UVP 11.199 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was macht die 4. Generation der MT-09 anders bzw. besser?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Spaßgranate
  • Starker Motor mit Druck und Charakter
  • Fauchende Triple-Soundkulisse
  • technisch bereis in Serie voll ausgestattet
  • butterweicher QuickShifter
  • agiles, wendiges Fahrverhalten
Kontra:
  • Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
  • Blinker-Rückstellungsintervall zu lang
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.430mm
Länge2.090mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.145mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.
 
Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung. 
 
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.199 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: MT-09 seit 2013
  • Verfügbarkeit: 4. Gen. ab 03/2024
  • Farben: Schwarz, Cyan, Blau

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Yamaha MT-09 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich der beiden Naked-Bike-Charaktere

Wenn zwei moderne Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Yamaha MT-09 und der Triumph Speed Triple 1200 RR treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die MT-09 steht für unmittelbaren Spaß, Leichtigkeit im Kopf und ein agiles Fahrgefühl, das schnell Lust auf Landstraße macht. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich stärker auf Performance und Premium-Anspruch getrimmt – mit einer Ausrichtung, die auch sportliche Ansprüche im Alltag ernst nimmt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb, wie wirkt sich das auf das Fahrgefühl aus, und wo liegen die Unterschiede bei Fahrwerk, Bremsen und Elektronik? So lässt sich am Ende leichter entscheiden, welches Bike besser zum eigenen Stil passt.

Motor und Fahrgefühl: Direktheit vs. Premium-Performance

Yamaha MT-09: Spontan, leicht zu handeln, schnell im Kopf

Die Yamaha MT-09 ist bekannt dafür, dass sie sich sehr natürlich anfühlt. Der Motor liefert spürbaren Schub, ohne dass man ständig “arbeiten” muss. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt das wie ein Vorteil: Gas auf, Bike reagiert, Linie bleibt stabil. Die MT-09 macht es leicht, zügig zu fahren, ohne dass man ständig nach dem perfekten Drehzahlfenster suchen muss.

In der Praxis zeigt sich die Stärke der MT-09 vor allem dann, wenn es um häufiges Beschleunigen und schnelles Wechseln zwischen Schub und Schubpause geht. Das Bike wirkt dabei agil und “handlich”, was das Fahren entspannter macht. Schwäche? Wer sehr konsequent auf maximale Performance und ein besonders “sattes” High-End-Gefühl setzt, könnte die MT-09 als weniger kompromisslos empfinden – vor allem im Vergleich zu einer RR-Version.

Triumph Speed Triple 1200 RR: Kraftvoll, souverän, sportlich aufgeladen

Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga, wenn es um das Gesamtpaket aus Motorleistung, Antriebskonzept und sportlicher Auslegung geht. Der Motor fühlt sich deutlich durchsetzungsstärker an. Das merkt man besonders bei Überholmanövern, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und auf Strecken, auf denen man lange in einem flotten Rhythmus bleibt.

Während die MT-09 eher “leichtfüßig” wirkt, vermittelt die Speed Triple 1200 RR das Gefühl von Kontrolle und Reserven. Das ist ein klarer Pluspunkt für Fahrer, die auch bei höheren Tempi Sicherheit durch Stabilität und Kraftaufbau suchen. Schwäche? Der sportliche Anspruch kann im Alltag etwas mehr “Fokus” verlangen: Wer sehr entspannt cruisen möchte, könnte die RR-Charakteristik als etwas weniger unkompliziert empfinden als die MT-09.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision

MT-09: Wendigkeit und unkomplizierte Linie

Die Yamaha MT-09 punktet beim Handling durch ein agiles Gesamtgefühl. Das Fahrwerk unterstützt das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln, und das Bike bleibt dabei gut berechenbar. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag wirkt die MT-09 angenehm: Sie lässt sich zügig bewegen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.

Ein möglicher Nachteil zeigt sich eher bei sehr ambitioniertem Fahren: Wer dauerhaft am Limit unterwegs ist oder sehr sportlich bremst und beschleunigt, wird im direkten Vergleich zur RR-Variante schneller merken, dass die Triumph in Sachen sportlicher Auslegung noch einen Schritt weiter geht.

Speed Triple 1200 RR: Stabilität, Rückmeldung und sportliche Kontrolle

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist spürbar auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, stabiles Einlenken und sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei dynamischer Fahrweise “zusammenhält”. Die Rückmeldung an der Front wirkt direkter, und das gibt Sicherheit, wenn es darum geht, die Linie konsequent zu fahren.

Im Vergleich zur MT-09 ist die RR damit oft die bessere Wahl für Fahrer, die sportlich unterwegs sind und das Motorrad als Werkzeug für zügige Runden sehen. Als Schwäche bleibt: Je nach Fahrstil und Streckentyp kann die Speed Triple 1200 RR weniger “spielerisch” wirken, weil sie stärker auf Performance und Stabilität getrimmt ist.

