| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Voge R125S vs Honda VFR1200F: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich der Vergleich besonders: Die Voge R125S steht für ein leichtes, zugängliches Motorrad-Konzept im kleineren Hubraumsegment, während die Honda VFR1200F als ausgewachsener Sporttourer auf Langstrecke und souveräne Autobahnkilometer ausgelegt ist. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken – und genau daraus entsteht ein spannender Abgleich: Was passt besser zum eigenen Alltag, was fühlt sich auf Tour stimmiger an, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Ansatzes?
Grundidee im Vergleich: Leicht & agil vs. groß & souverän
Die Voge R125S ist auf ein unkompliziertes Fahrgefühl ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem Motorrad, das sich leicht beherrschen lässt, schnell im Stadtverkehr zurechtkommt und auch für Einsteiger oder Umsteiger eine gute Basis bietet. Das Konzept wirkt dabei bewusst „nah am Fahrer“: Man spürt das Motorrad direkt, das Handling ist eher agil als schwerfällig, und die Maschine wirkt wie gemacht für kurze Wege, Feierabendrunden und entspannte Touren ohne großen Anspruch an maximale Durchzugskraft.
Die Honda VFR1200F verfolgt dagegen eine ganz andere Philosophie. Hier steht die Kombination aus Leistung, Stabilität und Tour-Komfort im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich von der ersten Minute an wie ein „Langstreckenwerkzeug“: stabil in der Spur, mit einem Motorcharakter, der auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt, und mit einer Gesamtabstimmung, die auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Wer häufig größere Strecken fährt oder Autobahnanteile hat, merkt schnell, dass die Honda für genau diese Anforderungen gebaut ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Voge R125S: Drehfreudig und alltagstauglich
Im Vergleich zeigt sich die Voge R125S als Motorrad, das seine Stärken vor allem im „Machbarkeit“-Bereich ausspielt: Beschleunigungen wirken kontrolliert, das Motorrad lässt sich sauber dosieren und bleibt auch bei moderatem Tempo angenehm zu fahren. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig „arbeiten“ muss, um voranzukommen. Die Maschine wirkt eher wie ein verlässlicher Begleiter als wie ein Sportgerät, das ständig nach Drehzahl verlangt.
Honda VFR1200F: Kraftreserven und Durchzug
Die Honda VFR1200F spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll oder wenn längere Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten anstehen. Im direkten Vergleich wirkt der Motor deutlich „größer“ im Gefühl: Der Durchzug ist spürbar stärker, und das Motorrad bleibt auch bei höheren Lastzuständen souverän. Das ist besonders auf Überholvorgängen und beim Fahren mit Gepäck oder Sozius ein Plus, weil die Honda weniger oft in den „Grenzbereich“ geraten muss.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Die Voge R125S punktet mit einem unkomplizierten, gutmütigen Ansprechverhalten und einer Fahrweise, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Ihre Schwäche zeigt sich dort, wo es um maximale Reserven geht: Wer häufig sehr dynamisch fährt oder lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo bevorzugt, wird die Grenzen des kleineren Hubraums früher merken.
Die Honda VFR1200F ist dagegen klar im Vorteil, wenn es um Reserven, Durchzug und entspannte Leistungsentfaltung geht. Als Gegenpol kann das größere Konzept auch bedeuten, dass das Motorrad im „Kurzstrecken-Stop-and-go“ weniger leichtfüßig wirkt als die Voge. Zudem ist die Honda eher ein Motorrad für Fahrer, die bewusst Tour-Komfort und Stabilität suchen – weniger für alle, die vor allem maximale Wendigkeit im Alltag brauchen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Tour-Stabilität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Voge R125S wirkt im Vergleich leichter zu bewegen. Richtungswechsel gelingen spontan, das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen gut „führen“. Das Fahrgefühl ist eher direkt, wodurch sich auch weniger geübte Fahrer schneller sicher fühlen können.
Die Honda VFR1200F ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt die Abstimmung ruhiger und souveräner. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „auf Schiene“, was auf langen Strecken entlastend sein kann. Gleichzeitig ist das Handling weniger „spielerisch“ als bei der Voge: Wer häufig enge Gassen, sehr langsame Manöver oder häufiges Rangieren hat, merkt den Unterschied im Gewicht und in der Gesamtdynamik.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die Voge R125S bietet eine Verzögerung, die für den Alltag und moderates Tempo sehr gut passt. Das System wirkt so abgestimmt, dass man die Bremskraft gut dosieren kann – ein Vorteil, wenn man häufig in Verkehrssituationen fährt, in denen man nicht immer „voll“ bremsen muss.
Die Honda VFR1200F ist im Tour-Einsatz klar im Vorteil, weil die Bremsleistung und das Gesamtpaket auf höhere Geschwindigkeiten und längere Belastungen ausgelegt sind. Gerade bei häufigen Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen auf längeren Strecken spielt das Vertrauen in die Bremsen eine große Rolle. Die Schwäche liegt weniger in der Bremsleistung, sondern eher im Gesamtkonzept: Wer nur selten zügig fährt, braucht diese Reserven vielleicht gar nicht – und empfindet das Motorrad dann eher als „zu groß“ für den Alltag.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Voge R125S: Komfort für kurze bis mittlere Strecken
Die Voge R125S ist so ausgelegt, dass sie auch ohne „Reise-Setup“ angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt eher alltagstauglich, und das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man sich nach kurzer Zeit „verkrampft“. Für Pendler, Wochenendfahrten und Touren ohne extreme Tagesetappen ist das ein starker Punkt.
