| UVP | 16.595 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Materialgüte
- Komfort
- Alltagstauglicher Motor
- Soziuskomfort
- Preis
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 888 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 90 NM bei 6.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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Triumph Tiger 900 Rally Pro vs. CF Moto 800 MT Explore – Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf wechselndem Untergrund bleibt und wie gut es sich für längere Strecken einrichtet. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Triumph Tiger 900 Rally Pro und der CF Moto 800 MT Explore. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur Asphalt – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee und Einsatzprofil
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro steht für ein klassisches, marken-typisches Adventure-Konzept: viel Fahrgefühl, ein stimmiges Gesamtpaket und eine Ausrichtung auf Touren, bei denen auch unbefestigte Strecken dazugehören. Die CF Moto 800 MT Explore verfolgt ebenfalls den Reisegedanken, setzt dabei aber auf ein modernes Paket, das sich vor allem durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine praxisnahe Ausstattung auszeichnet.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für „Straße plus“ gemacht. Der Unterschied liegt darin, wie sie dieses Versprechen umsetzen – die Triumph eher mit dem Fokus auf Premium-Feintuning und Fahrdynamik, die CF Moto stärker über ein stimmiges Gesamtpaket mit viel Ausstattung für den Alltag.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Antrieb geht es nicht nur darum, wie stark ein Motor ist, sondern wie er die Kraft nutzbar macht. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt in der Praxis oft „direkter“ und lässt sich fein dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke wechselt: vom zügigen Landstraßentempo hin zu langsamem Rollen über Schotter oder Kopfsteinpflaster. Die Kraftentfaltung unterstützt dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahren.
Die CF Moto 800 MT Explore spielt ebenfalls in der Liga der alltagstauglichen Reise-Motoren. Im Vergleich fällt auf, dass sie sich sehr gleichmäßig und tourentauglich präsentiert. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von einem Antrieb, der nicht ständig nach „dem richtigen Drehzahlfenster“ verlangt. Gleichzeitig bleibt genügend Reserven, um auch bei Gegenwind oder mit Gepäck zügig zu reagieren.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Triumph: Stärken liegen im feinfühligen Ansprechverhalten und im souveränen Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Fahrgefühl und Premium-Setup stärker spürbar ist – wer vor allem „einfach viel Motorrad fürs Geld“ sucht, könnte bei der Triumph stärker auf den Gesamtpreis achten.
CF Moto: Stärken liegen in der tourorientierten, gut nutzbaren Kraftentfaltung und dem insgesamt stimmigen Paket. Schwäche im Vergleich: Das letzte Quäntchen „Premium-Feinheit“ im Ansprechverhalten kann je nach Fahrstil weniger ausgeprägt wirken als bei der Triumph.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Wie stabil bleibt das Motorrad?
Gerade bei Adventure-Bikes entscheidet das Fahrwerk darüber, ob man sich auf wechselndem Untergrund wohlfühlt. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro zeigt im Vergleich eine sehr kontrollierte Art, Unebenheiten zu „sortieren“. Das hilft, wenn die Straße plötzlich schlechter wird oder wenn Schotterpisten nicht perfekt präpariert sind. In Kurven wirkt die Maschine dabei oft ruhig und berechenbar, was das Vertrauen steigert.
Die CF Moto 800 MT Explore bietet ebenfalls eine solide Basis. Im Vergleich fällt auf, dass sie für den Alltag und für Touren sehr gut abgestimmt ist: Sie vermittelt Stabilität, ohne dabei zu „hart“ zu wirken. Auf längeren Etappen ist das ein klarer Vorteil, weil Ermüdung weniger schnell einsetzt.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Triumph: Stärken sind die präzise Rückmeldung und die souveräne Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Schwäche: Wer sehr sportlich unterwegs ist, merkt möglicherweise, dass die Abstimmung stärker auf „Tour + Kontrolle“ ausgelegt ist und nicht auf kompromisslose Rennstrecken-Dynamik.
