| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
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Yamaha MT-125 vs. BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Touren
Wenn zwei 125er aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha MT-125 steht für urbanen Fahrspaß, direkte Ansprache und einen klaren Streetfighter-Charakter. Die BMW G 310 GS wirkt dagegen wie die pragmatische Wahl für alle, die nicht nur Asphalt sehen wollen, sondern auch Ausflüge auf Schotterwege oder unebene Strecken mögen. Beide Motorräder sind für Einsteiger interessant, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Streetfighter vs. Reiseenduro
Die Yamaha MT-125 ist vom Konzept her ein Motorrad für den Alltag: kompakt, agil und mit einer Sitzposition, die eher sportlich als bequem-langstreckentauglich wirkt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn Ampelstarts und zügiges Vorankommen wichtig sind oder wenn das Motorrad einfach leicht zu beherrschen sein soll.
Die BMW G 310 GS dagegen bringt den Look und die Haltung einer GS mit: aufrechter, tourorientierter und mit dem Anspruch, auch abseits des perfekten Asphalts souverän zu wirken. Das spürt man vor allem beim Gesamteindruck: Die Maschine fühlt sich weniger wie ein reines Stadtbike an, sondern eher wie ein vielseitiges Werkzeug für Pendeln, Wochenendtouren und „mal eben“ auf einen Feldweg.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Yamaha MT-125 wirkt im Fahrbetrieb oft „direkter“: Gasannahme und Antriebskontrolle passen gut zu dynamischem Fahren in der Stadt. Gerade wenn es darum geht, Lücken zu nutzen oder zügig zu beschleunigen, spielt die MT-125 ihre Stärken aus.
Die BMW G 310 GS zielt stärker auf gleichmäßiges Vorankommen. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie lässt sich gut dosieren und wirkt besonders dann stimmig, wenn man nicht permanent am Drehzahlfenster arbeitet, sondern entspannt fährt und dabei trotzdem Reserven für Überholmanöver oder Steigungen erwartet.
Getriebe und Drehzahlmanagement
Beide Motorräder sind für Einsteiger ausgelegt, aber die Art, wie man sie „liest“, unterscheidet sich. Die MT-125 lädt eher dazu ein, die Gänge zügig zu nutzen und das Motorrad lebendig zu halten. Die G 310 GS unterstützt dagegen ein ruhigeres Drehzahlmanagement: Man kann häufiger in einem Bereich fahren, der sich angenehm anfühlt, ohne ständig nach dem nächsten Gang zu suchen.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Ergonomie. Die Yamaha MT-125 bietet eine eher sportliche Sitzhaltung. Das ist ein Vorteil, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und eine aktive Fahrweise im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann diese Position auf längeren Strecken weniger „entspannt“ wirken, vor allem wenn man viel Zeit am Stück im Sattel verbringt.
Die BMW G 310 GS setzt auf eine aufrechtere Haltung. Das wirkt im Alltag oft komfortabler, weil Rücken und Arme weniger stark „arbeiten“ müssen. Für Touren oder längere Fahrten ist das ein Pluspunkt, besonders wenn man nicht jedes Mal nach kurzer Zeit die Sitzposition korrigieren möchte.
Lenkergefühl und Kontrolle
Die MT-125 vermittelt ein sehr direktes Lenkgefühl. Das macht sie leicht handhabbar und sorgt dafür, dass man in engen Situationen schnell Vertrauen aufbaut. Die G 310 GS fühlt sich ebenfalls kontrolliert an, aber mit einem anderen Fokus: Sie wirkt stabiler in der Gesamtbalance, was sich gerade bei wechselndem Untergrund positiv bemerkbar macht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die Yamaha MT-125 ist auf Wendigkeit und agiles Einlenken ausgelegt. Das ist ideal, wenn häufig zwischen Autos hindurch manövriert wird, wenn enge Kurven auf dem Weg liegen oder wenn man einfach gern „kurz und knackig“ fährt.
Die BMW G 310 GS ist eher auf souveränes Rollen und Stabilität ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder ein Stück Schotter lassen die GS weniger „unruhig“ wirken. Sie bietet damit ein Gefühl von Sicherheit, das viele Einsteiger gerade auf längeren Strecken schätzen.
Federung im Alltag
Im Vergleich der Fahrwerkswirkung gilt: Die MT-125 fühlt sich im Stadtbetrieb oft lebendiger an, während die G 310 GS im gemischten Terrain eher die bessere Wahl ist. Wer hauptsächlich Asphalt fährt, profitiert von der Agilität der MT-125. Wer regelmäßig auch schlechteren Untergrund erwischt, wird die stabilere Auslegung der BMW eher zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie Einsteigern ein sicheres Gefühl geben. Die MT-125 wirkt dabei oft sehr „handlich“ in der Bremsdosierung: Man kann zügig reagieren, ohne dass sich das Motorrad unruhig anfühlt.
