UVP 3.529 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Das neue 125er Nakedbike mit spürbaren Verbesserungen.
Weiter zum Testbericht
So war das in den 80ern
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • ordentliche Bremsen
  • gute Ausstattung
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.375mm
Länge2.020mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite652km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartStahl-Gitterrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?

Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:

  • Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
  • Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
  • Ein zeitgemäßes Design.
  • Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
  • Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.  
  • Einen attraktiven Preis.

Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.

Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.529 €
  • Verfügbarkeit: ab 08/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

MotorradTest.de auf YouTube

Voge R125S vs. Honda NTV 650 Revere: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge R125S steht für ein modernes, leichtes Konzept im 125er-Bereich: agil, alltagstauglich und ideal für kürzere Strecken oder den Einstieg in die Motorradwelt. Die Honda NTV 650 Revere dagegen ist ein klassischer Vertreter mit mehr Hubraum, der auf entspannte Touren und einen souveränen Charakter ausgelegt ist. Wer sich fragt, welches Motorrad sich besser für den eigenen Alltag eignet, findet hier einen verständlichen Vergleich – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Einordnungen der Stärken und Schwächen.

Grundidee und Charakter: leicht und modern vs. klassisch und entspannt

Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das vor allem für den Alltag gebaut ist: überschaubare Dimensionen, eine handliche Silhouette und ein Konzept, das sich schnell in den Fahralltag einfügt. Gerade in der Stadt zählt, wie unkompliziert sich ein Motorrad bewegen lässt – und wie gut es sich im Alltag kontrollieren lässt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Honda NTV 650 Revere verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist spürbar auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Der Charakter ist weniger „sportlich-angespannt“, sondern eher komfortorientiert. Wer längere Strecken mag, wird die ruhige Art der NTV zu schätzen wissen: Sie fühlt sich weniger wie ein Motorrad an, das ständig nach Drehzahl verlangt, sondern eher wie ein Begleiter, der gleichmäßig vorankommt.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude im 125er vs. Souveränität im 650er

Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Motorcharakter. Die Voge R125S ist ein 125er, der seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo es flüssig und vorausschauend zugeht: Stadtverkehr, Landstraße mit moderatem Tempo und Strecken, bei denen man nicht ständig maximale Reserven braucht. Das Fahrgefühl ist dabei oft „direkt“: Gas geben, zügig reagieren, unkompliziert mit dem Verkehr mitfließen.

Die Honda NTV 650 Revere bringt deutlich mehr Hubraum mit und wirkt dadurch in vielen Situationen gelassener. Beim Beschleunigen und beim Überholen fühlt sich die NTV häufig weniger gezwungen an, ständig in den richtigen Bereich zu kommen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die entspanntes Fahren bevorzugen – auch dann, wenn der Verkehr mal dichter ist oder die Strecke etwas anspruchsvoller wird.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Voge R125S – Stärke: unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Schwäche: wer regelmäßig hohe Geschwindigkeiten oder häufige Überholmanöver bei hohem Tempo plant, stößt eher an Grenzen.
  • Honda NTV 650 Revere – Stärke: mehr Reserven und ein souveräner Charakter, der längere Strecken angenehmer macht. Schwäche: durch die größere Auslegung wirkt sie im engen Stadtverkehr manchmal weniger „leichtfüßig“ als ein 125er.

Fahrwerk, Komfort und Alltagstauglichkeit

Komfort ist mehr als nur „weich“ oder „hart“. Entscheidend ist, wie gut ein Motorrad Unebenheiten abfedert, wie stabil es in Kurven bleibt und wie entspannt man nach einer längeren Fahrt ankommt.

Die Voge R125S spielt ihre Vorteile vor allem in der Alltagsbeweglichkeit aus. Durch die kompaktere Bauweise lässt sie sich leichter manövrieren, was besonders in der Stadt oder beim Rangieren spürbar wird. Auf Landstraßen fühlt sie sich meist dann am wohlsten, wenn man zügig fährt, aber nicht permanent am Limit arbeitet.

Die Honda NTV 650 Revere punktet häufig dort, wo es um ruhiges Gleiten geht. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad mit der Straße umgeht, sind oft auf entspannte Fahrten ausgelegt. Wer regelmäßig pendelt oder Touren plant, profitiert von diesem Charakter. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich und aggressiv fährt, wird bei einer klassischen Auslegung weniger „Biss“ spüren als bei sportlich orientierten Motorrädern.

