| UVP | 3.399 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- farbiges LCD-Cockpit
- schnittiges Design
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- nichts für große Fahrer
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 136 | kg |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Länge | 1.941 | mm |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.070 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Voge R125 ist ein gutes und vor allem günstiges Naked-Bike für A1 und B196 Fahrer. Sie sieht schnittig aus und ist technisch klassenüblich ausgestattet. Durch ihr geringes Gewicht und dem 15 PS Motor geht es für ein A1-Bike zügiger voran als erwartet. Weitere Highlighs sind ein farbiges LCD-Cockpit mit vielen Infos, ein kernig klingender Underfloor-Auspuff sowie sowie eine sehr schöne LED-Beleuchtung vorne und hinten.Ob die geringen Abmessungen für einen größeren Fahrer passen, kann nur bei einer Testfahrt oder zumindest beim Probesitzen abgewogen werden. Wie alle anderen 125er Bikes ist auch die Voge R125 recht klein. Also - auf zum Händler und einfach mal draufsetzen auf die kleine Spaß-Rakete!
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R125 vs. Aprilia Tuono 660: Vergleich der Naked-Bikes
Wenn zwei Naked-Bikes aufeinandertreffen, die sich in Hubraum, Anspruch und Zielgruppe deutlich unterscheiden, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge R125 steht für den Einstieg in die Welt der sportlichen Motorräder – leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher auf Alltagstempo als auf maximale Durchzugskraft ausgelegt ist. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist deutlich mehr „Performance“: ein Bike, das auf Dynamik, Agilität und ein spürbar sportlicheres Gesamtpaket setzt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee und Charakter: Einstieg vs. Performance
Die Voge R125 ist als modernes Naked-Bike konzipiert, das sich vor allem dann besonders gut anfühlt, wenn die Anforderungen realistisch bleiben: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein Fahrstil, der nicht permanent an der Leistungsgrenze arbeitet. Das Motorrad wirkt insgesamt „unkompliziert“ – genau das ist die Stärke.
Die Aprilia Tuono 660 verfolgt dagegen eine klar sportliche Ausrichtung. Schon das Fahrgefühl vermittelt: Hier geht es um mehr Reserven, mehr Tempo und mehr Dynamik. Die Tuono 660 wirkt wie ein Bike, das auch auf längeren Touren oder bei flotter Landstraßenfahrt nicht müde wird – und dabei trotzdem handlich bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied. Die Voge R125 liefert ihre Kraft so, dass sie im Alltag gut nutzbar bleibt. Der Motor ist eher auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt: sauber dosierbar, angenehm für entspannte Fahrten und nicht überfordernd. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder sich an das Motorradfahren herantastet, profitiert davon, dass das Bike nicht „zu viel“ auf einmal will.
Die Aprilia Tuono 660 spielt in einer anderen Liga. Im direkten Vergleich wirkt der Antrieb deutlich durchzugsstärker und bietet mehr Reserven, besonders wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder aus Kurven heraus schnell Fahrt aufzubauen. Das macht die Tuono 660 besonders attraktiv für Fahrer, die gerne dynamisch fahren und auch auf der Landstraße öfter „Gas geben“ möchten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Voge R125: Stärken liegen in der gutmütigen Nutzbarkeit und der unkomplizierten Fahrbarkeit. Schwäche: Wer dauerhaft sehr sportliche Fahrweise sucht, stößt schneller an Grenzen.
- Aprilia Tuono 660: Stärken liegen in Durchzug, Reserven und dem insgesamt sportlicheren Ansprechverhalten. Schwäche: Das Bike fordert eher eine aktive Fahrweise und ist weniger „entspannt“ als die R125.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle
Im Alltag entscheidet das Fahrwerk oft darüber, ob ein Motorrad „einfach Spaß“ macht oder ob es bei wechselnden Bedingungen anstrengend wird. Die Voge R125 fühlt sich dabei leicht und handlich an. Gerade bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten wirkt das Bike agil und lässt sich unkompliziert bewegen. Das ist ein Pluspunkt für Stadtfahrten, enge Straßen und häufiges Stop-and-Go.
Die Aprilia Tuono 660 bietet im Vergleich mehr sportliche Kontrolle. Bei zügigem Fahren und in schnellen Passagen zeigt sich, dass das Fahrwerk stärker auf Dynamik ausgelegt ist. Das Motorrad liegt stabiler in der Linie, unterstützt beim Kurvenfahren und vermittelt mehr Vertrauen, wenn die Geschwindigkeit steigt.
Kurvengefühl und Alltag
Die R125 macht Kurvenfahrten vor allem dann besonders angenehm, wenn das Tempo moderat bleibt und die Linie sauber gefahren wird. Die Tuono 660 hingegen macht Kurvenfahrten auch dann attraktiv, wenn das Tempo höher ist und der Fahrer mehr Reserven nutzen möchte. Wer häufig auf schlechteren Straßen unterwegs ist, wird bei beiden Bikes auf das Zusammenspiel aus Reifen, Fahrwerkseinstellung und Fahrstil achten müssen – die Tuono wirkt dabei tendenziell „sportlicher“, während die R125 eher „alltagsfreundlich“ bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie unterschiedlich die Bikes auf sportliche Anforderungen ausgelegt sind. Die Voge R125 bremst so, dass sie im Alltag gut planbar bleibt. Für Stadtverkehr und normale Landstraßenfahrten ist das in der Regel ausreichend und vor allem angenehm, weil die Dosierung leicht gelingt.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen auf deutlich mehr Performance ausgelegt. Im Vergleich wirkt das Bremsverhalten sportlicher: mehr Reserven, bessere Unterstützung bei zügigem Fahren und ein Gefühl von Kontrolle, wenn es schneller wird. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn die Fahrten öfter „lebhaft“ ausfallen.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Bike wirklich?
