UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 21.390 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Was kann der frisch renovierte Reisedampfer von BMW?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank
Pro:
  • satte Straßenlage
  • 1.000 km Stück kein Problem
  • luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
Kontra:
  • voll ausgestattet nicht ganz billig
  • schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm
Gewicht279kg
Radstand1.485mm
Länge2.222mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe5mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite526km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenBMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.
 
Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
 
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.350€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): ab 15.000€
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: Weiß, Blau, Mineralweiß, Braun

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Yamaha MT-125 vs BMW R 1250 RT: Vergleich der Charaktere, Stärken und Schwächen

Beim Vergleich einer Yamaha MT-125 mit einer BMW R 1250 RT prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht die kompakte, agile MT-125, die vor allem für Fahrspaß im Alltag und ein leichtes Handling bekannt ist. Auf der anderen Seite ist die BMW R 1250 RT ein ausgewiesenes Tourenmotorrad, das Komfort, Elektronik und Langstrecken-Feeling in den Vordergrund stellt. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend: Nicht nur die Technik, auch der Einsatzzweck und die Art, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen, unterscheiden sich deutlich.

Grundcharakter: Urbaner Spaß vs. große Reise

Die Yamaha MT-125 wirkt wie gemacht für kurze Wege, enge Straßen und das Gefühl, schnell „in Fahrt“ zu sein. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, leicht zu bewegen zu sein und sich im Stadtverkehr unkompliziert zu verhalten. Die BMW R 1250 RT dagegen ist vom Grundgedanken her ein Reisegerät. Schon das Konzept zielt auf entspannte Kilometer ab: Windschutz, Komfort und eine Ausstattung, die das Fahren über längere Strecken deutlich angenehmer macht.

Damit ergibt sich auch der wichtigste Unterschied: Die MT-125 steht für Dynamik und Agilität, die RT für Ruhe, Stabilität und Komfort. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, wird an der MT-125 mehr „Alltags-Flow“ finden. Wer regelmäßig längere Touren plant und dabei möglichst wenig anstrengendes Fahren möchte, bekommt bei der RT die passende Ausrichtung.

Motor und Fahrgefühl: Direktheit vs. souveräne Tourenstärke

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass die beiden Motorräder unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Yamaha MT-125 ist auf ein lebendiges, leichtgängiges Fahrgefühl ausgelegt. Der Motorcharakter wirkt eher „handlich“ und passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man häufig beschleunigt, schaltet und das Motorrad aktiv bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch Spaßfaktor bietet.

Die BMW R 1250 RT spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Der Motor und die Abstimmung sind auf souveränes Fahren ausgelegt: weniger „Arbeit“, mehr Gelassenheit. Gerade auf Autobahn- und Landstraßenetappen fühlt sich die RT wie ein Motorrad an, das Kilometer sammelt, ohne dass man ständig nach dem nächsten Kick suchen muss.

Stärken und Schwächen im Fahralltag

Die Stärke der MT-125 liegt in der unkomplizierten Dynamik: Sie lässt sich im Alltag schnell „in die richtige Stimmung“ bringen. Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo lange, gleichmäßige Strecken im Vordergrund stehen und man dauerhaft entspanntes Tempo halten möchte – hier wirkt die RT insgesamt stimmiger für den Reiseeinsatz.

Die RT punktet mit Souveränität und Komfort. Als Gegenstück kann man sagen: Wer ein besonders leichtes, wendiges Motorrad sucht, wird bei der RT eher weniger „spielerische“ Eigenschaften erwarten dürfen. Das Motorrad ist auf Stabilität und Reise ausgelegt – nicht auf maximale Agilität in engen Situationen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Yamaha MT-125 ist spürbar darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen und schnell auf Richtungswechsel zu reagieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig abgebogen, beschleunigt und manövriert werden muss. Auch das Gefühl beim Rangieren und im Stop-and-Go-Verkehr passt zur Idee eines alltagstauglichen Motorrads.

Die BMW R 1250 RT setzt dagegen auf Stabilität. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf ab, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten ruhig bleibt. In Kurven vermittelt die RT ein sicheres, kontrolliertes Gefühl – weniger „leichtfüßig“, mehr „tourentauglich“. Das ist genau der Punkt, an dem die RT ihre Stärken ausspielt: Sie nimmt dem Fahrer mental Arbeit ab und sorgt für ein entspanntes Fahrgefühl.

Bremsen und Fahrkontrolle

Beide Motorräder sind auf eine sichere Fahrkontrolle ausgelegt, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die MT-125 wirkt im Alltag besonders direkt und passend für häufige, kurze Brems- und Beschleunigungsvorgänge. Die RT bringt durch ihre Reiseausrichtung ein Setup mit, das auf gleichmäßige Kontrolle und souveräne Verzögerung ausgelegt ist – vor allem dann, wenn man mit Gepäck oder bei längeren Fahrten unterwegs ist.

Komfort und Ergonomie: Kurzstrecke vs. Langstrecke

Beim Komfort ist der Unterschied am deutlichsten. Die Yamaha MT-125 ist für den Alltag gemacht: Sitzposition und Ergonomie sind so gewählt, dass man nicht das Gefühl hat, für jede Fahrt erst „bereit“ sein zu müssen. Das Motorrad eignet sich gut für regelmäßige Fahrten, bei denen man nicht zwingend stundenlang am Stück unterwegs ist.

