UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Yamaha MT-125 vs Kawasaki W 800: Vergleich der zwei Motorrad-Charaktere

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-125 steht für agiles, modernes Leichtkraftrad-Feeling und einen klaren Fokus auf Alltag und Fahrspaß. Die Kawasaki W 800 dagegen spielt die Rolle des entspannten Klassikers: viel Charakter, ein ruhigerer Rhythmus und ein Look, der sofort nach „Tour“ und „Genuss“ klingt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Art, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen.

Grundidee im Vergleich: Urban agil vs. klassisch entspannt

Die Yamaha MT-125 ist als 125er darauf ausgelegt, schnell in den Flow zu kommen. Das merkt man besonders beim Handling: Das Motorrad wirkt wendig, lässt sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegen und unterstützt ein dynamisches Fahrverhalten. Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf „schnell durch die Lücke“ getrimmt, sondern auf gleichmäßiges Gleiten und einen souveränen Auftritt. Wer gerne mit Gefühl fährt und sich Zeit nimmt, findet hier schnell den passenden Ton.

Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Motoren anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich ein deutlicher Unterschied im Motorcharakter. Die Yamaha MT-125 liefert ihre Dynamik spürbar über ein sportlicheres Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen, kurzes Beschleunigen an Ampeln oder zügiges Einfädeln gefragt ist. Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen „erwachsener“ im Rhythmus. Sie spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßiger Fahrt und beim Herausbeschleunigen aus dem mittleren Bereich. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger hektisch ist und mehr auf Kontinuität setzt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie man auf ihnen sitzt. Die Yamaha MT-125 wirkt insgesamt sportlicher und direkter. Das unterstützt eine aktive Fahrweise: Arme und Oberkörper bleiben eher „im Einsatz“, wodurch sich das Motorrad gut kontrollieren lässt. Die Kawasaki W 800 ist vom Gesamtkonzept her entspannter. Die Sitzhaltung wirkt weniger auf Agilität getrimmt, sondern auf Komfort und ruhiges Fahren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Strecken oder gemütliche Ausfahrten im Vordergrund stehen.

Alltagstauglichkeit: Stadt vs. Land

Für den Stadtverkehr punktet die Yamaha MT-125 vor allem durch ihr handliches Auftreten. Kurze Wege, häufige Richtungswechsel und das „Mit-dem-Verkehr-mitgehen“ funktionieren hier sehr natürlich. Die Kawasaki W 800 kann natürlich auch in der Stadt gefahren werden, aber sie spielt ihre Stärken eher außerhalb. Auf Landstraßen und bei längeren Fahrten fühlt sie sich stimmiger an, weil der Charakter des Motorrads zur gleichmäßigen Fahrweise passt.

Fahrwerk und Handling: Präzision oder Gelassenheit?

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Yamaha MT-125 wirkt darauf ausgelegt, schnelle Richtungswechsel und dynamische Passagen gut zu unterstützen. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn Kurvenfahrten nicht nur „abgespult“, sondern aktiv gestaltet werden. Die Kawasaki W 800 ist dagegen eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Standfestigkeit, das besonders auf längeren Strecken angenehm ist.

Stärken und Schwächen im Handling

Die Yamaha MT-125 hat ihre Stärke dort, wo es eng wird: beim Rangieren, beim schnellen Umsetzen von Fahrideen und bei der spontanen Anpassung an den Verkehr. Eine mögliche Schwäche zeigt sich eher dann, wenn man sehr lange, gleichmäßige Strecken mit viel Tempo fahren möchte und dabei ein „großes“ Motorradgefühl erwartet. Die Kawasaki W 800 punktet mit ihrem souveränen Auftritt und dem entspannten Fahrstil. Als Schwäche könnte man eher nennen, dass sie nicht die gleiche sportliche Agilität liefert wie die MT-125 – wer sehr dynamisch und „leichtfüßig“ unterwegs sein möchte, wird das eher bei der Yamaha finden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Fahralltag

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf Alltag und Kontrolle ausgelegt sind. Die Yamaha MT-125 wirkt dabei besonders passend für Situationen, in denen häufiges Bremsen und Beschleunigen im Wechsel passiert. Die Kawasaki W 800 vermittelt beim Verzögern eher das Gefühl von Ruhe und Berechenbarkeit. Entscheidend ist: Beide können im Alltag überzeugen, aber die Art, wie das Vertrauen entsteht, ist unterschiedlich. Die Yamaha fühlt sich „direkter“ an, die Kawasaki eher „gelassen“.

