UVP 11.199 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Was macht die 4. Generation der MT-09 anders bzw. besser?
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Spaßgranate
  • Starker Motor mit Druck und Charakter
  • Fauchende Triple-Soundkulisse
  • technisch bereis in Serie voll ausgestattet
  • butterweicher QuickShifter
  • agiles, wendiges Fahrverhalten
Kontra:
  • Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
  • Blinker-Rückstellungsintervall zu lang
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.430mm
Länge2.090mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.145mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.
 
Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung. 
 
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.199 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: MT-09 seit 2013
  • Verfügbarkeit: 4. Gen. ab 03/2024
  • Farben: Schwarz, Cyan, Blau

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Yamaha MT-09 vs. Royal Enfield Classic 650 – der Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Yamaha MT-09 und die Royal Enfield Classic 650, lohnt sich ein genauer Blick. Die MT-09 steht für dynamisches, modernes Street-Bike-Feeling: agil, direkt und mit einem Motor, der auf Drehzahl und Gasannahme ausgelegt ist. Die Classic 650 dagegen spielt die Rolle des entspannten Retro-Klassikers: Charakter, Stil und ein Fahrgefühl, das eher nach ruhigem Cruisen als nach sportlicher Attacke klingt. Genau hier beginnt der spannende Vergleich – denn beide Bikes können im Alltag viel, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten.

Grundidee: Modernes Naked-Bike vs. klassischer Cruiser-Look

Die Yamaha MT-09 ist als Naked Bike gebaut, um in der Stadt schnell zu reagieren und auf der Landstraße zügig zu beschleunigen. Das Design ist funktional und aggressiv, die Sitzposition eher sportlich auf Kontrolle ausgelegt. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen wie aus einer anderen Zeit: runde Formen, klassische Linien und ein Gesamtkonzept, das auf Komfort und Stil setzt. Das bedeutet nicht, dass sie langsam ist – aber die Art, wie sie sich fährt, ist deutlich weniger „spitz“ als bei der MT-09.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell, dass beide Modelle unterschiedliche Stärken ausspielen. Die MT-09 zielt mit ihrer Auslegung auf kräftige Beschleunigung und ein lebendiges Ansprechverhalten. Dadurch wirkt das Motorrad besonders dann souverän, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig aus Kurven heraus gefahren wird. Die Classic 650 setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigeren, „bodenständigen“ Charakter. Das spürt man vor allem bei entspanntem Fahren: weniger hektisches Gefühl, mehr Kontinuität.

Im direkten Vergleich der Drehmoment- und Leistungsentfaltung wird klar: Die MT-09 ist der Typ für dynamische Zwischenspurts und sportliche Fahrweise. Die Classic 650 ist eher die Maschine, die man gern im passenden Gang laufen lässt, um Kilometer zu genießen. Wer häufig im Stadtverkehr stoppt und startet, profitiert bei der MT-09 von der direkten Gasannahme. Wer dagegen lange Strecken ruhig angehen möchte, wird an der Classic 650 mehr „Flow“ finden.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • Yamaha MT-09: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem sportlichen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Bike bei sehr ruhigem Fahrstil schnell „zu viel“ Dynamik vermittelt – wer es gemütlich mag, muss das Gas bewusst dosieren.
  • Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im charaktervollen, gleichmäßigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die MT-09 bei sehr sportlicher Fahrweise klar die Nase vorn hat, weil die Leistungsentfaltung weniger auf maximale Dynamik ausgelegt ist.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Bikes spürbar in der Art, wie sie mit Unebenheiten und Richtungswechseln umgehen. Die MT-09 ist auf ein präzises, sportliches Handling ausgelegt. Das zeigt sich besonders in Kurven: Das Motorrad wirkt stabil, aber gleichzeitig bereit, die Linie zu wechseln. Die Classic 650 fährt sich dagegen eher „klassisch“: Sie vermittelt Ruhe, fühlt sich aber weniger wie ein kompromissloses Sportgerät an.

Auch die Geometrie und die Abstimmung spielen eine Rolle. Die MT-09 unterstützt eine aktive Fahrweise, bei der man das Bike mit Körperposition und Gasführung in Schwung bringt. Die Classic 650 ist stärker auf komfortables Gleiten ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn das Tempo bewusst moderat bleibt.

Kurven und Alltag

Auf der Landstraße kann die MT-09 durch ihre Agilität überzeugen: Richtungswechsel gelingen schnell, und das Motorrad bleibt dabei kontrollierbar. Die Classic 650 ist ebenfalls kurventauglich, aber sie belohnt eher eine gleichmäßige Linie und ein ruhigeres Tempo. Wer „sportlich“ fährt, wird die MT-09 als klarer empfundenen Partner erleben. Wer „genussorientiert“ unterwegs ist, findet in der Classic 650 oft mehr Entspannung.

Bremsen und Sicherheit: Wie stark die Verzögerung wirkt

Im Vergleich der Bremsen geht es nicht nur um reine Zahlen, sondern um das Bremsgefühl: Ansprechverhalten, Dosierbarkeit und Stabilität. Die MT-09 ist darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise schnell und kontrolliert zu verzögern. Das hilft besonders dann, wenn man in der Stadt häufig bremsen muss oder auf der Landstraße spontan Tempo rausnimmt.