Bremsen: Gefühl und Standfestigkeit im Vergleich

Bei beiden Bikes ist das Bremsen grundsätzlich auf einem modernen Niveau. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die Yamaha MT-09 bietet ein gut dosierbares Ansprechverhalten, das sich für Alltag und sportliche Landstraßenfahrten sehr angenehm anfühlt. Die Bremskraft lässt sich meist intuitiv dosieren, was das Fahren in wechselnden Situationen erleichtert.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt dagegen stärker auf sportliche Standfestigkeit und ein “griffiges” Gefühl. Gerade bei wiederholtem kräftigem Verzögern wirkt die RR oft souveräner. Wer häufig zügig fährt oder längere sportliche Sequenzen bevorzugt, wird den Unterschied eher spüren als jemand, der überwiegend entspannt unterwegs ist.

Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Ausrichtung

MT-09: Elektronik als Unterstützung, nicht als Hauptdarsteller

Die Yamaha MT-09 nutzt Elektronik, um das Motorrad alltagstauglich und kontrollierbar zu machen. Fahrmodi und Traktionskontrolle unterstützen dabei, den Charakter des Motors passend zu wählen. Das Ergebnis ist ein Bike, das sich auch ohne “Technik-Fokus” gut fahren lässt.

Schwäche im Vergleich: Wer sehr detaillierte Einstellmöglichkeiten oder ein besonders umfangreiches Elektronikpaket erwartet, wird bei der RR-Variante der Triumph mehr “Premium” finden.

Speed Triple 1200 RR: Mehr Systemtiefe, mehr Reserven

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist elektronisch deutlich stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das merkt man daran, wie fein sich das Motorrad an verschiedene Situationen anpassen lässt und wie konsequent die Systeme bei dynamischer Fahrweise unterstützen. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn das Tempo steigt, kann das ein echter Vorteil sein.

Schwäche: Mehr Elektronik bedeutet nicht automatisch mehr Spaß – manche Fahrer möchten weniger “Regie” und mehr unmittelbare Rückmeldung. Wer aber gerne mit Fahrmodi arbeitet und die Systeme als Sicherheitsnetz nutzt, wird die RR-Charakteristik besonders schätzen.

Ergonomie und Alltag: Für Stadt, Landstraße oder Tour?

Beide Bikes sind als Naked Bikes grundsätzlich alltagstauglich, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die Yamaha MT-09 wirkt oft wie ein “Allrounder”: Sie ist schnell startklar, lässt sich im Alltag gut bewegen und macht auf der Landstraße Spaß, ohne dass man ständig auf den nächsten sportlichen Moment warten muss.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls straßentauglich, aber stärker auf sportliche Ausfahrten ausgelegt. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil und persönlicher Sitzposition trotzdem gut funktionieren – allerdings mit dem Hinweis, dass die RR-Charakteristik eher “Performance zuerst” ist als “entspannt zuerst”.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha MT-09 – typische Stärken

  • Direktes, leichtes Fahrgefühl für schnelle Alltags- und Landstraßenrunden
  • Agiles Handling, das Richtungswechsel unkompliziert macht
  • Motorcharakter, der sich spontan anfühlt und nicht ständig nach Drehzahl verlangt
  • Elektronik als Unterstützung, ohne das Motorrad zu “verkomplizieren”

Yamaha MT-09 – typische Schwächen

  • Im Vergleich zur RR-Variante weniger “Premium-Performance” bei sehr ambitionierter Fahrweise
  • Wer maximale sportliche Präzision sucht, findet sie eher bei der Triumph

Triumph Speed Triple 1200 RR – typische Stärken

  • Durchsetzungsstarke Performance mit souveränem Schub
  • Sportlich präzises Fahrwerk für dynamisches Fahren
  • Bremsgefühl und Standfestigkeit mit klarer sportlicher Ausrichtung
  • Umfangreichere Systemunterstützung für Kontrolle bei Tempo

Triumph Speed Triple 1200 RR – typische Schwächen

  • Kann im Alltag weniger “spielerisch” wirken als die MT-09
  • Wer sehr entspannt cruisen möchte, könnte die sportliche Ausrichtung als intensiver empfinden

Welche Wahl passt besser? – Empfehlung nach Fahrprofil

Die Entscheidung zwischen Yamaha MT-09 und Triumph Speed Triple 1200 RR hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, sich leicht bewegen lässt und auf der Landstraße zuverlässig funktioniert, findet in der MT-09 einen sehr stimmigen Begleiter. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die häufig kurze Strecken fahren, gern spontan beschleunigen und ein agiles Handling bevorzugen.

Wer dagegen ein Naked Bike möchte, das sportlich gedacht ist und auch bei höheren Tempi eine klare Linie fährt, wird mit der Speed Triple 1200 RR glücklicher. Die Triumph ist ideal für Fahrer, die Reserven nutzen, gern zügig unterwegs sind und die Kombination aus Kraft, Präzision und moderner Elektronik als Gesamtpaket schätzen.

Fazit:

Die Yamaha MT-09 ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike vor allem leicht zu fahren sein soll: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Motorcharakter, der auf vielen Strecken sofort Freude macht. Sie eignet sich besonders für Alltag, spontane Landstraßenfahrten und alle, die ein unkompliziertes Gesamtgefühl suchen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Wahl, wenn Performance und sportliche Präzision im Vordergrund stehen: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein stabileres Setup für dynamisches Fahren und eine Elektronik, die bei Tempo konsequent unterstützt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, bekommt mit der RR das passendere Paket.

Kurz gesagt: MT-09 für den schnellen Spaß und die unkomplizierte Agilität, Speed Triple 1200 RR für die sportliche Premium-Performance.

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