| UVP | 3.399 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- farbiges LCD-Cockpit
- schnittiges Design
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- nichts für große Fahrer
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 136 | kg |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Länge | 1.941 | mm |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.070 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Voge R125 ist ein gutes und vor allem günstiges Naked-Bike für A1 und B196 Fahrer. Sie sieht schnittig aus und ist technisch klassenüblich ausgestattet. Durch ihr geringes Gewicht und dem 15 PS Motor geht es für ein A1-Bike zügiger voran als erwartet. Weitere Highlighs sind ein farbiges LCD-Cockpit mit vielen Infos, ein kernig klingender Underfloor-Auspuff sowie sowie eine sehr schöne LED-Beleuchtung vorne und hinten.Ob die geringen Abmessungen für einen größeren Fahrer passen, kann nur bei einer Testfahrt oder zumindest beim Probesitzen abgewogen werden. Wie alle anderen 125er Bikes ist auch die Voge R125 recht klein. Also - auf zum Händler und einfach mal draufsetzen auf die kleine Spaß-Rakete!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Voge R125 vs Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher leicht, unkompliziert und alltagstauglich sein – oder darf es mehr Hubraum, mehr Charakter und mehr „großes Motorrad“-Gefühl bieten? Der Vergleich zwischen der Voge R125 und der Kawasaki W 800 zeigt sehr klar, wie stark sich Philosophie und Einsatzgebiet unterscheiden können. Dabei geht es nicht darum, das eine Modell pauschal als besser zu bewerten, sondern darum, welche Stärken im eigenen Alltag wirklich zählen.
Grundidee der Motorräder: 125er Leichtigkeit vs. 800er Retro-Charakter
Die Voge R125 steht für ein Motorrad, das sich vor allem durch Zugänglichkeit auszeichnet: kompakt, handlich und darauf ausgelegt, den Einstieg in die Motorradwelt angenehm zu machen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, bekommt hier eine klare Basis.
Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine deutlich andere Richtung. Sie ist stärker auf Fahrgefühl, Stil und ein „erwachsenes“ Motorradempfinden ausgelegt. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Alltagskomfort-Optimierung im Sinne von „alles geht immer“, sondern mehr auf dem Erlebnis: Motorcharakter, Sound und ein Fahrstil, der sich wie ein Klassiker anfühlt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Voge R125: souverän im Alltag, angenehm kontrollierbar
Die Voge R125 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es im Alltag zählt: gleichmäßiges Anfahren, entspanntes Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das nicht überfordert. Gerade bei Stadtfahrten oder beim Fahren mit häufigen Stop-and-Go-Situationen wirkt die Charakteristik oft harmonisch. Das Motorrad lässt sich gut dosieren, wodurch sich ein ruhiger Rhythmus aufbaut.
In Situationen, in denen dauerhaft hohe Geschwindigkeit oder zügiges Überholen gefordert ist, zeigt sich jedoch die Grenze der Klasse. Dann wird klar, dass die R125 eher für „smartes Fahren“ gemacht ist als für sportlich ambitionierte Leistungsanforderungen.
Kawasaki W 800: mehr Drehmoment-Feeling, mehr „Klang“ und Druck
Die Kawasaki W 800 bringt deutlich mehr Reserven mit. Das zeigt sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim entspannten Dahingleiten auf Landstraßen. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Erlebnisgerät: Der Motorcharakter und das Gesamtgefühl laden dazu ein, die Fahrt zu genießen statt sie nur zu absolvieren.
Natürlich ist die W 800 auch schwerer und in der Handlichkeit nicht mit einer 125er zu vergleichen. Wer viel im dichten Verkehr unterwegs ist oder häufig enge Manöver braucht, merkt schneller, dass das Gewicht und die Größe eine Rolle spielen.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich beider Modelle wird deutlich: Die Voge R125 ist auf Agilität ausgelegt. Sie wirkt leichter zu bewegen, lässt sich in engen Situationen einfacher positionieren und unterstützt ein entspanntes Fahrverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad oft „nebenbei“ genutzt wird – etwa für Pendelstrecken, kurze Touren oder als unkomplizierter Begleiter.
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf Stabilität und ein ruhigeres, „erwachsenes“ Fahrgefühl. Auf längeren Strecken kann das besonders angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrekturen verlangt. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass das Handling im Stadtverkehr weniger spielerisch ausfällt als bei einer leichteren Maschine.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Komfort ist nicht nur eine Frage von Federung, sondern auch von Sitzposition und Körperhaltung. Die Voge R125 bietet eine ergonomische Basis, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer gut anfühlt, besonders wenn die Fahrten eher kurz bis mittel sind. Die Maschine wirkt dabei wie ein Motorrad, das man schnell „im Griff“ hat.