Design und Ausstrahlung: Technik trifft Stil

Die Yamaha MT-125 steht für ein modernes, kantiges Design. Das passt zum Charakter: wach, lebendig und auf Fahrspaß ausgelegt. Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf Retro-Ästhetik. Das Motorrad wirkt wie ein Klassiker, der nicht nur fährt, sondern auch eine Haltung zeigt. Wer Wert auf Optik legt, findet hier schnell eine klare Richtung: modern und urban bei der MT-125, klassisch und zeitlos bei der W 800.

Wie das Design den Fahrstil beeinflusst

Das Design ist nicht nur Deko. Es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich darauf einstellt. Die Yamaha MT-125 lädt eher zu einer aktiven Fahrweise ein. Die Kawasaki W 800 unterstützt dagegen das Gefühl, dass man entspannter unterwegs sein darf – und genau das spürt man auch beim Fahren.

Kosten und Betrieb: Was bedeutet der Vergleich in der Praxis?

Beim Thema Betriebskosten spielen mehrere Faktoren zusammen: Anschaffung, Verbrauch, Wartungsintervalle und der generelle Pflegeaufwand. Im direkten Vergleich ist die Yamaha MT-125 als 125er typischerweise die wirtschaftlichere Wahl, wenn es um den Alltag geht. Die Kawasaki W 800 ist dagegen eher die Investition in ein Motorrad, das man als „Langzeitbegleiter“ betrachtet. Das bedeutet nicht automatisch höhere Kosten in jeder Kategorie, aber die Gesamterfahrung ist stärker auf „Genuss und Charakter“ ausgerichtet.

Wartung und Alltagspflege

Beide Motorräder lassen sich grundsätzlich sinnvoll im Alltag betreiben. Die Yamaha MT-125 ist dabei oft die unkomplizierte Option, wenn man ein Motorrad sucht, das man regelmäßig nutzt und nicht zu sehr „verwöhnt“ werden muss. Die Kawasaki W 800 profitiert davon, wenn man ihr etwas Aufmerksamkeit schenkt – nicht im Sinne von komplizierter Technik, sondern weil der Retro-Charakter und die Details einfach dazu einladen, das Motorrad gepflegt zu halten.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Yamaha MT-125 ist besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und spontane Fahrten anstehen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert, leicht zu bewegen ist und Spaß macht, auch wenn die Tour mal nur „kurz um die Ecke“ ist, findet in der MT-125 eine sehr stimmige Lösung.

Die Kawasaki W 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die den Charakter eines klassischen Motorrads suchen: entspannter Rhythmus, angenehme Sitzhaltung und ein Fahrgefühl, das auf Kontinuität setzt. Wer gerne Landstraße fährt, längere Strecken plant oder einfach Lust auf ein Motorrad mit Stil und Ruhe hat, wird mit der W 800 deutlich mehr „Treffer“ landen.

Stärken-Schwächen kurz zusammengefasst

Yamaha MT-125: Stärken liegen in Agilität, direktem Ansprechverhalten und dem unkomplizierten Handling im Alltag. Schwächen zeigen sich eher, wenn man ein sehr „großes“ Motorradgefühl oder maximal entspannte Langstreckenatmosphäre erwartet.

Kawasaki W 800: Stärken liegen in Charakter, ruhigem Fahrgefühl und dem klassischen Gesamtkonzept. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Sportlichkeit und besonders leichtfüßige Dynamik gefragt sind.

Fazit:

Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl für alle, die ein wendiges, modernes Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze Strecken und eine aktive Fahrweise profitieren stark von ihrem direkten Charakter. Wer gerne schnell reagiert, unkompliziert unterwegs ist und dabei wirtschaftlich denkt, findet in der MT-125 einen sehr passenden Begleiter.

Die Kawasaki W 800 empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die den Fokus auf Stil, Ruhe und entspanntes Reisen legen. Auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten spielt sie ihre Stärken besonders überzeugend aus und vermittelt ein Motorradgefühl, das weniger auf Tempo-Action, sondern mehr auf Genuss setzt. Wer ein klassisches Motorrad sucht, das Charakter mitbringt und sich wie ein „Tour-Motorrad“ anfühlt, trifft mit der W 800 die richtige Entscheidung.

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