Kurvengefühl und Stabilität

Im Vergleich zeigt sich: Die R125S wirkt tendenziell agiler und leichter zu kontrollieren, besonders bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Die NTV 650 hingegen vermittelt mehr Ruhe und Stabilität, sobald das Tempo steigt und die Strecke fließt. Das ist kein „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage des Einsatzprofils.

Bremsen, Sicherheit und Fahrbarkeit

Bei der Sicherheit zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad dosieren lässt und wie berechenbar es in kritischen Situationen reagiert. Beide Modelle sind für den normalen Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie fühlen sich unterschiedlich an.

Die Voge R125S ist in der Regel darauf ausgelegt, dass man im Alltag schnell Vertrauen aufbaut. Durch das geringere Gewicht und die handliche Form lässt sich das Motorrad oft leichter „führen“, was gerade in Situationen mit häufigem Anhalten und Anfahren hilft.

Die Honda NTV 650 Revere bringt mehr Masse und mehr Reserven mit. Das kann sich positiv auswirken, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad stabil bleiben soll. Gleichzeitig ist es wichtig, das eigene Fahrgefühl zu kennen: Wer von einem kleineren Motorrad kommt, sollte sich an das andere Gewicht und die andere Dynamik gewöhnen.

Technik, Wartung und Alltagskosten: was man beim Kauf beachten sollte

Beim Kauf spielen nicht nur Fahrleistungen eine Rolle, sondern auch Wartung, Ersatzteilverfügbarkeit und Pflegeaufwand. Gerade bei gebrauchten Motorrädern lohnt es sich, auf den Zustand und die Historie zu achten.

Die Voge R125S ist als modernes Modell oft attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert betreiben lässt. Bei der Wartung ist es sinnvoll, den Serviceplan einzuhalten und Verschleißteile frühzeitig zu prüfen. Wer regelmäßig fährt, profitiert davon, wenn das Motorrad technisch sauber gehalten wird.

Die Honda NTV 650 Revere ist ein Modell mit klassischem Ansatz. Bei älteren Baujahren sollte besonders auf Wartungsnachweise, Zustand von Antrieb und Fahrwerk sowie auf typische Verschleißpunkte geachtet werden. Dafür kann die NTV – je nach Pflegezustand – ein sehr langlebiger Begleiter sein. In der Praxis ist die Frage oft nicht „ob“, sondern „wie gut“ das jeweilige Exemplar gepflegt wurde.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Voge R125S und Honda NTV 650 Revere hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, wie und wo gefahren wird.

Voge R125S: ideal für kurze Wege, Einsteiger und Stadtverkehr

Die Voge R125S ist besonders passend, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen bis mittleren Strecken und gelegentlichen Ausflügen besteht. Sie eignet sich gut für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein Motorrad suchen, das leicht zu handhaben ist und schnell Spaß macht, ohne dass man ständig hohe Reserven braucht. Auch wer das Motorrad häufig bewegt, parkt oder im Alltag manövriert, wird die kompakte Auslegung zu schätzen wissen.

Honda NTV 650 Revere: ideal für entspannte Touren und mehr Reserven

Die Honda NTV 650 Revere passt besonders gut, wenn längere Strecken, Landstraßen und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Wer gern gleichmäßig fährt, weniger „arbeiten“ möchte und beim Überholen oder beim Beschleunigen Reserven bevorzugt, findet in der NTV oft den passenden Charakter. Außerdem ist sie interessant für Fahrer, die ein klassisches Motorradgefühl suchen und Wert auf eine ruhige, souveräne Art legen.

Fazit:

Die Voge R125S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, einfacher Handhabung und einem unkomplizierten Einstieg liegt. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht kontrollieren lässt. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, mehr Gelassenheit beim Beschleunigen erwartet und beim Überholen nicht ständig ans Limit denken möchte, wird mit der Honda NTV 650 Revere glücklicher. Die NTV wirkt insgesamt tourenorientierter und bietet durch ihre größere Auslegung ein souveräneres Fahrgefühl. Kurz gesagt: R125S für den agilen Alltag und den Einstieg, NTV 650 für entspannte Fahrten mit mehr Reserven. Die beste Entscheidung fällt, wenn das eigene Fahrprofil ehrlich eingeordnet wird – dann passt das Motorrad fast von allein.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