Die BMW R 1250 RT ist dagegen ein Motorrad, das Komfort sehr ernst nimmt. Windschutz und Verkleidung sorgen dafür, dass der Fahrer auch auf längeren Strecken weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss. Dazu kommt die Reiseorientierung der Sitz- und Fahrposition: Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und entspannt fährt.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Die MT-125 ist offen und direkt – das kann im Stadtverkehr sogar ein Vorteil sein, weil das Motorrad „nah“ am Fahrgefühl bleibt. Wer aber häufig auf Autobahnen unterwegs ist oder lange Strecken fährt, wird den Windschutz der RT deutlich stärker zu schätzen wissen. Genau hier liegt die Stärke der RT: Sie reduziert Ermüdung und macht das Fahren über Distanz angenehmer.

Elektronik und Ausstattung: Minimalistisch vs. High-End Reise

Auch bei der Elektronik und Ausstattung zeigen sich klare Unterschiede. Die Yamaha MT-125 ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch übersichtlich bleibt und man sich schnell auf das Fahren konzentriert. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad unkompliziert nutzen möchten, ist das ein Plus.

Die BMW R 1250 RT bringt dagegen eine deutlich umfangreichere Reiseausstattung mit. Das zeigt sich in Funktionen, die das Fahren komfortabler machen und den Fahrer unterstützen. Solche Systeme sind besonders dann wertvoll, wenn man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern Touren plant, bei denen Wetter, Streckenprofil und Tagesform eine Rolle spielen.

Stärken und Schwächen der Ausstattung

Die Stärke der MT-125 liegt in der Klarheit: weniger Ablenkung, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Eine mögliche Schwäche ist, dass man bei längeren Touren nicht denselben Komfort- und Unterstützungsgrad bekommt wie bei der RT.

Die RT glänzt mit Ausstattung und Fahrassistenz – das ist ihre Stärke. Als Gegenpunkt kann man festhalten: Wer ein Motorrad sucht, das sich möglichst simpel und „pur“ anfühlt, wird die RT eher als komplexer wahrnehmen. Dafür bekommt man aber auch deutlich mehr Komfort und Reiseunterstützung.

Verbrauch, Kosten und Praxis: Alltag vs. Tourenbudget

Beim Thema Praxis spielen die Einsatzzwecke zusammen. Die Yamaha MT-125 ist als leichtes, kompaktes Motorrad für den Alltag gedacht. Dadurch passt sie gut zu Fahrten, bei denen man häufig kurze Strecken fährt und das Motorrad unkompliziert im Alltag nutzt. In der Praxis ist sie damit oft die wirtschaftlichere Wahl, wenn man vor allem Stadt und Feierabendstrecken abdeckt.

Die BMW R 1250 RT ist dagegen ein Motorrad für längere Fahrten und höhere Ansprüche an Komfort. Das bedeutet: Man investiert mehr in Anschaffung und typischerweise auch in den Betrieb. Dafür bekommt man ein Gesamtpaket, das auf Touren ausgelegt ist und den Fahrkomfort über Distanz in den Vordergrund stellt.

Wartung und Service als Entscheidungsfaktor

Bei beiden Motorrädern gilt: Wartung und Service sind Teil der Realität. Die MT-125 wirkt durch ihre Ausrichtung eher wie ein unkompliziertes Alltagsgerät. Die RT ist technisch und ausstattungsseitig stärker aufgestellt, was im Alltag bedeutet, dass man sich beim Betrieb und bei der Pflege an die vorgesehenen Intervalle halten sollte. Wer das als Teil des Reise- und Komfortkonzepts akzeptiert, bekommt dafür ein Motorrad, das auf Langstrecke überzeugt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha MT-125 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird: kurze bis mittlere Strecken, Stadtverkehr, spontane Fahrten und ein Fahrgefühl, das direkt und lebendig ist. Sie ist eine gute Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und Spaß macht, ohne dass man sich ständig mit komplexen Systemen beschäftigen muss.

Die BMW R 1250 RT ist die bessere Wahl, wenn Touren im Fokus stehen: längere Strecken, Autobahnanteile, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach maximalem Komfort. Wer gern entspannt fährt, Windschutz und Reiseausstattung schätzt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch „gut anfühlt“, wird mit der RT deutlich glücklicher.

Fazit:

Die Yamaha MT-125 ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für den Alltag suchen. Ihr Charakter ist direkt, ihr Handling macht Spaß und sie passt besonders gut zu kurzen Wegen, Stadtverkehr und Fahrten, bei denen das Motorrad schnell „mitzieht“. Die BMW R 1250 RT hingegen ist klar auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn es um Windschutz, Reiseausstattung, souveränes Vorankommen und ein entspanntes Fahrgefühl über viele Kilometer geht. Wer häufig tourt und dabei möglichst wenig Ermüdung möchte, bekommt mit der RT das stimmigere Gesamtpaket. Wer dagegen vor allem im Alltag unterwegs ist und ein leicht zu bewegendes Motorrad bevorzugt, trifft mit der MT-125 die bessere Entscheidung.

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