UVP 3.529 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 35.790 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Das neue 125er Nakedbike mit spürbaren Verbesserungen.
Weiter zum Testbericht
Full-Dresser im vollen Ornat - mehr geht nicht!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • ordentliche Bremsen
  • gute Ausstattung
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.375mm
Länge2.020mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite652km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartStahl-Gitterrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?

Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:

  • Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
  • Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
  • Ein zeitgemäßes Design.
  • Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
  • Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.  
  • Einen attraktiven Preis.

Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.

Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.529 €
  • Verfügbarkeit: ab 08/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

MotorradTest.de auf YouTube

Voge R125S vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Voge R125S steht für ein leicht zugängliches Konzept: kompakt, alltagstauglich und mit dem Anspruch, Einsteiger wie auch Gelegenheitsfahrer schnell ins Fahrgefühl zu bringen. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen ist deutlich stärker auf Komfort, Langstrecke und eine souveräne Reise-Performance ausgerichtet. Wer also vor der Frage steht, welches Motorrad besser zur eigenen Nutzung passt, findet hier einen strukturierten Vergleich – mit Blick auf Stärken, Schwächen und typische Einsatzprofile.

Grundcharakter: Konzept und Zielgruppe im Vergleich

Voge R125S – pragmatisch und unkompliziert

Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das man gerne täglich nutzt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Handling, einer übersichtlichen Sitzposition und einem Fahrgefühl, das nicht überfordert. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken spielt sie ihre Stärken aus: Man steigt ein, fährt los und hat das Gefühl, dass das Motorrad mitdenkt. Das Konzept ist dabei klar: weniger „Show“, mehr „Funktion“.

Indian Pursuit Dark Horse – touring-orientiert und präsent

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen ein Motorrad, das man eher als Reisegerät begreift. Sie bringt eine deutlich andere Art von Ruhe und Souveränität mit. Das Fahrwerk und die Gesamtanmutung sind auf längere Distanzen ausgelegt, und auch die Art, wie sie sich auf Tempo und Strecke einpendelt, wirkt wie gemacht für Touren. Wer häufig Autobahn fährt, größere Strecken plant oder einfach ein Motorrad möchte, das „fertig“ wirkt, findet hier einen starken Kandidaten.

Fahrgefühl: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

Handling und Wendigkeit

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Voge R125S ist klar im Vorteil, wenn es um enge Situationen geht. Das Motorrad lässt sich leichter manövrieren, wirkt handlich und unterstützt ein entspanntes Fahren in der Stadt. Die Indian Pursuit Dark Horse ist natürlich nicht „schlecht“, aber sie spielt eine andere Liga: Sie fühlt sich eher dann richtig wohl, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig gegen enge Platzverhältnisse arbeitet.

Motor- und Antriebscharakter

Die Unterschiede im Antriebskonzept sind spürbar. Die Voge R125S steht für ein kontrolliertes, gut dosierbares Fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn entspanntes Tempo und ein unkomplizierter Einstieg im Vordergrund stehen. Die Indian Pursuit Dark Horse zielt stärker auf Durchzug und Gelassenheit auf längeren Strecken. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, bei dem man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit

Sitzposition und Bewegungsfreiheit

Die Voge R125S bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und kurze bis mittlere Touren ausgelegt ist. Das hilft dabei, auch nach längerer Zeit nicht komplett „fest“ zu sitzen. Die Indian Pursuit Dark Horse ist hingegen stärker auf Komfort ausgelegt, der sich besonders auf langen Strecken auszahlt. Hier steht weniger die schnelle Beweglichkeit im Vordergrund, sondern das ruhige, ermüdungsärmere Reisen.

Wind und Wetter: Wer profitiert auf längeren Strecken?

Beim Thema Windschutz und Reisegefühl hat die Indian Pursuit Dark Horse im Vergleich die Nase vorn. Sie wirkt so, als sei sie für Touren gebaut, bei denen man auch bei wechselnden Bedingungen lange unterwegs ist. Die Voge R125S ist dafür prädestiniert, wenn die Fahrt eher „funktional“ bleibt: Stadt, Landstraße, kurze Ausflüge. Wer häufig lange Autobahnabschnitte fährt, wird den Unterschied in der Reisehaltung deutlich merken.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität

Stabilität in Kurven und bei Tempo

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo höher ist und die Strecke länger wird. Das Motorrad wirkt stabil, gibt Vertrauen und bleibt auch bei wechselndem Untergrund berechenbar. Die Voge R125S ist dagegen eher die Wahl, wenn Agilität und ein leichtes Handling wichtiger sind als maximale Langstreckenstabilität.

