| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R125S vs. BMW F 750 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Einsteiger
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge R125S steht für einen modernen Einstieg in die Motorradwelt – kompakt, alltagstauglich und mit dem Fokus auf ein unkompliziertes Handling. Die BMW F 750 GS dagegen ist eine etablierte Reiseenduro, die auf Langstrecke, Komfort und ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Nicht nur beim Motor, sondern auch bei Fahrwerk, Ergonomie, Elektronik und dem, was sich im Alltag wirklich bemerkbar macht.
Grundidee und Charakter: kompakt vs. reiseorientiert
Voge R125S: leicht zu bewegen, schnell im Alltag
Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt. Das Konzept ist klar: ein handliches Setup, eine Sitzposition, die nicht übermäßig sportlich ausfällt, und ein Gesamtpaket, das sich auch in der Stadt gut kontrollieren lässt. Gerade wenn das Motorrad häufig im Stop-and-go-Verkehr bewegt wird oder wenn kurze Strecken dominieren, spielt die R125S ihre Stärken aus.
BMW F 750 GS: souverän, komfortabel und vielseitig
Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker auf „weiter“ ausgelegt. Sie fühlt sich auf Landstraßen und bei längeren Touren besonders stimmig an. Das Motorrad vermittelt Ruhe im Fahrgefühl, unterstützt mit moderner Elektronik und bietet eine Ergonomie, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder Touren plant, bekommt hier ein deutlich reiseorientiertes Gesamtbild.
Motor und Fahrgefühl: Alltagstempo vs. Langstrecken-Souveränität
Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Voge R125S ist auf ein dynamisches, aber eher „leichtes“ Fahrgefühl ausgelegt. Sie eignet sich besonders, um zügig durch den Verkehr zu kommen und auf Landstraßen entspannt mitzuschwingen. Das Ansprechverhalten und die insgesamt gut dosierbare Art machen sie zu einer Maschine, die man schnell versteht.
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt oder wenn Überholmanöver und längere Autobahnabschnitte häufiger vorkommen. Der Motorcharakter wirkt insgesamt souveräner, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen stabil in der Linie. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach „Tour“ statt nach „kurzer Runde“ klingt.
Schaltgefühl und Gangnutzung
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die BMW wirkt in der Gangnutzung oft entspannter: Man kann häufiger in einem passenden Drehzahlfenster fahren, ohne ständig nachjustieren zu müssen. Die Voge ist dafür oft die Maschine, bei der man das Fahren stärker „mitarbeitet“ – was für Einsteiger auch ein Vorteil sein kann, weil man schneller ein Gefühl für Drehzahl, Lastwechsel und Fahrstil entwickelt.
Fahrwerk und Handling: leichtes Manövrieren vs. stabiler Reiseauftritt
Voge R125S: agil und unkompliziert
Die Voge R125S punktet vor allem mit ihrem agilen Charakter. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken fühlt sie sich handlich an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig in urbanen Umgebungen genutzt wird oder wenn man gern sportlich „durchzieht“, ohne dass das Motorrad dabei sperrig wirkt.
BMW F 750 GS: Stabilität und Komfort im Fokus
Die BMW F 750 GS ist im Vergleich klar auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Auf längeren Strecken bleibt die Linie ruhig, und das Motorrad wirkt weniger „nervös“, wenn sich der Belag ändert. Wer viel unterwegs ist und dabei auch mal unebenere Strecken einplant, wird den Unterschied schnell merken.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Einstieg vs. Langstreckenkomfort
Bei der Ergonomie zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Einsteiger- und Reiseenduro-Konzept. Die Voge R125S bietet eine Sitzposition, die sich schnell anfühlt und nicht überfordert. Das ist besonders hilfreich, wenn das Motorrad zum ersten Mal genutzt wird oder wenn man häufig kurze Strecken fährt.
Die BMW F 750 GS ist dagegen auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt insgesamt ausgewogener für mehrere Stunden, und auch die Haltung bleibt kontrolliert, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn Tourenplanung zum Alltag gehört.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die Voge R125S liefert ein gut dosierbares Bremsgefühl, das im Stadtverkehr und bei moderatem Tempo sehr angenehm ist. Die BMW hingegen wirkt in der Kombination aus Bremsleistung und Gesamtstabilität besonders souverän, wenn es zügiger wird oder wenn längere Strecken mit wechselnden Anforderungen anstehen.