Die G 310 GS spielt ihre Stärken eher im Zusammenspiel aus Stabilität und Kontrolle. Gerade wenn man mit Gepäck oder auf wechselndem Untergrund unterwegs ist, wirkt das Gesamtpaket oft berechenbarer. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur in der Stadt unterwegs ist, sondern auch Touren plant.
Reifen, Grip und Untergrund: Wie gut kommt man durch?
Der Unterschied im Einsatzprofil zeigt sich auch bei den Reifen und dem Grip. Die Yamaha MT-125 ist klar auf Asphalt ausgelegt. Das bedeutet: Auf trockener und sauberer Fahrbahn fühlt sie sich sehr direkt an und unterstützt sportliches Fahren. Auf losem Untergrund kann sie zwar funktionieren, aber sie ist nicht die erste Wahl, wenn der Plan regelmäßig Offroad-light oder Schotterstrecken beinhaltet.
Die BMW G 310 GS ist stärker auf gemischte Bedingungen vorbereitet. Das macht sie besonders interessant, wenn der Weg zur Lieblingsstrecke nicht immer perfekt geteert ist. Wer öfter mal „abseits“ fährt, wird die GS als entspannter empfinden.
Alltagstauglichkeit: Was zählt im echten Leben?
Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die entscheiden. Die MT-125 punktet vor allem durch ihre kompakte Art und das unkomplizierte Handling. Das macht sie attraktiv für Pendler, für kurze Wege und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die BMW G 310 GS punktet dagegen durch ihren „Reise“-Ansatz. Dazu gehören das stabilere Fahrgefühl, die aufrechtere Sitzposition und die insgesamt tourorientierte Auslegung. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder gern spontan die Route ändert, profitiert von dieser Vielseitigkeit.
Wartung, Ersatzteile und Kosten
Bei beiden Modellen ist die 125er-Klasse grundsätzlich ein Vorteil, weil die Betriebskosten im Vergleich zu größeren Maschinen meist überschaubar bleiben. Im Vergleich der beiden Marken spielt vor allem die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Service-Erfahrung in der Region eine Rolle. Wer häufig unterwegs ist, sollte außerdem darauf achten, wie gut das Händlernetz in der Nähe erreichbar ist – das kann im Alltag mehr zählen als theoretische Unterschiede.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-125 – Stärken
- Agiles Handling für Stadtverkehr und enge Situationen
- Direktes Fahrgefühl und lebendige Ansprache
- Sportliche Sitzposition für aktive Fahrweise
- Klare Ausrichtung auf Asphalt und Alltag
Yamaha MT-125 – Schwächen
- Auf längeren Strecken kann die sportlichere Ergonomie weniger entspannend wirken
- Für regelmäßigen Schotter oder Offroad-light ist sie weniger „gemacht“ als die GS
BMW G 310 GS – Stärken
- Aufrechter Komfort für Pendeln und Touren
- Stabileres Gesamtgefühl auf wechselndem Untergrund
- Mehr Vielseitigkeit für gemischte Strecken
- Berechenbarkeit bei nicht perfekter Fahrbahn
BMW G 310 GS – Schwächen
- Im reinen Stadtbetrieb kann die MT-125 gefühlt noch „leichter“ und direkter wirken
- Wer ausschließlich Asphalt fährt, bekommt möglicherweise nicht die volle Stärke der GS-Auslegung
Welche 125er passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Alltag lösen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig stop-and-go fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und unkompliziert bewegt, findet in der Yamaha MT-125 meist die passendere Antwort. Sie ist eine starke Wahl, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht und die Strecke überwiegend asphaltiert ist.
Wer dagegen öfter längere Strecken fährt, gern mal die Route wechselt und auch Wege abseits des perfekten Asphalts in Kauf nimmt, wird mit der BMW G 310 GS glücklicher. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur „von A nach B“ bringt, sondern auch dann Spaß macht, wenn die Straße nicht ideal ist.
Fazit:
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, ein direktes, agiles Fahrgefühl suchen und ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegt und sportlich anspricht. Sie punktet besonders dort, wo Wendigkeit, schnelle Reaktionen und Asphalt-Fahrspaß zählen.
Die BMW G 310 GS passt besser zu Fahrern, die mehr Komfort bei der Sitzposition wollen, längere Touren planen und auch gemischte Strecken nicht ausschließen. Ihre Stärke liegt in der Stabilität und Vielseitigkeit, wodurch sie sich auch auf weniger perfekten Untergründen souveräner anfühlt.
Kurz gesagt: MT-125 für urbanen Fahrspaß und direkte Kontrolle – G 310 GS für Touren, Komfort und mehr Freiheit bei der Streckenwahl.