| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha MT-03 vs KTM 390 Adventure: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Touren
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier nach „Allround“ klingen, entscheidet am Ende meist das Fahrgefühl: Wie leicht lässt sich das Bike bewegen, wie gut passt es zum eigenen Tempo und wie souverän wirkt es auf unterschiedlichen Strecken? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Yamaha MT-03 und der KTM 390 Adventure. Beide richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad für Straße und Alltag suchen – aber mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Adventure-Intent
Die Yamaha MT-03 steht für den typischen Naked-Bike-Ansatz: kompakt, direkt und auf Fahrspaß ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für die Stadt, für kurze Strecken und für das Gefühl, schnell „im Flow“ zu sein. Die KTM 390 Adventure dagegen kommt mit dem Anspruch, auch außerhalb der klassischen Asphalt-Routine Spaß zu machen. Sie ist optisch und konzeptionell näher an einem „kleinen Abenteuer“ – mit einer Sitzposition, die mehr Kontrolle und Gelassenheit vermitteln soll, wenn die Strecke nicht ganz glatt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der Yamaha MT-03 und der KTM 390 Adventure zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Motor-Charaktere genutzt werden wollen. Die MT-03 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig beschleunigt, schaltet und das Motorrad „mitnimmt“. Das macht sie attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt, Ampeln als Startpunkt sieht und auf Landstraße gern zügig unterwegs ist.
Die KTM 390 Adventure wirkt dagegen oft wie das Bike, das man auch dann noch entspannt bewegt, wenn die Strecke unruhiger wird. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass er nicht nur im Stadtverkehr funktioniert, sondern auch bei längeren Fahrten oder wechselndem Untergrund eine ruhige Basis liefert. Im direkten Vergleich wird klar: Die MT-03 belohnt eher das aktive Fahren, während die KTM eher das „Durchziehen“ und die gelassene Kontrolle in den Vordergrund stellt.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig in der Stadt, stabil auf Tour
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha MT-03 ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Sie lässt sich im Alltag leicht positionieren, wirkt handlich und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Gerade in engen Straßen, beim Parken oder beim zügigen Vorankommen im Stadtverkehr ist das ein echter Vorteil.
Die KTM 390 Adventure bringt dagegen mehr „Adventure-DNA“ mit. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, dass das Motorrad auch bei schlechterem Belag nicht sofort nervös wird. Dadurch fühlt sich die KTM auf längeren Strecken oft stabiler an, während die MT-03 auf glatter Straße besonders lebendig wirkt. Im Vergleich wird deutlich: Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und maximale Beweglichkeit möchte, findet in der MT-03 einen sehr passenden Charakter. Wer dagegen öfter Landstraße, Schotter-Abschnitte oder unvorhersehbare Strecken einplant, profitiert von der KTM-typischen Ruhe.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anhalten und in Kurven
Beide Motorräder sind für den Alltag gebaut, aber sie vermitteln unterschiedlich viel „Sicherheitsgefühl“. Die Yamaha MT-03 wirkt in der Regel sehr direkt: Bremsen sprechen spürbar an, und das Motorrad bleibt dabei kontrollierbar. Das ist besonders praktisch, wenn man im Stadtverkehr häufig und zügig verzögert.
Die KTM 390 Adventure spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen man nicht nur auf glatten Asphalt angewiesen ist. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Bremsgefühl sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die MT-03 wirkt „sportlich-direkt“, die KTM eher „robust-kontrolliert“.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „kurz mal fahren“ und „auch eine längere Tour genießen“ macht. Die Yamaha MT-03 bietet eine eher sportlich-nackige Haltung. Das unterstützt das aktive Fahren und macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man gern dynamisch unterwegs ist.
Die KTM 390 Adventure setzt dagegen auf eine aufrechtere, tourentauglichere Ausrichtung. Das kann gerade auf längeren Strecken oder bei wechselndem Tempo angenehmer sein. Gleichzeitig bleibt die KTM so ausgelegt, dass sie nicht wie ein schweres Reisemotorrad wirkt, sondern weiterhin handlich bleibt.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Die MT-03 passt häufig besser zu Fahrern, die gern „nah am Motorrad“ sind und kurze bis mittlere Strecken dynamisch fahren. Die KTM ist oft die bessere Wahl, wenn Komfort und Kontrolle über längere Zeit wichtiger sind.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle in der Ausrichtung. Die Yamaha MT-03 konzentriert sich stärker auf das Wesentliche: ein Motorrad, das sich unkompliziert bewegt und schnell Spaß macht. Das ist ideal, wenn man nicht ständig an Einstellungen oder Zusatzfunktionen denkt, sondern einfach fahren möchte.
Die KTM 390 Adventure wirkt dagegen wie ein Bike, das für mehr „Einsatz“ gebaut ist. Dazu gehören typische Adventure-Elemente, die im Alltag und auf Touren helfen können, etwa wenn man Gepäck mitplant oder die Strecke nicht immer planbar ist. Im Vergleich wird klar: Die KTM ist häufig die „praktischere“ Wahl, wenn man das Motorrad auch für längere Ausfahrten oder abwechslungsreiche Strecken nutzen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03: Stärken
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Direktes Fahrgefühl, das aktives Fahren belohnt
- Unkomplizierter Charakter – schnell startklar, schnell im Flow
Yamaha MT-03: Schwächen
- Weniger „Adventure-Fokus“ für unebene Strecken
- Wer viel Touren mit wechselndem Untergrund plant, findet bei der KTM oft mehr Reserven im Konzept
KTM 390 Adventure: Stärken
- Adventure-typische Stabilität bei wechselnden Bedingungen
- Tourenorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Mehr Praxis-Anspruch für abwechslungsreiche Strecken
KTM 390 Adventure: Schwächen
- Im reinen Stadtbetrieb kann die MT-03 gefühlt noch „leichter“ und direkter wirken
- Wer ausschließlich kurze, urbane Fahrten priorisiert, muss nicht zwingend den Adventure-Ansatz wählen
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Yamaha MT-03 und KTM 390 Adventure lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die MT-03 ist besonders stark, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Strecken und dem Wunsch nach unkompliziertem Fahrspaß besteht. Sie ist ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut, weil es sich leicht bewegen lässt und das Fahren „einfach funktioniert“.
Die KTM 390 Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn neben dem Alltag auch Touren, längere Strecken und gelegentlich unebener Untergrund eine Rolle spielen. Wer gern plant, Gepäck mitnimmt oder einfach mehr „Optionen“ für die Route haben möchte, wird mit der KTM oft glücklicher.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die richtige Wahl, wenn im Vordergrund steht, schnell und leicht durch den Alltag zu kommen und dabei ein direktes, agiles Fahrgefühl zu genießen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken bevorzugen und ein Naked-Bike-Feeling suchen, das ohne großen Aufwand Spaß macht.
Die KTM 390 Adventure punktet vor allem dann, wenn das Motorrad mehr können soll als nur Asphalt. Für längere Touren, wechselnde Strecken und Fahrer, die auch mal abseits der Komfortzone unterwegs sein möchten, wirkt die KTM im Gesamtpaket oft stimmiger. Sie bietet mehr „Adventure“-Sinn, ohne dabei den Charakter eines alltagstauglichen Motorrads zu verlieren.
Wer also maximale Leichtigkeit in der Stadt will, greift zur MT-03. Wer mehr Vielseitigkeit für Touren und unvorhersehbare Strecken sucht, findet in der KTM 390 Adventure den besseren Match.