UVP 6.749 €
Baujahr von 2006 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Was kann das "Dark Side of Japan" Naked-Bike mit 42 PS?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht und wendig
  • leicht zu bedienen
  • auch für kleinere Piloten geeignet
  • quirliger Reihentwin
Kontra:
  • einfache Ausstattung
  • untenrum etwas mau
  • Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.035mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment30 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite367km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrücken
Federung vorneUSD 37mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17M/C (54H) Tubeless
Reifen hinten140/70-17M/C (66H) Tubeless
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.
 
Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.249€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.000€
  • Baujahre: 2016-2022
  • Farben: schwarz, blau, cyan

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Yamaha MT-03 vs. Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl

Wer zwischen der Yamaha MT-03 und der Kawasaki W 800 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur zwischen zwei Motorrädern, sondern zwischen zwei sehr unterschiedlichen Konzepten. Die Yamaha MT-03 steht für ein modernes, agiles Naked-Bike-Feeling: kompakt, direkt und darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen. Die Kawasaki W 800 dagegen wirkt wie aus einer anderen Zeit: klassischer Cruiser-Charakter, entspannteres Tempo und ein Fahrgefühl, das mehr nach „Genießen“ als nach „Tempo machen“ klingt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – mit Blick auf Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Sitzposition und Komfort sowie auf die Frage, welches Motorrad besser zu bestimmten Fahrstilen passt.

Grundidee im Vergleich: Naked-Agilität vs. Retro-Cruiser

Die Yamaha MT-03 ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Das Motorrad wirkt wendig und unkompliziert, besonders dort, wo es im Stadtverkehr eng wird oder wenn die Strecke eher aus kurzen Abschnitten besteht. Die Kawasaki W 800 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie setzt auf eine klassische Optik, eine entspanntere Haltung und ein ruhigeres Gesamtbild. Das bedeutet nicht, dass sie „langsam“ ist – aber sie lädt stärker dazu ein, gleichmäßig zu fahren und den Weg zu genießen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede spürbar im Fahrgefühl. Die Yamaha MT-03 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um spontane Beschleunigung und ein dynamisches Ansprechverhalten geht. Das Motorrad wirkt „bereit“, sobald Gas gegeben wird. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken, in denen häufig gewechselt und beschleunigt wird, fühlt sich die MT-03 dadurch sehr stimmig an.

Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf einen eher gleichmäßigen, kultivierten Rhythmus. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Sprint“, sondern mehr wie ein „Zug“. Das ist besonders angenehm, wenn die Fahrt nicht aus dauernden Beschleunigungsphasen besteht, sondern aus flüssigem Fahren. Wer gerne mit einem konstanten Tempo unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „hochdrehen“ möchte, wird die W 800 oft als entspannter empfinden.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

  • MT-03 Stärke: direktes Ansprechverhalten und dynamische Reaktion – ideal für häufiges Beschleunigen und sportlichere Fahrweise.
  • MT-03 Schwäche: wer vor allem auf ruhiges Dahingleiten setzt, könnte den Charakter als „zu aktiv“ empfinden.
  • W 800 Stärke: gleichmäßiger Fahrstil, angenehmer Zug und ein entspannteres Gesamtgefühl.
  • W 800 Schwäche: wer maximale Dynamik aus kurzen Gasstößen erwartet, wird die MT-03 als „spritziger“ wahrnehmen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung beider Motorräder. Die Yamaha MT-03 wirkt leichter zu bewegen und unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht „lang und gerade“ ist, sondern aus Kurven, Kreisverkehren und wechselnden Situationen besteht. Auch das Gefühl beim Rangieren und langsamen Fahren spielt in der Praxis eine Rolle: Die MT-03 wirkt insgesamt unkomplizierter im Alltag.

Die Kawasaki W 800 fährt sich dagegen eher „erwachsen“ und gelassen. Das Motorrad vermittelt Stabilität und Ruhe, was auf längeren Strecken angenehm ist. In engen Passagen kann das Handling zwar ebenfalls funktionieren, aber das Gesamtgefühl ist stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Wer gerne entspannt fährt, wird das als Vorteil sehen; wer ständig „arbeitet“ und sehr sportlich umsetzt, könnte die W 800 weniger agil empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die MT-03 passt gut zu Situationen, in denen häufig verzögert und wieder beschleunigt wird. Die W 800 wirkt im Brems- und Stabilitätsgefühl oft harmonisch für einen gleichmäßigen Fahrstil – besonders dann, wenn die Fahrt nicht aus dauernden Lastwechseln besteht.

