| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- PREIS!!!
- komplette Ausstattung
- günstiges Alu-Kofferset
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- souveräner Auftritt
- schöner 2-Zylinder-Sound
- liebloser Blinkerschalter
- Motor unterhalb 2.500 Umin etwas rappelig
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.420 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 205)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | BREMBO Doppelbremsscheibe ø 305 mm ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | BREMBO Bremsscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit zur Voge DS 900 X
Die Voge DS 900 X ist ein gut gemachtes Adventure-Bike der Mittelklasse zu einem unschlagbaren Preis. Sie ist nahezu komplett ausgestattet und lässt keine Wünsche offen. Hier und da fehlt noch ein wenig Feinschliff, aber der Abstand zu den Bikes der etablierten Herstellern ist schon erstaunlich gering.Wer eigentlich mit GS Adventure oder ähnlichen Maschinen liebäugelt, sollte sich die Voge DS 900 X unbedingt einmal genauer ansehen und eine Probefahrt machen. Etwa 50 Prozent Preisvorteil gegenüber der Konkurrenz sind in diesen Zeiten sicherlich für viele Motorradfahrer ein schlagendes Argument. Es kann gut sein, dass Voge hier einen echten Knüller gelandet hat, den wir dann auch in den Verkaufszahlen sehen werden.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Voge DS 900 X vs KTM 1290 Super Adventure S – welcher Adventure-Klassiker passt?
Wenn zwei große Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Voge DS 900 X und der KTM 1290 Super Adventure S treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Voge setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket mit Fokus auf Fahrbarkeit und moderne Ausstattung, während die KTM stärker auf Performance, Premium-Feeling und ein sehr breites Elektronik- sowie Komfortspektrum setzt. Genau das macht den Vergleich spannend – und hilft dabei, das Motorrad zu finden, das zum eigenen Stil passt.
Grundidee der beiden Motorräder
Voge DS 900 X: pragmatisch, dynamisch, alltagstauglich
Die Voge DS 900 X wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gebaut ist, ohne dabei unnötig kompliziert zu werden. Der Charakter ist eher „direkt nutzbar“: Leistung und Ansprechverhalten sollen sich im Alltag genauso gut anfühlen wie auf der Landstraße. Dazu kommt eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag wertig macht, ohne dass man sich wie in einem Techniklabor vorkommt.
KTM 1290 Super Adventure S: große Bühne für Leistung und Komfort
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die „große“ Variante im Adventure-Segment. Hier steht deutlich mehr Power im Vordergrund, und das spürt man nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch im souveränen Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Die KTM ist zudem stark darin, Komfort und Kontrolle zu verbinden – besonders dann, wenn die Strecke lang ist und das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch stabil und präzise wirken soll.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Motorräder vor allem in der Art, wie Leistung verfügbar gemacht wird. Die Voge DS 900 X zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehmoment und Alltagstauglichkeit. Das bedeutet: Man kann zügig fahren, ohne ständig das Motorrad „ausdrehen“ zu müssen. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das angenehm, weil das Motorrad in vielen Situationen spontan reagiert.
Die KTM 1290 Super Adventure S geht einen Schritt weiter. Die Leistungsentfaltung ist deutlich kraftvoller und vermittelt das Gefühl, dass Reserven immer vorhanden sind. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten oder bei Überholmanövern spürbar: Die KTM wirkt dann weniger wie „ein Motorrad, das schnell sein kann“, sondern eher wie „ein Motorrad, das von Natur aus Tempo trägt“.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Voge DS 900 X: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem gutmütigen Charakter im Alltag. Schwäche kann sein, dass wer sehr sportlich und dauerhaft am Limit fahren will, schneller an die Grenzen der eigenen Erwartung stößt.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem souveränen Gefühl bei hohen Lasten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr entspannte Fahrten „zu viel“ sein kann – vor allem, wenn man bewusst nicht ständig die Leistungsreserven abrufen möchte.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Adventure-Bikes müssen zweierlei können: Sie sollen auf der Straße präzise sein und gleichzeitig auf unebenem Untergrund Ruhe ausstrahlen. Die Voge DS 900 X spielt hier ihre Stärke aus, indem sie sich eher leichtfüßig anfühlt. Das hilft beim Wechsel zwischen Kurven und beim aktiven Fahren. Auf längeren Etappen bleibt das Fahrgefühl dabei kontrolliert, ohne dass man ständig nachtrimmen muss.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt stärker auf Stabilität und „Highspeed-Sicherheit“. Das Fahrwerk wirkt auf schnellen Strecken oft wie ein Fundament: Das Motorrad bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und lässt sich dennoch zielgerichtet bewegen. In dynamischen Passagen kann das Handling sehr sportlich wirken – allerdings ist das Motorrad insgesamt eher auf „große Linie“ ausgelegt als auf spielerische Leichtigkeit.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn pendelt oder Touren plant, bei denen viele unterschiedliche Straßenabschnitte vorkommen, wird die Voge DS 900 X als angenehm zugänglich empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken mit Tempo fährt oder das Motorrad als Reise-Werkzeug für große Distanzen nutzt, profitiert stärker von der KTM 1290 Super Adventure S-Stabilität.
