UVP 16.595 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Grace, Pace and Style
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Materialgüte
  • Komfort
  • Alltagstauglicher Motor
  • Soziuskomfort
Kontra:
  • Preis
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht228kg
Radstand1.556mm
Länge2.220mm
Radstand1.556mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.410mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum888ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung108 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment90 NM bei 6.850 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70R17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Triumph Tiger 900 Rally Pro vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich

Wenn zwei Triumph-Modelle aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Tiger 900 Rally Pro steht für vielseitiges Reisen, aufrechte Ergonomie und Abenteuerlust – auch dann, wenn die Straße nicht ganz so glatt ist. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar auf Dynamik, Kurvengeschwindigkeit und ein sportliches Naked-Bike-Feeling ausgelegt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Nicht nur die Technik entscheidet, sondern vor allem der Alltag, die Strecken und der Fahrstil.

Grundidee und Charakter: Reiseabenteuer vs. sportliche Attacke

Die Tiger 900 Rally Pro ist als Reise- und Allround-Adventure gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Tour am Wochenende nutzt, sondern für längere Pläne: Tankstopps, wechselndes Wetter, Landstraße und auch mal ein unbefestigter Abschnitt. Die Speed Triple 1200 RR verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist ein Naked-Bike, das den Fokus auf Agilität, präzises Handling und eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Straße legt. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven liebt und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten versteht, findet hier eine klare Ansage.

Motor und Antrieb: Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag

Beide Modelle sind Triumph – aber sie liefern unterschiedliche Arten von Fahrspaß. Die Tiger 900 Rally Pro setzt auf einen Charakter, der sich für wechselnde Bedingungen eignet: gleichmäßige Leistungsentfaltung, gute Alltagstauglichkeit und ein Motor, der auch bei moderaten Geschwindigkeiten souverän wirkt. Gerade auf längeren Strecken ist das angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern entspannt mitarbeitet.

Die Speed Triple 1200 RR ist deutlich stärker auf sportliche Performance ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem im Gefühl: Der Antrieb wirkt zielgerichtet, die Gasannahme ist direkter und das Motorrad lädt schneller zu dynamischen Manövern ein. Wer häufig beschleunigt, zügig in den Kurven unterwegs ist oder das Motorrad gerne „arbeitet“ statt nur zu cruisen, wird die sportliche Ausrichtung der Speed Triple besonders spüren.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen Seite, Agilität auf der anderen

Beim Fahrwerk trennen sich die Wege. Die Tiger 900 Rally Pro ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, damit sie auch auf unruhigen Strecken berechenbar bleibt. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die Abstimmung zielt darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnder Fahrbahnqualität ruhig bleibt und der Fahrer entspannt bleiben kann.

Die Speed Triple 1200 RR setzt dagegen stärker auf sportliche Rückmeldung und präzises Einlenken. Im Vergleich wirkt das Handling „spitzer“: Das Motorrad unterstützt zügige Richtungswechsel und vermittelt ein direktes Gefühl für Haftung und Linie. Das ist ideal für Kurvenstrecken und sportliche Fahrten, kann aber je nach Fahrstil und Streckenprofil weniger „reiseentspannt“ wirken als bei der Tiger.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern und in der Kurve

Beide Motorräder sind für zügiges Fahren ausgelegt, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die Tiger 900 Rally Pro profitiert davon, dass sie als vielseitiges Adventure-Bike gedacht ist: Beim Bremsen zählt vor allem die sichere Dosierbarkeit und die Stabilität, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das gibt Sicherheit, wenn man nicht immer exakt planen kann, wie sich der Untergrund verhält.

Die Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es sportlich wird: Beim harten Verzögern und in der Kurvenphase wirkt das Setup auf Performance getrimmt. Im Vergleich zeigt sich hier der Unterschied im „Sportmodus“: Die Speed Triple fühlt sich wie ein Motorrad an, das man bewusst ans Limit führen möchte – und das dabei ein hohes Maß an Vertrauen vermittelt.

Elektronik und Assistenzsysteme: Unterstützung im Alltag vs. Performance-Fokus

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Tiger 900 Rally Pro steht für ein Paket, das vor allem die Alltagstauglichkeit und das sichere Handling in verschiedenen Situationen unterstützt. Gerade auf wechselnden Untergründen oder bei wechselndem Wetter ist das spürbar: Das Motorrad bleibt kontrollierbar, ohne dass man ständig „gegen“ das System arbeiten muss.

Die Speed Triple 1200 RR nutzt Elektronik stärker als Performance-Werkzeug. Im Vergleich wirkt das System so, dass es sportliche Fahrmanöver unterstützt und die Dynamik nicht ausbremst, sondern gezielt mitträgt. Wer gerne mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier eine Elektronik, die eher „mitfährt“ als nur zu beruhigen.