CF Moto: Stärken liegen in der alltagstauglichen Abstimmung und dem angenehmen Langstreckenkomfort. Schwäche: In Situationen, in denen maximale Präzision gefragt ist (z. B. sehr dynamische Linienwahl auf schlechtem Untergrund), kann die Triumph das Gefühl von „mehr Feinschliff“ vermitteln.
Elektronik und Assistenz: Komfort und Sicherheit im Alltag
Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes längst mehr als „nice to have“. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Triumph Tiger 900 Rally Pro setzt auf ein Paket, das sich sehr stimmig in das Fahrgefühl einfügt. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen oder wenn die Traktion schwankt, wirkt die Abstimmung insgesamt harmonisch. Das macht das Motorrad besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die auch bei wechselnden Bedingungen entspannt unterwegs sein wollen.
Die CF Moto 800 MT Explore bietet ebenfalls moderne elektronische Helfer. Im Vergleich fällt auf, dass die Bedienung und die praktische Nutzbarkeit im Fokus stehen. Für viele Tourenfahrer ist das entscheidend: Nicht die maximale Anzahl an Funktionen zählt, sondern wie gut sich die Elektronik in den Alltag integriert.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Triumph: Stärken liegen in der sehr stimmigen Gesamtwirkung aus Fahrmodi, Traktionsunterstützung und dem Gefühl von „kontrollierter Dynamik“. Schwäche: Wer möglichst wenig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte, könnte die Vielfalt als „mehr als nötig“ empfinden.
CF Moto: Stärken liegen in der praxisnahen Umsetzung und der guten Nutzbarkeit. Schwäche: Je nach Anspruch kann die fein abgestimmte Charakteristik im Detail weniger „Premium“ wirken als bei der Triumph.
Ergonomie und Alltag: Sitzen, Lenken, Ankommen
Adventure-Bikes werden oft unterschätzt, wenn es um Ergonomie geht. Auf dem Papier mögen beide Modelle nach „ähnlicher Kategorie“ wirken – in der Praxis entscheidet aber, wie gut man sich auf längeren Strecken fühlt. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro vermittelt im Vergleich ein sehr ausgewogenes Sitz- und Fahrgefühl. Das hilft, wenn man lange Tagesetappen plant und dabei nicht ständig die Position wechseln möchte.
Die CF Moto 800 MT Explore punktet ebenfalls mit einer tourentauglichen Sitzposition und einem Konzept, das auf Alltag und Reise ausgelegt ist. Gerade wenn das Motorrad häufig genutzt wird – für Feierabendrunden, Wochenendtouren und längere Fahrten – spielt die „einfach passende“ Ergonomie eine große Rolle.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
Triumph: Stärken liegen in der ausgewogenen Balance aus Komfort und sportlicherer Ausrichtung. Schwäche: Wer sehr klein oder sehr groß ist, sollte die individuelle Passform (Sitzhöhe, Fahrwerksabstimmung) besonders prüfen.
CF Moto: Stärken liegen in der alltagstauglichen, reisetauglichen Grundhaltung. Schwäche: Je nach Körpergröße kann die Feinanpassung (z. B. über Zubehör oder Einstellungen) wichtiger werden, um das Optimum herauszuholen.
Ausstattung und Touring-Praxis
Im Vergleich zwischen Triumph Tiger 900 Rally Pro und CF Moto 800 MT Explore zeigt sich: Beide sind als Reiseplattform gedacht. Entscheidend ist, wie gut das Motorrad für Gepäck, längere Strecken und wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet ist. Die Triumph wirkt dabei wie ein „komplettes Premium-Touring-Paket“, während die CF Moto stärker als „viel Motorrad für den Alltag“ wahrgenommen wird.
