| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Yamaha MT-03 vs Harley-Davidson Nightster: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Stil
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-03 steht für modernes, agiles Fahren mit direktem Zugriff auf Gas und Lenkung. Die Harley-Davidson Nightster wirkt dagegen wie ein Statement: markanter Look, ein deutlich anderes Fahrgefühl und eine Ausrichtung, die stark auf Charakter und Präsenz setzt. Genau darum lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede – damit die Entscheidung am Ende nicht nur nach Optik, sondern nach dem passenden Einsatzgebiet fällt.
Grundcharakter: Agil und urban vs. markant und cruiser-orientiert
Yamaha MT-03: Naked-Bike-DNA für schnelle Reaktionen
Die Yamaha MT-03 ist als Naked Bike darauf ausgelegt, sich leicht und unkompliziert zu bewegen. Das spürt man besonders im Stadtverkehr: kurze Wege, häufiges Anfahren, enge Situationen – hier spielt die MT-03 ihre Stärken aus. Die Maschine wirkt insgesamt „spritzig“ und lässt sich intuitiv bewegen. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht groß anfühlt, sondern einfach mitmacht, ist mit der MT-03 häufig gut unterwegs.
Harley-Davidson Nightster: Cruiser-Feeling mit eigener Handschrift
Die Harley-Davidson Nightster bringt dagegen ein deutlich anderes Lebensgefühl mit. Das Motorrad ist weniger auf hektische Reaktionen ausgelegt, sondern auf ein ruhigeres, kraftbetontes Fahren. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Last reagiert, fördern ein entspanntes Tempo. Dabei bleibt die Nightster nicht „träge“ – sie hat ihre eigene Dynamik, die sich eher über Drehmoment und Charakter als über maximale Agilität definiert.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha MT-03 wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn häufig beschleunigt, verzögert und wieder angefahren wird. Das Ansprechverhalten und die Art der Kraftentfaltung passen gut zu kurzen Intervallen – etwa beim Wechsel zwischen Ampeln oder beim zügigen Einfädeln in den Verkehr.
Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Motorrad im „richtigen“ Bereich gehalten wird und die Kraft nicht nur aus dem Drehzahlfenster kommt, sondern spürbar aus dem Antrieb heraus. Das Fahrgefühl ist oft weniger „sportlich-reaktiv“, sondern mehr „kraftvoll und präsent“. Dadurch kann sich die Nightster auf Landstraßen und bei längeren Strecken sehr stimmig anfühlen.
Fahrwerk und Handling: Direktheit vs. souveräne Ruhe
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die MT-03 ist auf ein leichtes, kontrolliertes Einlenken ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig die Richtung gewechselt wird oder wenn Kurven nicht als „großes Event“, sondern als Teil des Alltags betrachtet werden. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.
Die Nightster wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten in den Vordergrund stellt. Das kann ein Vorteil sein, wenn längere Strecken anstehen oder wenn das Tempo nicht ständig maximal ausgereizt wird. Gleichzeitig kann das Handling je nach Fahrstil weniger „nervös“ wirken – was für viele Fahrer genau richtig ist, für andere aber weniger sportlich.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort im Stadtverkehr vs. Cruiser-typische Haltung
Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Punkte, weil sie das Fahrgefühl über die gesamte Strecke prägt. Die Yamaha MT-03 bietet eine Haltung, die oft als alltagstauglich wahrgenommen wird: aufrecht genug, um im Verkehr gut zu bleiben, aber sportlich genug, um das Motorrad aktiv zu bewegen. Dadurch eignet sich die MT-03 besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich sowohl für kurze Fahrten als auch für längere Ausflüge gut anfühlt.
Die Harley-Davidson Nightster setzt stärker auf Cruiser-typische Ergonomie. Das kann bedeuten, dass die Beine und der Oberkörper anders zueinander stehen und sich das Motorrad dadurch „entspannter“ anfühlt. Für viele ist das ein Plus, weil die Haltung weniger anstrengend wirkt. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass diese Art der Sitzposition nicht jedem passt – vor allem dann, wenn sehr dynamisches Fahren oder häufiges Rangieren im Vordergrund steht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Stadt
Beide Motorräder müssen im Alltag vor allem eines: zuverlässig bremsen und ein sicheres Gefühl vermitteln. Im Vergleich zeigt sich, dass die Yamaha MT-03 durch ihre kompakte Auslegung und das agile Handling oft schnell „greifbar“ wirkt. Das hilft beim häufigen Bremsen und Anfahren, weil das Motorrad insgesamt leicht zu kontrollieren bleibt.
