| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R125S vs. Moto Guzzi V7 III – welcher Klassiker passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Voge R125S steht für einen modernen, zugänglichen Einstieg in die Welt der Roadster – während die Moto Guzzi V7 III mit ihrem klassischen Charakter, dem markanten Design und dem typischen Guzzi-Feeling eher nach Tradition und Fahrspaß auf zwei Rädern klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Bikes auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die Stärken im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Roadster-Ansatz vs. klassischer Guzzi-Charme
Die Voge R125S wirkt wie ein Bike, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling ausgelegt ist. Die Linien sind klar, das Gesamtbild modern und auf eine sportlich-leichte Optik getrimmt. Dadurch passt sie besonders gut zu Fahrten in der Stadt, zu kurzen Touren und zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell „griffbereit“ ist.
Die Moto Guzzi V7 III dagegen spielt ihre Stärken über den Charakter aus. Das Design ist deutlich klassischer, die Silhouette erinnert an die großen Traditionen der Marke. Wer auf ein Motorrad Wert legt, das nicht nur fährt, sondern auch optisch und vom Gefühl her „präsent“ ist, findet in der V7 III schnell einen passenden Begleiter. Das Bike wirkt wie gemacht für entspannte Touren, bei denen das Fahren im Vordergrund steht.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Zugkraft im Vergleich
Beim Thema Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die Voge R125S ist auf ein dynamisches, modernes Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigem Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten spielt sie ihre Stärken aus: Das Motorrad wirkt handlich, reagiert zügig und lässt sich meist intuitiv dosieren. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken pendelt, profitiert von dieser unkomplizierten Art.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen auf den typischen Guzzi-Vibe: mehr „Klang“ und mehr Charakter im Fahrgefühl. Der Motor vermittelt ein anderes Tempo-Gefühl – weniger hektisch, mehr gleichmäßig und mit einem gewissen Grummeln, das Lust auf längere Strecken macht. Gerade wenn das Ziel nicht nur „schnell ankommen“, sondern „entspannt fahren“ ist, kommt die V7 III besonders gut zur Geltung.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Voge R125S wirkt wie die bessere Wahl, wenn häufiges Anfahren, zügiges Durchschlängeln und ein leichtes Handling im Vordergrund stehen. Die Moto Guzzi V7 III punktet hingegen stärker, wenn gleichmäßiges Fahren, ein markanter Motorlauf und das klassische Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Drehfreude.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. souverän abgestimmt
Beim Fahrwerk geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Philosophie dahinter. Die Voge R125S ist so abgestimmt, dass sie sich im Alltag angenehm bewegt: Sie lässt sich kontrolliert einlenken, wirkt nicht überfordernd und unterstützt eine entspannte Sitzposition. Das macht sie besonders interessant für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig wirkt.
Die Moto Guzzi V7 III fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das auf Stabilität und souveränes Gleiten ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Das Bike vermittelt ein ruhigeres Fahrgefühl, besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht ständig „gegenlenken“ muss. Für Tourenfahrer ist das ein klarer Pluspunkt.
Stärken und Schwächen im Kurvenalltag
Die Voge R125S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es häufig Richtungswechsel gibt: Stadtverkehr, enge Straßen, kurze Kurvenfolgen. Ihre Schwäche liegt eher in Situationen, in denen man sehr sportlich am Limit fahren möchte – dort zeigt sich, dass sie stärker auf Alltag und Zugänglichkeit ausgelegt ist.
Die Moto Guzzi V7 III ist im Vergleich oft die Wahl für Kurven, bei denen man nicht nur schnell sein will, sondern auch „mit Gefühl“ fährt. Ihre Stärke ist das ruhige, gleichmäßige Vorankommen. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass das Bike durch seine klassische Auslegung und den Charakter nicht ganz so „agil“ wirkt wie ein moderneres, leicht orientiertes Roadster-Konzept.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied in der Art, wie die Motorräder Verzögerung vermitteln. Die Voge R125S wirkt so, dass sie sich gut dosieren lässt und ein sicheres Gefühl vermittelt – besonders im Stadtverkehr, wo häufiges Bremsen und kontrolliertes Anhalten gefragt sind. Das ist ein Vorteil für alle, die häufig im Stop-and-go unterwegs sind.
