| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Yamaha MT-03 vs. BMW R 1250 RT: Motorradvergleich mit Fokus auf Fahrgefühl, Komfort und Touring
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-03 und die BMW R 1250 RT, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-03 steht für ein agiles, leicht zu beherrschendes Motorrad, das vor allem im Alltag und auf kürzeren Strecken Spaß macht. Die BMW R 1250 RT dagegen ist klar auf Touren ausgelegt: Komfort, Windschutz und eine Ausstattung, die lange Fahrten deutlich entspannter machen kann. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem, wofür das Motorrad genutzt werden soll.
Grundcharakter: Street-Bike vs. Tourer
Yamaha MT-03: direkt, leicht und unkompliziert
Die Yamaha MT-03 ist vom Charakter her ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Das Konzept wirkt aufgeräumt: ein Setup, das sich im Stadtverkehr gut bewegen lässt und auf Landstraßen flott mitgeht. Gerade wenn das Motorrad häufig für kurze Wege genutzt wird oder wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht, spielt die MT-03 ihre Stärken aus.
BMW R 1250 RT: komfortorientiert und auf Langstrecke optimiert
Die BMW R 1250 RT ist dagegen ein klassischer Tourer. Hier steht nicht das „schnelle Um-die-Ecke“-Gefühl im Vordergrund, sondern das entspannte Zurücklegen von Kilometern. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, Windschutz und einer Ausstattung, die das Motorrad für längere Strecken besonders attraktiv macht. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, wird den RT-Ansatz schnell zu schätzen wissen.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. Souveränität
Handling und Wendigkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-03 wirkt deutlich „handlicher“. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im dichten Verkehr gefahren wird oder wenn enge Passagen und wechselnde Geschwindigkeiten den Alltag bestimmen. Die Maschine lässt sich spürbar leichter in die gewünschte Linie bringen und vermittelt ein unkompliziertes Gefühl.
Die BMW R 1250 RT ist ebenfalls gutmütig, aber sie spielt in einer anderen Liga. Durch den Tourer-Charakter fühlt sich das Motorrad eher wie ein „gleitender“ Reisebegleiter an. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr engen Manövern kann die RT weniger „spielerisch“ wirken als die MT-03. Dafür punktet sie mit Stabilität und Ruhe bei höheren Reisegeschwindigkeiten.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Die Yamaha MT-03 steht für ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur als Transportmittel dient, sondern wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „nah am Fahrer“, was das Gefühl von Kontrolle stärkt.
Die BMW R 1250 RT zielt auf souveräne Durchzugskraft und gleichmäßiges Gleiten ab. Der Motorcharakter ist stärker auf entspannte Fahrten ausgelegt: weniger „sportliches Hochdrehen“, mehr „entspanntes Vorankommen“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn lange Strecken gefahren werden und häufig gleichmäßige Geschwindigkeiten anliegen.
Komfort und Ergonomie: Kurzstrecke vs. Langstrecke
Sitzposition und Körperhaltung
Die Yamaha MT-03 bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und aktive Fahrweise ausgelegt ist. Das unterstützt ein wendiges Handling und macht das Motorrad besonders geeignet, wenn nicht stundenlang „auf Strecke“ gefahren wird. Wer häufig stop-and-go fährt oder öfter mal abbiegt, profitiert von der unkomplizierten Ergonomie.
Die BMW R 1250 RT ist hingegen auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt tourentauglich, und das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Gerade bei längeren Fahrten kann das einen großen Unterschied machen.
Windschutz und Wettertauglichkeit
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Die BMW R 1250 RT ist klar im Vorteil, wenn es um Windschutz und das Reduzieren von Fahrermüdigkeit geht. Der Tourer-Ansatz sorgt dafür, dass der Fahrtwind weniger stark „arbeitet“ – besonders bei Autobahnfahrten.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen eher ein Motorrad für „offenes“ Fahren. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber wer häufig bei Wind und Wetter unterwegs ist oder lange Autobahnabschnitte fährt, wird den Komfortvorteil der RT spürbar merken.