Elektronik und Assistenzsysteme
Bei modernen Adventure-Motorrädern ist Elektronik nicht nur „nice to have“, sondern oft entscheidend für das Fahrgefühl. Die Voge DS 900 X bietet eine moderne Basis, die das Motorrad berechenbar macht. Das hilft besonders dann, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann, statt ständig an Einstellungen zu denken.
Die KTM 1290 Super Adventure S geht in der Regel einen Schritt weiter: Hier ist die Elektronik stärker auf Komfort, Kontrolle und Anpassbarkeit ausgelegt. Das zeigt sich vor allem in Situationen, in denen man nicht nur „schnell“, sondern auch „sicher und entspannt“ unterwegs sein möchte. Gerade auf langen Touren kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad die Arbeit teilweise übernimmt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Voge DS 900 X: Stärken in einer klaren, alltagstauglichen Abstimmung. Schwäche kann sein, dass wer maximale Feineinstellung sucht, weniger Möglichkeiten findet.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärken in der Tiefe der Anpassung und dem Komfort durch moderne Systeme. Schwäche kann sein, dass die Komplexität für manche Fahrer eher „zu viel“ ist.
Ergonomie, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Adventure-Bikes werden oft unterschätzt, wenn es um Ergonomie geht. Auf dem Papier mögen beide Motorräder „groß“ wirken – in der Praxis entscheidet aber, wie bequem man über Stunden sitzt und wie leicht man das Motorrad im Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegt.
Die Voge DS 900 X wirkt in der Sitzposition eher darauf ausgelegt, dass man auch längere Strecken ohne ständiges Umsetzen gut übersteht. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren kann, aber nicht nur als „Reisegerät“ funktioniert.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist stark, wenn es um Komfort und entspannte Haltung auf langen Etappen geht. Die KTM fühlt sich dabei oft so an, als sei sie für „mehrere Stunden am Stück“ gemacht. Wer viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird das schnell merken.
Bremsen, Antrieb und Traktion
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für sportliche Ansprüche ausgelegt, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Voge DS 900 X vermittelt ein kontrolliertes Bremsgefühl und lässt sich gut dosieren. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht immer im „Sportmodus“ unterwegs ist.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn hohe Geschwindigkeiten und Lastwechsel im Spiel sind. Das Motorrad wirkt dann sehr stabil, und die Bremsleistung sowie die Traktionskontrolle unterstützen das Fahrgefühl spürbar.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Voge DS 900 X – für wen besonders passend?
Die Voge DS 900 X ist eine starke Wahl, wenn ein Adventure-Bike vor allem alltagstauglich, leicht zugänglich und tourenorientiert sein soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind: mal zügig über Landstraßen, mal entspannt auf längeren Strecken, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen oder „zu viel Motorrad“ beschäftigen möchte.
KTM 1290 Super Adventure S – für wen besonders passend?
Die KTM 1290 Super Adventure S passt besonders gut, wenn das Motorrad als Premium-Reisegerät verstanden wird: viel Strecke, oft mit Tempo, und der Anspruch, dass das Bike dabei komfortabel und souverän bleibt. Wer gern die Leistungsreserven nutzt und Wert auf eine sehr breite Elektronik- und Komfortausrichtung legt, findet in der KTM häufig den besseren Match.
Fazit:
Die Voge DS 900 X ist die bessere Wahl, wenn ein Adventure-Motorrad vor allem unkompliziert nutzbar sein soll: Sie wirkt stimmig im Alltag, lässt sich gut bewegen und bietet ein Fahrgefühl, das man schnell versteht. Wer Touren plant, aber nicht ständig maximale Leistung abrufen möchte, bekommt hier ein sehr attraktives Gesamtpaket.
Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf Performance, Stabilität und Premium-Komfort liegt. Bei hohen Geschwindigkeiten, langen Etappen und anspruchsvollen Situationen spielt die KTM ihre Stärken besonders deutlich aus: mehr Reserven, mehr souveräne Kontrolle und ein insgesamt „großes“ Reisegefühl.
Kurz gesagt: Voge für flexible Touren und unkomplizierten Fahrspaß, KTM für alle, die ihr Adventure-Bike als leistungsstarkes Langstreckenwerkzeug mit maximalem Komfort erleben wollen.