UVP 16.595 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Grace, Pace and Style
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Materialgüte
  • Komfort
  • Alltagstauglicher Motor
  • Soziuskomfort
Kontra:
  • Preis
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht228kg
Radstand1.556mm
Länge2.220mm
Radstand1.556mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.410mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum888ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung108 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment90 NM bei 6.850 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Triumph Tiger 900 Rally Pro vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Welches Adventure-Tourenbike passt besser?

Wenn es um vielseitige Motorräder für lange Touren geht, stehen zwei Namen besonders oft im Gespräch: Triumph Tiger 900 Rally Pro und Yamaha Tracer 9 GT Plus. Beide Modelle sind auf ihre Art gemacht, um Kilometer zu fressen, souverän zu wirken und dabei nicht nur auf der perfekten Asphaltstraße zu glänzen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Ausrichtung: Die Tiger 900 Rally Pro kommt mit dem Charakter eines echten Adventure-Bikes, während die Tracer 9 GT Plus stärker in Richtung sportlicher Tourer und Alltagskomfort denkt.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie, Elektronik und Ausstattung anfühlen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – damit leichter entschieden werden kann, welches Bike besser zu den eigenen Touren passt.

Grundcharakter: Adventure-Richtung vs. Tourer-Fokus

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt von der ersten Minute an wie ein Motorrad, das für wechselnde Untergründe gemacht ist. Die Rallye-Optik ist nicht nur Deko: Das Setup zielt auf Kontrolle und Stabilität ab, auch wenn die Route mal vom Asphalt abweicht. Wer gerne plant, aber auch gerne spontan fährt, findet hier schnell ein vertrautes Gefühl.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf den Alltag und lange Strecken auf der Straße ausgerichtet. Sie vermittelt ein sportlich-elegantes Tourenbild: dynamisch genug für zügige Fahrten, aber komfortorientiert, um auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs zu sein. Der GT-Plus-Ansatz steht für ein Paket, das vor allem auf Komfort, Windschutz und moderne Assistenzsysteme setzt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beide Motorräder liefern genug Antrieb, um im Alltag souverän zu beschleunigen und auf der Landstraße zügig voranzukommen. Der Unterschied liegt eher im Charakter als in der reinen Zahl. Die Tiger 900 Rally Pro fühlt sich häufig „direkter“ an, wenn es um das Anfahren aus dem Drehzahlkeller und das kontrollierte Herausbeschleunigen aus Kurven geht. Das passt besonders gut zu wechselnden Bedingungen, bei denen man nicht immer perfekt planen kann.

Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo und sauberes Gleiten über längere Strecken geht. Der Motor wirkt dabei sehr tourentauglich: Man kann entspannt fahren, ohne ständig in den Drehzahlbereichen „arbeiten“ zu müssen. Wer häufig Autobahn- oder Bundesstraßenabschnitte fährt, profitiert von diesem ruhigen, gut dosierbaren Antrieb.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • Triumph Tiger 900 Rally Pro: eher lebendig und kontrolliert im „Adventure-Modus“; kann bei sehr sportlicher Fahrweise etwas mehr Aufmerksamkeit in der Dosierung verlangen, wenn es eng und technisch wird.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: sehr angenehm für lange Strecken und gleichmäßiges Fahren; wer maximale Offroad-Ruhe sucht, findet die Tracer eher in der Komfortzone als im „Rallye“-Einsatz.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße plötzlich schlechter wird oder wenn Schotter und Feldwege Teil der Route sind. Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, und das gibt Sicherheit – vor allem dann, wenn man nicht jedes Detail der Strecke kennt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf ein ausgewogenes Setup für die Straße. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo wirkt sie oft agiler und „tourensportlicher“. Gleichzeitig bleibt sie komfortabel genug, um nicht nach kurzer Zeit zu ermüden. Für viele Fahrer ist das genau die Mischung aus Dynamik und Alltagstauglichkeit.

Kurvengefühl und Untergrund

Auf Asphalt fühlt sich die Tracer 9 GT Plus häufig besonders harmonisch an, weil das Setup auf Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrdynamik abgestimmt ist. Die Tiger 900 Rally Pro kann auf Asphalt ebenfalls überzeugen, zeigt aber ihren Vorteil eher dort, wo die Strecke unruhiger wird: Kopfsteinpflaster, Baustellen, Schotterstücke oder „unfertige“ Abkürzungen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt man nach einer langen Tour ankommt. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bietet eine aufrechte, adventuretypische Haltung, die Kontrolle und Übersicht unterstützt. Das ist besonders angenehm, wenn man öfter umsetzt, steht oder sich bei holprigen Passagen anders ausrichten möchte.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt stärker auf eine komfortorientierte Tourenhaltung. Der Fokus liegt auf entspannter Körperarbeit, gutem Windschutz und einer Position, die auch bei längeren Autobahnabschnitten nicht „zu sportlich“ wird. Wer häufig viele Stunden am Stück fährt, wird die GT-Plus-Philosophie schnell zu schätzen wissen.