Die Sitzposition ist bei Naked-Bikes ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Voge R125 wirkt insgesamt so, dass sie für viele Fahrer gut zugänglich bleibt. Die Ergonomie ist eher auf Alltag und Lernphase ausgelegt: nicht zu aggressiv, nicht zu unbequem – und damit ein starkes Argument für regelmäßige Fahrten.
Die Aprilia Tuono 660 ist sportlicher positioniert. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil das Bike dadurch „direkter“ wirkt. Auf längeren Touren oder bei häufigem Stadtverkehr kann die sportlichere Haltung aber stärker ins Gewicht fallen – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheiten.
Für wen passt welche Haltung?
- Voge R125: passt gut, wenn Komfort und einfache Handhabung wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
- Aprilia Tuono 660: passt gut, wenn eine sportliche Sitzposition gewünscht ist und dynamisches Fahren im Vordergrund steht.
Elektronik und Fahrassistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Moderne Motorräder unterscheiden sich nicht nur beim Motor, sondern auch darin, wie sie den Fahrer unterstützen. Die Voge R125 setzt auf ein Paket, das sich vor allem auf das Wesentliche konzentriert. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht „zu komplex“ wirken soll und die Bedienung im Alltag schnell verstanden ist.
Die Aprilia Tuono 660 wirkt im Vergleich deutlich „moderner“ und sportlicher abgestimmt. Gerade bei dynamischer Fahrweise kann das helfen, weil die Elektronik das Fahrgefühl stabilisiert und die Performance besser nutzbar macht. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet – also Gas, Linie und Bremsen aktiv einsetzt – wird die Unterstützung eher zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad in typischen Situationen funktioniert: Ampeln, enge Straßen, wechselnde Fahrbahnbeläge und unterschiedliche Geschwindigkeiten. Die Voge R125 ist hier klar im Element. Sie wirkt leicht zu bewegen, vermittelt ein unkompliziertes Fahrgefühl und ist damit eine gute Wahl für regelmäßige Fahrten, bei denen nicht jede Strecke „sportlich“ sein muss.
Die Aprilia Tuono 660 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer anderen Priorität. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt mehr bietet als nur Strecke von A nach B – etwa wenn die Landstraße lockt oder wenn Überholmanöver und Beschleunigungsphasen häufig vorkommen. Für ruhige Pendelstrecken kann sie zwar funktionieren, aber sie ist eher ein Motorrad für Fahrer, die das Fahren bewusst genießen.
Preis-Leistungs-Gefühl und Kaufentscheidung
Beim Kauf spielt nicht nur der Preis eine Rolle, sondern auch die Frage: Passt das Motorrad zur eigenen Nutzung? Die Voge R125 ist in diesem Sinne eine sehr logische Wahl, wenn der Fokus auf Einstieg, Alltag und leichtes Handling liegt. Sie ist ein Bike, das man gerne fährt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob man gerade „zu langsam“ oder „zu vorsichtig“ ist.
Die Aprilia Tuono 660 lohnt sich vor allem dann, wenn sportliche Ansprüche wirklich regelmäßig abgerufen werden. Wer gerne zügig fährt, mehr Reserven möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei flotter Gangart souverän bleibt, findet in der Tuono 660 ein stimmiges Gesamtpaket.
Direkter Vergleich: Wo liegen die Unterschiede wirklich?
Zusammengefasst lässt sich der Vergleich so darstellen: Die Voge R125 ist die Wahl für unkomplizierte Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem durch einfache Beherrschbarkeit und alltagstaugliche Abstimmung überzeugt. Die Aprilia Tuono 660 ist die Wahl für Fahrer, die mehr Dynamik wollen und bei Motor, Bremsen und Fahrwerk spürbar mehr Performance erwarten.
Stärken und Schwächen ergeben sich dabei weniger aus „besser oder schlechter“, sondern aus dem passenden Einsatzbereich. Die R125 kann genau dann glänzen, wenn das Tempo moderat bleibt und das Motorrad vor allem zuverlässig und leicht zu fahren sein soll. Die Tuono 660 kann genau dann glänzen, wenn das Fahren aktiver wird und das Motorrad öfter seine Reserven zeigen darf.
Fazit:
Die Voge R125 ist das bessere Bike für alle, die einen modernen Einstieg in die Naked-Welt suchen oder vor allem im Alltag unterwegs sind. Sie punktet mit unkompliziertem Handling, gutmütiger Nutzbarkeit und einer Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Wer häufig Stadt fährt, kurze Strecken bevorzugt oder das Motorradfahren Schritt für Schritt aufbauen möchte, findet in der R125 eine stimmige Wahl.
Die Aprilia Tuono 660 ist die richtige Entscheidung, wenn sportliche Fahrten regelmäßig dazugehören. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders bei Durchzug, Reserven und sportlicher Kontrolle – von der Beschleunigung bis zum Bremsen. Auch wenn die sportlichere Ergonomie je nach Person auf längeren Strecken spürbar sein kann, bietet die Tuono 660 insgesamt das dynamischere Gesamtpaket. Kurz gesagt: R125 für Alltag und Einstieg, Tuono 660 für mehr Fahrspaß bei flotter Gangart.