| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- PREIS!!!
- komplette Ausstattung
- günstiges Alu-Kofferset
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- souveräner Auftritt
- schöner 2-Zylinder-Sound
- liebloser Blinkerschalter
- Motor unterhalb 2.500 Umin etwas rappelig
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.420 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 205)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | BREMBO Doppelbremsscheibe ø 305 mm ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | BREMBO Bremsscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit zur Voge DS 900 X
Die Voge DS 900 X ist ein gut gemachtes Adventure-Bike der Mittelklasse zu einem unschlagbaren Preis. Sie ist nahezu komplett ausgestattet und lässt keine Wünsche offen. Hier und da fehlt noch ein wenig Feinschliff, aber der Abstand zu den Bikes der etablierten Herstellern ist schon erstaunlich gering.Wer eigentlich mit GS Adventure oder ähnlichen Maschinen liebäugelt, sollte sich die Voge DS 900 X unbedingt einmal genauer ansehen und eine Probefahrt machen. Etwa 50 Prozent Preisvorteil gegenüber der Konkurrenz sind in diesen Zeiten sicherlich für viele Motorradfahrer ein schlagendes Argument. Es kann gut sein, dass Voge hier einen echten Knüller gelandet hat, den wir dann auch in den Verkaufszahlen sehen werden.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Voge DS 900 X vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Straßensport passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Straße“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge DS 900 X zielt mit ihrem sportlich-abenteuerlichen Ansatz auf Alltag, Vielseitigkeit und ein souveränes Fahrgefühl. Die MV Agusta Superveloce 800 steht dagegen für italienische Handschrift, hohe Ansprüche an Fahrkultur und eine deutlich emotionalere Ausrichtung. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details: Wie unterscheiden sich Motor und Charakter, wie wirken Fahrwerk und Bremsen im Alltag, und welche Rolle spielen Elektronik und Ergonomie?
Grundidee und Charakter: Vielseitig vs. emotional
Voge DS 900 X – sportlich, aber alltagstauglich gedacht
Die Voge DS 900 X wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für die Feierabendrunde gebaut wurde. Im Vergleich zeigt sich: Während die Superveloce 800 stärker auf „Show“ und sportliche Präzision setzt, ist die DS 900 X darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen und dabei trotzdem sportlich zu bleiben. Das merkt man besonders an der Art, wie sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen fahren lässt – vom zügigen Stadtverkehr bis zur flotten Landstraße.
MV Agusta Superveloce 800 – Fokus auf Fahrgefühl und Performance
Die MV Agusta Superveloce 800 ist deutlich stärker auf sportliche Dynamik getrimmt. Im Vergleich fällt auf, dass die Superveloce 800 weniger „Allrounder“ und mehr „Sportmaschine mit Stil“ ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wie es sich in Kurven anfühlt und wie konsequent die Abstimmung auf zügiges Fahren ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte wird schnell klar: Beide Motorräder liefern genug Reserven für sportliches Fahren, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Voge DS 900 X wirkt dabei oft „harmonischer“ im nutzbaren Bereich – also dort, wo man im Alltag wirklich fährt. Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken stärker in dem Bereich aus, in dem man das Motorrad bewusst fordert. Das bedeutet: Wer häufig dynamisch beschleunigt und das Motorrad gern „arbeitet“ lässt, wird bei der Superveloce 800 schneller dieses typische Sportgefühl bekommen.
Auch der Vergleich von Drehmoment- und Leistungsentfaltung ist entscheidend: Die DS 900 X wirkt tendenziell so, dass sie sich gut dosieren lässt und dadurch weniger „Nerven“ braucht, um zügig unterwegs zu sein. Die Superveloce 800 belohnt dagegen eher das aktive Fahren – also das Zusammenspiel aus Drehzahl, Gas und Linie in der Kurve.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Einlenken und Kurvengefühl
Voge DS 900 X – souverän und gutmütig im Tempo
Im direkten Vergleich zeigt die DS 900 X eine Tendenz zu kontrollierter Stabilität. Das hilft vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man nicht jedes Mal maximal angreifen will. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „ruhiger Führung“, wodurch sich das Fahren entspannter anfühlt – selbst wenn das Tempo steigt.