Windschutz und Alltagskomfort

Beim Thema Windschutz und Komfort spielt die Tracer 9 GT Plus ihre Stärken oft besonders deutlich aus. Die Tiger 900 Rally Pro kann ebenfalls gut funktionieren, wirkt aber mehr wie ein Motorrad, das man bewusst „mitnimmt“, wenn die Route abwechslungsreich wird – inklusive gelegentlicher Unterbrechungen durch schlechten Untergrund.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Beide Motorräder sind modern ausgestattet und bieten Elektronik, die das Fahren erleichtert. Der Unterschied liegt in der Art, wie sich die Systeme im Alltag bemerkbar machen. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt so, als sei die Elektronik darauf ausgelegt, Traktion und Kontrolle in wechselnden Situationen zu unterstützen. Das ist hilfreich, wenn man nicht immer auf perfektem Grip unterwegs ist.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt zusätzlich stark auf den Tourenkomfort: Elektronik und Bedienkonzept sind häufig darauf ausgerichtet, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann, während das Motorrad unterstützend im Hintergrund arbeitet. Gerade bei längeren Fahrten und wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein echter Pluspunkt.

Bedienung und Übersicht

Unterm Strich fühlt sich die Tracer 9 GT Plus oft „tourenfertig“ an: Man steigt ein, stellt sich ein und fährt. Die Tiger 900 Rally Pro wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne aktiv steuert und bei dem man die Abenteuer-Optionen spürt, sobald die Route unruhiger wird.

Ausstattung und Reise-Setup: Was hilft wirklich auf Tour?

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Extras, sondern darum, was im echten Fahralltag nützt. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist als Reiseenduro gedacht: Sie bringt ein Paket mit, das zu Gepäck, längeren Etappen und wechselnden Untergründen passt. Wer gerne mit Koffer oder Packtaschen unterwegs ist und auch mal abseits der Hauptstrecke fährt, wird die Tiger als stimmig empfinden.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls für Reisen gemacht, aber mit stärkerem Fokus auf Komfort und „GT“-Alltag. Das zeigt sich besonders dort, wo Windschutz, Ergonomie und Bedienbarkeit zusammenwirken. Für Touren, die überwiegend auf der Straße stattfinden, ist das ein sehr stimmiges Gesamtbild.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Triumph Tiger 900 Rally Pro: stark, wenn die Route abwechslungsreich ist und man auch mal abbiegt; weniger ideal, wenn der Fokus fast ausschließlich auf Autobahn und glattem Asphalt liegt.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: stark für lange, komfortable Strecken und zügiges Cruisen; weniger „Adventure-lastig“, wenn regelmäßig Schotter und technisches Gelände auf dem Plan stehen.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Die Entscheidung zwischen Triumph Tiger 900 Rally Pro und Yamaha Tracer 9 GT Plus hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, wie die eigenen Touren aussehen. Wer häufig plant, aber auch gerne spontan fährt, wird mit der Tiger 900 Rally Pro schnell das Gefühl bekommen, dass sie für mehr als nur die Standardroute gemacht ist. Wer dagegen vor allem lange Strecken auf der Straße fährt, dabei Komfort und moderne Unterstützung schätzt und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter nutzen möchte, wird die Tracer 9 GT Plus besonders passend finden.

Typische Szenarien

Triumph Tiger 900 Rally Pro passt besonders gut, wenn:

  • Touren oft gemischt sind (Asphalt plus schlechtere Abschnitte oder Schotterstücke),
  • Kontrolle und Stabilität bei wechselnden Bedingungen wichtiger sind als maximaler „Straßenfokus“,
  • ein adventuretypisches Fahrgefühl gewünscht ist.

Yamaha Tracer 9 GT Plus passt besonders gut, wenn:

  • der Schwerpunkt klar auf Straße liegt (Landstraße, zügiges Cruisen, längere Etappen),
  • Windschutz, Komfort und eine tourentaugliche Ergonomie Priorität haben,
  • moderne Elektronik und ein stimmiges Bedienkonzept den Alltag erleichtern sollen.

Fazit:

Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die bessere Wahl für alle, die ein Adventure-Motorrad suchen, das auch abseits des perfekten Asphalts souverän bleibt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Route abwechslungsreich ist und man Kontrolle sowie Stabilität in wechselnden Situationen braucht. Wer gerne plant, aber auch gerne abbiegt, findet in der Tiger 900 Rally Pro einen sehr passenden Reisebegleiter.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die stimmigere Option für Fahrer, die lange Strecken vor allem auf der Straße genießen. Der Fokus auf Komfort, Windschutz, tourentaugliche Ergonomie und ein harmonisches Fahrgefühl macht sie besonders attraktiv für entspannte, aber dennoch dynamische Touren. Wer häufig „einfach losfährt“ und dabei möglichst wenig mit dem Motorrad kämpfen möchte, liegt mit der Tracer 9 GT Plus oft genau richtig.

Kurz gesagt: Adventure mit mehr Untergrund-Freiheit spricht für die Triumph, komfortorientiertes Touren-Cruisen spricht für die Yamaha.

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