Sitzposition und Komfort: Wie unterschiedlich man unterwegs ist

Die Sitzposition ist bei der Entscheidung oft entscheidender als man denkt. Die Yamaha MT-03 bietet eine Haltung, die eher auf Kontrolle und aktives Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt ein dynamisches Handling und macht das Motorrad besonders interessant für Fahrten, bei denen man öfter die Position anpasst oder bewusst „mit dem Bike arbeitet“.

Die Kawasaki W 800 setzt auf eine klassische Cruiser-Optik und damit meist auch auf eine entspanntere Haltung. Das kann auf längeren Touren ein echter Pluspunkt sein, weil der Körper nicht so stark in eine „aktive“ Fahrposition gedrückt wird. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich und „auf Kante“ fährt, könnte die MT-03 als passender empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Stop-and-Go und Pendeln

Im Alltag spielt die Kombination aus Sitzposition, Übersicht und Handling die Hauptrolle. Die MT-03 wirkt besonders geeignet für Pendler und alle, die häufig im Stadtverkehr unterwegs sind. Die W 800 kann das ebenfalls, aber sie macht mehr Spaß, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Strecken besteht, sondern wenn man den Charakter des Motorrads auch bewusst ausfahren möchte.

Optik und „Bikesprache“: Warum das Design die Wahl beeinflusst

Die Yamaha MT-03 steht für ein modernes, kantiges Naked-Design. Das Motorrad wirkt „gegenwärtig“ und passt gut zu Fahrern, die ein klar funktionales, leichtes und dynamisches Bild suchen. Die Kawasaki W 800 dagegen ist ein Statement im Retro-Stil: Rundungen, klassische Linien und ein Look, der sofort nach Stil und Tradition wirkt.

In der Praxis bedeutet das: Wer sich beim Aufsteigen vor allem auf ein sportlich-urbanes Gefühl freut, landet eher bei der MT-03. Wer sich hingegen auf eine entspannte, klassische Tour-Atmosphäre freut, wird die W 800 bevorzugen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha MT-03: Wo sie besonders punktet

  • Dynamik im Alltag: Das Motorrad fühlt sich schnell an und unterstützt zügige Fahrmanöver.
  • Agiles Handling: Richtungswechsel und kurvige Abschnitte lassen sich oft leichter umsetzen.
  • Alltagsfokus: Besonders praktisch für Pendeln, kurze Strecken und Stadtverkehr.

Typische Schwäche: Wer vor allem Ruhe und gleichmäßiges Cruisen sucht, könnte den Charakter als weniger „entspannt“ wahrnehmen.

Kawasaki W 800: Wo sie besonders punktet

  • Retro-Charakter: Das Motorrad macht optisch und vom Fahrgefühl her deutlich mehr „Touren-Lust“.
  • Entspanntes Fahren: Der Antrieb und die Gesamtabstimmung wirken auf gleichmäßige Fahrten ausgelegt.
  • Komfortgefühl: Die Sitzhaltung passt oft gut zu längeren Fahrten ohne ständiges „Nacharbeiten“.

Typische Schwäche: Wer maximale Spritzigkeit aus kurzen Gasstößen erwartet oder sehr sportlich unterwegs sein möchte, wird die MT-03 oft als passender empfinden.

Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?

Die Yamaha MT-03 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu handeln ist und sich dynamisch anfühlt. Sie passt gut zu Menschen, die gerne zügig fahren, Kurven aktiv nutzen und ein Naked-Bike-Feeling mögen, das modern und unkompliziert wirkt.

Die Kawasaki W 800 ist dagegen eine starke Wahl für alle, die den klassischen Look lieben und ein Motorrad möchten, das sich eher wie ein „Genussgerät“ anfühlt. Wer Touren mag, gerne gleichmäßig unterwegs ist und die Fahrt mehr als Erlebnis betrachtet, wird mit der W 800 oft glücklicher.

Fazit:

Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, schnell und agil durch den Alltag zu kommen: Stadtverkehr, kurze Strecken und kurvige Abschnitte profitieren von ihrem dynamischen Ansprechverhalten und dem handlichen Handling. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf Bewegung macht und sportlichere Fahrweisen unterstützt.

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus auf Stil, entspannterem Cruisen und harmonischem Fahrgefühl liegt. Wer längere Strecken mag, eine klassische Optik sucht und lieber gleichmäßig fährt, wird die W 800 als stimmiger empfinden. Kurz gesagt: MT-03 für Agilität und Dynamik, W 800 für Retro-Charakter und entspanntes Touren-Feeling.

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