Wichtig ist dabei weniger die reine „Stärke“, sondern das Zusammenspiel: Wie schnell man sich auf das Motorrad verlassen kann, wie gleichmäßig es verzögert und wie sicher es in der Spur bleibt. Genau hier hat die BMW im Reiseeinsatz die Nase vorn, während die Voge im Alltag sehr unkompliziert bleibt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung bei der BMW
Bei der Elektronik zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die BMW F 750 GS bringt in der Regel deutlich mehr Assistenz und moderne Funktionen mit, die das Fahren erleichtern und das Sicherheitsgefühl erhöhen. Gerade auf wechselnden Untergründen oder bei unterschiedlichen Fahrbedingungen kann das spürbar sein.
Die Voge R125S ist dagegen eher auf ein klares, verständliches Setup ausgelegt. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern oft sogar ein Vorteil: Wer ein Motorrad sucht, das sich ohne viele Menüs und Zusatzlogik gut fahren lässt, bekommt hier ein unkompliziertes Gesamtpaket. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik auch: Man verlässt sich stärker auf den eigenen Fahrstil.
Alltagstauglichkeit: Kosten, Wartung und Nutzung
Im Alltag zählen Faktoren wie Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit, typische Betriebskosten und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt. Die Voge R125S ist in diesem Kontext oft besonders interessant, weil sie als Einstiegslösung auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis abzielt und sich für viele Fahrer wie ein „vernünftiger Start“ anfühlt.
Die BMW F 750 GS ist dagegen eher die Wahl für alle, die langfristig planen und ein Motorrad suchen, das auch in späteren Phasen noch „mitwächst“. Die höheren Anschaffungskosten können sich dann lohnen, wenn man häufig unterwegs ist, Touren priorisiert und die Elektronik sowie den Komfort wirklich nutzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R125S – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Einfacher Einstieg durch gutmütiges Fahrgefühl
- Unkomplizierte Nutzung ohne Überfrachtung
- Attraktives Gesamtpaket für Einsteiger und Alltagsfahrer
Voge R125S – mögliche Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr hohen Tempi und langen Autobahnabschnitten
- Elektronik-Fokus eher auf das Wesentliche begrenzt
BMW F 750 GS – Stärken
- Reiseorientierter Komfort für längere Strecken
- Souveränes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen
- Umfangreiche Elektronik für Unterstützung und Sicherheit
- Vielseitigkeit für Touren, Alltag und unterschiedliche Streckenprofile
BMW F 750 GS – mögliche Schwächen
- Höhere Anschaffungskosten im Vergleich zur Einstiegslösung
- Mehr Komplexität durch Elektronik und Ausstattung
- Für reine Kurzstrecken kann der Fokus auf Reisekomfort weniger „ausgenutzt“ wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht. Die Voge R125S ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird, wenn das Budget eine wichtige Rolle spielt und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht beherrschen lässt. Sie eignet sich auch hervorragend, um Fahrpraxis aufzubauen und sich Schritt für Schritt an längere Strecken heranzutasten.
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und moderne Unterstützung im Alltag wirklich zählen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein ruhiges, stabiles Fahrverhalten legt und die Elektronik als echten Mehrwert versteht, bekommt mit der BMW ein Motorrad, das sich dafür gemacht anfühlt.
Fazit:
Die Voge R125S ist die stimmige Wahl für Einsteiger und Alltagsfahrer, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen und vor allem in der Stadt sowie auf kurzen bis mittleren Strecken unterwegs sind. Ihr Vorteil liegt im unkomplizierten Fahrgefühl, der agilen Art und dem insgesamt vernünftigen Gesamtpaket. Wer das Motorrad als Einstieg nutzt und dabei Spaß am „Mitfahren“ hat, wird sich schnell wohlfühlen.
Die BMW F 750 GS überzeugt vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und moderne Elektronik den Unterschied machen: bei längeren Touren, bei wechselnden Bedingungen und wenn das Motorrad auch bei höheren Ansprüchen souverän bleiben soll. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Reichweite planen, häufiger unterwegs sind und ein Reiseenduro-Gefühl möchten.
Kurz gesagt: R125S für den unkomplizierten Einstieg und den Alltag – F 750 GS für Touren, Komfort und Unterstützung auf längeren Strecken.