UVP 11.199 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was macht die 4. Generation der MT-09 anders bzw. besser?
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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Spaßgranate
  • Starker Motor mit Druck und Charakter
  • Fauchende Triple-Soundkulisse
  • technisch bereis in Serie voll ausgestattet
  • butterweicher QuickShifter
  • agiles, wendiges Fahrverhalten
Kontra:
  • Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
  • Blinker-Rückstellungsintervall zu lang
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.430mm
Länge2.090mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.145mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.
 
Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung. 
 
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.199 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: MT-09 seit 2013
  • Verfügbarkeit: 4. Gen. ab 03/2024
  • Farben: Schwarz, Cyan, Blau

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Yamaha MT-09 vs. Kawasaki Z 650 S: Vergleich der Naked-Bikes

Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um die Art, wie der Motor schiebt, wie das Fahrwerk die Linie hält und wie entspannt sich das Motorrad im Alltag bewegt. Genau das macht den Vergleich zwischen der Yamaha MT-09 und der Kawasaki Z 650 S so spannend: Die MT-09 steht für deutlich mehr Temperament und eine sehr direkte, lebendige Performance, während die Z 650 S eher auf Alltagstauglichkeit, gutmütiges Handling und eine stimmige Balance ausgelegt ist.

Grundidee und Charakter: Temperament vs. Ausgewogenheit

Die Yamaha MT-09 wirkt wie ein Motorrad, das ständig bereit ist, mehr zu geben. Der Motor ist dafür bekannt, dass er schon früh anspricht und bei höheren Drehzahlen spürbar anzieht. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der sich schnell nach „mehr“ anfühlt: Gas auf, Linie suchen, Kurve genießen. Die MT-09 ist damit besonders attraktiv, wenn Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen.

Die Kawasaki Z 650 S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist ebenfalls sportlich, aber weniger „auf Krawall“ getrimmt. Das Motorrad vermittelt ein ruhigeres, kontrollierteres Gefühl und lässt sich im Alltag angenehm bewegen. Gerade wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Ampeln, Verkehr und wechselnden Bedingungen, spielt die Z 650 S ihre Stärken aus.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverhaltens zeigt sich der größte Unterschied: Die Yamaha MT-09 liefert deutlich mehr „Punch“ und wirkt dadurch in jeder Situation souveräner, wenn es zügig vorangehen soll. Besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren bis mittleren Drehzahlen entsteht ein Gefühl von unmittelbarer Reaktion. Das macht die MT-09 stark für Überholmanöver, dynamisches Fahren auf Landstraßen und für alle, die gern mit dem Gas spielen.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen eher auf gleichmäßige, gut dosierbare Kraft ausgelegt. Die Leistung reicht für sportliche Fahrten, aber sie kommt weniger brachial als bei der MT-09. Das ist nicht als Schwäche zu verstehen: Es erleichtert das Fahren, reduziert das Risiko von „zu viel“ und sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich leicht kontrollieren lässt, wird die Z 650 S schnell als angenehm empfinden.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

  • Yamaha MT-09: klare Stärke bei Dynamik und Durchzug; Schwäche kann sein, dass der starke Charakter mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangt.
  • Kawasaki Z 650 S: Stärke bei gutem Ansprechverhalten und kontrollierbarer Kraft; Schwäche ist die geringere „Bissigkeit“ im Vergleich zur MT-09, wenn maximale Performance gefragt ist.

Fahrwerk und Handling: Linie halten oder entspannt gleiten?

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Yamaha MT-09 fühlt sich oft dann am stärksten an, wenn sie aktiv gefahren wird. Das Motorrad unterstützt eine sportliche Gangart, bei der man Kurven bewusst ansteuert und das Motorrad mit dem eigenen Körpergewicht „mitnimmt“. Dadurch wirkt die MT-09 sehr lebendig, aber sie belohnt auch Fahrer, die ihr Fahrtempo sauber aufbauen.