Honda VFR1200F: Tour-Komfort für lange Tage
Die Honda VFR1200F spielt ihre Komfortstärken vor allem auf längeren Strecken aus. Im Vergleich wirkt das Motorrad insgesamt darauf optimiert, Ermüdung zu reduzieren: Windschutz, Fahrstabilität und die Art, wie der Motor die Geschwindigkeit trägt, sorgen dafür, dass man weniger „gegen das Motorrad“ arbeiten muss. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig Autobahnanteile hat, wird die Honda als deutlich entspannter erleben.
Komfort-Stärken und Grenzen
Die Voge R125S ist die bessere Wahl, wenn Komfort vor allem „praktisch“ sein soll: leicht zu fahren, schnell verfügbar, ohne dass man sich auf ein großes Tourenpaket einstellen muss. Ihre Grenze liegt dort, wo Tagesetappen sehr lang werden und man konsequent auf Windschutz und Stabilität angewiesen ist.
Die Honda VFR1200F ist dagegen die Wahl für Fahrer, die Komfort als Teil des Fahrspaßes sehen. Schwächen zeigen sich eher im Alltag: Das größere Motorrad ist weniger „handlich“ und wirkt in engen Situationen weniger unkompliziert.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Fokus aufs Wesentliche
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich, dass die Honda VFR1200F als Sporttourer typischerweise stärker auf Assistenz und Fahrmodi setzt, die das Fahren auf Distanz erleichtern. Das kann sich in der Praxis darin zeigen, dass sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer anfühlt – besonders bei wechselnden Geschwindigkeiten und Lastzuständen.
Die Voge R125S wirkt dagegen eher als Motorrad, das das Wesentliche in den Vordergrund stellt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer zählt eine klare Bedienbarkeit und ein direkter Fahrcharakter mehr als ein „vollgepacktes“ Elektronikpaket. Wer jedoch viel mit komplexen Fahranforderungen unterwegs ist, wird die Honda als runderes Gesamtpaket erleben.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Kosten, Wartung und Nutzung
Bei der Wirtschaftlichkeit ist der Vergleich vor allem eine Frage der Nutzung. Die Voge R125S ist im Alltag meist die entspanntere Option, weil sie vom Konzept her auf niedrigere Einstiegskosten und eine unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv für Pendler, Fahranfänger und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht „zu schade“ für den täglichen Einsatz ist.
Die Honda VFR1200F ist eher dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren genutzt wird. In diesem Szenario relativieren sich höhere Anschaffungs- oder Unterhaltskosten oft durch den Mehrwert an Komfort, Reserven und Fahrstabilität. Wer dagegen überwiegend kurze Strecken fährt, könnte den Vorteil der Honda weniger stark ausspielen.
Für wen passt welches Motorrad?
Voge R125S: Die passende Wahl für Einsteiger und City-Fahrer
Die Voge R125S eignet sich besonders für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen: für den Alltag, für kurze bis mittlere Touren und für alle, die sich schnell sicher fühlen möchten. Wer Wert auf Agilität, unkomplizierte Handhabung und ein direktes Fahrgefühl legt, findet in der Voge einen stimmigen Begleiter.
Honda VFR1200F: Die richtige Wahl für Tourer und Langstreckenfans
Die Honda VFR1200F ist ideal für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Autobahnanteile mögen und ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer Komfort, Stabilität und kräftigen Durchzug als Priorität sieht, wird mit der Honda deutlich zufriedener sein.
Typische Entscheidungssituationen
Wenn der Fokus auf Stadt, Wendigkeit und „einfach losfahren“ liegt, ist die Voge R125S im Vorteil. Wenn der Fokus auf Tour-Komfort, Reserven und entspanntem Tempo liegt, spielt die Honda VFR1200F ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Voge R125S ist die bessere Wahl für alle, die ein zugängliches, agiles Motorrad für den Alltag und für entspannte Touren suchen. Im Vergleich überzeugt sie vor allem durch die unkomplizierte Handhabung, das direkte Fahrgefühl und die passende Abstimmung für moderates Tempo. Ihre Grenzen liegen dort, wo hohe Reserven, sehr dynamisches Fahren oder lange Autobahnabschnitte im Vordergrund stehen.
Die Honda VFR1200F ist dagegen die stimmigere Option für Langstreckenfahrer. Im direkten Vergleich zeigt sie ihre Stärke bei Durchzug, Stabilität und Tour-Komfort: Das Motorrad trägt Tempo souverän, wirkt bei längeren Tagesetappen entspannter und bietet mehr Reserven in anspruchsvollen Situationen. Wer jedoch überwiegend kurze Strecken fährt oder maximale Wendigkeit im Alltag braucht, wird die Voge als praktischer empfinden.
Kurz gesagt: Voge R125S für leichtes, agiles Fahren – Honda VFR1200F für Komfort und Souveränität auf Tour.