| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Voge R125S vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Naked-Bike-Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die sich nicht nur optisch, sondern vor allem in ihrer Philosophie stark unterscheiden, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge R125S steht für einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der Naked Bikes: leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher auf Harmonie als auf rohe Gewalt setzt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Statement. Hier geht es um maximale Dynamik, kompromisslose Fahrfreude und ein Fahrgefühl, das auch auf der Landstraße nicht lange nach Ruhe sucht.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede und die daraus entstehenden Stärken und Schwächen beider Modelle miteinander abgeglichen – damit klar wird, welches Bike zu welchem Fahrstil und zu welchen Anforderungen passt.
Grundcharakter: Einsteigerfreundlich vs. kompromisslos sportlich
Voge R125S: Leicht, zugänglich, entspannt
Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sich das Fahren im Alltag nicht anfühlt wie ein ständiges „Aufpassen“. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken zählt vor allem, dass das Bike jederzeit kontrollierbar bleibt. Das Handling ist dabei ein großer Pluspunkt: Das Motorrad lässt sich zügig bewegen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
KTM 1290 Super Duke R: Kraft, Druck und Temperament
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das mit seiner Durchzugskraft und seinem Temperament eine klare Richtung vorgibt. Der Motorcharakter ist deutlich sportlicher, die Beschleunigung wirkt präsenter und das Bike fordert eher dazu auf, es zu nutzen. Das kann ein Traum sein, wenn Fahrdynamik im Fokus steht – und es kann gleichzeitig bedeuten, dass man im Alltag mehr „Motorbewusstsein“ braucht, um die Leistung genau dort abzurufen, wo sie sinnvoll ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Voge R125S: Drehmoment im richtigen Bereich
Bei der Voge R125S steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Die Leistungsabgabe ist so abgestimmt, dass man nicht ständig hohe Drehzahlen braucht, um voranzukommen. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht jede Ampel zur Teststrecke wird. Die Stärke liegt in der gleichmäßigen Nutzbarkeit: Fahren fühlt sich flüssig an, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Situationen gut beherrschbar.
KTM 1290 Super Duke R: Mehr Reserven, mehr Druck
Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer ganz anderen Liga. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, und genau das verändert das Fahrgefühl: Überholmanöver, Beschleunigungsphasen und das Herausbeschleunigen aus Kurven wirken deutlich souveräner. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger „neutral“ – wer es ruhig bewegen will, muss die Gasstellung bewusst dosieren. Wer hingegen sportlich fährt, bekommt ein Bike, das sich wie ein Werkzeug für Dynamik anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Voge R125S: Agilität für Stadt und Landstraße
Die Voge R125S punktet vor allem durch ihre handliche Art. In engen Bereichen und auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad leicht zu dirigieren. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die Schwäche liegt nicht im Grundkonzept, sondern eher in den Grenzen: Wer sehr sportlich und hart am Limit fährt, wird irgendwann merken, dass die große KTM mehr Reserven bietet.
KTM 1290 Super Duke R: Fahrdynamik mit Anspruch
Die KTM 1290 Super Duke R ist auf sportliche Performance ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt eine klare Rückmeldung, und das Motorrad bleibt auch bei zügiger Gangart stabil. In schnellen Kurven und bei dynamischer Fahrweise zeigt sich die Stärke besonders deutlich. Als Gegenpol kann das Setup im Alltag weniger „weich“ wirken, wenn man eher gemütlich unterwegs ist. Wer Komfort sucht, muss hier eher mit dem sportlichen Charakter leben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Voge R125S: Solide Kontrolle
Die Voge R125S bietet eine Bremsleistung, die für den Alltag und für zügige Landstraßenfahrten gut passt. Das Gefühl beim Verzögern ist wichtig: Das Motorrad lässt sich dosieren, und das unterstützt gerade bei unerwarteten Situationen. Die Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn sehr hohe Geschwindigkeiten und wiederholte harte Bremsmanöver im Spiel sind – dort spielt die KTM ihre Leistungsreserven aus.
KTM 1290 Super Duke R: Bremsen für hohe Ansprüche
Bei der KTM 1290 Super Duke R ist das Bremskonzept klar auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das Motorrad lässt sich auch bei dynamischer Fahrweise kontrolliert verzögern. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Vertrauen, besonders wenn man häufig aus höheren Tempi in Kurven geht. Der Nachteil ist weniger ein technischer, sondern eher ein praktischer: Wer das Bike nicht sportlich bewegt, nutzt die Bremsleistung nicht in dem Maße, in dem sie eigentlich gedacht ist.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Voge R125S: Aufrechte Praxis
Die Voge R125S ist so gestaltet, dass sie sich im Alltag angenehm bewegt. Die Sitzposition wirkt eher alltagstauglich, wodurch längere Fahrten weniger anstrengend werden. Auch die Übersicht ist ein Plus: Gerade in der Stadt hilft das dabei, entspannt zu bleiben. Die Schwäche liegt im sportlichen Anspruch: Wer eine sehr aggressive, sportlich gestreckte Haltung sucht, wird bei der Voge weniger „Biss“ spüren.