Die Classic 650 ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, wirkt aber in der Praxis oft etwas „gemütlicher“ in der Charakteristik. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrerinnen und Fahrer passt diese Abstimmung sehr gut zu einer entspannten Fahrweise. Wer jedoch häufig hart bremst oder sportlich unterwegs ist, wird die MT-09 als direkter und sportlicher empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?

Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die MT-09 bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und aktive Haltung ausgelegt ist. Das ist ideal, wenn häufig umpositioniert wird oder wenn das Motorrad sportlich bewegt werden soll. Die Classic 650 setzt stärker auf eine klassische, entspannte Sitzhaltung. Dadurch wirkt sie oft besonders angenehm für längere Fahrten, bei denen man nicht permanent „sportlich“ sitzen muss.

Im Alltag bedeutet das: Die MT-09 ist häufig die bessere Wahl, wenn kurze Wege, häufiges Beschleunigen und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Die Classic 650 ist häufig die bessere Wahl, wenn Komfort, Stil und eine ruhige Fahrweise wichtiger sind.

Ausstattung und Fahrhilfen: Moderne Technik vs. klassisches Konzept

Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen modernen Naked Bikes und klassischen Retro-Modellen. Die MT-09 bringt in der Regel mehr moderne Technik mit, die das Fahren erleichtert und die Abstimmung für unterschiedliche Situationen unterstützt. Das kann sich in der Praxis positiv auswirken, etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man das Motorrad unkompliziert nutzen möchte.

Die Classic 650 setzt dagegen stärker auf ein klassisches Gesamtkonzept. Das bedeutet: weniger „Assistenz“, mehr Motorradgefühl. Für viele ist genau das ein Plus, weil es die Bedienung reduziert und das Fahren unmittelbarer macht. Wer maximale digitale Unterstützung erwartet, wird bei der Classic 650 weniger finden. Wer dagegen das Wesentliche mag, wird die Einfachheit schätzen.

Design und Sound: Der Charakter entscheidet mit

Design ist natürlich Geschmackssache, aber im Vergleich wird klar: Die MT-09 wirkt wie ein modernes Statement – kantig, aggressiv, auf Performance getrimmt. Die Classic 650 ist dagegen ein echter Hingucker im Retro-Stil. Auch der Sound spielt in der Wahrnehmung eine Rolle: Die MT-09 klingt oft „technischer“ und dynamischer, während die Classic 650 eher nach klassischem Vibe und kernigem Cruisen klingt.

Wer auf optische Präsenz und sportliche Stimmung steht, wird sich mit der MT-09 schneller identifizieren. Wer das Motorrad als Lifestyle-Objekt sieht und gern im Stil unterwegs ist, wird die Classic 650 besonders passend finden.

Für welche Fahrprofile eignet sich welches Motorrad?

Yamaha MT-09 – ideal für…

  • Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, überholt und zügig gefahren wird
  • Stadtverkehr mit vielen Richtungswechseln und kurzen Abständen
  • Kurvenfahrten, bei denen Agilität und direktes Feedback wichtig sind
  • Fahrerinnen und Fahrer, die moderne Technik und sportliches Handling schätzen

Royal Enfield Classic 650 – ideal für…

  • entspanntes Cruisen und längere Touren mit ruhigerem Tempo
  • Menschen, die Retro-Design und Motorradcharakter priorisieren
  • Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Dynamik
  • Alltagseinsätze, bei denen das Motorrad einfach „mitläuft“ statt zu fordern

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wenn man die Stärken beider Motorräder zusammenfasst, entsteht ein klares Bild: Die MT-09 ist die Maschine für Dynamik, Agilität und sportliche Fahrweise. Sie spielt ihre Vorteile aus, wenn es schnell gehen soll und wenn das Motorrad präzise auf Gas und Lenkimpulse reagieren darf. Die Classic 650 ist die Maschine für Stil, Charakter und entspanntes Fahren. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn man nicht permanent „Performance“ sucht, sondern ein stimmiges Gesamtgefühl.

Die Schwächen ergeben sich aus den jeweiligen Schwerpunkten: Die MT-09 kann für sehr gemütliche Fahrerinnen und Fahrer „zu lebendig“ wirken, weil die Dynamik ständig präsent ist. Die Classic 650 kann bei sportlicher Fahrweise weniger begeistern, weil die Abstimmung und der Motorcharakter nicht auf maximale Attacke ausgelegt sind.

Fazit:

Die Yamaha MT-09 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für dynamische Fahrten, schnelle Reaktionen und sportliches Handling gesucht wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern zügig beschleunigt und Kurven aktiv angeht, bekommt mit der MT-09 ein Motorrad, das sich direkt und kontrolliert anfühlt. Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen die passendere Option, wenn Komfort, Retro-Charakter und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad als Genussgerät sieht, lange Strecken ruhig angehen möchte und den klassischen Vibe liebt, wird mit der Classic 650 deutlich glücklicher. Kurz gesagt: MT-09 für Performance-Fahrer, Classic 650 für Stil- und Genussorientierte.

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