Bremsgefühl und Dosierbarkeit

Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Voge R125S wirkt im Vergleich besonders „direkt“ und gut dosierbar für alltägliche Situationen. Die Indian Pursuit Dark Horse bringt durch ihr touringorientiertes Setup ein Bremsgefühl mit, das auf ruhiges, kontrolliertes Verzögern bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Wer viel Strecke macht, profitiert von dieser Gelassenheit.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Technik und Komfortfeatures

Bei der Indian Pursuit Dark Horse ist der Komfortgedanke deutlich stärker ausgeprägt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad „rund“ wirkt: weniger das Gefühl, dass man ständig nachjustieren muss, mehr das Gefühl, dass das Motorrad die Reise unterstützt. Die Voge R125S ist dagegen eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist kein Nachteil, sondern passt zur Philosophie: leicht, zugänglich und schnell einsatzbereit.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, kurze Wege

Für den Alltag ist die Voge R125S im Vergleich klar im Vorteil. Sie passt besser in enge Parklücken, lässt sich leichter rangieren und fühlt sich in typischen „Stop-and-go“-Situationen stimmig an. Die Indian Pursuit Dark Horse ist im Alltag nicht unpraktisch, aber sie verlangt mehr Platz und mehr „Tourenmentalität“. Wer das Motorrad als Reisegerät nutzt, wird die Größe und den Komfort jedoch schnell zu schätzen wissen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Voge R125S – Stärken

  • Handliches Handling für Stadt und Landstraße
  • Unkompliziertes Fahrgefühl, das Einsteigen erleichtert
  • Gute Alltagstauglichkeit durch pragmatische Auslegung

Voge R125S – mögliche Schwächen

  • Auf sehr lange Strecken kann der Reise-Komfort der großen Touring-Philosophie fehlen
  • Wer vor allem Autobahn und hohe Reisegeschwindigkeit priorisiert, wird eher zur Touring-Auslegung greifen wollen

Indian Pursuit Dark Horse – Stärken

  • Reiseorientierter Komfort für lange Fahrten
  • Stabilität und Souveränität bei Tempo und Strecke
  • Gelassenes Fahrgefühl für Touren und Überland

Indian Pursuit Dark Horse – mögliche Schwächen

  • Im engen Stadtbetrieb ist sie weniger „leichtfüßig“ als die kompakteren Konzepte
  • Wer vor allem kurze Wege fährt, könnte den Touring-Fokus als weniger passend empfinden

Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil

Für wen ist die Voge R125S die bessere Wahl?

Die Voge R125S passt besonders gut, wenn das Motorrad im Alltag überzeugen soll: Pendeln, Stadtfahrten, spontane Ausflüge und Fahrten, bei denen man nicht ständig „Touring“ im Kopf hat. Wer ein Motorrad sucht, das schnell zugänglich ist, leicht zu bewegen bleibt und ein unkompliziertes Fahrgefühl bietet, trifft mit der R125S eine stimmige Entscheidung.

Für wen ist die Indian Pursuit Dark Horse die bessere Wahl?

Die Indian Pursuit Dark Horse ist ideal für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren oder ihre Motorradtage als Touren planen. Wer Wert auf Komfort, ruhiges Reiseverhalten und ein Motorrad legt, das auf Autobahn und Überland souverän wirkt, findet hier eine klare Stärke. Auch dann, wenn das Motorrad nicht nur „Transport“, sondern ein Stück Fahrkultur sein soll, spielt die Pursuit ihre Vorteile aus.

Fazit:

Die Voge R125S ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes, handliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, ohne viel „Setup“ im Kopf zu verlangen. Die Indian Pursuit Dark Horse gewinnt dagegen dort, wo Komfort und Reisequalität zählen: lange Touren, Autobahnabschnitte und ein souveränes, ruhiges Fahrverhalten. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die touringorientierte Auslegung der Pursuit stärker spüren. Kurz gesagt: R125S für den flexiblen Alltag, Pursuit Dark Horse für die große Tour. Wer das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet, trifft mit dem passenden Konzept schnell die richtige Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