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um Alltagstauglichkeit: Wie gut lassen sich Dinge verstauen, wie leicht ist die Handhabung im Stand, und wie sinnvoll ist die Ausstattung im Verhältnis zum Fahrprofil? Genau hier kann die CF Moto im Vergleich besonders überzeugen, wenn der Fokus auf praxisnahen Features liegt.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Triumph: Stärken liegen in der Premium-Anmutung und dem stimmigen Gesamtpaket für Touren. Schwäche: Wer sehr preissensibel ist, muss den Mehrwert gegenüber der günstigeren Alternative abwägen.
CF Moto: Stärken liegen in der umfangreichen, tourorientierten Ausstattung und dem guten Verhältnis aus Ausstattung und Kosten. Schwäche: Wer höchste Verarbeitungs- und Materialanmutung erwartet, könnte Unterschiede im Detail wahrnehmen.
Für Schotter und schlechte Straßen: Wer fühlt sich wohler?
Adventure bedeutet nicht automatisch „viel Offroad“. Oft sind es kurze Schotterabschnitte, Baustellen, Feldwege oder Strecken, die einfach nicht perfekt sind. In solchen Situationen zeigt die Triumph Tiger 900 Rally Pro im Vergleich eine sehr souveräne Art, die Linie zu halten und das Motorrad kontrollierbar zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Touren häufiger „gemischt“ sind und man auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs ist.
Die CF Moto 800 MT Explore ist ebenfalls dafür gemacht, solche Abschnitte entspannt zu meistern. Im Vergleich wirkt sie dabei sehr alltagstauglich: Sie vermittelt Sicherheit, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau die richtige Mischung aus Abenteuer und Komfort.
Stärken und Schwächen im Gelände-Feeling
Triumph: Stärken liegen in der präzisen Kontrolle und dem Vertrauen bei wechselnder Traktion. Schwäche: Wer vor allem auf Straße unterwegs ist, könnte den Offroad-Fokus weniger stark ausspielen.
CF Moto: Stärken liegen in der unkomplizierten, tourorientierten Handhabung. Schwäche: Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen kann die Triumph das Gefühl von „mehr Reserven“ vermitteln.
Preis-Leistungs-Gedanke: Welche Wahl passt zum Anspruch?
Der Vergleich zwischen Triumph Tiger 900 Rally Pro und CF Moto 800 MT Explore lässt sich am Ende gut auf einen Punkt bringen: Anspruch versus Budget. Die Triumph ist die Wahl, wenn das Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Premium-Charakter und stimmiger Elektronik im Vordergrund steht. Die CF Moto ist die Wahl, wenn ein modernes Adventure-Bike mit viel Touring-Praxis gesucht wird und das Preis-Leistungs-Verhältnis eine große Rolle spielt.
Beide Motorräder können für lange Touren überzeugen. Der Unterschied liegt darin, wie stark man bereit ist, für das „Premium-Gefühl“ zu investieren – und wie wichtig einem die letzten Details im Fahrverhalten sind.
Fazit:
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die bessere Wahl, wenn ein Adventure-Bike vor allem durch stimmiges Fahrgefühl, präzise Kontrolle und eine sehr harmonische Gesamtwirkung aus Motor, Fahrwerk und Elektronik überzeugen soll. Wer häufig gemischte Strecken fährt, Wert auf Premium-Feintuning legt und das Motorrad als langfristige Tourenbasis sieht, wird mit der Triumph besonders glücklich.
Die CF Moto 800 MT Explore passt am besten, wenn ein modernes Reiseenduro gesucht wird, das im Alltag viel bietet: praxisnahe Ausstattung, tourentaugliche Ergonomie und ein insgesamt sehr überzeugendes Gesamtpaket. Wer Abenteuer erleben möchte, ohne dafür zwingend in die Premium-Liga zu investieren, findet in der CF Moto eine starke Option.
Kurz gesagt: Triumph für maximale Fahr- und Premium-Feinheit, CF Moto für viel Motorrad fürs Geld und einen unkomplizierten Touring-Charakter.