KTM 1290 Super Duke R: Sportliche Haltung, sportliche Konsequenz
Die KTM 1290 Super Duke R bringt eine deutlich sportlichere Ergonomie mit. Das unterstützt eine dynamische Fahrweise, kann aber auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr spürbar werden. Wer häufig kurze Strecken fährt, wird die sportliche Haltung möglicherweise als weniger „entspannt“ empfinden. Wer jedoch gern zügig unterwegs ist, profitiert von der direkten Verbindung zwischen Körper und Motorrad.
Leistung vs. Kosten: Was die Unterschiede im Unterhalt bedeuten können
Ein Vergleich wäre unvollständig, ohne den Blick auf die praktische Seite zu werfen. Die Voge R125S ist in der Regel die wirtschaftlichere Wahl, wenn es um Anschaffung und den typischen Rahmen für Betriebskosten geht. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Premium-Sportmotorrad, bei dem Wartung, Verschleiß und Ersatzteile tendenziell stärker ins Gewicht fallen können – vor allem dann, wenn das Motorrad regelmäßig sportlich bewegt wird.
Wichtig ist: Nicht nur der Kilometerstand entscheidet, sondern auch die Art der Nutzung. Wer die KTM häufig dynamisch fährt, wird eher Verschleißthemen erleben, während die Voge im Alltag meist entspannter genutzt wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R125S – Stärken
- Einfaches Handling für Stadt und Alltag
- Gut dosierbares Fahrgefühl ohne ständige Leistungsansprüche
- Alltagstaugliche Ergonomie für längere Strecken
- Attraktives Gesamtpaket für Einsteiger und Umsteiger
Voge R125S – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise
- Begrenzter „Kick“ im Vergleich zu großen Performance-Maschinen
- Sportlicher Anspruch eher moderat
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Deutlich mehr Dynamik durch starke Motorreserven
- Sportliches Fahrwerk mit hoher Stabilität
- Bremsen für hohe Ansprüche und dynamische Nutzung
- Fahrgefühl mit Charakter – ideal für Kurven und zügige Strecken
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen
- Sportliche Haltung kann im Alltag weniger komfortabel sein
- Mehr Leistungsbewusstsein im Stadtverkehr nötig
- Potentiell höhere Betriebskosten bei intensiver Nutzung
Welches Bike passt zu welchem Fahrprofil?
Die Voge R125S ist besonders passend für Fahrende, die ein Motorrad suchen, das sich schnell in den Alltag integriert. Wer neu einsteigt, gern entspannt fährt oder ein Bike möchte, das in der Stadt und auf der Feierabendrunde zuverlässig funktioniert, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Umsteiger, die von einem kleineren Motorrad kommen und „mehr“ wollen, ohne gleich in eine ganz andere Welt zu springen, ist die Voge eine sinnvolle Wahl.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Wahl, wenn Fahrdynamik und Motorcharakter im Mittelpunkt stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv nutzt und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten versteht, wird die KTM deutlich mehr genießen. Sie ist weniger die Maschine für „einfach nur fahren“, sondern eher für „fahren wollen“ – mit klarer Ansage.
Fazit:
Die Voge R125S gewinnt vor allem dort, wo Alltagstauglichkeit, einfache Handhabung und ein gutmütiges Fahrgefühl zählen. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, für entspannte Touren und für alle, die ein Naked Bike suchen, das ohne großen Aufwand funktioniert. Ihre Schwäche liegt weniger in der Basis, sondern im Vergleich: Wer sehr sportlich fährt und dauerhaft hohe Reserven erwartet, stößt früher an Grenzen.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl für alle, die maximale Dynamik wollen. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind auf Performance ausgelegt und liefern ein intensives, sportliches Fahrgefühl. Wer häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad auch entsprechend nutzt, bekommt hier ein echtes Highlight. Im Gegenzug kann die sportlichere Ausrichtung im Alltag weniger „entspannt“ wirken und die Betriebskosten können stärker ins Gewicht fallen.
Kurz gesagt: Voge R125S für unkompliziertes Fahren und Einstieg – KTM 1290 Super Duke R für Performance, Anspruch und Fahrspaß auf hohem Niveau.