Die Moto Guzzi V7 III punktet ebenfalls mit einem bremsfreundlichen Setup, das zu ihrem Fahrstil passt. Das Motorrad unterstützt eher das ruhige, planbare Fahren. Wer sportlich „hart“ bremst, merkt allerdings, dass die V7 III stärker auf souveräne Alltags- und Tourenperformance ausgelegt ist als auf kompromisslose Sportlichkeit.
Komfort und Sitzgefühl: kurze Wege vs. längere Touren
Komfort ist bei beiden Bikes ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Voge R125S ist so gedacht, dass sie auch auf kürzeren Strecken angenehm bleibt und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Sitzposition wirkt dabei eher alltagstauglich, ohne den Fokus zu stark auf „Tourenkomfort“ zu legen.
Die Moto Guzzi V7 III ist im Vergleich stärker auf das abgestimmte Gesamtgefühl ausgelegt. Auf längeren Strecken spielt das Motorrad seine Stärken aus: Das Fahrwerk und die Art, wie der Motor das Tempo trägt, machen Touren oft entspannter. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, wird die V7 III deshalb häufig als „rund“ empfinden.
Für wen fühlt sich welches Bike bequemer an?
Die Voge R125S eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht zu viel fordert und sich leicht fahren lässt. Die Moto Guzzi V7 III ist oft die bessere Wahl, wenn Komfort nicht nur „kurz“ funktionieren soll, sondern über längere Zeit hinweg überzeugt.
Design und Alltagstauglichkeit: Stil als Teil des Fahrens
Design ist bei Motorrädern mehr als Optik – es beeinflusst, wie man das Bike wahrnimmt und wie man sich beim Fahren fühlt. Die Voge R125S setzt auf einen modernen Roadster-Look. Das wirkt frisch und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das nicht „zu alt“ wirkt und sich auch in aktuellen Trends wiederfindet.
Die Moto Guzzi V7 III dagegen ist ein Statement. Der klassische Stil, die markante Silhouette und der typische Charakter machen sie zu einem Motorrad, das man gern zeigt und das man gern fährt. Im Alltag bedeutet das: Man steigt nicht nur „auf“, sondern erlebt das Motorrad als Teil der eigenen Identität.
Wartung, Betrieb und Kosten: pragmatisch vs. markentypisch
Bei den laufenden Themen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie unterschiedlich die Bikes in die eigene Routine passen. Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist: einfache Handhabung, alltagstaugliche Auslegung und ein Konzept, das häufig auf „einfach fahren“ hinausläuft.
Die Moto Guzzi V7 III kann ebenfalls zuverlässig im Betrieb sein, aber sie bringt stärker den „Markencharakter“ mit. Das bedeutet in der Praxis: Wer sich mit dem Motorrad identifiziert und bewusst fährt, wird die V7 III oft als stimmig erleben. Wer dagegen vor allem maximale Pragmatik sucht, könnte die V7 III eher als „Genussmaschine“ wahrnehmen.
Fazit: Welche Wahl ist die beste?
Die Voge R125S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und mit einem Motorcharakter, der sich gut für Stadtfahrten und kurze bis mittlere Strecken eignet. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein modernes Roadster-Konzept suchen und Wert darauf legen, dass das Motorrad schnell „mitmacht“, ohne viel Eingewöhnung zu verlangen.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Fokus auf Fahrgefühl, klassischem Stil und entspannter Tourenperformance liegt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur von A nach B bringt, sondern dabei Charakter zeigt und auf längeren Strecken souverän wirkt, findet in der V7 III häufig die passendere Wahl.
Kurz gesagt: R125S für pragmatischen Roadster-Alltag und unkomplizierte Dynamik, V7 III für klassische Motorradkultur, markantes Fahrgefühl und Touren, die Spaß machen.