Bremsen und Fahrwerk: Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha MT-03 wirkt so abgestimmt, dass sie sich gut dosieren lässt. Das ist besonders im Stadtverkehr hilfreich, wenn häufiges Anbremsen und Anfahren zum Alltag gehören. Die Bremsleistung unterstützt ein sicheres Gefühl bei moderaten bis mittleren Geschwindigkeiten.
Die BMW R 1250 RT ist auf höhere Reisegeschwindigkeiten und längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: Bremsen und Fahrwerksabstimmung zielen stärker auf Stabilität und gleichmäßige Kontrolle ab. Wer viel tourt, profitiert davon, dass das Motorrad auch bei längerer Belastung berechenbar bleibt.
Fahrwerkseindruck
Die Yamaha MT-03 vermittelt eher den Eindruck eines agilen Setups, das auf Dynamik und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad lebendig an und unterstützt eine aktive Fahrweise.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen stärker auf Komfort und Laufruhe getrimmt. Unebenheiten und längere Strecken werden tendenziell „weicher“ verarbeitet, was die RT besonders für entspannte Touren interessant macht.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Touring-Fokus bei der BMW
Die BMW R 1250 RT bringt einen klaren Touring-Ansatz mit. Dazu gehört nicht nur der Windschutz, sondern auch die generelle Ausrichtung auf längere Fahrten. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder häufig längere Etappen fährt, wird die RT als „komplettes Paket“ wahrnehmen.
Reduktion und Fahrspaß bei der Yamaha
Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen bewusst unkompliziert. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht ständig „verwaltet“ werden soll, sondern wenn das Fahren im Vordergrund steht. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell zugänglich ist, spielt die MT-03 ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03 – Stärken
- Agiles Handling für Stadtverkehr und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das das Motorrad leicht „begreifbar“ macht
- Alltagstauglichkeit durch eine unkomplizierte, aktive Auslegung
Yamaha MT-03 – Schwächen
- Touring-Komfort ist nicht der Fokus – bei langen Autobahnfahrten kann das spürbar werden
- Wetter- und Windschutz ist weniger stark ausgeprägt als beim Tourer
BMW R 1250 RT – Stärken
- Komfort und Windschutz für entspannte Langstrecken
- Souveränität bei Reisegeschwindigkeiten
- Touring-Ausrichtung, die das Motorrad für längere Einsätze besonders passend macht
BMW R 1250 RT – Schwächen
- Weniger „spielerisch“ im engen Stadtverkehr im Vergleich zur MT-03
- Tourer-Charakter kann für kurze, spontane Fahrten weniger „leicht“ wirken
Welche Kaufentscheidung passt? Einordnung nach Fahrprofil
Der Vergleich wird besonders klar, wenn das eigene Fahrprofil betrachtet wird. Die Yamaha MT-03 ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, kurze bis mittlere Strecken und eine aktive Fahrweise genutzt wird. Wer Spaß daran hat, das Motorrad zu bewegen, häufig in der Stadt unterwegs ist oder sich ein leicht zugängliches Setup wünscht, wird mit der MT-03 sehr wahrscheinlich glücklich.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen die passendere Option, wenn regelmäßig lange Strecken anstehen. Wer häufig auf Autobahn fährt, Wert auf Windschutz legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, bekommt bei der RT genau diese Ausrichtung. Die Maschine wirkt dann wie gemacht, um Kilometer entspannt zu sammeln.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu bewegen, direkt im Fahrgefühl und ideal für kurze bis mittlere Strecken. Sie punktet dort, wo häufiges Rangieren, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte den Ton angeben. Wer dagegen vor allem lange Touren plant, regelmäßig größere Distanzen fährt und dabei Komfort sowie Windschutz in den Vordergrund stellt, wird mit der BMW R 1250 RT deutlich besser bedient. Die RT wirkt auf Reisegeschwindigkeiten souverän, verarbeitet Unebenheiten komfortabel und unterstützt entspannte Fahrten. Kurz gesagt: MT-03 für Fahrspaß im Alltag, R 1250 RT für entspannte Langstrecken.