UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
So gut wie die Großen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm
Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

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Yamaha MT-125 vs. BMW G 310 R: Vergleich für Einsteiger und Alltag

Wenn es um ein leichtes, modernes Naked Bike für den Alltag geht, landen viele schnell bei der Yamaha MT-125 und der BMW G 310 R. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Einstiegsmaschinen: kompakt, alltagstauglich und mit einem Charakter, der Lust auf Kurven macht. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar – beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sie Leistung nutzbar machen, und auch darin, wie sie sich im Stadtverkehr oder auf der Landstraße anfühlen.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Umgang mit dem Alltag, wie wirken sich Motor- und Fahrwerksauslegung auf das Handling aus und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen? So lässt sich leichter entscheiden, welches Bike besser zum eigenen Fahrstil passt.

Grundcharakter: Naked Look, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung

Die Yamaha MT-125 steht für den typischen MT-Charakter: aggressives, kantiges Design und ein Fahrgefühl, das eher nach „direkt und lebendig“ klingt. Die Maschine wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Fahrten und das schnelle Umsetzen von Impulsen – vom Anfahren bis zum Herausbeschleunigen aus der Kurve.

Die BMW G 310 R verfolgt ebenfalls einen sportlich-nackten Ansatz, wirkt aber in der Gesamterscheinung oft etwas „erwachsener“ und technischer. Der Fokus liegt stärker auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: gut kontrollierbar, angenehm im Handling und mit einem Fahrgefühl, das sich auch für längere Strecken oder ruhigere Fahrstile eignet.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind für Einsteiger gedacht und bewegen sich im Bereich, in dem es weniger um maximale Durchzugskraft geht, sondern um nutzbare Leistung und ein stimmiges Ansprechverhalten. Genau hier zeigen sich Unterschiede: Die Yamaha MT-125 wirkt häufig dann besonders stark, wenn man den Motor aktiv nutzt – also Drehzahl aufbaut und das Motorrad „mitarbeitet“. Dadurch entsteht ein lebendiges Gefühl, das gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken Spaß macht.

Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren Fahrrhythmus aus. Sie vermittelt oft den Eindruck, dass sie sich leichter „einpendelt“ und nicht zwingend nach hoher Drehzahl verlangt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch entspannter wirkt – besonders dann, wenn der Verkehr stop-and-go ist oder wenn die Strecke nicht ständig nach Beschleunigung verlangt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Yamaha MT-125: Stärke ist das dynamische Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad auf Gasimpulse reagiert. Schwäche kann sein, dass man für das volle Fahrvergnügen tendenziell mehr mit dem Motor arbeiten möchte – wer eher entspannt und ohne viel Drehzahl fährt, könnte das als weniger passend empfinden.

BMW G 310 R: Stärke ist das insgesamt ausgewogene Gefühl und die Tendenz, sich auch bei moderater Fahrweise gut kontrollieren zu lassen. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ beim schnellen Hochdrehen nicht ganz so direkt wirkt wie bei der MT-125 – wer sehr sportlich und impulsiv fährt, merkt das eher.

Fahrwerk und Handling: Agil vs. souverän

Im Handling unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie sie Kurven annehmen. Die Yamaha MT-125 wirkt häufig besonders agil: Sie lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt das Gefühl, dass man Linienwechsel schnell umsetzen kann. Das ist im Stadtverkehr ein Plus, wenn es um das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen geht, und auch auf Landstraßen, wenn man gern flüssig fährt.

Die BMW G 310 R fühlt sich oft etwas souveräner an, besonders wenn die Geschwindigkeit moderat steigt oder wenn die Strecke gleichmäßiger wird. Das Motorrad wirkt dann stabil und berechenbar, was das Vertrauen in längeren Abschnitten stärkt. Wer gern „ruhig“ fährt, profitiert davon, weil das Bike nicht ständig nach Korrektur verlangt.

Bremsen und Fahrstabilität

Bei beiden Modellen ist die Bremsleistung für den Alltag grundsätzlich ausreichend und auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Der Unterschied liegt eher im Gefühl: Die Yamaha MT-125 wirkt oft direkter im Ansprechverhalten, während die BMW G 310 R tendenziell ein gleichmäßigeres, gut dosierbares Setup vermittelt. Für den Alltag bedeutet das: Die MT-125 spielt ihre Stärken beim schnellen Reagieren aus, die G 310 R punktet, wenn man gleichmäßig und vorausschauend fährt.

Komfort im Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Gerade bei Einsteigermaschinen zählt, wie gut man sich über längere Zeit fühlt. Die Yamaha MT-125 bietet eine sportlich-nackte Sitzhaltung, die nicht übertrieben unbequem wirkt, aber eher auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil man schnell „im Flow“ ist. Auf längeren Strecken kann sich jedoch zeigen, dass man häufiger die Haltung anpassen möchte, wenn man sehr entspannt unterwegs sein will.

