| UVP | 16.595 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Materialgüte
- Komfort
- Alltagstauglicher Motor
- Soziuskomfort
- Preis
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 888 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 90 NM bei 6.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Triumph Tiger 900 Rally Pro vs Honda X-ADV – Vergleich für Alltag & Abenteuer
Wer zwischen Triumph Tiger 900 Rally Pro und Honda X-ADV schwankt, sucht meist nicht nur ein Motorrad, sondern eine passende Antwort auf den eigenen Alltag: mal schnell durch die Stadt, mal entspannt auf der Landstraße und gelegentlich auch abseits des reinen Asphalts. Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro steht für klassisches Adventure-Feeling mit Fokus auf Reise- und Tourentauglichkeit. Die Honda X-ADV dagegen wirkt wie ein „Urban-Adventure“: sportlich, praktisch und mit dem Anspruch, auch im Alltag souverän zu bleiben – inklusive einer Sitzposition, die eher nach „hoch und bequem“ als nach „knapp und sportlich“ aussieht.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Elektronik und Einsatzprofil unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – ohne die Motorräder auf einzelne Zahlen zu reduzieren.
Grundidee und Charakter: Adventure vs Urban-Adventure
Triumph Tiger 900 Rally Pro: Reise- und Tourenfokus
Die Tiger 900 Rally Pro ist klar als Adventure-Bike gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man für längere Strecken und wechselnde Untergründe „einfach mitnimmt“. Die Rally-Pro-Ausrichtung zielt darauf, dass auch unübersichtliche Streckenabschnitte nicht sofort zum Stressfaktor werden. Das Gesamtpaket wirkt stimmig: vom Fahrgefühl bis zur Ausstattung, die auf Touren ausgelegt ist.
Honda X-ADV: Alltagstauglichkeit mit Abenteuer-Vibe
Die X-ADV ist weniger „klassische Enduro“ und mehr „Alltagsmaschine mit Abenteuer-Optik“. Sie ist darauf ausgelegt, im Stadtverkehr entspannt zu bleiben und gleichzeitig auf Landstraßen und bei Ausflügen nicht klein beizugeben. Gerade die Kombination aus aufrechter Sitzposition und dem typischen Charakter einer X-ADV macht sie zu einem Bike, das man gern auch dann fährt, wenn die Strecke nicht „abenteuerlich“ geplant ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die Honda X-ADV bietet durch ihre aufrechte Haltung ein sehr zugängliches Fahrgefühl. Das hilft besonders im Stop-and-Go-Verkehr und bei längeren Fahrten, weil man nicht ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeitet. Außerdem wirkt die Maschine dadurch intuitiv: Aufsteigen, anrollen, losfahren – ohne dass man sich erst an eine sportlich tiefe Position gewöhnen muss.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist ebenfalls komfortorientiert, aber mit stärkerem Adventure-Ansatz. Die Sitzhaltung wirkt „touriger“ und unterstützt längere Etappen. Gleichzeitig ist das Bike so ausgelegt, dass man es auch aktiv bewegen kann, wenn die Straße weniger glatt ist. Wer gern dynamischer fährt oder sich auf wechselnde Untergründe freut, findet hier oft das passendere Gesamtgefühl.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Realität statt Marketing
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro vermittelt eher den Eindruck eines Motors, der sich für zügige Landstraßenfahrten und gleichmäßiges Dahingleiten eignet. Das Ansprechverhalten wirkt dabei so, dass man in vielen Situationen ohne großes „Planen“ auskommt: Gas auf, Bike reagiert, und die Tour läuft.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig mit wechselnden Geschwindigkeiten und kurzen Abständen arbeitet. Der Motorcharakter passt gut zu einem „einfach losfahren“-Stil: anfahren, beschleunigen, wieder entspannt rollen. Dadurch fühlt sich das Bike oft wie eine besonders alltagstaugliche Lösung an – gerade, wenn die Strecke nicht konstant ist.
Fahrwerk und Handling: Asphalt-Sicherheit vs Schotter-Reserven
Im Handling zeigen sich die unterschiedlichen Zielrichtungen. Die Honda X-ADV wirkt im Stadt- und Landstraßenbetrieb sehr handlich und vermittelt ein sicheres Gefühl bei häufigen Richtungswechseln. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn man viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßenabschnitten pendelt.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bringt dagegen mehr „Adventure-Puffer“ mit. Auf unebenen Strecken, bei schlechtem Belag oder wenn die Route plötzlich doch nicht mehr nur Asphalt ist, wirkt das Motorrad oft souveräner. Die Maschine lädt dazu ein, die Linie zu variieren und auch mal bewusst langsamer über schwierige Stellen zu rollen, ohne dass gleich das Gefühl entsteht, man müsse „aufpassen wie ein Profi“.