Die Kawasaki W 800 zielt stärker auf eine klassische Cruiser-/Retro-Anmutung. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Sitzhaltung zum eigenen Fahrstil passt und längere Strecken geplant sind. Wer jedoch sehr sportlich oder extrem wendig unterwegs sein möchte, könnte die W 800 als weniger „leichtfüßig“ empfinden.
Bremsen, Sicherheit und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art, wie Sicherheit im Alltag spürbar wird, unterscheidet sich. Die Voge R125 profitiert von ihrer leichteren Gesamtkonzeption: Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, und das Fahrverhalten bleibt auch bei alltäglichen Manövern gut nachvollziehbar.
Die Kawasaki W 800 bringt durch die stärkere Motorisierung und die höhere Masse ein anderes Sicherheitsgefühl. In der Praxis bedeutet das: Beim zügigen Fahren oder bei höheren Reisegeschwindigkeiten wirkt das Motorrad stabiler im Gesamteindruck. Gleichzeitig sollte man beim Rangieren und bei langsamen Geschwindigkeiten die größere Masse im Blick behalten.
Design, Stil und „Warum man es fährt“
Design ist bei Motorrädern mehr als Optik – es beeinflusst die emotionale Bindung. Die Voge R125 wirkt modern und zugänglich. Sie ist ein Motorrad, das man gerne fährt, ohne ständig „aufpassen“ zu müssen, ob es zur Situation passt. Das macht sie besonders für Einsteiger und für alle interessant, die ein unkompliziertes Motorrad suchen.
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärke im Stil aus. Retro-Charakter, Motorgefühl und die Art, wie das Motorrad auf der Straße wirkt, sorgen dafür, dass viele Fahrerinnen und Fahrer nicht nur von A nach B kommen wollen. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das Aufmerksamkeit erzeugt und sich wie ein Klassiker anfühlt, findet in der W 800 genau diese Richtung.
Ausstattung und Praxisnutzen
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Bedienbarkeit, Übersicht und sinnvoller Ausstattung. Die Voge R125 ist tendenziell die pragmatische Wahl: Sie passt gut zu einem Leben, in dem das Motorrad regelmäßig genutzt wird, ohne dass jede Fahrt „geplant“ sein muss. Für viele ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad dadurch schnell zum Gewohnheitsfahrzeug wird.
Die Kawasaki W 800 ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad bewusst einsetzen: für Wochenendtouren, längere Strecken oder Fahrten, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht. Das bedeutet nicht, dass sie im Alltag unpraktisch wäre – aber sie belohnt eher den Fahrstil, der zu ihr passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R125 – Stärken
- Sehr zugängliches Handling für Stadt und Alltag
- Angenehm kontrollierbares Fahrgefühl, gut für Einsteiger
- Pragmatischer Charakter: unkompliziert, schnell „vertraut“
Voge R125 – Schwächen
- Leistungsreserven sind begrenzt, wenn es zügig und dauerhaft schnell sein soll
- Für ambitionierte Überholmanöver auf längeren Strecken weniger souverän
Kawasaki W 800 – Stärken
- Deutlich mehr „großes Motorrad“-Gefühl durch Motorcharakter und Reserven
- Stabiler Eindruck auf längeren Strecken
- Starker Retro-/Klassiker-Charakter, der Fahrten emotional macht
Kawasaki W 800 – Schwächen
- Weniger agil als eine leichtere Maschine, besonders im dichten Stadtverkehr
- Das Motorrad verlangt eher nach einem Fahrstil, der zu Gewicht und Charakter passt
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Voge R125 und Kawasaki W 800 hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer vor allem kurze Strecken, Stadtverkehr und ein unkompliziertes Motorrad sucht, bekommt mit der R125 eine sehr stimmige Grundlage. Sie ist ideal, wenn das Motorrad leicht zu beherrschen sein soll und man sich auf das Fahren konzentrieren möchte, ohne ständig an Grenzen zu stoßen.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auf Landstraße und längeren Touren besonders stimmig anfühlt, und wer den Retro-Charakter sowie den Motor-Drive bewusst erleben möchte, trifft mit der Kawasaki W 800 eine sehr passende Wahl. Sie ist für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die nicht nur „fahren“, sondern die Fahrt spüren wollen.
Fazit:
Die Voge R125 ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag suchen: Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Ihre Stärke liegt in der unkomplizierten Kontrolle und darin, dass sie sich im Alltag angenehm „mitnimmt“, ohne dass man ständig Reserven einfordern muss.
Die Kawasaki W 800 passt am besten zu Fahrerinnen und Fahrern, die mehr Motorrad-Feeling wollen: mehr Reserven, ein deutlich stärkeres Erlebnis durch Motorcharakter und Stil sowie ein ruhigeres, stabiles Auftreten auf längeren Strecken. Wer den Retro-Charakter liebt und Touren genießt, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein. Wer hingegen häufig eng rangiert oder maximal wendig im Stadtverkehr unterwegs sein muss, sollte die R125 als klar entspanntere Option sehen.