| UVP | 16.595 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Materialgüte
- Komfort
- Alltagstauglicher Motor
- Soziuskomfort
- Preis
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 888 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 90 NM bei 6.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Triumph Tiger 900 Rally Pro vs. BMW R 1250 RS – Vergleich für Alltag und Reise
Wer zwischen der Triumph Tiger 900 Rally Pro und der BMW R 1250 RS schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht eine moderne Reiseenduro, die auch abseits der perfekten Straße Spaß macht. Auf der anderen Seite wartet eine sportliche Tourenmaschine, die auf der Landstraße und auf längeren Strecken besonders souverän wirkt. Beide Bikes sind für ambitionierte Fahrer gedacht – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportlicher Tourer
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist vom Konzept her klar auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeugkasten für Touren: aufgeräumt, robust und mit einer Ausrichtung, die auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Die BMW R 1250 RS dagegen ist stärker auf den „Flow“ ausgelegt – also auf zügiges Fahren, sauberes Handling und eine komfortable, zugleich sportliche Sitzposition. Wer häufig größere Strecken fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, findet hier einen sehr stimmigen Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Antrieb für dynamisches Fahren, aber die Art, wie sie das tun, unterscheidet sich. Die Triumph vermittelt ein eher direktes, „zugreifendes“ Gefühl. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, wieder abgebremst und in wechselnden Geschwindigkeiten gefahren wird – etwa auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Straßenverhältnissen.
Die BMW spielt ihre Stärke stärker über den souveränen Charakter und die Art, wie sich das Motorrad aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen heraus aufbaut. Das wirkt besonders angenehm, wenn lange Strecken gleichmäßig gefahren werden oder wenn das Tempo konstant gehalten werden soll. In der Praxis bedeutet das: Die BMW fühlt sich oft „entspannt“ an, während die Triumph eher „aktiv“ wirkt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Triumph Tiger 900 Rally Pro: Stärken liegen im lebendigen Ansprechverhalten und im vielseitigen Einsatz. Schwäche kann dort liegen, wo ein möglichst ruhiger, gleichmäßiger Langstreckenrhythmus im Vordergrund steht.
- BMW R 1250 RS: Stärken liegen im souveränen Vortrieb und im sportlich-komfortablen Gesamtkonzept. Schwäche kann dort liegen, wo echtes Offroad-Potenzial oder ein stärker „endurotypisches“ Handling gefragt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die Triumph ist so gedacht, dass sie Unebenheiten besser „mitnimmt“ und dabei kontrolliert bleibt. Das macht sie besonders passend, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn häufiger auf schlechteren Straßen gefahren wird.
Die BMW wirkt im Vergleich stärker auf präzises Kurvenfahren und Stabilität bei zügigem Tempo getrimmt. Das Motorrad gibt dem Fahrer ein klares Gefühl für Linie und Grip – besonders auf der Landstraße. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird das Handling schnell als Vorteil wahrnehmen.
Kurven und Alltag
Im Alltag ist die Triumph oft dann im Vorteil, wenn die Strecke „unruhig“ ist: Kopfsteinpflaster, Baustellen, Feldwege oder einfach wechselnde Beläge. Die BMW punktet dagegen, wenn die Straße „berechenbar“ ist und das Motorrad in einem flüssigen Rhythmus bewegt wird. Beide können Kurven – aber die BMW fühlt sich dabei stärker wie ein sportlicher Tourer an, während die Triumph eher wie eine Reiseenduro mit sportlichem Anspruch wirkt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Bremsen ausgelegt. Im Vergleich fällt auf: Die BMW R 1250 RS vermittelt häufig ein sehr direktes, gut dosierbares Gefühl, das besonders bei zügiger Fahrweise hilfreich ist. Die Triumph punktet zusätzlich mit einem souveränen Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen gibt.
Wichtig ist dabei weniger ein „besser oder schlechter“, sondern die Frage: Welche Fahrweise steht im Vordergrund? Bei sportlicher Landstraßenfahrt ist die BMW oft die natürlichere Wahl. Bei gemischten Strecken und wechselnden Belägen spielt die Triumph ihre Vielseitigkeit aus.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
In der Praxis sind beide Bikes modern ausgestattet. Die Triumph setzt dabei auf ein Paket, das das Fahren auf unterschiedlichen Untergründen erleichtert und die Kontrolle unterstützt. Die BMW ergänzt ihr sportliches Konzept durch Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen stabilisiert und das Fahren besonders bei wechselnden Bedingungen angenehm macht.
Der Unterschied liegt vor allem in der „Philosophie“: Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch abseits der Komfortzone bewegt. Die BMW fühlt sich dagegen wie ein Tourer an, der auch bei sportlichem Tempo sehr berechenbar bleibt.