Die Kawasaki Z 650 S ist in vielen Situationen die entspanntere Wahl. Das Fahrwerk vermittelt ein ausgewogeneres Gefühl, das auch auf weniger perfekten Straßen angenehm bleibt. Gerade bei wechselnden Belägen, bei längeren Fahrten oder wenn nicht jede Kurve „auf Angriff“ gefahren wird, spielt die Z 650 S ihre Vorteile aus. Das Motorrad wirkt dadurch alltagstauglicher, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren.

Bremsen und Stabilität

Beim Bremsen zeigt sich ebenfalls ein Unterschied in der Ausrichtung. Die Yamaha MT-09 ist tendenziell darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise sicher und kräftig zu verzögern. Das unterstützt sportliche Manöver und gibt Vertrauen, wenn es schneller wird. Die Kawasaki Z 650 S bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher darauf optimiert, dass sich das Motorrad in Alltagssituationen leicht und vorhersehbar dosieren lässt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert oft genau von dieser gutmütigen Dosierbarkeit.

Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad in den Alltag?

Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach 30 Minuten noch gern fährt oder ob man sich schon nach einer Pause sehnt. Die Yamaha MT-09 ist eher auf sportliche Aktivität ausgelegt. Das bedeutet: Man sitzt nicht „tourig“, sondern eher so, dass man das Motorrad spürt und mitarbeitet. Für dynamische Fahrten ist das ein Vorteil. Für lange Strecken kann es je nach Fahrstil und Körpergröße weniger entspannend sein als bei einem stärker auf Komfort getrimmten Setup.

Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich häufig komfortorientierter. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt, passen gut zu Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen. Das macht die Z 650 S besonders interessant, wenn das Motorrad sowohl für Feierabendrunden als auch für längere Touren genutzt werden soll.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Im Vergleich der Ausstattung und der praktischen Nutzung zeigt sich: Die Yamaha MT-09 ist oft die Wahl für Fahrer, die Technik und Performance spüren wollen und das Motorrad als „Spielzeug“ für die Straße sehen. Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen häufig die bessere Option, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig, unkompliziert und vielseitig sein soll. Gerade wenn man Wert auf eine einfache Handhabung legt, kann die Z 650 S überzeugen.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Yamaha MT-09: stark bei Fahrspaß, Dynamik und sportlicher Auslegung; weniger ideal, wenn maximaler Komfort und „entspanntes Rollen“ Priorität haben.
  • Kawasaki Z 650 S: stark bei Alltag, kontrollierbarem Fahrgefühl und vielseitiger Nutzung; weniger ideal, wenn man vor allem maximale Performance und aggressives Ansprechverhalten sucht.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, was man vom Motorrad erwartet. Die Yamaha MT-09 passt besonders gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, die Gasannahme und den Durchzug spüren wollen und die ein Motorrad suchen, das auch bei sportlicher Fahrweise souverän bleibt. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als Motor- und Fahrspaßmaschine sieht, wird mit der MT-09 sehr glücklich.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen oft die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike möchten, das sich leicht beherrschen lässt, im Alltag angenehm ist und auch auf längeren Strecken nicht unnötig fordert. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig „mehr“ einzufordern, findet in der Z 650 S eine stimmige Kombination aus sportlichem Look und alltagstauglicher Fahrbarkeit.

Fazit:

Die Yamaha MT-09 ist die richtige Wahl, wenn Dynamik und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken vor allem beim Motorcharakter und beim sportlichen Gesamtgefühl: mehr Temperament, mehr Durchzug und ein Motorrad, das bei aktiver Fahrweise besonders viel Freude macht. Wer jedoch ein Motorrad sucht, das vor allem entspannt rollt und sich im Alltag maximal unkompliziert anfühlt, könnte die MT-09 als etwas fordernder empfinden.

Die Kawasaki Z 650 S punktet im Vergleich mit Ausgewogenheit, gut dosierbarer Kraft und einem Handling, das auch im Alltag überzeugt. Sie ist ideal für Fahrten zwischen Stadt und Land, für längere Strecken und für alle, die ein Naked Bike möchten, das sportlich aussieht, aber nicht ständig nach mehr Tempo verlangt. Kurz gesagt: MT-09 für Performance-Fans, Z 650 S für alltagstaugliche Vielnutzer.

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