im Vergleich klar im Bereich Durchzug und entspannter Reisegeschwindigkeit überlegen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist auf souveränes Handling ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, auch bei wechselnden Bedingungen eine Linie zu halten. Gerade auf Schotter oder bei längeren Strecken mit Unebenheiten fühlt sich die Triumph dadurch „erwachsen“ an: Sie wirkt weniger nervös, sondern eher wie ein großes, gutmütiges Werkzeug für Touren.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen deutlich leichter zu manövrieren. Das Handling ist agil, das Motorrad lässt sich schnell umsetzen und reagiert spürbar auf jede Bewegung. In Situationen, in denen man im Gelände oder auf engen Wegen ständig die Linie anpassen muss, spielt die Yamaha ihre Vorteile aus. Im Vergleich zur Triumph ist sie aber weniger auf Komfort und Langstreckenruhe optimiert, sondern mehr auf unmittelbaren Fahrspaß.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo und im Gelände
Beide Motorräder müssen in ihrem Einsatzbereich überzeugen. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro profitiert im Vergleich von einem Setup, das auf höhere Geschwindigkeiten und längere Fahrten ausgelegt ist. Das bedeutet: Beim Bremsen fühlt man sich stabil, und das Motorrad bleibt kontrolliert, auch wenn die Strecke unruhiger wird.
Die Yamaha WR 125 R setzt eher auf das typische Enduro-Gefühl: Bremsen funktionieren hier vor allem dann besonders gut, wenn man sie dosiert und im richtigen Moment einsetzt. Im Gelände ist das oft entscheidend, weil Untergrund und Grip stark variieren. Wer die Yamaha im Enduro-Stil fährt, bekommt ein sehr direktes, handliches Systemgefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Bei der Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die Ergonomie klar auf längere Fahrten ausgerichtet. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade auf Touren ist das ein echter Punkt: weniger Ermüdung, mehr Kontrolle und ein entspannteres Fahrgefühl.
Die Yamaha WR 125 R ist ergonomisch stärker auf das Enduro-Fahren abgestimmt. Das heißt: Sie passt gut zu einer aktiven Fahrweise, bei der man sich bewegt, steht oder die Position häufig anpasst. Für kurze bis mittlere Ausflüge ist das ideal. Für lange Autobahn- oder Dauerstrecken ist die Triumph im Vergleich deutlich im Vorteil, weil sie für genau diese Art von Nutzung gebaut wirkt.
Ausstattung und Elektronik: Komfortfunktionen vs. purer Fahrfokus
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro bringt im Vergleich eine deutlich tourentauglichere Ausrichtung mit. Das Motorrad wirkt wie ein „paketierter“ Begleiter: Komfort, Fahrunterstützung und eine Ausstattung, die das Planen und Fahren auf längeren Strecken erleichtert. Gerade wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Detail selbst „zusammenbauen“ möchte, ist das ein Plus.
Die Yamaha WR 125 R steht dagegen stärker für den Kern: fahren, lernen, ausprobieren. Elektronik und Komfort stehen hier nicht im Mittelpunkt wie bei einer großen Adventure-Maschine. Das ist für viele genau richtig, weil es das Motorrad leicht verständlich macht und das Fahrgefühl in den Vordergrund rückt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger 1200 GT Pro – Stärken
- Reise- und Langstreckenkomfort: deutlich entspannteres Fahren über längere Zeit.
- Souveränes Fahrverhalten auf gemischten Strecken, besonders wenn es nicht perfekt glatt ist.
- Motorcharakter für Durchzug: weniger Stress beim Tempowechsel.
- Tour-orientierte Ausstattung: erleichtert Planung und reduziert „Fummelarbeit“.
Triumph Tiger 1200 GT Pro – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Gelände als eine kleine Enduro.
- Anspruch an den Einsatz: Wer nur kurze, wilde Offroad-Sessions sucht, zahlt schnell für Komfort, den man nicht nutzt.
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agilität und Wendigkeit: ideal für enge Wege und wechselnde Untergründe.
- Direktes Fahrgefühl: macht Spaß beim aktiven Fahren und Lernen.
- Enduro-Charakter: perfekt, um Offroad-Technik aufzubauen.
- Leichtes Handling im Alltag und auf kurzen Strecken.
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Begrenzter Langstrecken-Anspruch im Vergleich zur großen Adventure-Maschine.
- Mehr Drehzahlarbeit für zügiges Fahren: das ist Teil des Konzepts, kann aber auf Dauer anstrengender wirken.
Welche Werte sind entscheidend – und wie sie sich im Vergleich zeigen
Auch ohne in einzelne Zahlen abzutauchen, lässt sich der Vergleich über die typischen Kategorien gut einordnen: Leistungsentfaltung, Fahrwerksabstimmung, Ergonomie und Ausstattung entscheiden darüber, wie sich die Motorräder im Alltag „anfühlen“.
Im Zusammenspiel wirkt die Triumph Tiger 1200 GT Pro wie ein Motorrad, das die meisten Situationen mit Ruhe und Stabilität abarbeitet. Die Yamaha WR 125 R dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man öfter „mit dem Körper“ fährt und bei dem die Interaktion mit dem Untergrund stärker spürbar ist. Genau deshalb unterscheiden sich die Stärken: Triumph gewinnt dort, wo Komfort und souveräne Langstrecke zählen. Yamaha gewinnt dort, wo Leichtigkeit, Agilität und Offroad-Feeling gefragt sind.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Touren planen, auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sind und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und eine tourentaugliche Ausstattung legen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt – auch wenn die Strecke zwischendurch schlechter wird – trifft mit der Triumph eine sehr stimmige Wahl.
Die Yamaha WR 125 R passt am besten zu Fahrern, die Offroad ausprobieren möchten, gerne agil und direkt fahren und ein leichtes Motorrad bevorzugen. Gerade für Einsteiger in die Enduro-Welt oder für alle, die sich auf Waldwege, kurze Schotterstrecken und dynamische Fahrten konzentrieren, ist die Yamaha im Vergleich die sinnvollere Wahl.
Fazit:
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist das Motorrad für alle, die Abenteuer als Reise verstehen: längere Strecken, gemischte Untergründe und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden noch souverän bleibt. Ihre Stärke liegt im Zusammenspiel aus ruhigem Handling, kraftvollem Durchzug und tourentauglicher Ausstattung. Wer Komfort, Stabilität und entspannte Etappen priorisiert, bekommt mit der Triumph die passendere Basis.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die richtige Wahl, wenn Offroad-Feeling, Agilität und ein leichtes, direktes Handling im Vordergrund stehen. Sie macht Spaß beim aktiven Fahren, eignet sich hervorragend für kürzere Ausflüge und für das Erlernen bzw. Vertiefen von Enduro-Technik. Wer vor allem Wendigkeit und Fahrspaß auf unruhigen Wegen sucht, findet in der Yamaha den besseren Partner.
Kurz gesagt: Triumph für große Touren und Komfort auf Distanz, Yamaha für leichtes Enduro, Lernen und dynamische Einsätze im Gelände.