Elektronik und Assistenz: Komfort, der nicht nervt
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber sie wird unterschiedlich „spürbar“. Bei der Triumph steht häufig das Zusammenspiel aus Fahrmodi und Tourenorientierung im Vordergrund. Das hilft, das Bike an den Untergrund und an die eigene Fahrweise anzupassen. Gerade auf längeren Strecken kann das den Stress reduzieren, weil man nicht ständig manuell nachregeln muss.
Die Honda X-ADV wirkt in der Praxis oft wie ein Bike, das Elektronik so einsetzt, dass sie den Alltag erleichtert. Das kann sich in einer insgesamt ruhigen Fahrcharakteristik zeigen, die auch dann funktioniert, wenn man nicht „sportlich“ unterwegs ist. Dadurch bleibt die Maschine leicht zugänglich – auch für Fahrer, die nicht jedes Detail der Technik ständig im Blick haben wollen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, wie gut das Gesamtpaket zum Einsatz passt. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt wie ein Motorrad, das für Touren gebaut ist: Sie macht Lust auf längere Strecken, und viele Details passen zu dem Gedanken, Gepäck und Ausrüstung sinnvoll mitzunehmen. Das ist besonders interessant, wenn Wochenendtrips oder längere Urlaube regelmäßig auf dem Plan stehen.
Die Honda X-ADV punktet vor allem mit dem Gefühl, dass sie im Alltag schnell „einsatzbereit“ ist. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für den täglichen Gebrauch. Wer häufig kurze Strecken fährt, Wert auf Übersicht und eine entspannte Sitzposition legt und dabei trotzdem ein Bike möchte, das nach Abenteuer aussieht, findet hier eine sehr stimmige Lösung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger 900 Rally Pro – Stärken
- Adventure-Tourenfokus: fühlt sich auf längeren Strecken und bei wechselndem Belag besonders stimmig an.
- Mehr Reserven bei unebenem Untergrund: vermittelt Sicherheit, wenn die Route nicht perfekt ist.
- Tourorientierte Gesamtkonzeption: Ausstattung und Fahrgefühl passen gut zu Reisen.
Triumph Tiger 900 Rally Pro – Schwächen
- Anspruch an den Einsatz: Wer fast ausschließlich innerstädtisch fährt, nutzt das Adventure-Potenzial möglicherweise nicht voll aus.
- Gewohnheit beim aktiven Fahren: Wer ein sehr „leichtes“ Handling aus dem Stadtbereich erwartet, muss sich an den Adventure-Charakter etwas gewöhnen.
Honda X-ADV – Stärken
- Sehr alltagstauglich: aufrechte Sitzposition und unkompliziertes Fahrgefühl.
- Handlichkeit im Stadtbetrieb: macht kurze Strecken und häufige Richtungswechsel angenehm.
- Urban-Adventure-Charme: wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich fährt.
Honda X-ADV – Schwächen
- Grenzen beim „klassischen“ Adventure: Auf anspruchsvolleren Strecken wirkt die Tiger-Philosophie oft zielgerichteter.
- Fokus auf Komfort statt maximale Offroad-Reserven: Wer regelmäßig abseits fester Wege unterwegs ist, könnte mehr „Adventure-Biss“ suchen.
Welches Bike passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und zu den typischen Strecken passt.
Triumph Tiger 900 Rally Pro: ideal für…
- Fahrer, die regelmäßig Wochenendtouren oder längere Reisen planen.
- Menschen, die wechselnde Untergründe nicht vermeiden wollen, sondern als Teil der Route sehen.
- Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein komplettes Adventure-Paket anfühlt.
Honda X-ADV: ideal für…
- Fahrer, die viel innerstädtisch unterwegs sind oder täglich pendeln.
- Menschen, die eine entspannte Sitzposition und ein unkompliziertes Fahrgefühl priorisieren.
- Wer ein Bike möchte, das optisch und vom Charakter her Abenteuer ausstrahlt, aber im Alltag nicht anstrengend wird.
Fazit:
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Touren- und Reisebegleiter gedacht ist und wenn die Route auch mal unruhiger werden darf. Das Fahrgefühl wirkt auf wechselndem Belag oft souveräner, und die Adventure-Ausrichtung macht Lust auf längere Strecken. Wer regelmäßig ausgedehnte Ausfahrten plant oder sich nicht scheut, auch abseits des perfekten Asphalts zu fahren, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken besonders im Alltag aus: Sie ist leicht zugänglich, bietet eine sehr angenehme, aufrechte Ergonomie und macht kurze sowie mittlere Strecken unkompliziert. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, Pendelwege mag und trotzdem ein Motorrad mit Abenteuer-Vibe sucht, trifft mit der X-ADV meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Touren und Abenteuer-Reserven sprechen eher für die Triumph, Alltagstauglichkeit und Urban-Handling eher für die Honda.