MV Agusta Superveloce 800 – präzises Einlenken, sportlicher Anspruch
Die Superveloce 800 punktet im Vergleich mit einem deutlich sportlicheren Charakter beim Einlenken und beim Halten der Linie. Das Motorrad wirkt agiler, aber auch anspruchsvoller: Wer sauber fährt, wird mit einem sehr direkten Feedback belohnt. Wer eher gemütlich unterwegs ist, merkt zwar auch die Qualität, aber die MV Agusta fordert stärker dazu auf, das Potenzial konsequent zu nutzen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen und Verzögerungsverhalten zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die DS 900 X zielt darauf ab, zuverlässig zu funktionieren und das Motorrad in Alltagssituationen kontrolliert zum Stehen zu bringen. Die Superveloce 800 hingegen wirkt so, als sei das System stärker auf sportliche Verzögerungsmanöver ausgelegt. Das heißt nicht, dass eine Seite „schlecht“ ist – vielmehr ist die Ausrichtung verschieden: Die Voge ist auf Alltagssicherheit und gleichmäßige Wirkung ausgelegt, die MV Agusta auf maximale Sportperformance.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. sportliche Steuerung
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur Komfort. Im Vergleich wird deutlich, dass beide Modelle moderne Steuerungssysteme nutzen, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die DS 900 X wirkt so, als sei die Elektronik darauf ausgelegt, das Fahren in unterschiedlichen Situationen leicht zugänglich zu machen. Die Superveloce 800 setzt stärker auf eine sportliche Abstimmung, die das Motorrad in den passenden Modi sehr „direkt“ wirken lässt.
Gerade bei Fahrmodi und der Art, wie das Motorrad auf Gas und Lastwechsel reagiert, zeigt sich der Unterschied im Charakter: Die Voge unterstützt eher das entspannte Vorankommen, während die MV Agusta das aktive Fahren stärker in den Vordergrund stellt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Auch wenn beide Motorräder sportlich wirken, unterscheiden sie sich spürbar in der „Alltagstauglichkeit“. Die DS 900 X bietet im Vergleich eine Sitz- und Fahrhaltung, die sich für längere Strecken und häufige Nutzung gut eignet. Die Superveloce 800 ist ebenfalls straßentauglich, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Haltung und direktem Fahrgefühl. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein – auf längeren Touren entscheidet dann, wie sensibel man auf Ergonomie und Wind-/Körpergefühl reagiert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge DS 900 X – Stärken
- Vielseitiger Charakter: gut für Alltag, Touren und wechselnde Fahrbedingungen.
- Leicht zugänglich: Motor und Fahrwerk wirken im nutzbaren Bereich harmonisch.
- Kontrolliertes Handling: vermittelt Stabilität und reduziert Stress im Verkehr.
Voge DS 900 X – mögliche Schwächen
- Weniger „Show“ im Sportmodus: wer maximale Emotion sucht, fühlt sich bei der MV Agusta schneller abgeholt.
- Sportliche Spitzenwirkung: eher ausgewogen als kompromisslos – das ist Stärke und kann je nach Anspruch zur Schwäche werden.
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Emotionaler Fahrcharakter: sportliches Feedback und klare Performance-Ausrichtung.
- Präzises Handling: sehr direktes Einlenken und dynamisches Kurvengefühl.
- Sportliche Elektronik-Logik: unterstützt aktives Fahren und belohnt saubere Linien.
MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen
- Anspruchsvoller im Alltag: wer eher entspannt fährt, nutzt nicht immer das volle Potenzial.
- Ergonomie/Feeling: sportlicher Fokus kann auf längeren Strecken stärker ins Gewicht fallen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Voge DS 900 X ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren zuverlässig Spaß macht. Sie passt gut, wenn das Motorrad nicht nur „für die eine Strecke“ gedacht ist, sondern für viele Situationen – vom Stadtverkehr bis zur längeren Runde am Wochenende.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf sportlicher Dynamik, direktem Feedback und dem besonderen Gefühl beim Fahren liegt. Wer Kurven gern aktiv angeht, das Motorrad spüren möchte und Wert auf eine markante Performance-Inszenierung legt, wird mit der Superveloce 800 sehr viel Freude haben.
Fazit:
Die Voge DS 900 X ist der passende Begleiter für alle, die ein vielseitiges Straßenmotorrad suchen: Sie wirkt im Vergleich besonders stimmig im Alltag, lässt sich gut dosieren und bietet ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl. Wer regelmäßig fährt, auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind, bekommt hier eine starke Basis für Touren und Alltag.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliches Fahren im Mittelpunkt steht. Im Vergleich zeigt sie eine deutlich emotionalere und präzisere Performance-Ausrichtung: direktes Handling, sportliche Elektronik-Logik und ein Fahrgefühl, das aktives Fahren belohnt. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht und gern das Maximum aus der Linie holt, trifft mit der Superveloce 800 die bessere Wahl.