Sitzposition, Ergonomie und Komfort
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bietet eine Haltung, die für längere Touren geeignet ist, dabei aber auch genug „Bewegungsfreiheit“ lässt, um das Motorrad aktiv zu führen. Das passt gut, wenn häufig Pausen eingeplant sind oder wenn die Fahrt nicht nur aus einer einzigen, gleichmäßigen Geschwindigkeit besteht.
Die BMW R 1250 RS ist stärker auf komfortables, sportlich ausgerichtetes Fahren ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken wirkt die Ergonomie oft sehr stimmig: Der Fahrer sitzt so, dass man konzentriert bleiben kann, ohne dass der Körper nach einigen Stunden „arbeitet“.
Windschutz und Langstrecke
Beim Windschutz spielt die BMW im Vergleich häufig ihre Vorteile aus, weil das Konzept stärker auf Touren ausgelegt ist. Die Triumph kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber konzeptionell mehr auf „Allround“ – also auf Touren, bei denen auch mal andere Streckenabschnitte dazukommen. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen kombiniert, wird die BMW oft als entspannter empfinden. Wer dagegen gern flexibel bleibt und Routen spontan anpasst, findet in der Triumph den passenden Charakter.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltagstauglichkeit und Nutzung
Beide Motorräder sind für Reisen gedacht – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt wie ein Bike, das man gern „vollpackt“ und dann auch auf weniger perfekte Straßen mitnimmt. Die BMW R 1250 RS ist eher die Wahl für Fahrer, die viel Strecke machen, dabei aber Wert auf ein sportlich-komfortables Gesamtgefühl legen.
Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph ist oft die bessere Wahl, wenn die Reise auch aus Abstechern besteht. Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn die Reise vor allem aus zügigem Vorankommen und einem sehr runden Fahrgefühl besteht.
Wirtschaftlichkeit und Wartungsgefühl
Auch wenn die Details je nach Nutzung variieren, lässt sich im Vergleich ein typisches Muster erkennen: Die Triumph wird häufig von Fahrern gewählt, die ein vielseitiges Motorrad suchen und es entsprechend abwechslungsreich einsetzen. Die BMW wird häufig von Fahrern gewählt, die ein sehr stimmiges Tourenpaket wollen und das Motorrad regelmäßig für längere Strecken nutzen.
Wichtig ist: Die beste Entscheidung hängt nicht nur vom Motorrad ab, sondern davon, wie oft und wie intensiv gefahren wird. Wer viel Langstrecke macht, wird die BMW oft als „effizient im Gefühl“ erleben. Wer gemischte Strecken fährt, wird die Triumph als „flexibel im Einsatz“ wahrnehmen.
Für wen passt welches Motorrad?
Triumph Tiger 900 Rally Pro
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf dem Asphalt glänzt. Wenn Touren gern abwechslungsreich geplant werden, wenn auch mal schlechterer Belag oder ein unbefestigter Abschnitt dazugehört, dann wirkt die Triumph wie die logischere Wahl. Sie ist ideal für alle, die gern aktiv fahren, das Motorrad spüren möchten und dabei trotzdem Komfort für längere Strecken erwarten.
BMW R 1250 RS
Die BMW R 1250 RS ist besonders passend für Fahrer, die sportlich touren möchten – mit Fokus auf Landstraße, zügiges Tempo und ein sehr rundes Langstrecken-Erlebnis. Wenn Windschutz, Ergonomie und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, ist die BMW eine starke Empfehlung. Sie eignet sich besonders für alle, die häufig größere Distanzen fahren und dabei nicht auf Komfort verzichten wollen.
Fazit:
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro und die BMW R 1250 RS sind beide überzeugende Motorräder, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Triumph ist die bessere Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sein dürfen: wechselnde Beläge, spontane Routen und ein Motorrad, das sich wie eine Reiseenduro anfühlt, die trotzdem sportlich genug ist. Die BMW ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Tourenfahren liegt: zügige Landstraßen, entspannte Langstrecken und ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Ergonomie, Windschutz und souveränem Vortrieb.
Wer gern flexibel unterwegs ist und auch abseits des perfekten Asphalts Spaß sucht, findet in der Triumph den passenden Charakter. Wer dagegen vor allem lange Strecken effizient und dynamisch genießen möchte, wird mit der BMW R 1250 RS sehr glücklich. Die Entscheidung fällt am leichtesten, wenn die eigene Fahrrealität im Vordergrund steht: gemischte Routen sprechen eher für die Triumph, sportliche Touren auf guten Straßen eher für die BMW.