Die BMW G 310 R wirkt in der Ergonomie oft etwas „runder“: Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig das Gefühl hat, man müsse sich neu sortieren. Das ist ein Vorteil für Pendler oder für alle, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch mal eine längere Tour planen.

Windschutz und Alltagssituationen

Beide Motorräder sind Naked Bikes – das heißt: Windschutz ist naturgemäß begrenzt. Der Unterschied zeigt sich eher darin, wie die Maschine mit der eigenen Körperhaltung harmoniert. Die MT-125 wirkt häufig „agiler“, die G 310 R eher „ruhiger“. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, merkt den fehlenden Windschutz weniger, weil die Geschwindigkeit oft niedriger ist. Wer regelmäßig Landstraße oder Autobahn-nahe Strecken fährt, sollte darauf achten, wie die eigene Sitzhaltung bei Tempo über längere Zeit wirkt.

Design und Alltagspraxis: Wer sieht besser aus, wer ist praktischer?

Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch die Wahrnehmung im Alltag. Die Yamaha MT-125 wirkt besonders markant und „frech“, was sie zu einem Bike macht, das man gern fährt und das im Straßenbild auffällt. Die BMW G 310 R wirkt dagegen oft etwas „cleaner“ und hochwertiger in der Anmutung, was viele als beruhigend empfinden, gerade wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt.

In der Praxis zählt außerdem, wie gut sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt: Anfahren, Rangieren, Parken und das Gefühl beim Wenden. Beide Maschinen sind dafür grundsätzlich geeignet, aber die Art, wie sie sich im langsamen Tempo bewegen, kann unterschiedlich wirken. Die MT-125 wird häufig als leicht und direkt wahrgenommen, während die G 310 R oft als kontrolliert und stabil beschrieben wird.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha MT-125 – typische Stärken

  • Lebendiges Fahrgefühl und direkteres Ansprechverhalten
  • Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
  • Motiviert zum aktiven Fahren, was Fahrspaß erzeugt

Yamaha MT-125 – typische Schwächen

  • Für sehr entspannte Fahrweise kann es sich anfühlen, als müsse man den Motor stärker nutzen
  • Auf längeren Strecken kann die sportlichere Ausrichtung eher öfteres Umsetzen der Haltung erfordern

BMW G 310 R – typische Stärken

  • Ausgewogenes Gesamtgefühl mit gut dosierbarer Kontrolle
  • Ruhigeres Fahrverhalten, besonders bei gleichmäßigem Tempo
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten

BMW G 310 R – typische Schwächen

  • Wer maximale Direktheit beim Hochdrehen sucht, könnte die MT-125 als „spritziger“ empfinden
  • Im sehr dynamischen Fahrstil kann das Gefühl weniger „impulsgetrieben“ wirken

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem der eigene Fahrstil. Die Yamaha MT-125 ist besonders interessant, wenn gern aktiv gefahren wird: kurze Beschleunigungsphasen, schnelle Richtungswechsel, viel Stadtverkehr und das Gefühl, dass das Motorrad auf jede Bewegung sofort reagiert. Wer Spaß daran hat, den Motor zu nutzen und die Maschine „mitzunehmen“, wird mit der MT-125 häufig sehr zufrieden sein.

Die BMW G 310 R ist dagegen eine gute Wahl, wenn ein ruhigeres, souveränes Fahrgefühl im Vordergrund steht: Pendeln, längere Strecken, ein gleichmäßiger Rhythmus und ein Motorrad, das sich leicht kontrollieren lässt. Wer nicht ständig den Fahrstil anpassen möchte, sondern lieber entspannt fährt, findet in der G 310 R oft den passenderen Charakter.

Fazit:

Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn ein direktes, lebendiges Fahrgefühl gesucht wird und das Motorrad im Alltag vor allem durch Agilität und ein aktives Ansprechverhalten überzeugen soll. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, gewechselt und schnell reagiert werden muss – also vor allem in der Stadt und auf kurvigen Strecken, auf denen man gern „mit dem Motorrad arbeitet“.

Die BMW G 310 R punktet eher mit einem ausgewogenen, souveränen Gesamtpaket. Wer eine Maschine bevorzugt, die sich leicht einpendelt, gut dosierbar bleibt und auch bei längeren Fahrten angenehm wirkt, findet in der G 310 R häufig die passendere Option. Kurz gesagt: MT-125 für mehr Dynamik und Impuls, G 310 R für mehr Ruhe, Kontrolle und entspanntes Fahren.

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