UVP 16.595 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Grace, Pace and Style
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Materialgüte
  • Komfort
  • Alltagstauglicher Motor
  • Soziuskomfort
Kontra:
  • Preis
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht228kg
Radstand1.556mm
Länge2.220mm
Radstand1.556mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.410mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum888ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung108 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment90 NM bei 6.850 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Triumph Tiger 900 Rally Pro vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Straße, Schotter und Abenteuer

Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Triumph Tiger 900 Rally Pro und der BMW F 450 GS stehen vor allem die unterschiedlichen Philosophien im Vordergrund: Triumph setzt auf einen ausgewachsenen Reiseenduro-Ansatz mit viel Komfort und kräftiger Allround-Performance, während BMW mit der F 450 GS stärker auf ein agiles, leicht zu beherrschendes Konzept zielt, das besonders im Alltag und auf wechselndem Untergrund Spaß macht. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Wer sucht eher das entspannte Langstrecken-Feeling, wer will vor allem wendig sein – und wer braucht ein Motorrad, das sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter souverän bleibt?

Grundidee der beiden Modelle: Reiseenduro vs. agiles Allround-Adventure

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren gebaut wurde. Der Fokus liegt auf Stabilität, Fahrkomfort und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Die Rally Pro-Variante ist dabei nicht nur optisch auf Abenteuer getrimmt, sondern zielt auch auf praktische Details ab, die unterwegs wirklich zählen.

Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen eine klarere „leicht und handlich“-Logik. Das Bike ist darauf ausgelegt, im Alltag schnell verfügbar zu sein und auf unruhigen Strecken nicht zu viel Kraft oder Technik abzurufen. Gerade wenn der Weg zur Tour schon kurvig, holprig oder mit Schotter durchsetzt ist, spielt die Agilität ihre Stärken aus.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Im Vergleich der Motorleistung und des Ansprechverhaltens zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph liefert ein eher „tourentaugliches“ Gesamtpaket. Das bedeutet: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein souveränes Gefühl bei konstantem Tempo und ein Antrieb, der auch bei längeren Abschnitten entspannt bleibt. Wer gern zügig fährt, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“, findet hier eine stimmige Basis.

Die BMW F 450 GS wirkt im Fahrgefühl oft direkter und lebendiger. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern auf engem Raum stattfindet oder wenn es im Gelände bzw. auf losem Untergrund ruckfrei und kontrolliert zugehen soll. Die Kraft kommt dabei so, dass das Motorrad schnell auf Fahrbefehle reagiert – ein Vorteil für alle, die gern aktiv fahren und das Bike „mitlenken“ statt nur durchzuschieben.

Stärken und Schwächen im Alltag

Triumph-Stärke: ruhiger, stabiler Vortrieb für lange Strecken und entspanntes Cruisen. Triumph-Schwäche: wer maximale Leichtigkeit und maximale „Kurzstrecken-Agilität“ sucht, fühlt sich bei der Triumph manchmal etwas „größer“ an.

BMW-Stärke: spritziges, kontrolliertes Ansprechverhalten und ein agiles Handling, das das Fahren leichter wirken lässt. BMW-Schwäche: wer vor allem auf Langstreckenkomfort und „großes Reisegefühl“ setzt, könnte die Triumph als stimmiger empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Reiseenduro und kompaktem Adventure-Ansatz. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro steht für ein Setup, das auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Auf welligen Straßen, bei wechselndem Belag und auf längeren Abschnitten bleibt das Motorrad spürbar ruhig. Das ist besonders angenehm, wenn die Tour nicht nur aus „perfektem Asphalt“ besteht.

Die BMW F 450 GS spielt ihre Vorteile vor allem in der Wendigkeit aus. In engen Kurven, bei Richtungswechseln oder auf Schotterpassagen wirkt das Motorrad oft leichter zu platzieren. Das macht das Fahren weniger anstrengend, weil weniger „Korrekturarbeit“ nötig ist. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die gern dynamisch fahren, kann das ein echter Pluspunkt sein.

Wie sich das auf Schotter und Straße auswirkt

Auf der Straße punktet die Triumph häufig mit einem souveränen, „tourigen“ Gefühl. Auf Schotter und unruhigem Untergrund kann die BMW durch ihre Agilität überzeugen, weil sie schneller in die gewünschte Linie gebracht wird. Gleichzeitig gilt: Wer lange Strecken mit viel Tempo plant, wird die Triumph oft als entspannter empfinden. Wer dagegen häufiger kurze Abschnitte fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan abbiegt, profitiert eher von der BMW.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Die Ergonomie ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bietet eine Sitzposition, die auf Touren ausgelegt ist: stabil, kontrolliert und so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch „sauber“ fahren kann. Dazu kommt der Eindruck, dass die Maschine für längere Strecken gebaut ist, bei denen man nicht ständig neu „finden“ muss, wie man sitzt.

Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man schnell versteht. Die Sitzposition ist oft so gewählt, dass man das Bike intuitiv steuern kann. Das erleichtert das Handling im Alltag und auf kürzeren Offroad-Abschnitten. Wer häufig stoppt, anfahren muss oder in engen Situationen unterwegs ist, wird die BMW als unkomplizierter wahrnehmen.

Stärken und Schwächen bei der Körperhaltung

Triumph-Stärke: tourorientierte Ergonomie, die über Zeit stabil bleibt. Triumph-Schwäche: wer sehr „leichtfüßig“ und maximal kompakt fahren möchte, könnte die Triumph als weniger agil empfinden.

BMW-Stärke: intuitive Kontrolle und unkomplizierte Handhabung. BMW-Schwäche: wer vor allem auf langes, komfortables Reisen mit viel Windschutz und Ruhe setzt, findet bei der Triumph oft das rundere Gesamtgefühl.

Ausstattung und Elektronik: Komfort vs. moderne Unterstützung

Bei der Ausstattung und den Elektronikfunktionen unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie das Fahren erleichtern. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist als Reiseenduro gedacht und bringt damit eine Ausstattung mit, die auf praktische Nutzung abzielt. Dazu gehören Komponenten, die den Alltag und Touren angenehmer machen: Windschutz, Reise-Feeling und ein Setup, das sich „bereit“ anfühlt, sobald es losgeht.

Die BMW F 450 GS setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber mit dem Schwerpunkt, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu machen. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das helfen: Wenn die Traktion schwankt oder wenn man in Kurven auf losem Belag unterwegs ist, sind Assistenz- und Regelstrategien ein Vorteil, weil sie das Motorrad stabiler wirken lassen.

Was das in der Praxis bedeutet

Die Triumph überzeugt häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Komfort und Reiseorientierung. Die BMW punktet eher mit dem Gefühl von „Sicherheit durch Kontrolle“ – besonders, wenn man nicht immer perfekte Bedingungen hat. Beide Ansätze sind stark, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrtypen an.

Reichweite, Alltagstauglichkeit und Tourenplanung

Bei der Alltagstauglichkeit und der Tourenplanung spielt nicht nur die Reichweite eine Rolle, sondern auch, wie schnell man sich mit dem Motorrad arrangiert. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt wie ein Bike, das man für längere Etappen gern nutzt: Es fühlt sich nach „Tour“ an, bevor die erste Autobahnauffahrt überhaupt passiert. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig größere Strecken fahren und dabei Komfort priorisieren.

Die BMW F 450 GS ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig im Alltag eingesetzt wird und Touren spontan entstehen. Das Handling und das kompakte Gefühl erleichtern das tägliche Fahren, und auf Schotterabschnitten kann die Agilität den Unterschied machen, wenn man öfter mal die Linie wechseln muss.

Triumph Tiger 900 Rally Pro vs. BMW F 450 GS: Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger 900 Rally Pro – typische Vorteile

  • Reiseorientiertes Gesamtgefühl mit stabiler, entspannter Fahrcharakteristik.
  • Komfort und Ruhe bei längeren Abschnitten, auch wenn der Belag wechselt.
  • Stimmige Ausstattung für Touren, die nicht nur „von A nach B“ sind.

Triumph Tiger 900 Rally Pro – mögliche Nachteile

  • Wer maximale Leichtigkeit und sehr schnelles „Einschwingen“ sucht, könnte die Triumph als etwas weniger kompakt empfinden.
  • In sehr engen Situationen kann die größere Reiseenduro-Optik auch ein größeres Handling-Gefühl erzeugen.

BMW F 450 GS – typische Vorteile

  • Agiles Handling, das Richtungswechsel und dynamisches Fahren erleichtert.
  • Direktes Ansprechverhalten für kontrollierte Beschleunigungs- und Bremsmomente.
  • Moderne Unterstützung für wechselnde Bedingungen, besonders auf losem Untergrund.

BMW F 450 GS – mögliche Nachteile

  • Für Fahrer, die vor allem „großes Reisegefühl“ und maximalen Langstreckenkomfort suchen, wirkt die Triumph oft runder.
  • Je nach Fahrstil kann das agilere Konzept weniger „entspannt“ wirken als ein stärker tourorientiertes Setup.

Fazit:

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für längere Touren, entspanntes Cruisen und ein stabil ruhiges Fahrgefühl auf gemischten Strecken gesucht wird. Wer gern Komfort und Reise-Atmosphäre priorisiert und auch bei wechselndem Belag souverän unterwegs sein möchte, findet in der Triumph meist den passendsten Charakter.

Die BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn Agilität und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen: für den Alltag, für kurze Ausfahrten mit spontanen Abstechern und für Schotterpassagen, bei denen schnelle Richtungswechsel und kontrollierte Dynamik zählen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und moderne Unterstützung bietet, wird mit der BMW häufig glücklicher.

Kurz gesagt: Triumph für das Reiseenduro-Gefühl und entspannte Langstrecke, BMW für Wendigkeit, Direktheit und vielseitige Allround-Touren.

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