| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R125S vs. Yamaha Tracer 700: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf längeren Strecken nicht die Lust am Fahren verliert, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Voge R125S und der Yamaha Tracer 700. Beide Modelle stehen für einen ähnlichen Anspruch – komfortabel unterwegs sein, ohne sich ständig Gedanken über die nächste Pause machen zu müssen. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, was man von ihnen erwartet.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt: Wie wirkt sich die Motorisierung auf das Fahrgefühl aus? Welche Rolle spielen Ergonomie, Windschutz und Fahrwerk? Und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?
Grundidee und Motorrad-Charakter: kompakt vs. tourentauglich
Die Voge R125S ist als eher kompakter, leicht zu handhabender Einstieg in die Welt der sportlich orientierten Motorräder gedacht. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken anfühlt: unkompliziert, gut kontrollierbar und mit einem Fahrstil, der nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Die Yamaha Tracer 700 verfolgt dagegen klar den Ansatz, auch längere Strecken angenehm zu machen. Sie wirkt insgesamt erwachsener im Auftritt: Der Fokus liegt auf flüssigem Vorankommen, stabiler Fahrweise und einem Setup, das Tourenfahrten deutlich leichter macht. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, merkt schnell, dass die Tracer 700 nicht nur „mitkommt“, sondern das Tempo und die Fahrruhe aktiv unterstützt.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Voge R125S und der Yamaha Tracer 700 zeigt sich vor allem eines: Die Motorcharakteristik bestimmt, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag bewegt. Während die R125S eher auf kontrollierbares, gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist, zielt die Tracer 700 auf mehr Reserven und ein souveränes Beschleunigen auch bei höheren Geschwindigkeiten.
Im direkten Vergleich der aufgelisteten Leistungsdaten wird deutlich, dass die Tracer 700 in der Praxis häufig den Vorteil hat, weniger „arbeiten“ zu müssen. Das bedeutet: Überholmanöver und zügiges Einfädeln fühlen sich in der Regel spontaner an. Die R125S kann das zwar ebenfalls, bleibt aber stärker an den passenden Drehzahlbereichen gebunden. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad eher als agiles Alltagsgerät nutzt, kommt damit sehr gut zurecht.
Stärken der Voge R125S im Antrieb
- Gute Dosierbarkeit im Stadt- und Landstraßenbetrieb
- Entspanntes Fahrgefühl bei moderatem Tempo
- Typisch „leichtes“ Handling, das das Fahren unkompliziert macht
Stärken der Yamaha Tracer 700 im Antrieb
- Mehr Reserven für zügiges Vorankommen
- Spürbar souveräner bei höheren Geschwindigkeiten
- Beschleunigung wirkt im Vergleich oft weniger „abhängig“ von der exakten Drehzahl
Ergonomie und Sitzposition: bequem oder sportlich-nüchtern?
Ein Motorradvergleich ist nur dann sinnvoll, wenn klar wird, wie sich die Sitzposition über längere Zeit anfühlt. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Ausrichtung. Die Voge R125S wirkt insgesamt eher kompakt und alltagstauglich: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man schnell in eine kontrollierte Haltung findet. Das hilft besonders im dichten Verkehr und bei häufigen Richtungswechseln.
Die Yamaha Tracer 700 setzt stärker auf eine tourentaugliche Haltung. Das bedeutet nicht, dass sie „schwer“ oder träge wirkt – im Gegenteil: Sie bleibt handlich. Aber die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder zügigen Landstraßen zeigt sich, dass die Tracer 700 für längere Fahrten gebaut ist.
Wo die Voge R125S punktet
- Einfacher Einstieg durch kompakte Proportionen
- Gute Kontrolle bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten
- Praktisch für Pendelstrecken und kurze Touren
Wo die Yamaha Tracer 700 punktet
- Mehr Komfort bei längeren Fahrten
- Entspanntere Haltung für Touren
- Besserer Eindruck von „Fahrruhe“ im Vergleich
Windschutz und Alltag: wie viel Komfort kommt von der Verkleidung?
Gerade bei sportlich-touristischen Motorrädern ist Windschutz ein entscheidender Faktor. Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungs- und Setup-Details wird klar: Die Yamaha Tracer 700 ist hier stärker auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die Verkleidungswirkung tragen dazu bei, dass sich Fahrten bei höheren Geschwindigkeiten weniger anstrengend anfühlen.