Ergonomie und Sitzposition: aufrecht für Reichweite, sportlich für Kurven

Ein sehr wichtiger Unterschied im Vergleich ist die Ergonomie. Die Tiger 900 Rally Pro bietet eine aufrechtere Sitzposition, die für längere Strecken und entspannteres Fahren ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht nur aus kurzen Ausfahrten bestehen, sondern aus Tagen mit vielen Kilometern, Pausen und wechselnden Bedingungen.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar sportlicher positioniert. Das unterstützt eine aktive Fahrweise: Der Oberkörper wirkt näher am Motorrad, die Gewichtsverlagerung lässt sich direkter umsetzen. Im Vergleich ist das ideal für Kurven und dynamische Fahrten – weniger ideal, wenn man vor allem Komfort und „einfach draufsetzen“ sucht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken

Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Bikes besonders deutlich. Die Tiger 900 Rally Pro spielt ihre Stärken aus, wenn die Strecke nicht vorhersehbar ist: Pendeln, Landstraße, spontane Umwege und auch mal ein Feldweg, der „eigentlich“ nicht geplant war. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man flexibel einsetzt, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, es sei nur für eine bestimmte Art von Fahrt gemacht.

Die Speed Triple 1200 RR ist im Alltag dann besonders stark, wenn die Wege häufig kurvig sind oder wenn man das Motorrad bewusst sportlich bewegt. In der Stadt kann das sportliche Setup je nach Gewohnheit weniger „entspannt“ wirken, aber sobald es raus auf die Straße geht, zeigt sich die Stärke: schnelle Reaktion, dynamisches Gefühl und ein Motorrad, das Spaß macht, ohne dass man lange überlegen muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger 900 Rally Pro – Stärken

  • Vielseitiger Charakter: geeignet für unterschiedliche Strecken und Fahrbedingungen.
  • Reiseorientierte Ergonomie: komfortabler für längere Touren.
  • Kontrolle auf unruhiger Fahrbahn: das Adventure-Setup wirkt berechenbar.
  • Elektronik als Sicherheits- und Komforthilfe: unterstützt in wechselnden Situationen.

Triumph Tiger 900 Rally Pro – mögliche Schwächen

  • Sportliche Spitzenperformance ist nicht der Hauptfokus – dafür ist die Speed Triple gemacht.
  • Aktive Kurvenarbeit fühlt sich im Vergleich weniger „attackierend“ an.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl: direkter, dynamischer und kurvenorientiert.
  • Agiles Handling: unterstützt schnelle Richtungswechsel.
  • Bremsen und Performance-Setup wirken auf sportliche Manöver ausgelegt.
  • Elektronik als Performance-Begleiter: unterstützt eine aktive Fahrweise.

Triumph Speed Triple 1200 RR – mögliche Schwächen

  • Reisekomfort ist im Vergleich weniger im Vordergrund als bei der Tiger.
  • Vielseitigkeit für wechselnde Untergründe ist nicht die Kernidee.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Wenn die Planung eher nach „Tour“ klingt – mit wechselnden Straßen, längeren Etappen und dem Wunsch, das Motorrad auch mal abseits des perfekten Asphalts zu nutzen – dann ist die Triumph Tiger 900 Rally Pro die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne als einziges Bike für viele Szenarien einsetzt: Alltag, Landstraße, längere Reisen und spontane Abstecher.

Wenn dagegen der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik liegt: Kurven, zügiges Fahren, direktes Feedback und das Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen, dann ist die Triumph Speed Triple 1200 RR die bessere Option. Sie richtet sich an Fahrer, die das Naked-Bike-Feeling lieben und Performance nicht nur „mitnehmen“, sondern bewusst nutzen möchten.

Fazit:

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist für alle die richtige Wahl, die ein vielseitiges Motorrad suchen: längere Touren, wechselnde Strecken und ein Fahrgefühl, das auch bei weniger perfekten Bedingungen Ruhe und Kontrolle vermittelt. Ihre Stärken liegen in der Reiseorientierung, der aufrechteren Ergonomie und darin, dass sie als Allrounder funktioniert – ohne dass man ständig an die Grenzen des Setups denken muss.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR empfiehlt sich dagegen, wenn sportliche Fahrten im Mittelpunkt stehen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling, Performance-Bremsen und eine Elektronik, die eher unterstützt als bremst. Wer Kurvenstrecken liebt und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik versteht, bekommt hier die passendere Basis.

Kurz gesagt: Reise und Vielseitigkeit sprechen für die Tiger – Attacke und Kurvenperformance für die Speed Triple.

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