Die Harley-Davidson Nightster punktet dagegen häufig mit dem Eindruck von Stabilität. Wenn das Motorrad einmal auf Kurs ist, wirkt es oft souverän. Das kann besonders auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo angenehm sein. In der Stadt kann das Handling trotzdem funktionieren, aber das Fahrgefühl ist eben stärker vom Cruiser-Charakter geprägt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Sichtbarkeit
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrt, sondern auch das Drumherum. Die Yamaha MT-03 wirkt durch ihre kompakte, unkomplizierte Art oft besonders praktisch: leichteres Handling im Stand, ein direkteres Gefühl beim Rangieren und insgesamt ein Motorrad, das sich „schnell“ in den Alltag integrieren lässt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, findet hier häufig den passenden Charakter.
Die Harley-Davidson Nightster ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie ist weniger „unauffällig“ und bringt mehr Präsenz mit. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad auch optisch Teil des Lebensgefühls sein soll. Beim Rangieren und im dichten Verkehr kann das cruiser-orientierte Setup jedoch stärker ins Gewicht fallen – je nach Erfahrung und persönlichem Komfort.
Design und Stil: Naked-Modernität vs. Harley-typische Identität
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst die Kaufentscheidung oft stärker als gedacht. Die Yamaha MT-03 wirkt modern, klar und auf „funktionale“ Ästhetik getrimmt. Das passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch so anfühlt: leicht, direkt, unkompliziert.
Die Harley-Davidson Nightster steht für Identität. Der Look ist markant, die Ausstrahlung unverwechselbar. Wer Wert auf Charakter legt und das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Teil der eigenen Haltung, findet hier oft genau das richtige Maß an Wiedererkennung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl beim Beschleunigen und Manövrieren
- Alltagstaugliche Ergonomie für unterschiedliche Streckenlängen
- Modernes Naked-Konzept, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt
Yamaha MT-03 – Schwächen
- Wer stark auf cruiser-typische Kraftentfaltung und Präsenz setzt, könnte den Charakter weniger „emotional“ finden
- Für sehr lange, entspannte Touren kann die Ausrichtung je nach Vorlieben weniger „laid-back“ wirken als bei Cruiser-Konzepten
Harley-Davidson Nightster – Stärken
- Starker Charakter und markante Ausstrahlung
- Ruhigeres, kraftbetontes Fahrgefühl für gleichmäßiges Fahren
- Stabiler Gesamteindruck auf längeren Strecken
- Cruiser-Ergonomie kann für viele Fahrer sehr angenehm sein
Harley-Davidson Nightster – Schwächen
- Im dichten Stadtverkehr kann das Handlinggefühl stärker vom Cruiser-Setup geprägt sein
- Wer maximale Agilität und „sportliche“ Reaktion sucht, könnte den Fokus weniger passend finden
Kaufberatung: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Yamaha MT-03 und Harley-Davidson Nightster hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren werden möchte. Die MT-03 ist besonders attraktiv, wenn der Alltag aus vielen kurzen Strecken besteht, wenn häufiges Beschleunigen und Bremsen vorkommt und wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll. Das Naked-Konzept unterstützt genau diese Art von Nutzung.
Die Nightster ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Fahrten genutzt wird, bei denen Charakter, Präsenz und ein ruhigeres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist, Kurven und Landstraßen als „Genussstrecke“ betrachtet und dabei nicht nur Funktion, sondern auch Identität sucht, wird mit der Nightster häufig glücklicher.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die stimmige Wahl für alle, die ein agiles, modernes Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu bewegen, direkt im Ansprechverhalten und angenehm in der Ergonomie für unterschiedliche Strecken. Besonders in der Stadt und auf kurvigen Wegen spielt die MT-03 ihre Stärken aus und wirkt dabei unkompliziert.
Die Harley-Davidson Nightster passt besser zu Fahrern, die mehr als nur Fahrleistung erwarten: markante Optik, cruiser-typisches Fahrgefühl und ein souveräner Gesamteindruck. Wer längere Strecken entspannt angehen möchte und das Motorrad als Teil des eigenen Stils sieht, findet in der Nightster häufig die passendere Wahl.
Kurz gesagt: MT-03 für Agilität und Alltagskomfort, Nightster für Charakter, Präsenz und entspanntes Fahren.