Die Voge R125S ist dagegen eher auf das Wesentliche reduziert. Das ist nicht automatisch negativ – im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist das sogar oft ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch leichter „direkt“ wirkt. Wer aber regelmäßig längere Autobahn- oder Landstraßenetappen fährt, profitiert von dem tourenorientierten Ansatz der Tracer 700.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich häufig der Unterschied zwischen „viel Spaß auf kurzen Strecken“ und „souverän auf langen Strecken“. Die Voge R125S vermittelt ein agiles Gefühl: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, und das Motorrad wirkt insgesamt leicht zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, enge Kurven und wechselnde Streckenprofile anstehen.
Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. Im Vergleich der Fahrwerks- und Geometriedaten sowie der typischen Abstimmung wird deutlich, dass die Tracer 700 bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken ruhiger wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur Kurven „abfährt“, sondern auch Strecken zügig durchziehen möchte.
Voge R125S: Stärken und Schwächen im Fahrwerk
- Stärken: agiles Handling, leichtes Gefühl in der Bewegung
- Schwäche im Vergleich: weniger Fokus auf maximale Stabilität bei sehr hohen Tempi
Yamaha Tracer 700: Stärken und Schwächen im Fahrwerk
- Stärken: stabiler Eindruck, komfortorientierte Abstimmung für Touren
- Schwäche im Vergleich: wirkt im engen Stadtverkehr manchmal weniger „spielerisch“ als die R125S
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag nicht nur ein Sicherheitsfaktor, sondern auch ein Komfortthema. Im Vergleich der aufgelisteten Bremsdetails zeigt sich: Die Yamaha Tracer 700 wirkt insgesamt auf souveränes Verzögern ausgelegt, was besonders bei höheren Geschwindigkeiten und häufigen Tempowechseln hilft. Die Voge R125S bietet ebenfalls eine solide Basis, ist aber stärker auf den typischen Einsatzbereich abgestimmt – also eher auf moderates Tempo und kürzere Distanzen.
Wichtig ist dabei weniger, wer „besser“ ist, sondern wer besser zur eigenen Fahrweise passt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert von gut dosierbaren Bremsen und einem leichtgängigen Handling. Wer häufiger auf Landstraße und Autobahn fährt, schätzt die zusätzliche Reserven-Logik der Tracer 700.
Ausstattung und Praxis: was im Alltag wirklich zählt
Im Motorradvergleich entscheidet die Praxis: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag nutzen, wie schnell ist es startklar, und wie sinnvoll ist die Ausstattung für die eigenen Routinen? Die Yamaha Tracer 700 wirkt in der Gesamtausrichtung stärker „tourenorientiert“. Dazu passen Details, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen – etwa durch den Gesamteindruck von Windschutz, Fahrkomfort und einer stimmigen Ergonomie.
Die Voge R125S ist dagegen eher ein Motorrad, das man als unkompliziertes Alltagsgerät versteht. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn das Budget, die Handhabung und die einfache Bedienbarkeit im Vordergrund stehen. Wer nicht ständig große Strecken plant, sondern eher Pendeln, Feierabendrunde und gelegentliche Ausflüge fährt, findet in der R125S eine passende Basis.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichskandidat?
Der Vergleich zwischen Voge R125S und Yamaha Tracer 700 lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise.
Voge R125S: ideal für
- Einsteiger und Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen
- Stadtverkehr, Pendeln und kurze bis mittlere Touren
- Fahrer, die eher kontrolliert und vorausschauend unterwegs sind
Yamaha Tracer 700: ideal für
- Tourenfahrer, die längere Strecken regelmäßig fahren
- Menschen, die mehr Reserven beim Beschleunigen und Überholen möchten
- Wer Wert auf Fahrkomfort, Windschutzwirkung und Fahrruhe legt
Fazit:
Die Voge R125S ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn der Fokus auf unkompliziertem Handling, kontrollierbarem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das sich im Alltag leicht bewegen lässt. Sie passt besonders gut zu Pendelstrecken, Stadtfahrten und kürzeren Touren, bei denen Agilität und einfache Bedienbarkeit wichtiger sind als maximale Reserven bei hohen Geschwindigkeiten.
Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus: Die tourenorientierte Ausrichtung zeigt sich im Gesamteindruck aus Ergonomie, Fahrkomfort und der souveränen Wirkung der Motorleistung im Vergleich. Wer regelmäßig weiter fährt, profitiert von mehr Stabilität, einem stärkeren Komfortgefühl durch Windschutz und einem Antrieb, der auch bei Tempowechseln gelassen bleibt.
Kurz gesagt: R125S für den entspannten Alltag und kurze Ausflüge, Tracer 700 für Touren, mehr Fahrruhe und souveränes Vorankommen.